Abbruch anybody?

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-Jule-
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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon -Jule- » 05.05.2013, 22:10

Gast hat geschrieben:Da muss ich den Gast hier über mir einfach mal recht geben!
Sorry aber scheißt auf euren Lebenslauf! Wenn es euch schlecht geht (und damit meine ich nicht das wenn man ein wenig Heimweh hat etc...) dann beendet lieber euer atj! Mein bester Freund hat nach 7 Wochen sein atj abgebrochen und jeder der die Umstände von ihn kannte und etwas verstand hat nimmt ihn das auch nicht übel!


ich denke, dass hier auch die wenigstens diejenigen kritisiert haben, die wirklich aufgrund einer Extremsituation abgebrochen haben. Das finde ich völlig nachvollziehbar und auch richtig als sich unsinnig psychisch kaputt zu machen. Aber die Situation auf die die meisten geantwortet hatten war doch eher das Abbrechen aufgrund von "normalen ATJ-Problemen" und durch die muss nunmal (fast) jeder ATS durch und sollte darauf auch vorbereitet worden sein. Die Anfangszeit ist bei den wenigsten nur spaßig, sondern oft richtig hart. Wenn dann aber jemand nach ein paar Wochen sagt "ich will nach Hause, weil ichs doch nicht so toll finde wie gedacht" das wird hier kritisiert.
Ich stimme dir aber völlig zu, dass der Gedanke an meinen Lebenslauf wohl keinesfalls im Vordergrund stehen würde, sollte ich über den Abbruch meines ATJs nachdenken (aus welchen Gründen auch immer)

An den 1. Gast: du hast sicherlich Recht, dass einige dazu neigen, die Dinge etwas radikal und weniger tolerant zu sehen. Aber es ist nunmal so, dass die Anfangszeit nie so toll ist und wenn dann jemand "nur" 3 Monate irgendwo ist, ists schwer in dieser Zeit alle Phasen zu durchlaufen, die ein "normaler" 1-Jahres-ATS in Ruhe durchlaufen kann. Ich würde aber niemanden verurteilen, weil er einen kürzeren Aufenthalt wählt, mein ATJ war auch eine ziemliche Katastrophe und danach bin ich bei meinem nächsten Aufenthalt auch erstmal auf Nummer sicher gegangen und bin nur für 3 Monate weg. Naja, das hab ich dann bereut, aber konnte ich ja nicht vorher wissen :mrgreen:

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Printe
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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon Printe » 05.05.2013, 23:59

ich habe auch das Gefühl, dass der 2. Gast ein bisschen was missverstanden hat...zumindest habe ich die Reaktionen auf die Frage vom 1. gast, einen dreimonatigen Aufenthalt nach der Hälfte abzubrechen, anders verstanden.

wer hat denn gesagt, auf grund des Lebenslaufes sollte man durchhalten??! :o

Ich sehe das so wie Jule. Es ging doch primär um Meinungen, ob es okay ist, nach ein paar Wochen schon abzubrechen.
Meine Meinung: ich finde das auch etwas vorschnell gehandelt. Ich meine, wenn man gerade einmal sechs Wochen da ist, dann hat man noch nicht mal die kennenlernphase überwunden!! bei vielen fängt ja erst nach 3, 4 Wochen oder so die Schule an. jetzt stellt man sich mal vor, zwei Wochen in der Schule!? Da hat man, finde ich, doch noch fast keinen umfassenden Eindruck. Keine Freunde, ja man trudelt son bisschen umher, hat noch keinen Anschluss und weiß nichts mit den Pausen anzufangen. Mit der Gastfamilie muss man erstmal auf Tuchfühlung gehen - vll. hatte man gerade die erste Meinungsverschiedenheit und fühlt sich deshalb verunsichert.
Aber was auch passiert ist - es ist noch nicht viel passiert. Und ich glaube da liegt der springende Punkt. Man kann doch noch gar nicht einschätzen, wie der Rest des Austausches verlaufen wird.....und ich persönlich finde es deshalb auch in erster Linie seltsam, schon so früh abzubrechen.

Natürlich (ich will sowas eigentlich nicht immer erwähnen und hoffe, das das eigentlich allen klar ist!!) sieht die Sache anders aus, wenn man schwere gesundheitliche Probleme hat oder ein Sterbefall o.ä. vorliegt. Aber selbst bei psychischen Einbrüchen könnte man ja erstmal die Gastfamilie und den Koordinator aufsuchen. Dafür sind die da, und dann kann man immer noch weitersehen!!
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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon nobuko » 07.05.2013, 12:45

Gast hat geschrieben:Das GELD sollte keine Hauptrolle spielen.

