Japan

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Re: Japan

Beitragvon ChibiSan » 07.01.2017, 12:53

Nagoya :jumper:

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Re: Japan

Beitragvon Higanbana » 07.01.2017, 12:57

Herzlichen Glueckwunsch! Ich wuerde dir auch helfen, allerdings geht das erst am Montag.

Lg

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Re: Japan

Beitragvon ChibiSan » 07.01.2017, 13:00

Wär kein Problem für mich :D
Noch 73 Tage :rollsmily:

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Re: Japan

Beitragvon Higanbana » 07.01.2017, 13:03

Dann schicke mir bitte eine PN, dann kuemmere ich mich am Montag darum.

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Re: Japan

Beitragvon Higanbana » 14.03.2017, 13:12

Hallo,

ich weiss zwar nicht, ob jetzt irgend jemand noch mitliest, aber ich frage mal trotzdem:

Die Kindlein wuenschen sich wieder ein Oneechan, nachdem unsere Franzoesin nach Hause gefahren ist :cry: . Und damit waere natuerlich die Frage, wie das mit der Schule laufen soll. Ich werde im April als Lehrer an einer Schule arbeiten, so dass wir theoretisch 2 Schulen zur Wahl haetten:

Gegenwaertige Schule:
-ist in der Stadt 
-Fahrtzeit mit dem Zug 10 - 15 min, Monatsfahrkarte: 4.500 Yen
-Privatschule mit Klasse im Futsuuka (akademischer Zweig)
-relativ wenig Kulturklubs, also nicht einmal Teezeremonie, Kalligraphie (Shodou) macht so gut wie nichts
-einziger ATS an der Schule
-Schuluniform naja (okayisch bis schweineheiss im Sommer)
-zu weit weg, als dass wir irgend etwas fuer sie machen koennten, wahrscheinlich wird selbst das Begleiten zur
Schule am ersten Tag etwas problematisch
-Klassenfahrt geht nach Tokyo und zum Skifahren (2 Tage, letztes Jahr nach Nagoya, dieses Jahr nach Fukushima)
-Leben nur in der Grosstadt

Mein neue Schule:
-aehnliche Schule wie oben, aber ausserhalb der Stadt
-Fahrtzeit mit dem Zug: 1h (Monatsfahrkarte: 11.500 Yen), aber der Zug ist meistens leer ab der Station, wo man fuer die andere Schule raus muss, und ist ne Endstation, also koennte man auch schlafen oder ne halbe Stunde mit den anderen Schuelern rumgeikeln.
-durch die Entfernung muesste man ca. eine Stunde frueher los, aber die Schule scheint kein KAGAI zu haben.
-Privatschule mit ziemlich interessanten Zweigen wie Hauswirtschaft (Kochen / Bentomachen, Kimono anziehen), Design (Toepfern, Schmuck herstellen) oder auch Wohlfahrt (Kinder- und Altenpflege)
-Kulturklubs (auch wenn man wegen der Entfernung vielleicht nicht jeden Tag daran teilnehmen kann)
-die Schule hat regulaere auslaendische Schueler, die auch 3 Mal die Woche Japanischunterricht haben
-auch wenn ich die Schuelerin eher nicht als Lehrerin haette, wuerde ich zur Verfuegung stehen, sollte irgend etwas sein
-die Schuluniform ist kawaii (Kommentar unserer beiden ATS vom letzten und diesem Jahr: Wo kann man sie kaufen?)
-Schuelerin wuerde wahrscheinlich mit mir zur Schule fahren (zum Bahnhof laufen und Zugfahren), aber keine Ahnung, ob das nun ein Vorteil oder Nachteil ist
-die Schule hat wohl relativ viele Aktionen am Wochenende, wo ich bzw. wir dann als Familie auch hinfahren werden oder muessen
-Man kann wohl zwischen Inlandsfahrt oder Fahrt ins Ausland (ich meine Australien) waehlen.
-Man lernt auch Japans Inaka besser kennen


Aus ATS-Sicht gesehen, fuer welche Schule wuerdet ihr euch entscheiden?

