Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

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Sanus
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Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon Sanus » 01.07.2014, 19:37

Oh ja, so unterschiedlich können Beurteilungen ausfallen.
Nobilena, bedenke, wir hier in Deutschland können es nur schwer, eigentlich gar nicht, beurteilen, was bei euch los ist. Natürlich muss da noch Gespräch mit der Gastfamile kommen. Ich wünsch dir, in den Gesprächen wird dir klar, was richtig ist.
Ja, egoistisch könnte es sein (wofür du dich auch immer entscheidest). Egoismus ist allerdings nicht immer nur was Schlechtes sondern auch oft etwas Notwendiges.

nobilena
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Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon nobilena » 02.07.2014, 11:11

Danke erst mal für eure antworten :)
Also ich habe heute mit meiner arearep. gesprochen und sie hat ein paar echt gute vorschläge gemacht. Die prpbier ich jezt erstmal aus. Also ich hoffe das sich alles wiedereinrenkt. Müsstr ja eigentlich klappen und wen nicht dann rede ich nochnal mit meiner arearep. :)

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Gastfamilie wechseln oder nicht?

Beitragvon cbusa15 » 08.11.2015, 00:39

Hallo!

Erst ein paar genrelle informationen uber mich! Ich bin weiblich, bin 16 jahre alt und bin seit ende august 2015 in den USA. Ich werde ein jahr in den USA bleiben.
Ich lebe bei einer alleinstehenden gastmutter (46).
Meine ersten zwei monate hier waren gar nicht so schlecht, ich habe mich in der schule sehr gut eingefunden und freunde gefunden, ich unternehme ab und zu was mit meinen freunden und bin durch sport und clubs gut integriert. Die schule und meine freunde sind auch der grund warum ich hier so gluecklich bin. Ein kleines problem habe ich mit meiner Situation zuhause. Meine Gastmutter ist ganz nett, wir verstehen uns meistens ganz gut und sie tut relativ viel fuer mich! Wir leben in einem kleinen appartement das eher unaufgeraeumt und 'schmuddelig' ist als schoen eingerichtet. An die kleine wohnung habe ich mich zunaechst ganz gut gewoehnt und konnte mich anpassen. Das problem ist das meine gastmutter sehr viel arbeiten muss und ich sie an wochentagen meistens weniger als eine stunde am tag sehe, wir haben noch nie zusammen gegessen und gekocht hat sie auch noch nie, nach der arbeit setzt sie sich vor den fernseher und das ist jeden tag so. Am wochenede ist sie meistens zu muede um etwas zu unternehmen, ausser natuerlich das notwendige wie einkaufen. Das sie so viel arbeiten muss wird sich in den naechsten 3 monaten definitiv nicht aendern und ich habe das gefuehl das mich das so ein bisschen einschraenkt da meine gastmutter mich nie fahren kann und meistens gestresst von der arbeit nach hause kommt. Ich glaube ich bin hier damit sie nicht jeden tag alleine ist und meine gastmutter hat es ein bisschen ueberschaetzt wie es ist einen teenager aufzunehmen. Ich lebe praktisch alleine und fuehle mich auch sehr alleine. Eine meiner freundinnen hat sich bereit erklaert mich liebendgern aufzunehmen, allerdings weiss ich nicht ob das richtig ist da meine gastmutter sehr nett zu mir ist allerdings nur zu wenig zeit hat. Soll ich die zeit alleine hier einfach 'aushalten' bis sich in 3-4 monaten hoffentlich was aendert oder die familie wechseln? Hatte jemand aehnliche situationen? Danke fuer antworten!

patrick37

Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon patrick37 » 08.11.2015, 13:13

Du bist ja auch nach Amerika gegangen um dessen Kultur kennen zu lernen und dich dort integrieren zu können.
Etwas das nur schwer möglich ist wenn das einzige Familienmitglied den ganzen Tag arbeitet und Abends und am Wochenende (natürlich) kaputt ist und nicht mehr sehr viel Energie hat.
Wie du es schreibst wird sich an dieser Situation wohl nicht allzu schnell etwas ändern und du solltest doch deine Zeit auch geniessen können und darfst nicht einfach vereinsamen.
Ich würde daher, vor allem auch weil du schon ein Angebot hast, diese annehmen. Natürlich solltest du vorher zuerst mit deinen neuen Eltern alles klären.
(meine Einschätzung, ich war leider noch nicht drüben, vielleicht kann ein Ehemaliger es dir bestätigen oder mir widersprechen :) )

Gast

Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon Gast » 08.11.2015, 17:49

An deiner Stelle würde ich wechseln, wenn du dich auch mit der Familie deiner Freundin verstehst. Ich selbst war zwar nicht in der Situation, aber meine Gastschwester war in den USA bei Gasteltern die sehr viel arbeiten. Sie hatte damals auch die Möglichkeit zu wechseln und hat abgelehnt. Heute bereut sie es sehr, weil sie der Meinung ist einiges verpasst zu haben, da es kein wirkliches Familienleben gab und sie viel alleine war.