Geld spielt aber immer ne Rolle dabei! Ohne Geld wäre man nicht dort und man kann auch nur durch Geld wieder zurück.
Ich finde es scheiße von dir, dass dir das nicht klar ist. :wink:

Gast hat geschrieben:Der LEBENSLAUF sollte erst recht keine Hauptrolle spielen.

Das wird es aber! Da kannst du so viele Argumente bringen, keines davon spricht wirklich dagegen.
Ich finde dich unvernünftig, weil du nicht verstehst, wie das in deiner Zukunft auf dich wirkt.

Wenn du mir so kommst, muss ich einfach so reagieren - Wobei ich nie daraus hinauswollte, dass das dein Durchhalten anregen soll.
Das sind Gründe an die du vll. mal denken SOLLTEST.

Wenn du so drauf bestehst abzubrechen - dann mach es doch einfach und rechtfertige dich nicht.
Sonst sind die letzten Wochen auch schon vorbei und dann brauchst du nicht mehr verkürzen, wenn du hier eh nur deine Meinung wegen jedem Geig unterstreichen musst!

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eisvogel
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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon eisvogel » 07.05.2013, 13:36

nobuko hat geschrieben:Ich finde es scheiße von dir, dass dir das nicht klar ist.
Sorry, egal was du denkst, aber mäßige bitte deine Ausdrucksweise (und nein, da hilft auch kein Zwinkersmiley)!

3 Monate sehe ich nicht als riesen Lücke im Lebenslauf, gerade, wenn der Austausch während der Schulzeit ist. Dann lässt man ihn eben einfach weg, oder gibt einfach 1 Monat -oder wie lange auch immer- an.

nobuko hat geschrieben:Ich finde dich unvernünftig, weil du nicht verstehst, wie das in deiner Zukunft auf dich wirkt.
Nicht für jeden ist ein Auslandsaufenthalt "der Mittelpunkt" im Leben. Die Zukunft wird nicht davon abhängen, dass man seinen Aufenthalt abgebrochen hat.
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man noch was Schönes bauen!

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon lala^ » 07.05.2013, 14:11

eisvogel hat geschrieben:
nobuko hat geschrieben:Ich finde dich unvernünftig, weil du nicht verstehst, wie das in deiner Zukunft auf dich wirkt.
Nicht für jeden ist ein Auslandsaufenthalt "der Mittelpunkt" im Leben. Die Zukunft wird nicht davon abhängen, dass man seinen Aufenthalt abgebrochen hat.


Da muss ich dir recht geben, Eisvogel. Ich habe mein BWL Studium abgebrochen (ist zwar was anders, aber es kommt wahrscheinlich mindestens genau so schlecht im Lebenslauf) und hab mich anschließend für ne kaufmännische Ausbildung (Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation) beworben, wo ich ne Zusage hatte. Und das, obwohl der Abbruch eines BWL-Studiums ja eigentlich irgendwie gegen ne kaufmännische Ausbildung spricht. Aber gerade weil ich zu meiner Entscheidung gestanden bin und denen meine Gründe gut erklären konnte, fanden die mich gut. Man darf auch mal falsche Entscheidungen treffen, nur muss man dann auch den Mut haben, sie sich einzugestehen.

Klar finde ich es generell auch nicht gut, nen 3monatigen Austausch abzubrechen, wenn es keine schwerwiegenden Gründe dafür gibt. Aber so wie nobuko hier schreibt, kommt das für mich rüber, als wär das Leben (der besser gesagt der Lebenslauf) im Eimer, wenn man mal nicht den geradlinigsten Weg gegangen ist... Und das ist nach meiner Erfahrung eben nicht so.
*Life is a whim for several billion cells to be you for a while*
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Gast

Re: Abbruch anybody?

