Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Hier geht es um die Nachbereitung des Auslandsaufenthalts. Probleme bei der Wiedereingewöhnung, Treffen von anderen Returnees usw.
Saki

Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Saki » 05.07.2012, 10:01

Wo hier gerade über Sprachen und Lebenslaufe diskutiert wird:
Wenn ich im Leistungskurs mindestens 5 Punkte im Schnitt hatte, habe ich das Niveau B2, oder? Bei Wikipedia steht da dann z.B. dass man sich flüssig verständigen und sein Gegenüber auch gut verstehen kann. Mein Problem ist aber, dass mein Hörverständnis sehr schlecht ist (auch auf Deutsch teilweise), sodass ich nicht wirklich weiß, was ich in den Lebenslauf schreiben soll. Lesen und schreiben ist auf B2-Niveau kein Problem für mich. Ins Sprechen finde ich mich auch zügig rein, nur werde ich die Antwort meines Gegenübers nicht verstehen.
Was schreibe ich denn da am besten? Ohje, die Frage ist dämlich :oops:

cuyana
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon cuyana » 05.07.2012, 10:38

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon miau » 06.07.2012, 23:06

Also ich hab den Englisch-"LK" (wir haben ja sowas nicht mehr) mit nem 13-Punkte-Durchschnitt abgeschlossen und hab im Zeugnis C1 stehen, insofern denke ich, dass du, wenn du schlechter als 11 Punkte warst, B2 haben müsstest. So war das zumindest bei uns.

Andere Frage: Ist es möglich, in einem halben - dreiviertel Jahr von A1 auf B1 zu kommen? Es geht um Spanisch. Ich habe leider nur Grundkenntnisse (hab an der High School 1 Jahr Spanisch belegt) und muss für die Uni (will zum WS 2013 anfangen) Spanischkenntnisse auf Niveau B1 nachweisen. Und das bis zur Bewerbungsfrist. Ist das möglich oder eher utopisch?
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon cuyana » 06.07.2012, 23:21

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon miau » 06.07.2012, 23:25

cuyana hat geschrieben:Brauchst du dafür denn einen Nachweis wie das DELE?


Ja, brauche ich.
Hm, an sich tue ich mich mit Sprachen eher leicht, aber ob ich wirklich eine Stunde pro Tag aufwenden kann, ist fraglich. Geht es schneller, wenn man Privatstunden nimmt (bist du vom Selbststudium ausgegangen?)
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon cuyana » 06.07.2012, 23:35

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon SarahS » 07.07.2012, 07:56

miau hat geschrieben:Andere Frage: Ist es möglich, in einem halben - dreiviertel Jahr von A1 auf B1 zu kommen? Es geht um Spanisch. Ich habe leider nur Grundkenntnisse (hab an der High School 1 Jahr Spanisch belegt) und muss für die Uni (will zum WS 2013 anfangen) Spanischkenntnisse auf Niveau B1 nachweisen. Und das bis zur Bewerbungsfrist. Ist das möglich oder eher utopisch?

Möglich ist es definitiv. Ich hab Spanisch von null auf B2 in einem halben Jahr gelernt. Allerdings mit Intensivkurs.
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon cuyana » 07.07.2012, 08:27

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon SarahS » 07.07.2012, 08:55

Der war an der Uni, vor dem 1. Semester 4 Wochen lang 5 Stunden täglich, im 1. Semester 6 SWS, nach dem 1. Semester noch mal vier Wochen lang fünf Stunden täglich. Nebenbei hab ich die Hausaufgaben gemacht.

Vom reinen Selbststudium würd ich übrigens abraten, wenn es um ein DELE-Zertifikat geht - schließlich muss man ja den mündlichen Teil auch bestehen, und den kann man schlecht alleine üben.
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Monx » 07.07.2012, 09:21

Also von SElbststudium würde ich ehrlich gesagt auch abraten.
Ein Intensivkurs eignet sich bei sowas immer gut. Bist du denn schon immatrikuliert? Dann könntest du am Sprachenzentrum deiner Uni mal nach einem Intensivkurs schauen.
VHS Kurse eignen sich bei sowas überhuapt nicht.
Wenn es so einen Kurs an deiner Uni nicht gibt, solltest du mal nach Spanisch-Nachhilfe oder ähnlichem schauen. Wenn du das konsequent durchziehst, dann kannst du das schon schaffen.
B1 ist eigentlich nicht viel! Ich mache demnächst 2 Intensivkurse in Französisch (je 4 Wochen, 6 Stunden täglich) und werde dann Niveau B1 haben. Und das wo Französisch, meines erachtens, doch schwieriger ist als spanisch!

