weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Hier geht es um die Nachbereitung des Auslandsaufenthalts. Probleme bei der Wiedereingewöhnung, Treffen von anderen Returnees usw.
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Orava
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon Orava » 07.03.2016, 02:50

Wenn du weißt, was du machen willst, kannst du dich doch auch jetzt schon bewerben.

Ansonsten: Vollmachten wofür? Ich gebe zu, ich kenne mich nur mit zulassungsfreien Studiengängen aus, aber eigentlich schreibt man sich über ein Internetformular an der Uni ein, steckt eine Krankenversicherungsbescheinigung, ein Passfoto und eine Kopie seines Abizeugnisses in einen Umschlag und überweist dem Studierendensekretariat seinen Semesterbeitrag. Und dann taucht man da Mitte Oktober zum Unterricht auf. Oder zur Erstiwoche, wenn man möchte.

Ansonsten kann man doch auch aus dem Ausland Briefe verschicken, soweit ich weiß ;) Und wenn alles schiefgeht, hilft immernoch die gute alte nette Mail ans Studierendensekretariat: "Hallo, ich bin gerade noch in Kambodscha, meine Unterschrift verspätet sich eventuell etwas."

Aber vielleicht hat da jemand andere Erfahrungen? ^^

(Ich habe das Gefühl, langsam denken hier alle, ich hab total das Elternproblem, weil ich so anti-Eltern schreibe^^ Das ist eigentlich gar nicht so, echt. Aber ich finde Eltern mehr als nötig in Unisachen involvieren ziemlich peinlich, (war auch schon so, als ich 19 war, liegt nicht daran, dass ich mittlerweile alt bin) und wenn ich von befreundeten Doktoranden etc. so Geschichten höre, dass da echt Eltern in die Sprechstunde kommen und so... brrr. Eltern gehören nicht an die Uni!)
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon Dutchess » 07.03.2016, 07:50

Natürlich kann es auch ohne gut klappe. Aber für den Fall der Fälle würde ich einer vertrauenswürdigen Person (wobei Familienmitglieder oftmals glaubhafter sind, wegen dem gleichen Nachnamen) eine Vollmacht für sämtliche studienbezogene Themen ausstellen.

Teilweise muss man sich schon Monate im Voraus persönlich (!) vor Ort einschreiben, manchmal benötigt man bereits für die Bewerbung unterschriebene und/oder beglaubigte Dokumente.
Für die meisten (zulassungsbeschränkten) Studiengänge kannst du dich ja schon im Jahr davor bewerben und nächstes Jahr dann den Zulassungsbescheid mit der Unterlage über den Freiwilligendienst zur Bewerbung oder Einschreibung (hab ich grad nicht im Kopf, sorry) einschicken. Falls dich wirklich eine Uni schon im Juli im Sekreteriat sehen will, bleibt dir wohl nichts anderes übrig als es mit einem Vertreter mit Vollmacht und unterstützenden Mails zu probieren.

Aber ich würde auch immer an die Möglichkeit denken, dass du eventuell noch deine Meinung änderst und dich nach dem Jahr für etwas ganz anderes interessierst. Natürlich kannst du auch von weit weg im Internet recherchieren und Mails verschicken, aber mit wichtigen Dokumenten, die auch fristgerecht eingehen müssen, wäre ich sehr vorsichtig.
Ich glaube da ist es viel einfacher und entspannter, wenn jemand in Deutschland sich um diese Angelegenheiten kümmern kann.

Davon muss auch kein Professor jemals Wind bekommen, es geht ja nur um Organisatorisches VOR dem Studium...

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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon Orava » 07.03.2016, 10:07

Dutchess hat geschrieben:Teilweise muss man sich schon Monate im Voraus persönlich (!) vor Ort einschreiben


Sowas gibt es echt? Wow... also ich kenne echt niemanden, der irgendwie aus Norddeutschland nach Freiburg oder aus München nach Greifswald fahren musste, um sich einzuschreiben. Im Zeitalter der Bewerbungsgespräche per Skype-Videotelefonat und internationalen Studiengänge kommt mir das sehr altertümlich vor :o

Dutchess hat geschrieben:manchmal benötigt man bereits für die Bewerbung unterschriebene und/oder beglaubigte Dokumente.

