Oranisationslos nach Mittelamerika

Jimmy Johnsön
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Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Jimmy Johnsön » 26.01.2011, 15:35

Howdy,

in einem VHS Spanischkurs hab ich mich mal mit ner "Kollegin" über Aulandsreisen nach der Schulzeit unterhalten und sie meinte, sie hätte es bereut, über eine Organisation nach glaube Guatemala, Mexiko und vll noch woanders dorthin gelangt zu sein.
Sie empfahl mir, auf eigene Faust dorhin zu reisen, da es bedeutend billiger sei und sie von der Organisation sowieso NIE wieder was gehör hat.
Habt ihr sowas gemacht/darüber nachgedacht/ein paar knackige Contras für diese Idee?

Gracias y hasta luego :D

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Dutchess » 26.01.2011, 16:04

du kannst ja auch privat nach spanien oder russland reisen, wieso nicht nach mittelamerika?? :?:

also wenns dir nur um urlaub bzw reisen geht brauchst du keine organisation, wofuer auch...

Jimmy Johnsön
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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Jimmy Johnsön » 27.01.2011, 10:31

Hmm hab wohl ne wichtige Info vergessen:D

Ich hab da so an ne Art Freiwilligendienst gedacht, also nen Jahr lang...
ich kann mir iwie schwer vorstellen, da in irgendeinen Jugendclub (Beispiel) zu gehen und zu sagen "Hallo, da bin ich!".

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon cuyana » 27.01.2011, 10:45

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Dutchess » 27.01.2011, 14:12

Jimmy Johnsön hat geschrieben:Hmm hab wohl ne wichtige Info vergessen:D

Ich hab da so an ne Art Freiwilligendienst gedacht, also nen Jahr lang...
ich kann mir iwie schwer vorstellen, da in irgendeinen Jugendclub (Beispiel) zu gehen und zu sagen "Hallo, da bin ich!".

die guenstigste variante waere dafuer http://www.weltwaerts.de

freiwilligendienst, die geld kosten, gibts zb bei Experiment.
in mexiko und costa rica gibt es glaub ich mehr angebote, als in guatemala.
in mexiko kenn ich auch eine mexikanische organisation, ist halt guenstiger wuerd ich mal sagen. die seite gibts auch auf englisch und franzoesisch, wenn dein spanisch noch nicht so gut ist.

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Jimmy Johnsön » 27.01.2011, 14:34

He,

vielen Dank für die rasche und hilfreiche Antwort.

Weltwaerts ist mir auch schon unter die Iris getreten, da gabs jedoch im Sommer nichts, was mich ansprechen würde, ist aber definitiv einen Blick wert.

Diese mexikanische Organisation werde ich auch mal unter die Lupe nehmen, wobei Mexiko ja in diesen Zeiten ein hartes Pflaster zu sein scheint.

LG Jimmy

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Dutchess » 27.01.2011, 18:23

Jimmy Johnsön hat geschrieben:
Diese mexikanische Organisation werde ich auch mal unter die Lupe nehmen, wobei Mexiko ja in diesen Zeiten ein hartes Pflaster zu sein scheint.

solange du nicht in den norden gehst (da gibts meines wissens nach eh keine projekte dieser art) und halt die aktuellen brennpunkte, wie im moment acapulco, vermeidest, bekommst du davon ueberhaupt nix mit.

kommt immer auf die aktuelle situation an, und halt auf die gegenbenheiten, aber in chiapas, oaxaca, und der yucatan-halbinsel bist du eigentlich immer davor sicher.

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Giovanna » 27.01.2011, 18:26

Jimmy Johnsön hat geschrieben:He,
Weltwaerts ist mir auch schon unter die Iris getreten, da gabs jedoch im Sommer nichts, was mich ansprechen würde, ist aber definitiv einen Blick wert.
LG Jimmy


Das wiederum kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Bei weltwärts gibts doch so gut wie jede Art von Projekt, auch in MIttelamerika! Vielleicht solltest du dir das nochmal näher anschauen. :wink:

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Jimmy Johnsön » 28.01.2011, 10:32

"Das wiederum kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Bei weltwärts gibts doch so gut wie jede Art von Projekt, auch in MIttelamerika! Vielleicht solltest du dir das nochmal näher anschauen. :wink:"

Da magst Du ja Recht haben, es gibt bestimmt einige interessante Projekte, jedoch für meinen angepeilten Zeitraum und eben das von mir gewählte Profil gabs nunmal nichts interessantes^^
Ich werd mich mit dieser Thematik am Wochenende beschäftigen, will mich aber nicht nur auf Mittelamerika versteifen, wollte nur dieses Thema nochmal ansprechen, da ich leider keinen Kontakt mehr zu der Dame habe, Sie war auch selten im Kurs...

