Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Hier geht es um die Nachbereitung des Auslandsaufenthalts. Probleme bei der Wiedereingewöhnung, Treffen von anderen Returnees usw.
**Laura1990**

Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon **Laura1990** » 30.01.2013, 14:40

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Zuletzt geändert von **Laura1990** am 19.02.2015, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.

Elo

Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Elo » 30.01.2013, 16:28

la patiperra hat geschrieben:ich hab keine Ahnung, wie wichtig Latein ist, aber das mit dem Abischnitt versauen verstehe ich nicht. Du musst doch nicht jeden Grundkurs einbringen? Und wenn du sonst genug bessere Fächer hast und andere aus dem Aufgabenbereich (und hast du ja, wenn du die Möglichkeit hast,Latein gar nicht erst zu wählen), musst du das doch nicht einbringen, und dann taucht das auch in deinem Abizeugnis überhaupt nicht auf, und kein Hahn wird nach deinem Q1-Zeugnis krähen (selbst für Ausbildungsbewerbungen brauchte ich nur Q2)...
Ich weiss ja nicht in welchem Bundesland du wohnst,aber ich dachte das wäre überall so..aber vielleicht auch nur in Hessen.

In BaWü kann man nur Sport, Kunst, Musik, Religion, Ethik oder Extrafächer wie Psychologie überhaupt rausstreichen, und dann auch meist nicht alle Kurse.
Aber gut, bevor ich mich wieder über den Bildungsförderalismus aufrege :mrgreen:

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Monx
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Monx » 30.01.2013, 16:33

Elo hat geschrieben:Ich weiss ja nicht in welchem Bundesland du wohnst,aber ich dachte das wäre überall so..aber vielleicht auch nur in Hessen.

In BaWü kann man nur Sport, Kunst, Musik, Religion, Ethik oder Extrafächer wie Psychologie überhaupt rausstreichen, und dann auch meist nicht alle Kurse.
[/quote]
In Bayern (zu meiner Zeit) nicht mal Religion bzw. Ethik.
Aber bei uns wäre Latein rausstreichen schon möglich gewesen, wenn man eben eine andere Fremdsprache noch hatte und Latein somit nur zusätzlich belegt wurde. (Haben bei uns einige z.B. auch mit englisch gemacht).

Im Übrigen kam Latein bei uns gar nicht zustande. Ist es denn bei dir (Fragensteller) sicher, dass es einen Lateinkurs geben wird?

@ Laura: Ich will da jetzt auch keine Diskussion anfangen, aber ich kenne das eben auch anders. Vielleicht liegt es auch an der Uni. Aber ich kenne eben durchaus Leute, die ihr Latinum in 1 Semester an der Uni nachgeholt haben. Und das jetzt ohne größere Probleme.
Aber wie gesagt, soll keine Diskussion werden. Wollte ich nur erwähnen, damit die Fragensteller (mir fällt der Name grad einfach nicht mehr ein ^^) eben beide Seiten gehört hat.

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon **Laura1990** » 30.01.2013, 16:52

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Zuletzt geändert von **Laura1990** am 19.02.2015, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.

SarahS
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon SarahS » 04.02.2013, 07:59

Monx hat geschrieben:In Bayern (zu meiner Zeit) nicht mal Religion bzw. Ethik.

Äh.... also da solltest du dir dein Abizeugnis aber noch mal anschauen. Ich bin mir zu 100% sicher, dass man nicht alle Halbjahre Reli einbringen musste. Ich hab zwei eingebracht, weil ich mehr nicht durfte.
@Elo: also wenn ich mir das so anschaue, dürft ihr schon alles mögliche streichen... Es scheint auch so, dass ihr, wenn ihr die Hauptfächer klug wählt, jede Menge frei rumbasteln könnt....

Monx hat geschrieben:Aber bei uns wäre Latein rausstreichen schon möglich gewesen, wenn man eben eine andere Fremdsprache noch hatte und Latein somit nur zusätzlich belegt wurde. (Haben bei uns einige z.B. auch mit englisch gemacht).

Sofern man es als GK dann gewählt hat, ja. Da wäre halt jetzt rauszufinden, ob es in dem entsprechenden Bundesland noch GKs und LKs gibt. Wenn nicht, könnte es sein, dass eine Sprache auf jeden Fall Hauptfach ist und damit einbringungspflichtig, zumindest bis zu einem gewissen Maß.
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Elo

Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Elo » 04.02.2013, 11:45

@Elo: also wenn ich mir das so anschaue, dürft ihr schon alles mögliche streichen... Es scheint auch so, dass ihr, wenn ihr die Hauptfächer klug wählt, jede Menge frei rumbasteln könnt....