Na ja, sein beglaubigtes Abizeugnis braucht man halt mit Sicherheit, aber das sollte man ja sowieso zu dem Zeitpunkt rumliegen haben.
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon DarkButterfli » 07.03.2016, 10:40

Ich habe mich bevor ich ins Ausland gegangen bin beworben (zulassungsbeschränkter Studiengang) und auch eine Zulassung bekommen. Bei mir musste man zwar alles online ausfüllen, aber dann nochmal per Post hinschicken. Als ich dann weg war hab ich einfach die ganzen online-Unterlagen ausgefüllt, meinen Eltern geschickt, die haben alles ausgedruckt und weggeschickt (meine Mama hat einfach für mich unterschrieben, man muss es ja nicht immer komplizierter machen als es ist :P ) Per Post aus dem Ausland schicken ist halt immer so eine Sache, bei uns kam nur ungefähr die Hälfte aller Pakete/Weihnachtspost an, ich weiß nicht ob man das Risiko mit seinen Uni-Unterlagen eingehen möchte. Kommt natürlich immer auf das Land an.
ICh würde aber auf jeden Fall empfehlen sich für zulassungsbeschränkte Studiengänge vorher zu bewerben, man muss es ja dann letztendlich nicht machen. So kann einem nämlich nichts passieren wenn sich der NC ändert, man wird dann ja bevorzugt zugelassen. Ich hätte aber sonst wahrscheinlich keinen Studienplatz mehr bekommen.
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon Dutchess » 07.03.2016, 18:47

Orava hat geschrieben:
Dutchess hat geschrieben:Teilweise muss man sich schon Monate im Voraus persönlich (!) vor Ort einschreiben

Sowas gibt es echt?

Ich hatte mich ja letztes Jahr nochmal für ca. 15-20 Bachelorstudiengänge beworben, und ja, sowas gibt es :wink:
Die Bewerbungsfrist ist normalerweise der 15. Juli. Ich bekam von einer Uni bereits am 16.07. die Zusage und hatte dann eine Woche Zeit, mich vor Ort einzuschreiben - oder die Zulassung wäre verfallen. Das war aber wirklich die einzige Ausnahme. Gab es an der Uni auch nicht für alle, sondern nur für die besten Bewerber. Aber das kann man ja nicht beeinflussen.

Bei den anderen Unis, die eine persönliche Einschreibung verlangten, hatte man mindestens bis Ende August, oft bis Ende September Zeit dafür. Ich würde sagen, das traf auf etwa die Hälfte meiner Zulassungen zu. Die anderen wollten nur Post (teilweise inkl. online Formularen, die man dann aber ausdrucken, unterschreiben und zuschicken musste). Papierlose Einschreibungen gab es nicht.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die paar FHs wo ich mich beworben hatte, allesamt schneller waren bei der Zulassung und kürzere Fristen hatten als die Unis (mit Ausnahme der oben genannten).

In wie weit man gewisse Fristen durch nachfragen eventuell hätte verlängern können, weiß ich nicht. Auf sowas würde ich mich jedoch nie verlassen wollen.

Immerhin gab es bei diesen ca. 15 Unis die Möglichkeit, sich ausschließlich online zu bewerben. Da ich mich erst ganz kurz vor Bewerbungsschluss dazu entschieden habe, kamen viele Hochschulen garnicht mehr für mich in Frage, da der Postweg zu lange dauerte. Bei der postalischen Bewerbung wollten einige Unis schon beglaubigte Unterlagen, die meisten aber nur Formulare.
Es ist halt wichtig, vorher schon die benötigte Anzahl beglaubigter Zeugnisse zu besorgen, inkl. einiger zusätzlicher Exemplare.
Kann man immer mal wieder gebrauchen, sei es für kurzfristige zusätzliche Bewerbungen oder später für Auslandssemester, Master, Uniwechsel etc pp