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Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon sotagirl » 09.11.2015, 20:40

Hallo,
ich würde an deiner Stelle mit deiner Gastmutter sprechen. Ihr erzählen, dass du sie gerne hast und ihr dankbar bist, aber deine Freundin dir dies angeboten hat und was sie davon halten würde.
Ich selbst war in einer ähnlichen Situation wie deine Gastmutter...alleine, Vollzeit berufstätig und ehrenamtlich engagiert. Meine Gasttochter war tagsüber alleine und hat auch öfter mal gekocht (ich allerdings auch). Wir haben aber insbesondere am Wochenende auch viel miteinander unternommen und ich denke, sie hatte ein tolles Jahr. Aber, vor ihrer Anreise habe ich mir viele Gedanken gemacht, ob sie nicht bei mir zu viel alleine ist und die "deutsche Familienerfahrung" verpasst. Ich wollte sie daher ursprünglich nur für ein halbes Jahr aufnehmen. Mir war wichtig, dass sie glücklich ist und ein tolles ATJ hat.
Allerdings wäre ich etwas vor den Kopf gestossen gewesen, wenn sie mir plötzlich mitgeteilt hätte, dass sie nun eine neue Familie hat und alles schon abgeklärt wäre.
Daher...Gespräch mit deiner Gastmutter! Zeige ihr auch ruhig deine Zerrissenheit und vor allem deine Dankbarkeit. Denn einen ATS aufzunehmen ist ein großer Schritt, zwar eine Freude, aber auch eine Belastung. Auch eine Gastfamilie geht mit Erwartungen an diese Erfahrung. Vielleicht fühlt sich deine Gastmutter auch überfordert und ist froh, dass du diese Möglichkeit hast. Zumindest solltest du nicht nur an dich, sondern auch an deine Gastmutter denken.
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Gastfamilienwechsel nach 5 von 10 Monaten?

Beitragvon Kimi25 » 24.01.2016, 23:37

Hallo,
Das ist mein erster Beitrag aber ich brauche wirklich Hilfe.
Ich bin jetzt schon seit 5 Monaten in meiner französischen Gastfamilie und bin gerade in einer Phase, in der ich entscheiden muss, ob ich die Gastfamilie wechseln will oder nicht.
Ich erkläre euch nun kurz meine Situation: Als ich angekommen bin, kannte ich meine Gastfamilie schon ein wenig, da ich sie zwei Monate vorher schon besucht hatte. Die ersten Monate waren schwierig, da ich mich mit meinem Gastbruder nicht besonders gut verstanden habe. Kurz vor Weihnachten hatten wir dann also ein klärendes Gespräch und alles war wieder gut, zumindest schien es so. Ich hatte damit abgeschlossen, aber meine Gastmutter scheinbar nicht. Das Problem meiner Gastmutter, aber auch mein Problem ist, dass wir die zu klärende Sachen nicht sofort ansprechen, sondern warten, bis es explodiert. Heute hatten wir wieder eine Gesprächsrunde, wobei es eher Vorwürfe waren. Schlussendlich hat meine Gastmutter mir eigentlich klargemacht, dass sie keine grosse Lust hat, das Projekt noch weiter laufen zu lassen. Mein Gastvater hat mir gesagt, dass er es mir überlässt, zu entscheiden, ob ich bleiben will oder nicht. Ich habe daraufhin mit meinen Eltern darüber gesprochen, aber nach dem Gespräch bin ich mir immer noch nicht ganz sicher. Nach 5 Monaten habe ich es eigentlich geschafft, einen Freundeskreis aufzubauen und auch in meinem Sport läuft es gut. Ich habe Angst, dass alles noch einmal durchmachen zu müssen, und auch meinen Sport (Der mich eigentlich in diese Familie gebracht hat) zurückzulassen.
Ich lese überall, dass die, die einen Gastfamilienwechsel gemacht haben, sehr glücklich darüber sind. Ich bin trotzdem etwas skeptisch und möchte vor einer solchen Entscheidung möglichst gut informieren.

Ich hoffe, dass mir jemand noch vor Morgen Abend antwortet und mir etwas dabei hilft.

Vielen Dank und ich wünsche euch allen eine GUTE NACHT

Kimiii

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Re: Gastfamilienwechsel nach 5 von 10 Monaten?