EDIT: Sorry, du hattest WS2013 geschrieben. Dann bist du wohl noch nicht eingeschrieben :lol: Kannst ja trotzdem mal an der Uni anfragen, ob sie für den Studiengang irgendwelche Kurse anbieten und wenn nein, ob sie vielleicht eine gute Alternative kennen. Das kannst du, falls du von der Uni direkt keine richtige Antwort bekommst, auch noch mal beim Sprachenzentrum direkt fragen.

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon cuyana » 07.07.2012, 10:05

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon -Jule- » 07.07.2012, 10:31

Cuyana, ja, aber da ist einfach jeder Mensch unterschiedlich. Und grade am Anfang finde ich es schon gut einen Lehrer zu haben, damit sich gar nicht erst grundlegende Fehler einschleichen, die hinterher nur noch schwierig auszumerzen sind. Danach kann man ja immer noch alleine weiterlernen oder sich einen Tandempartner suchen. Für den Anfang würde ich mir aber schon einen (Privat)Lehrer suchen, damit sollte man schnell voran kommen, sodass die Basis zügig erlernt werden kann.

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon SarahS » 07.07.2012, 10:34

Monx hat geschrieben:VHS Kurse eignen sich bei sowas überhuapt nicht.

So Otto-Normal-VHS-Kurse mit 90 min/Woche sicherlich nicht. Es gibt aber (zumindest an unserer VHS) auch Intensivkurse und "Wunsch-Kurse". Bei diesen Wunschkursen muss man nur zu 5. anrücken und sagen: wir wollen dieses und jenes, und dann bekommt man den Kurs direkt auf die eigene Gruppe zugeschnitten. Es gibt auch Einzelunterricht, aber das ist halt teuer.

Monx hat geschrieben:
B1 ist eigentlich nicht viel! Ich mache demnächst 2 Intensivkurse in Französisch (je 4 Wochen, 6 Stunden täglich) und werde dann Niveau B1 haben. Und das wo Französisch, meines erachtens, doch schwieriger ist als spanisch!

Französisch ist objektiv gesehen um einiges leichter als Spanisch. Das einzige, was schwieriger ist, ist die Rechtschreibung, aber die muss man ja nur auswendig lernen. Die entscheidenden Grammatikpunkte, die spanischen Vergangenheitszeiten und der subjuntivo sind deutlich komplizierter als die französischen Vergangenheitszeiten und der subjonctif. Die meisten sehen aber nur die Rechtschreibung und denken: auwei, wie schwer.

@miau: was ich vorhin vergessen habe: bist du sicher, dass du das schon zur Bewerbungsfrist nachweisen musst? Das kommt mir etwas seltsam vor, weil ich das so nicht kenne. Normalerweise lassen einem die Unis eine gewisse Frist...

@cuyana: aber wie lernt man denn ganz ohne Lehrer die Aussprache ordentlich?
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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon Mysla » 07.07.2012, 10:43

Also ich versuche mir ja grade Isländisch irgendwe auf Niveau A1/A2 in die Birne zu kloppen, möglichst bis Ende des Monats :lol: .
Schreiben, Lesen, Verstehen - kein Problem. (naja: fast kein Problem^^). Aber selber Sprechen so auf Anhieb und spontan - schwierig!

Allerdings mit Tandempartner kann ich mir das schon vorstellen, dass das geht. Wieso auch nicht? Man korrigiert sich gegenseitig und trainiert durch kleine Dialoge auch, spontan zu reagieren. Mir geht es zum Beispiel so, dass ich (angeblich, kann das schlecht beurteilen) ziemlich gut darin bin, Aussprache nachzuahmen. Hat bei Französisch letztens erst wieder ganz gut geklappt, bei Italienisch (in beiden Sprachen kann ich keine eigenen Sätze bilden) und bei Englisch sowieso. Wieso sollte es dann also nicht klappen mit Tandempartner, wie cuyana es vorschlägt. Und auch sonst kann man ja sich selbst Texte vorlesen, um die Sprache nicht stumm erlernen zu müssen.
"Immer weiter gerade aus. Nicht verzweifeln, denn da holt dich keiner raus. Komm, steh selber wieder auf"
--Nena & Friends, Wunder geschehn--

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Re: Sprachdiplome und Sprachzertifikate

Beitragvon cuyana » 07.07.2012, 10:58

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