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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon maari » 22.04.2016, 18:41

An alle, die während ihres weltwärts-Freiwilligendienstes einen Blog führen/geführt haben :wink: :
Wie sehr geht ihr dabei auf das Programm, eure Organisation und den Unterstützerkreis ein?
Schreibt ihr dazu ein paar Sätze oder erklärt ihr das ausfürlich oder verweist ihr einfach auf die jeweiligen Webseiten?
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon DarkButterfli » 22.04.2016, 21:41

maari hat geschrieben:An alle, die während ihres weltwärts-Freiwilligendienstes einen Blog führen/geführt haben :wink: :
Wie sehr geht ihr dabei auf das Programm, eure Organisation und den Unterstützerkreis ein?
Schreibt ihr dazu ein paar Sätze oder erklärt ihr das ausfürlich oder verweist ihr einfach auf die jeweiligen Webseiten?


Ich hatte in der Blog-Beschreibung eine kurze Erklärung (2 Sätze oder so :) mit welcher Organisation ich unterwegs war und die Homepage verlinkt sowie die weltwärts-Homepage und dann noch den deutschen Verein zu meinem Projekt mit Link, genauer erkärt dann nur das Projekt selbst ;)
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon maari » 19.05.2016, 19:01

Danke schön :)
Jetzt, wo die Abiklausuren geschafft sind, widme ich dem Blogthema und natürlich Spendensammeln etc. umso intensiver.
Ist hier eigentlich noch jemand hier, der mit sehr geringen Spanischkenntnissen nach Südamerika aufbricht? :jumper:
Für das Spendensammeln bin ich gerade dabei, ein paar Flyer zu erstellen, die ich Bekannten etc. zuschicken will und in denen
ich den Freiwilligendienst genauer erkläre. Eventuell werde ich die Flyer auch an einige örtliche Geschäft oder so geben, daher meine
Frage, wie es mit dem Gebrauch von dem ,,weltwärts"-Logo und dem Organisationslogo aussieht. Darf man das einfach abdrucken?
Wo steht ihr denn gerade alle so mit eurem Spenderkreis? :schuechtern:
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon relch » 19.05.2016, 19:20

maari hat geschrieben: Darf man das einfach abdrucken?


Generell darfst du nichts einfach abdrucken, was du nicht selbst gemacht hast. Wenn du den Flyer nur an Familie un Bekannte gibst, juckt das keinen, aber wenn du das im Laden auslegst, kann das ein Problem sein, grade wenn es um Geld geht. Schau doch, ob es auf der Website was dazu steht, wenn nicht, ruf an und frag nach ;)
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon Seeräuberjenny » 20.05.2016, 11:53

Hey :)
Ich weiß nicht, bei welcher Organisation du bist, aber meine Organisation gestattet generell allen Freiwilligen, sämtliches Bildmaterial von ihnen zu verwenden, weil wir ja in ihrem Namen als Spendenscouts unterwegs sind. Wenn das nie bei euch angesprochen wurde, dann frag besser vorher mal nach. :)
Ich wünsche dir auch viel Erfolg beim Spenden sammeln! :) Nach den Prüfungen zu sammeln ist wohl der beste Zeitpunkt. :) Ich musste leider den Förderkreis innerhalb von zehn Wochen im Februar schon abgeben, inmitten der Klausurenphase. :/

Weiß jemand zufällig, wie Organisationen damit umgehen, wenn man nicht die vollständige Spendensumme zusammen hat?