Beitragvon binemay » 25.01.2016, 10:04

Ich lese und erlebe immer, dass es nach Gastfamilirnwechsel noch einen Wechsel gibt und oft auch abgebrochen wird.
Ich würde empfehlen, in der Familie zu bleiben und das Verhältnis zu ihr zu verbessern. Mir scheint, Du würdigst sie nicht genug.
Also- erinnere Dich an all die Sachen,die sie für Dich getan haben - beim Einleben geholfen, schöne Weihnachten verbracht, eine Krise zusammen gemeistert, Essen gemacht, ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt, Fahrdienste usw usw , Dir fallen bestimmt viele Sachen ein, bedank Dich dafür!!
nd dann frage dich mal, was Du für die Familie getan hast, oder tust, na..?
Eine Gastfamilie erwartet ja auch etwas vom Gastkind, frag sie genau was sie erwarten! Sollst Du öfter/weniger Zeit mit Ihnen verbringen, mehr französisch lernen, Dich mehr für die Familie und Frankreich interessieren, dem Sohn deutsch beibringen, dankbarer sein...
Oft haben Gasteltern das ungute Gefühl, nur zu geben. Also überrasch deine Gastmutter mit einem Blumenstrauss, mach Sonntags das Frühstück, guck dir ein Familienfotoalbum an, lern irgendwas von deinen Gasteltern(stricken kochen gärtnern)und unterstütz Deinen Gastbruder bei irgendwas!

Hast du alles schon getan und sie sind trotzdem nicht zufrieden? Dann lass Dir gesagt sein, dass das Einleben in eine zweite Gastfamilie/Schule meist viel viel leichter fällt.

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Re: Gastfamilienwechsel nach 5 von 10 Monaten?

Beitragvon dosanko » 25.01.2016, 11:21

Dass nach einem Wechsel immer wieder gewechselt oder sogar abgebrochen wird, würde ich meiner "Erfahrung" nach nicht sagen (ich habe nicht gewechselt, kenne aber Einige, die gewechselt haben).
Genau kenne ich deine Situation natürlich nicht, ob das nun schwerwiegende Sachen oder eher Kleinigkeiten waren, wegen denen du mit deiner Gastmutter Streit hattest, aber wenn deine Gastmutter das ganze Projekt schon abgeschrieben hat, dann stelle ich es mir sehr sehr schwierig vor das noch mal rumzureißen und angenehm ist das sicher auch nicht, bei einer Familie zu wohnen mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie einen nicht mehr wollen.

Weißt du denn genau, dass du bei einem Gastfamilienwechsel auch die Umgebung wechseln musst? Das ist ja eigentlich eher selten, oder gibt es bestimmte Gründe dafür?
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Re: Gastfamilienwechsel nach 5 von 10 Monaten?

Beitragvon Orava » 25.01.2016, 17:53

Ich stimme dosanko eher zu. Ich würde an deiner Stelle versuchen, mal ganz sachlich mit deiner Gastmutter darüber zu reden, was ihr gemeinsam machen könnt, und auch direkt einfach zu fragen, was du machen kannst, und ob sie lieber hätte, wenn du die Familie wechselst. Wenn die Situation sich verschlimmert, und du so halbwegs vor die Tür gesetzt wirst, ist es wirklich blöd, und wenn beide Parteien noch vernünftig miteinander reden können, kann man einen Wechsel auch "sauber" vonstatten gehen lassen. Und wenn deine Gastmutter sagt, dass die sich noch vorstellen kann, dass es besser wird, wenn einige Punkte eingehalten werden, und du das auch glaubst, dann versucht ihr es nochmal. Ist natürlich leichter gesagt als getan.

Familienwechsel sind zwar manchmal vermeidbar und manchmal haben sie hinterher vielleicht nichts gebracht, wenn das Problem vielleicht wirklich bei einem selbst liegt, aber wenn die Chemie so lange nicht stimmt und man sich gegenseitig auf die Nerven geht, bringt das auch keinem was. Ich habe auch noch nie gehört, dass ein Familienwechsel bedeutet, dass man eher abbricht, außer natürlich man hat sowieso Gründe, die mit der Situation in der speziellen Familie eigentlich nichts zu tun haben, wie generelle starke Anpassungsprobleme, Heimweh, falsche Erwartungen etc.
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Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon freizeitsurfer » 02.07.2016, 00:12

Es ist ja nur menschlich, den Fehler erstmal bei anderen zu suchen, aber es ist bestimmt auch schwierig für die Gastmutter/-eltern. Sie haben sich ja schließlich nicht umsonst dazu bereiterklärt, jemanden aufzunehmen in ihr Zuhause. Wenn man dann am WE nach langer Arbeitswoche müde ist etc, ist doch auch ganz normal. Vielleicht auch einfach mal mit konkreten Plänen direkt fragen, wie wäre es wenn wir das und das machen?
Aber wenn die Möglichkeit nach Besserung wirklich nicht besteht, dann kannst man auch wechseln, ist ja schließlich die eigene Zeit in einem anderen Land, die man möglichst gewinnbringend verwenden will.