Liebe Gruesse

Higanbana

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Re: Japan

Beitragvon dosanko » 14.03.2017, 19:18

Ich würde mich persönlich definitiv für die Letztere entscheiden, die Schule klingt wirklich toll.
Vor meinem ATJ hab ich mir immer gewünscht, an eine Schule mit wenigen ATS zu kommen, dann ist man was "besonderes", und im Endeffekt ist genau das Gegenteil passiert. Die Schule hat immer 4-7 ATS und wir haben auch extra Japanisch-Unterricht bekommen und es war wirklich toll. Gerade wenn die japanischen Mitschüler nicht so oft Zeit hatten sich zu verabreden, hatte man immer jemanden mit dem man was unternehmen konnte und als ATS versteht man sich ja fast automatisch miteinander, zumindest aus meiner Erfahrung. Außerdem hat man immer jemanden der einen versteht, durch die ähnliche/gleiche Situation. Plus die Schule hatte viel Erfahrung mit ATS und war mit dem Thema sehr offen und ich denke gerade in Japan ist das gar nicht so schlecht, man hört ja doch die ein oder andere Geschichte, wo die Schule zum ersten Mal eine/n ATS hat und keine Ahnung hat was sie tut. Als ich z.B. damals meinte, ich finde es schade, dass ich nicht zum Schulfest da sein kann, war die Schule, die ersten die mir angeboten haben, ich könnte ja problemlos einen Monat länger bleiben. Ich denke nicht, dass das auf vielen Schulen so einfach gewesen wäre.
Die Stunde Fahrtweg würde ich jetzt auch nicht so als Problem sehen, das ist ja nichts Ungewöhnliches.
Das Einzige was vielleicht ein Problem sein könnte, ist das doch ziemlich teure Monatsticket, ich kann mir gut vorstellen das es ATS und deren Familien gibt, die sich das nicht zusätzlich leisten können, neben den sowieso teuren Kosten des ATJs und hohem Taschengeld. Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit mit WYS (ich nehme mal an ihr wollt wieder bei WYS aufnehmen?) abzuklären, eventuelle ATS vorher zu fragen oder darauf vorzubereiten.
Ich hab mir zwar vor meinem ATJ viele Gedanken gemacht und wusste, dass ich für Bus, Bahn und andere Ausgaben selbst aufkommen musste, aber die 8.000 Yen für die Monatskarte, die auch nur für den kurzen Weg zur Schule und zum nahegelegenen Bahnhof galt, waren dann doch ein kleiner Schock.

PS: Also ich lese noch sehr regelmäßig mit. :D
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Re: Japan

Beitragvon Souri » 14.03.2017, 21:55

Also bei mir wäre definitiv die erste mein Favorit. Ich mache mir (und habe das auch nicht während meins ATJ) nicht viel aus Clubs, mag das Grossstadtleben und kann frühes Aufstehen und langes Pendeln nur so bedingt leiden. Ich war sehr froh als sich durch mein ATJ mein Schulweg von langem Busfahren in vollen Busfahren auf einen kurzen Spaziergang reduziert hatte und wüsste mit dem Geld was ich am Busticket sparen würde bestimmt interessanteres anzufangen. Ich denke eine allgemeingültige Meinung dazu wird man wohl kaum finden.
Auf der Suche nach dem Gin des Lebens.