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon sotagirl » 28.01.2011, 18:17

Ich habe damals mein Praktikum fürs Studium alleine in Mittelamerika (Nicaragua, Panama) organisiert. Da ich soziale Arbeit studiert habe, war des auch schon was in die Richtung Freiwilligenarbeit. Eine Arbeitsstelle zu finden ist generell nicht so schwierig....habe damals im Internet rumgesucht und Kontakt aufgenommen.
Allerdings wird des ganze schon eher teuer...Flug, Versicherung musst du sicher selbst tragen. In den meisten Fällen kommt dann noch Miete und Lebensmittel dazu. Viele Einrichtungen sind bereit Freiwillige zu beschäftigen, aber nur wenige können etwas dafür zu bezahlen. Ich habe im Monat etwa 200 - 300 Euro ausgegeben (ca.100 Euro Miete, Strom, Wasser, Essen usw.). Da war weltwärts doch preiswerter :)
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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Jimmy Johnsön » 31.01.2011, 11:53

Hallo,

vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, sotagirl - interessant zu wissen.
Wann hast Du das denn erlebt, was hast DU studiert und wo hast DU gearbeitet? :D

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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon sotagirl » 31.01.2011, 19:09

Ich habe Soziale Arbeit studiert und mein Praktikum im Feb/März 2006 gemacht. In Nicaragua habe ich in Esteli in einem Frauenzentrum gearbeitet. Ich hatte gegoogelt und emails an interessante Stellen geschrieben...da gab es wenig Rückmeldung, so dass ich einfach mal wo angerufen habe. So kam ich dann an meine Stelle und habe dann für 100 Dollar bei der Leiterin des Zentrums zur Untermiete gewohnt (Zimmer + Mahlzeiten). Da die Arbeit mir nicht so gefallen hat, bin ich dann nach Panama (dort war ich nach dem ABI 6 Monate) und habe dort dann von einer Nachbarin den Tip bekommen, mich beim Gesundheitszentrum vorzustellen. Dort durfte ich auch gleich anfangen und es hat mir super gefallen!
Bei beiden Stellen mußte ich alle Kosten selbst tragen, also Flug, Versicherung, Miete, Fahrtkosten vor Ort, Lebensmittel.
Bei meiner ersten Stelle sind wir alle öfter mal auf Zentrumskosten essen gegangen und es gab eine Abschiedsfeier mit kleinen Geschenken als Dankeschön.
Insgesamt würde ich die Kosten auf so 300 Euro pro Monat schätzen (bei 12 Monaten). Also, wie gesagt, weltwärts ist günstiger, aber bei kostenpflichtigen Diensten zahlst du mehr. Ansonsten ist es von der Organisation nicht so schwierig, wenn das spanisch einigermaßen ist und man erste Kontaktpersonen hat (entweder persönliche Bekannte, aber auch Bekannte von Bekannten oder Inet Kontakte), die einem bei der Wohnungssuche, Stellensuche uws. helfen. Visum habe ich nicht gehabt, sondern bin mit 3 Monaten Tourismusvisum gekommen und ein-und ausgereist. Mir hat es wirklich super gefallen, aber ich habe vorher auch schon ein halbes Jahr in Panama gelebt, wusste, dass ich dort jederzeit wieder sicher unterkomme und sprach einigermaßen fließend spanisch :)
Wenn du noch mehr Fragen hast, meld ich einfach!
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Re: Oranisationslos nach Mittelamerika

Beitragvon Isabelle » 03.02.2011, 23:38

Also ich bin mit Organisation nach Guatemala und fand das auch gut so, denn ich hatte einfach keine Ahnung wie alles ablaeuft, wie krass das jetzt wirklich ist mit Kriminalitaet und anderer Kultur und allem..da ist es schon gut, Ansprechpartner zu haben und Leute, die sich mit dem Ablauf auskennen. Im Nachhinein hat die Organisation wirklich nicht viel gemacht, Flug musste ich selbst buchen und vor Ort hab ich dann auch noch einiges umgeschmissen wie ich es wollte, aber ich wuerde es wieder mit Orga machen, wenn ich in ein mir voellig unbekanntes Land gehe. Sprachschulen gibts wie Sand am Meer, das sollte kein Problem sein alleine zu machen, mein Freiwilligendienst war auch so chaotisch, die wussten eh icht von der guatemaltekischen Orga aus, dass ich komme..aber wie waere es bei dir mit Unterkunft? Hab in einer Gastfamilie gewohnt(jetzt nicht so familiaer sondern die haben das halt wegen dem Geld gemacht und hatten immer mehrere Leute dort), das fand ich auch gut, weil man vor Ort Tipps und Warnungen und alles bekommt...aber generell klappts bestimmt auch auf eigene Faust:) vorallem jetzt wenn ich nochmal in die selbe Ecke gehen wuerde, wuerd ichs auch ohne hinbekommen..


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