Also jede Menge finde ich das nicht. Und durch die Hauptfächer hat man nicht wirklich Einfluss (außer dass man das als 4-stündiger Kurs gewählte Fach auf jeden Fall anrechnen lassen muss, Grundkurs und Leistungskurs gibts ja nicht).
Von Musik und Kunst darf man (wenn zweistündiger Kurs), 2 Kurse streichen.
Religion oder Ethik und Sport kann man theoretisch komplett streichen, vorrausgesetzt man hat genug andere Kurse zum Einbringen und man geht dort nicht ins mündliche Abitur (was bei Reli/Ethik aber viele machen, weil es eine Gesellschaftswissenschaft sein muss, wenn man eine solche nicht schriftlich im Abi hatte).
Sonst kann man (außer solche Wahlpflichtspaßsachen wie Psychologie und Russisch AG) nichts streichen.
Wenn ich mir da anschaue, dass man in anderen Bundesländern aus Hauptfächern Kurse streichen kann, oder in den Naturwissenschaften...

Naja, ich hab's Abi auch so geschafft, wär nur nett gewesen, wenn ich auch Kurse hätte streichen können, in denen ich nicht gut bin. So sind es doch eher die Sachen, in denen die meisten sowieso recht gute Noten haben.

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon SarahS » 05.02.2013, 10:04

Was glaubst du eigentlich, was in anderen Bundesländern gestrichen werden darf? Das Abitur wird nach Vereinbarungen der KMK vergeben. Die Regeln lassen nicht viel Spielraum. Es ist in den einzelnen Bundesländern sehr ähnlich. Es können 40 Halbjahresleistungen eingebracht werden (deutschlandweit). BaWü ist meines Wissens nach das einzige Bundesland, das Einbringungen darüber hinaus zulässt - Vorteil für euch.
Deutschlandweit müssen eingebracht werden:
die Leistungen in den Abifächern
Leistungen der folgenden Fächer: Deutsch, Fremdsprache, mind. 2 Halbjahre in einem literarisch-künstlerischen Fach; Geschichte oder ein Fach mit hohem Geschichtsanteil, zwei Halbjahre Geschichte sind aber in jedem Fall verpflichtend; Mathematik, mind. 4 Schulhalbjahre Naturwissenschaft (kann eine oder zwei sein); Sport und Reli/Ersatzfach sind auf jeden Fall belegungspflichtig, aber je nach Regelung des Landes auch einbringungspflichtig.

So. Da bleibt nicht mehr viel übrig, was da noch machbar ist. Ich glaueb auch nicht, dass BaWü da strenger ist als andere Länder.
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon **Laura1990** » 05.02.2013, 10:20

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Orava » 05.02.2013, 13:28

könnt ihr langsam aber sicher zum Thema zurückkommen?
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Lou » 05.02.2013, 15:39

Im Mai wird von meiner Organisation eine Reise inklusive DELE-Prüfung angeboten. Mich würde interessieren, welches Niveau ihr nach einem ATJ (9 Monate) ablegen konntet, ich weiss nämlich nicht, ob C1 nicht ein wenig hoch gegriffen wäre (mir ist klar, dass dort viele persönliche Faktoren mit rein spielen). Andererseits habe ich mir den Leseverständnis-Teil einer B2-Prüfung angeschaut, und ich glaube, den würde ich jetzt schon ohne Probleme bestehen (und es fehlen noch weit über drei Monate - die Frage ist, ob ich in der Zeit überhaupt noch soo viel lerne). Aber ich weiss natürlich nicht, ob die anderen Teile vom Niveau her sehr viel schwieriger sind oder nicht. Also falls irgendwer Erfahrungen mit DELE gemacht hat und ein bisschen was erzählen kann (was jetzt nicht direkt auf der Cervantes-Website steht), mich würde es interessieren!
Und ansonsten würde ich in ein paar Wochen gerne anfangen, mich vorzubereiten (und die Prüfung dann als Anlass zu nehmen, ein bisschen mehr vom Spanischen zu lernen. Sobald die Gespräche nämlich über Alltagsthemen hinausgehen, tauchen plötzlich total viele Vokabeln auf, die ich nicht kenne). Mein Problem ist, dass ich von der Grammatik her erst einmal keine Ahnung habe, was auf B2/C1-Niveau noch so kommt. Genausowenig weiss ich, wo ich mit Vokabeln anfangen soll. Ich würde total gerne mehr Vokabeln lernen, aber es kommt mir einfach so unendlich vor, und gerade wenn ich anfange, Vokabeln aus Texten rauszuschreiben, denke ich, dass es wohl 1000 wichtigere Vokabeln gibt als die. Habt ihr irgendwelche Tipps?