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Re: Japan

Beitragvon dosanko » 14.03.2017, 23:24

Das mit dem frühen Aufstehen und langem Pendeln kann ich gut verstehen. Ich hatte in Deutschland auch immer einen längeren Schulweg als alle meine anderen Mitschüler und das hat genervt. :wink:
Aber ich denke, dass
1. eine Stunde kein ungewöhnlich langer Schulweg in Japan ist, selbst zwei Stunden nicht.
2. Ich weiß zwar nicht, wie es an genau dieser Schule aussieht, aber bei mir und vielen anderen ATS in Japan, hat die Schule erst ca. um 9 Uhr angefangen, man müsste also nicht zu früh aufstehen.
3. Ich bin zwar auch absoluter Großstadtmensch, aber da sie ja sowieso in der Stadt wohnen, wäre es doch ganz schön beides kennenzulernen. Vor allem da ich finde, dass das ländliche Japan wirklich sehr schön anzugucken ist.
4. Clubs sind in Japan wirklich ein riesiger Teil der Leben der meisten japanischen Schüler. Das ist mMn wirklich nicht zu vergleichen mit Clubs oder AGs wie wir sie in Deutschland haben. Außerdem sind sie wirklich toll um neue Leute kennenzulernen und sich ins typische japanische Leben zu integrieren. Plus viele japanische Schüler haben eher weniger Zeit sich zu verabreden und Clubs sind oft wo man seine Freunde trifft.
5. Das mag vielleicht ein Vorurteil sein, aber so wie ich das mitbekommen habe, geht Inaka alles etwas entspannter und langsamer zu und, wie gesagt ich kenne die Schule nicht, aber von den angebotenen Zweigen her, scheint die Schule ja keine reine Paukschule zu sein, was es definitiv einfacher macht mit Leuten in Kontakt zu kommen.

Beide Schulen haben Vor- und Nachteile und auf einen gemeinsamen Nenner kommt man wohl kaum, aber ich will mal so dreist sein und behaupten, viele Japan-ATS haben, wenn es um Japan geht, ähnliche Interessen und Sachen, die sie kennen lernen möchten. Und dazu gehören eben unteranderem die ganz typisch japanischen Clubs und das so oft zitierte "Land zwischen Moderne und Tradition". (nicht zu vergessen die kawaii Schuluniformen :mrgreen: )

Da sich der ATS die Schule ja aber sowieso nicht selbst aussuchen kann, denke ich ist die zweite Schule besser geeignet aus dem Grund, dass dort eher mehr Leute auf ihre Kosten kommen werden. Die, die das Ländliche bevorzugen, sowohl als auch Stadtmenschen, wer einem Club beitreten will, kann das machen, müssen muss man nicht.
Mit dem Geld kann man sicherlich Interessanteres anfangen, das hab ich mir während meinem ATJ auch oft gedacht, aber vielleicht ist es die Schule ja wert, wer weiß...
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Re: Japan

Beitragvon Higanbana » 14.03.2017, 23:57

Ja, ich stimme Dosanko zu. 90min Schulweg in Tokyo ist absolut nichts Ungewoehnliches, und Preise fuer Tickets liegen auch schnell mal um 15000 Yen monatlich. Der grosse Unterschied zu Tokyo ist, dass du hier dann ohne Probleme sitzen kannst, weil der Zug von vornherein nicht so voll ist wie in Tokyo. Und nach 15 min kann man den Zug fast als leer bezeichnen. Der grosse Nachteil waere, dass du abends nicht sooo viele Zuege nach Hause hast wie in Tokyo und auf die Uhr schauen musst, wann der naechste faehrt.

Mittleres Niveau sind beide Schulen. Vom Charakter her aehnlich, allerdings hat die jetzige als Stadtschule nur Normal- und einen reinen Businesskurs, in den man keine ATS stecken wuerde.

Das Problem mit Schulklubs in Japan ist, dass die Schueler entweder in Schulklubs sind (also auch in den Ferien) oder aber zu Nachhilfeschulen tigern. So nett mal mit Freunden was nach der Schule oder in den Ferien zu machen geht in Japan nicht. (Unsere WinteranreiseATS vor 5 Jahren hatte nicht eine ihrer Freundinnen in den 6 Wochen Sommerferien treffen koennen.) Das ist etwas, womit sich alle ATS bei uns abfinden mussten.

Unter der Woche kommst du auch so nicht wirklich in die Stadt, man ist einfach zu beschaeftigt dafuer. Am Wochenende steht einem nichts im Weg, auch mal ins Shopping Centre zu gehen oder in die Stadt zu fahren.

Die Frage ist, ob interessante Zweige und eine kawaii Schuluniform eine laengere Schulfahrt aufwiegen.

Naja, ich denke mal, wenn ich selber das mal einen Monat gemacht habe, werde ich es wohl auch besser entscheiden koennen. Sollte es seeeehr viel ermuedender sein als angenommen, dann hat sich das mit Schule 2 erledigt. Es ist eine Sache, wenn man es selber waehlt, aber eine voellig andere, wenn man nie dafuer optiert hatte.