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Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon exchange-nin » 02.09.2016, 20:30

Ich brauche auch Hilfe! Ich bin seit einer Woche in Irland und meine Gastfamilie ist zwar nett aber ich fühle mich einfach nicht wohl. Ich habe DURCHGEHEND Heimweh und denke die ganze Zeit an einen Abbruch den ich aber nicht machen möchte. Ich bin eigentlich für 5 Monate hier überlege aber auf 3 Monate zu kürzen. Außerdem hab ich Probleme mit meiner Gastfamilie, denn mir wurde z.b. gesagt es wird nur draußen geraucht was aber nicht wirklich der Fall ist. Außerdem ist meine Gastmutter die ganze Zeit beschäftigt oder guckt italienisches Fernsehen! Wenn Sie das nicht tut fährt sie meistens in die Stadt. Ob meine gastschwester von der Arbeit abholen oder einkaufen. Sie fragt mich dann immer ob ich mitkommen möchte. Sie sagt wir sind nur kurz weg aber daraus wird dann immer so eine Stunde bis 2! Wenn sie dann Freunde trifft stellt sie mich kurz vor und redet dann stundenlang mit denen und ich steh dumm daneben! Ich werde nicht wirklich in die Familie eingebunden und meine gastgeschwister sind auch nie da! Jetzt will ich nächste Woche mit meiner betreuerin reden aber ich weiß nicht ob das Grund genug ist zu wechseln! Ich hoffe jemand kann mir auch helfen !!

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Re: Grund genug fuer Gastfamilienwechsel?

Beitragvon Monx » 08.09.2016, 12:04

Hallo,

du scheinst gerade einfach ziemlich aufgewühlt zu sein, eventuell bist du das erste Mal von zu Hause weg für längere Zeit?
Ich sehe natürlich nur was du schreibst und nicht wie es sonst so ist. Aber ehrlich gesagt finde ich, dass dich deine Gastfamilie schon versucht einzubinden. Deine Gastmutter fragt dich scheinbar immer, wenn sie in die Stadt fährt. Das ist doch super nett. Schlimm wäre doch eigentlich, wenn sie dich einfach ignorieren würde oder nicht nie fragen würde, ob du mitmöchtest. Was stört dich denn daran, wenn ihr dann nicht nur kurz sondern zwei Stunden unterwegs seid? Du bist ja erst eine Woche in Irland, daher nehme ich an, dass du noch keine Freunde oder andere Termine hast, zu denen du gehen würdest. Warum genießt du dann nicht einfach die Zeit mit deiner Gastmutter und dass du raus aus deinem Zimmer kommst? Dass man nur daneben steht, wenn sie Freunde trifft, ist halt so. Aber sie stellt dich ja auch vor. Was soll sie denn sonst machen? Das Gespräch nach zwei Minuten beenden, nur damit ihr wieder heimfahren könnt? Du wirst ja zumindest noch die Sprache verstehen. Ich stand damals im Ausland daneben und hab kein Wort verstanden von dem was sie gesagt haben. Und ist das nicht auch in Deutschland normal? Wenn meine Mutter hier Freunde auf der Straße trifft, stehe ich auch meist einfach daneben.
Warum sind deine Gastgeschwister denn nie da und wie viele Gastgeschwister hast du überhaupt?
Bist du schon in der Schule gewesen?
Hast du schon geschaut, ob es Vereine gibt, denen du beitreten könntest?

Eine Woche ist wirklich kurz...du steckst einfach mitten im Heimweh. Das ist bei vielen absolut normal. Wichtig ist nun, dass du viel unternimmst. Und da ist es absolut richtig, wenn du auch weiterhin jedes Mal mit deiner Gastmutter mitfährst, wenn sie dich fragt.
Wie würdest du denn sonst noch gerne eingebunden werden? Hast du bestimmte Aufgaben im Haushalt, die du erfüllen musst? Du könntest ja auch beispielsweise beim Kochen helfen.

Das mit dem Rauchen kann ich verstehen. Es würde mich auch sehr stark stören, wenn überall geraucht werden würde. Bei mir im Austausch war es leider genauso. DIe Gastmutter hat täglich 2 Schachteln geraucht und das meist mitten im Wohnzimmer. Wenn es mir zu viel wurde, bin ich halt in mein Zimmer gegangen für kurze Zeit. Die Möglichkeit hast du doch bestimmt auch?


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