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon SarahS » 05.02.2013, 15:47

Also der Sprung von B2 zu C1 ist normalerweise hoch, aber nicht, weil es noch Grammatik gäbe (die grundlegende Grammatik ist auf B2-Niveau beendet), sondern weil die Idiomatik dazukommt, also kleine Fitzeligkeiten. Ich hab noch kein DELE gemacht, aber Elemente davon. Den Vokabelteil kannst du problemlos lernen. Ich habe 10 Stunden gepaukt für C2-Vokabelniveau und dann habe ich eine darauf basierende Prüfung locker mit 1 bestanden. Das ist nicht schwer, weil man das auswendig lernen kann.
Schau dir mal an, was bei den Redacción- und Expresión oral-Teilen gefordert wird. Wenn du dir das zutraust, kannst du C1 machen.
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Mysla » 06.02.2013, 19:27

Ich dachte, meine Frage passt hier am besten. Waere schön, wenn hier jemand reinguckt und seinen Senf dazu gibt :lol:
Und zwar hat irgendein Werbefuzzi meiner Mama davon erzaehlt, dass es fuer Leute, die fließend Englisch sprechen, durchaus sinnvoll sei noch einen Sprachkurs zu besuchen. Scheinbar war der echt ueberzeugend, denn meine Mutter will mich seither zu so einem Kurs ueberreden. Ich halte da erst mal nicht so viel davon.
Klar fehlen mir haeufiger die Worte zu sehr speziellen Themen und Redewendung (wie z.B. "Wir sind einfach auf keinen grünen Zweig gekommen") hab ich auch nicht drauf. Nur: letztere kann ich auf Deutsch auch nicht und die Spezialthemen...naja, als ich in Neuseeland gewohnt habe, hab ich Diskussionen über Quantenmechanik auf Englisch geführt, soll heißen, in Themen kann man sich reinlesen.
Was haltet ihr von solchen Kursen; oder waere es vllt was anderes, wenn sie mit nem vernuenftigen Diplom/Zertifikat abschliessen? Ich bin da, wie gesagt, sehr skeptisch, aber dachte, ich hol mir mal MEinungen/Erfahrungen ein :wink: .
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Monx » 06.02.2013, 20:50

Mysla hat geschrieben:Was haltet ihr von solchen Kursen; oder waere es vllt was anderes, wenn sie mit nem vernuenftigen Diplom/Zertifikat abschliessen? Ich bin da, wie gesagt, sehr skeptisch, aber dachte, ich hol mir mal MEinungen/Erfahrungen ein :wink: .

Dass einem gewissen Wörter fehlen, finde ich ganz normal. Mir fehlen sogar noch echt viele Wörter! Aber in meinem Fachbereich kann ich alles sagen und das reicht mir (erstmal).
Ich denke, es ist halt vor allem wichtig, dass du die Wörter zu deinem Fachbereich kannst. Von daher bietet sich natürlich ein Wirtschaftsenglisch Kurs an wenn du BWL studierst oder ein legal english kurs wenn man Jura studiert.
Aber nur so rein aus "Spaß" sich in irgendeinen Englisch-Literatur Kurs oder ähnliches zu setzen, würde ich nicht machen. Dann doch lieber eine neue Sprache!!!

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Kleenkrimmel » 12.03.2013, 20:59

Unseren Lehrerin hat uns gerade angeboten uns in einer AG auf das DELF (Niveau A2) vorzubereiten (bin im 4.Jahr Französisch, hatte allerdings allein dieses Jahr schon 3 verschiedene Lehrer :roll: ) und frage mich jetzt, ob solche Zertifikate wirklich sinnvoll sind für später (auch die aufgewendete Zeit und das Geld)?

Elo

Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Elo » 12.03.2013, 23:27

Meine persönliche Meinung in deinem Fall: nein.
A2 ist nicht besonders hoch. Dein potentieller Arbeitgeber oder was auch immer wird damit nicht viel anfangen, im Sinne davon dass du auf Französisch irgendwelche wichtigen Angelegenheiten regeln kannst.
Natürlich sind Zertifikate eine Möglichkeit, um das Interesse an Sprachen quasi zu belegen. Im unteren Niveaubereich halte ich da so einen Test aber nicht für nötig. Das wird man dir auch noch so abnehmen, zumal in deinem Schulzeugnis ja auch vermerkt ist, dass du das Fach soundsolange hattest.
Und abgesehen davon, mehr als 5 Extra-Anhänge wird sich fast kein Arbeitgeber die Mühe machen, durchzusehen. Das, was man anhängt, sollte also wirklich ein schlagkräftiger Beweis dafür sein, dass du zu dem Job/Praktikum/Stipendium passt. Wegen A2 Französisch wohl kaum.
Wenn es kostenlos wäre, würde ich das für mich selbst machen, aus Interesse, wie gut ich bin. Geld und möglicherweise Extrazeit wäre mir dafür aber zu schade.


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