Lg

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Re: Japan

Beitragvon Lina » 22.03.2017, 19:09

皆さん、久しぶり! :jumper:

Haaach, da schwelgt man mal ein bisschen in Nostalgie und besucht seit laaanger Zeit mal wieder dieses Forum und erinnert sich an die Zeit vor dem ATJ zurück. Genau heute vor 3 Jahren bin ich als ATS nach Japan geflogen...Irgendwie kommt das einem manchmal schon total lange her vor, aber manchmal fühlt man sich auch, als wäre man erst gestern wieder nach Hause gekommen. :lol: Und da dachte ich mir, schreibe ich mal wieder nach Ewigkeiten hier rein.
Ob sich noch jemand an mich und meine Probleme am Anfang meines ATJs (14/15) erinnern kann? Ich war die, die in einem anderen Haus als meine GF gewohnt hat und dann glücklicherweise wechseln konnte. Und nach diesem Wechsel war auch alles gut, ich hatte 2 (eigentlich 4, aber die eine waren nur die Großeltern von einer und die andere nur für 3 Wochen) tolle GFs, mit denen ich auch noch bis heute Kontakt halte. Und mit meinen Freunden habe ich auch immer noch Kontakt, auch wenn man mal monatelang nichts voneinander hört.
Ich bin Februar 2015 wieder nach Deutschland zurückgekommen und wurde super in meine neue Stufe aufgenommen, mit neuen Freunden und allem. Im Sommer dann erstmal ein "kleiner" Trip nach Brasilien (Rio de Janeiro :wink: ), um meinen Bruder bei seiner Ruderweltmeisterschaft zu unterstützen.
Im Sommer 2016 war ich dann auch schon wieder zurück in Japan für die Sommerferien und habe eine tolle Zeit mit meinen beiden GFs (Ich habe mit einer sogar den 富士山 bestiegen!) und meinen alten Freunden verbracht. Meine alte Counselor/Gasttante habe ich auch wieder getroffen und sie meinte am Ende zu mir, dass sie stolz ist,"eine so tolle Schülerin gehabt zu haben". :mrgreen:
Ich war außerdem noch meine japanische Schule besuchen, alle Lehrer waren sehr erstaunt und erfreut, mich wieder zu sehen. Und ich habe eine offizielle Einladung bekommen, jederzeit wieder vorbeizuschauen.
Aus diesem Besuch hat sich dann ergeben, dass eine japanische Freundin mich über Weihnachten 2016 in Deutschland besucht hat und sogar einige Tage vor den Ferien mit mir zur Schule gegangen ist. Seitdem weiß jeder aus meiner Schule, dass ich nicht über meine Japanisch-Kenntnisse lüge. :mrgreen:
Und jetzt mache in einem Monat Abitur und fange hoffentlich im Oktober mein Soziologie/-Wirtschaft mit Ostasienbezug (spezialisiert auf Japanisch) -Studium an. Aber davor geht es im September wieder nach Japan! :rollsmily: Aber dieses Mal nicht alleine, sondern mit meiner besten Freundin.
楽しみ!!!
Ich bin relativ glücklich, dass ich mein Japanisch nicht wirklich vergessen habe (außer ein paar Kanji...). Manchmal ist es etwas "eingeschlafen", aber nach ein paar Minuten geht es auch wieder. Auch wenn ich zugeben muss, dass es sich seit meinem letzten Besuch nicht wirklich weiter entwickelt hat :oops:
Aber ab dem Studium fange ich auch wieder an, aktiver zu lernen. Und im 5. und 6. Semester geht es dann wieder als ATS nach Japan, nur dieses Mal an eine Uni! :loveyou:

Der Text ist länger geworden als erwartet :lol: Ich hoffe, mein kleiner Spam hier stört euch nicht!