Beitragvon Gast » 07.05.2013, 15:45

Hallo nobuko,
ich bin der Gast, der vor zwei Tagen den langen Beitrag geschrieben hat, und ich muss sagen, deine Reaktion bestärkt mich darin, es als Gast geschrieben zu haben, obwohl ich eigentlich kein Problem damit habe, zu meinen Aussagen zu stehen - nur auf persönliche Angriffe wie das jetzt von dir hatte ich eben keine Lust.
1.) Ich bin nicht der Gast, der das Thema ursprünglich mal angestoßen hatte. Wenn du meinen Post richtig gelesen hättest, ohne dir die Punkte rauszupicken, die dir nicht gefallen, dann hättest du auch gesehen. Ich hoffe nur, der-/diejenige, der/die das am Anfang mal gefragt hatte, fühlt sich jetzt nicht durch die ganze Diskussion total vor den Kopf gestoßen. Meine persönlichen ATJ-Erfahrungen spielen auch für diese Diskussion keine Rolle. Ich war länger als drei Monate weg, habe nicht abgebrochen und auch keinen Moment darüber nachgedacht.
2.) Noch einmal: Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest (oder zumindest den Teil, den du zitierst), hättest du gesehen, dass ich gar nicht bestreite, dass das Geld auf irgendeine Art tatsächlich eine Rolle spielt. Ich sage nur, es SOLLTE keine HAUPTrolle spielen. Natürlich hat das ATJ Geld gekostet, natürlich kostet der Abbruch (Flug etc.) Geld, und das muss man alles bedenken. Trotzdem glaube ich nicht, du würdest sagen, das Geld hätte bei deiner Entscheidung FÜR ein ATJ die HAUPTrolle gespielt. Deshalb SOLLTE es auch bei einer eventuellen Entscheidung zum Abbruch nicht die HAUPTrolle spielen.
3.) Genauso beim Lebenslauf. Natürlich darf und soll man das alles bedenken, denn mit einem überstürzten Abbruch wird garantiert niemand glücklich. Dennoch (wobei mir glaube ich eisvogel und lala auch recht geben): Der ATJ-Abbruch ist nicht der ganze Lebenslauf und der Lebenslauf nicht das ganze Leben. Ich wäre jetzt sogar so frech, zu behaupten, dass ich lieber später eine etwas weniger gut bezahlte Stelle kriege, als mich im ATJ kaputt zu machen. (Klar, "kaputtmachen" ist ein Extremfall - aber hier geht es ja keinem von uns um die Fälle von normalem ATS-Heimweh, die nicht zu vermeiden sind.) Und ob der Lebenlauf meines Bekannten, der nach dem ATJ mehrere Monate in einer Klinik verbringen musste und (sicherlich nicht NUR deswegen, aber doch MIT deshalb) später sein Studium abgebrochen hat, mit einem ATJ-Abbruch und dafür ansonsten ohne Probleme so viel besser aussehen würde, bezweifle ich auch.
Noch ein letztes Mal zur Betonung: Es geht NICHT um kleine Probleme. Es geht darum, ob es prinzipiell für jeden total daneben ist, einen dreimonatigen Aufenthalt abzubrechen. Und das finde ich nun einmal nicht.
Grüße.

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon -Jule- » 07.05.2013, 18:51

Gast, da kann ich dir nur zustimmen, bin grad ein wenig erschrocken über den Ton hier.

Außerdem sollte man noch bedenken, dass wohl niemand in seinen CV reinschreibt "Juni -Juli 2012 Auslandsaufenthalt in XY, nach 6 Wochen abgebrochen" Da schreibt man dann entweder hin, dass man von dann bis dann da war und antwortet, wenn irgendjemand nach dem Grund der Länge fragt oder man lässt das einfach komplett weg. Da sehe ich nun wirklich nicht so das riesige Problem. Ich bin auch einen Monat früher nach Hause als geplant, aber das interessiert doch jetzt keinen mehr?! Da steht halt, dass ich bis Mai weg war und nicht wie geplant bis Juni.

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon **Laura1990** » 07.05.2013, 18:56

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Zuletzt geändert von **Laura1990** am 19.02.2015, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon Eiskaffee » 07.05.2013, 19:26

Und mal davon abgesehen, dass man es im Lebenslauf einfach weglassen oder ohne Kommentierung als kürzeren Aufenthalt angeben kann- die meisten hier werden wohl Abi machen und studieren, im Studium wahrscheinlich Auslandssemester machen,... Bis sie ernsthaft arbeiten, ist das Austauschjahr oft fast 10 Jahre her. Dann ist die Wirkung von einem Auslandsaufenthalt im Lebenslauf, der noch dazu eh nur 3 Monate lang gewesen wäre, doch minimal.

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon miss.random » 07.05.2013, 21:18

Eiskaffee hat geschrieben:Und mal davon abgesehen, dass man es im Lebenslauf einfach weglassen oder ohne Kommentierung als kürzeren Aufenthalt angeben kann- die meisten hier werden wohl Abi machen und studieren, im Studium wahrscheinlich Auslandssemester machen,... Bis sie ernsthaft arbeiten, ist das Austauschjahr oft fast 10 Jahre her. Dann ist die Wirkung von einem Auslandsaufenthalt im Lebenslauf, der noch dazu eh nur 3 Monate lang gewesen wäre, doch minimal.


Wenn du wüsstest wie oft ich bei Vorstellungsgesprächen über meine Zeit in den USA und mein Leben in der Schweiz (dort wohne ich ja nicht mehr) erzählen musste, weil der Chef es so interessant fand. Es sind zwar keine "richtigen" Jobs, wie die man nach einem Uniabschluss kriegt, aber mein ATJ ist immerhin auch schon 7 Jahre her und all diese Jobs habe ich dann auch gekriegt. ;)
Werde das ATJ in den USA auch dann noch viel später in meinem CV behalten, bis jetzt hat es mir sehr viel geholfen, weil ich eben aus der Menge heraussteche.