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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon maari » 21.05.2016, 12:00

Wie hast du es denn geschafft, so schnell Spenden zu sammeln? Hast du irgendwelche Aktionen gemacht oder das Geld
von Verwandten/Freunden bekommen?
Ich habe jetzt mal bei ,,weltwärts" wegen dem Logo angefragt und das war die Antwort:
,, Leider können wir für Flyer, die Freiwillige erstellen, generell das weltwärts-Logo nicht zur Verfügung stellen, da die Inhalte der Flyer nicht unbedingt die Position des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung darstellen. Die Verwendung des Logos ist daher ausschließlich den Entsendeorganisationen vorbehalten."
Ist verständlich, aber trotzdem etwas verwirrend, da zahlreiche Flyer etc. von Freiwilligen das Logo abbilden (?).
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon Seeräuberjenny » 21.05.2016, 12:57

Das Geld habe ich leider nur zusammen bekommen, weil ich eigenes Erspartes dafür verwendet habe und meine Eltern einen Großteil finanziert haben. Dies sollte der Förderkreis ja eigentlich verhindern...
Deshalb bin ich nicht allzu gut auf das Konstrukt Förderkreis zu sprechen, da ich es als beinahe unmöglich empfunden habe als Abiturientin in einer wirtschaftsschwachen Region mit wenig Kontakten und viel Schulstress innerhalb so kurzer Zeit tausende Euros zu sammeln. Mich würde daher interessieren,wie andere das erlebt haben - vielleicht bin ich auch nur eine Ausnahme.

@maari: Für Details kannst du mir auch gern eine PN schreiben. :)
Hm... ich glaube, die meisten Freiwilligen verwenden einfach so die Logo, ohne sich eine explizite Erlaubnis zu holen. In der Regel muss man ja dann doch nicht mit tatsächlichen juristischen Konsequenzen rechnen. :-?

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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon relch » 22.05.2016, 10:09

Seeräuberjenny hat geschrieben: In der Regel muss man ja dann doch nicht mit tatsächlichen juristischen Konsequenzen rechnen. :-?


Nana, Urheberrechte sind eine todernste Sache :nee:
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon maari » 23.05.2016, 21:46

Also es gibt ja an sich ganz witzige Aktionen zum Thema Förderkreis und Spenden, aber da braucht man eben auch Leute, die da mitziehen. :drei:
Ich finde es an sich auch schwer, so viel Geld "zusammenzutragen" ohne auf eigene Ersparnisse zurückgreifen, das liegt aber wahrscheinlich auch vor allem daran, dass man beim Bitten um Spenden persönliche Hemmschwellen überschreiten muss... Das es möglich ist, bezweifele ich jetzt nicht.
Wenn andere Freiwillige bei mir in der Nähe wohnen würden, würde ich ne kollektive Aktion starten.
Gibt es hierzu vielleicht noch Meinungen von Ehemaligen? :wink:
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Re: weltwärts (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Beitragvon DarkButterfli » 23.05.2016, 23:19

Ich fands immer eher komisch, um Spenden FÜR MICH zu bitten, ohne dass ich genau erklären könnte was ich da machen werde oder genau die Situation beschreiben weil ich ja noch nicht mal da war. Vor allem bei Fremden, die mich persönlich gar nicht kennen, also zum Beispiel bei Firmen, wäre mir das glaub ich sehr komisch vorgekommen. Ich bin aber auch nicht so der Typ der sich irgendwo hinstellt und sich selbst verkauft, ich denke aber wenn man das kann und den Mut dazu hat muss man da auch kein schlechtes Gewissen dabei haben, man zwingt ja niemand :D
Ich hab dann gemeinsam mit meinen Eltern beschlossen dass ich keinen Förderkreis aufbaue, sondern wir das Ganze vom Kindergeld bezahlen und meine Großeltern haben mir aber auch noch einen Teil dazugegeben. Mit dem Kindergeld der 12 Monate in denen ich weg war wäre das aber soweit ich mich erinnere ziemlich genau aufgegangen. Ich muss aber auch zugeben dass ich da ein bisschen faul war.
Eine von meiner Organisation die gleichzeitig mit mir weg war hat das tatsächlich so gemacht dass sie einfach in irgendwelche Läden reinmarschiert ist und nach Geld gefragt hat, das hat auch sehr gut funktioniert. Von ein paar anderen weiß ich dass sie über ihre Kirchengemeinde Spenden gesammelt haben, was auf dem Dorf wenn jeden so grob kennt denk ich auch eine gute Möglichkeit ist. Ich bin da allerdings gar nicht involviert, deswegen war das für mich auch keine Möglicheit.
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