またね!
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Re: Japan

Beitragvon YuSmart » 24.03.2017, 19:08

Japan. Japan ist nach Neuseeland meine große Liebe. Ich liebe die Menschen, ich liebe das Land, ich liebe die Kultur, alles. Ich war in meinem Leben mittlerweile schon das ein oder andere mal in Japan und habe auch so einiges gesehen (Tokio, Akihabara, Osaka, Kyoto, Kawasaki usw.). Ich verbringe fast jedes Jahr mehrere Wochen in diesem wunderschönen Land :loveyou:

Dazu muss ich sagen das ich generell schon immer sehr Japan versessen war. Japanisch war auch die erste Sprache die ich mir komplett im Selbststudium beigebracht habe (Zumindest soweit wie es der Japaner während seiner Schulzeit auch tut. Ich lerne definitiv keine 50.000 Kanjis, ~3000 reichen vollkommen). Egal ob es japanische Musik, Filme, Essen, die Geschichte, die Politik oder sonst etwas war, ich habe wirklich schon immer alles aufgesogen was Japan angeht. Hach.. da bekommt man direkt wieder Lust hinzufliegen. Ich denke ich muss die nächsten Monate mal schauen ob man da noch was einplanen kann :D

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Re: Japan

Beitragvon Higanbana » 27.03.2017, 12:21

Hallo Lina,
Lina hat geschrieben:Haaach, da schwelgt man mal ein bisschen in Nostalgie und besucht seit laaanger Zeit mal wieder dieses Forum und erinnert sich an die Zeit vor dem ATJ zurück. Genau heute vor 3 Jahren bin ich als ATS nach Japan geflogen...Irgendwie kommt das einem manchmal schon total lange her vor, aber manchmal fühlt man sich auch, als wäre man erst gestern wieder nach Hause gekommen. :lol: Und da dachte ich mir, schreibe ich mal wieder nach Ewigkeiten hier rein.
...Ich hoffe, mein kleiner Spam hier stört euch nicht!

Schoen, mal wieder was von dir zu hoeren. Und klar kenne ich dich noch. Du warst doch aus dem Ort von unserer einen Gasttochter. Ja, und an die Diskussionen, ob man alleine mit einer desinteressierten Gastschwester in einem anderen Haus leben soll und nur zum Essen die Eltern "belaestigt" erinnere ich mich auch noch erstaunlich gut.

Ob sich noch jemand an mich und meine Probleme am Anfang meines ATJs (14/15) erinnern kann? Ich war die, die in einem anderen Haus als meine GF gewohnt hat und dann glücklicherweise wechseln konnte. Und nach diesem Wechsel war auch alles gut, ich hatte 2 (eigentlich 4, aber die eine waren nur die Großeltern von einer und die andere nur für 3 Wochen) tolle GFs, mit denen ich auch noch bis heute Kontakt halte. Und mit meinen Freunden habe ich auch immer noch Kontakt, auch wenn man mal monatelang nichts voneinander hört.

Schoen zu hoeren, dass du ein schoenes Jahr hattest.

Die wenigsten melden sich ja noch zwischendurch, daher weiss man nie, wie es dann doch weitergeht. Und wenn man dann so Geschichten wie von deiner "Kouhai" liest, wo alles irgendwie dumm lief und sie dann frueh nach Hause geschickt wurde, ist dann doch immer das Erstaunen gross.

Und jetzt mache in einem Monat Abitur und fange hoffentlich im Oktober mein Soziologie/-Wirtschaft mit Ostasienbezug (spezialisiert auf Japanisch) -Studium an. Aber davor geht es im September wieder nach Japan! :rollsmily: Aber dieses Mal nicht alleine, sondern mit meiner besten Freundin.
楽しみ!!!
Ich bin relativ glücklich, dass ich mein Japanisch nicht wirklich vergessen habe (außer ein paar Kanji...). Manchmal ist es etwas "eingeschlafen", aber nach ein paar Minuten geht es auch wieder. Auch wenn ich zugeben muss, dass es sich seit meinem letzten Besuch nicht wirklich weiter entwickelt hat :oops:
Aber ab dem Studium fange ich auch wieder an, aktiver zu lernen. Und im 5. und 6. Semester geht es dann wieder als ATS nach Japan, nur dieses Mal an eine Uni! :loveyou:
Ich druecke dir die Daumen fuer dein Abi. Es wird schon alles schiefgehen. Bist du eigentlich am gleichen Gymnasium wie L.? Und weiss du eigentlich, dass sie wieder einen Japanersprachkurs organisiert, wie ich das mitbekommen habe?