Und nein, damit will ich nicht sagen, dass man nur wegen seinem Lebenslauf nicht abbrechen sollte. Wollte nur damit zeigen, dass ein ATJ im Lebenslauf sehr sehr positiv auffallen kann.

Zum Thema: Ich finde bei einem Austausch von nur 3 Monaten sollte man nicht so ein Drama machen. Es sind nur 3 Monate, 12 Wochen, 90 Tage! Diese Zeit sollte wirklich jeder 16-18-jährige alleine im Ausland überstehen. Ausnahmen gelten natürlich bei Krankheit (psychisch und physische), Todesfall, Krise in der Familie etc.
Nach 5 Wochen hat man es einfach noch nicht wirklich versucht, meiner Meinung nach.
If a man does not keep pace with his companions, perhaps it is because he hears a different drummer. Let him step to the music which he hears, however measured or far away. (Henry David Thoreau)
Buu-Frau, Spassbremse und Bedenkenträgerin vom Dienst. Anscheinend auch reif für eine Therapie, doch mir wurde nie gesagt für welche.
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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon Gast » 07.05.2013, 22:07

Ich wollte dir nur kurz sagen, dass ich dich vollkommen verstehe. Abbrechen ist nichts schlimmes, ich bin derzeit dabei (kein ATJ, ähnliches), bei mir ist's allerdings psychisch bedingt und meiner Mum daheim geht's ebenso nicht gut. In Richtung Depris.

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon DelfiniBelgien » 08.05.2013, 16:54

Printe hat geschrieben:Natürlich (ich will sowas eigentlich nicht immer erwähnen und hoffe, das das eigentlich allen klar ist!!) sieht die Sache anders aus, wenn man schwere gesundheitliche Probleme hat oder ein Sterbefall o.ä. vorliegt. Aber selbst bei psychischen Einbrüchen könnte man ja erstmal die Gastfamilie und den Koordinator aufsuchen. Dafür sind die da, und dann kann man immer noch weitersehen!!


Ich bin jedes mal wenn ich so etwas lese erstaunt über solche Kommentare: Dir ist schon klar das psychische Krankheiten genauso schlimm sein können wie physische Probleme? In diesem Fall kann es nämlich fatal sein mit jemanden zu reden der keine Ahnung von der Sachen hat. Dann lieber gleich zum Arzt oder School Counselor! Und nein, ich rede jetzt nicht von Heimweh!

Zum Thema Lebenslauf: Um Himmels willen Leute, ihr müsst doch nicht angeben, das ihr abgebrochen habt!
Woran man meiner Meinung nach denken sollte, ich ob man es später nicht bereuen wird abzubrechen und wie ein Abbruch anderen Menschen, die mit dem Austausch zu tun haben, beeinträchtig. Ich z.B. hatte ein so schlechtes Gewissen bei dem Gedanken, meiner Koordinatorin, die so viel für mich getan hat zu sagen das ich abbrechen will das ich es am Endenicht gemacht habe...

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon relch » 08.05.2013, 17:48

Zwischen "psychische Einbrüche" und Krankheiten ist ein Unterschied ;) Jemand, der wegen einer schlechten Note total am Boden ist, muss ja nicht gleich Depressionen haben (das war ein Beispiel).
einfach auf das Bild klicken. Blogeiladung? kannste haben!----------------Malen---------------Essen--------------------------------------------------------------------------------KIRKJUVAGR
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Gast

Re: Abbruch anybody?

Beitragvon Gast » 08.05.2013, 17:52

Aus eigener Erfahrung kann ich dagen, dass psychische Einbrueche mit Ernsthaftigkeit zu behandeln sind. Da hilf es nicht "nur" mit der Gastfamilie zu reden, oder irgendeinem Schultypen. Ich musste hier echt zum Psycholgen.
Psychologische Erkrankenungen, koennen dann auch phsische Probleme verursachen. Das ist mir halt passiert und es war Horror.
Habe trotzdem nicht abgebrochen. Haette ich abgebrochen, wear ich jetzt wahrscheinlich gesund. Psychologisch und Phisisch. Just sayin.

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Re: Abbruch anybody?

Beitragvon lunamoon » 08.05.2013, 20:06

Hey, ich hab mal ne Frage (nicht das ich ans abbrechen denke ;) es interessiert mich nur) : Wie ist das bei YFU mit dem abbrechen, wenn man ein Teilstipendium hat? Muss man das dann zurückzahlen? Das Thema gab es im Thread schon, aber da waren keine wirklich Antworten...


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