Wir haben dieses Jahr uebrigens eine Franzoesin von WYS. Und so wie es aussieht, wird es wohl wieder darauf hinauslaufen, dass wir wieder jemanden aufnehmen. Die Kinder wollen unbedingt wieder eine grosse Schwester.

Liebe Gruesse

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Re: Japan

Beitragvon Higanbana » 19.05.2017, 14:39

Hallo,

wir haben von WYS wieder eine Deutsche und eine Franzoesin angeboten bekommen, und dieses Mal ist die Wahl ziemlich schnell auf letztere gefallen. Das Witzige ist, dass die Franzoesin nicht allzu weit weg wohnt von unserer jetzigen und das sie genau 2 Tage nach der gegenwaertigen und einen Tag nach mir Geburtstag hat.

Dann hoffen wir mal, dass es auch dieses Jahr ein schoenes Jahr wird.

Liebe Gruesse

Higanbana

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Re: Japan

Beitragvon Marios-kun » 19.05.2017, 18:40

Hallo Leute ! :D
Ich melde mich nach einer langen Zeit auch mal wieder :) Nun ist es schon über zwei Jahre her seitdem ich aus Japan zurück gekommen bin und es hat sich viel getan! Ich bin im Sommer 2016 wieder für 6 Wochen nach Japan geflogen und hatte die Möglichkeit alles zu machen was ich während meines Auslandsschuljahr nicht machen konnte.
Ich war schon etwas neidisch auf das Studentenleben meiner Freunde in Tokyo, weswegen ich mir fest vorgenommen habe mich nach Unis/Hochschulen umzuschauen, die Austauschprogramme mit einer Universität in Tokyo betreiben. Diese Pläne warf ich jedoch ein paar Tage später wieder über Bord, da ich während meines Japan-Aufenthalts die Chance bekommen habe für 5 Tage nach Seoul, Südkorea zu reisen und mir die Stadt anzuschauen. Ich habe mich so sehr in diese Stadt und in dieses Land verliebt, dass ich sofort beschlossen habe in Seoul mein Auslandsjahr zu absolvieren. Meine Sehnsucht nach Tokyo ist deswegen natürlich trotzdem nicht verschwunden und der Wunsch dort wieder für ein paar Monate leben zu dürfen war immernoch sehr groß. Ich schaute mich nach Alternativen um, wie ich denn außer durch eine Uni, noch nach Japan kommen könnte. Die Option mit Work&Travel oder durch ein Praktikum (mit GLS) rüber zu gehen, kam für mich nach etwas Recherche und gesundem Menschenverstand nicht in Frage, da ich mir dies niemals finanzieren können würde. Also beschloss ich einen Freiwilligendienst in Japan zu absolvieren. Die Stellen in Japan kann man gefühlt an einer Hand abzählen und in Tokyo erst recht. Ich hatte Glück dass es sich bei der einzigen Stelle in Tokyo, um die gleiche Organisation handelte mit der ich auch schon mein Auslandsjahr absolviert habe. Ich bekam recht schnell meine Zusage und ich kann es kaum abwarten! Ich wurde in einer Gastfamilie platziert, die sich direkt um die Ecke meiner alten Gastfamilie und Schule befindet, was eine große Erleichterung war! Die Metropolregion an sich ist ja gigantisch! Arbeiten werde ich hauptsächlich im Büro meiner Organisation (AFS), welches sich in Minato-ku befindet! Ich bin schon sehr aufgeregt.
In der Zwischenzeit habe ich vor ein paar Wochen mein Abitur geschrieben und fleißig für Japan gearbeitet und gespart. Ich habe mir überlegt mich schon dieses Jahr für die Unis zu bewerben, da ich mir den Stress von Japan aus ersparen möchte ^^. Meine bisherigen Favoriten sind die Studiengänge Bildungswissenschaften und Berufspädagogik!
So jetzt erstmal genug von mir ^^'! Grüße gehen raus an die ganzen Returnees ❤ ich hoffe euch gehts allen blendent!
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