Bolivien

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Elisabeth
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Bolivien

Beitragvon Elisabeth » 23.12.2003, 13:53

Welche Erfahrungen hast Du in Bolivien gemacht? Kannst Du noch unentschiedenen ATS bei ihrer Entscheidung für Bolivien helfen? Bist Du noch unentschieden in welches Land Du gehen sollst und liebäugelst mit Bolivien? Dann schreibe Deine Fragen etc. bitte hier hinein.

DoreenFin
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Beitragvon DoreenFin » 23.12.2003, 14:02

auch ein sehr intressantes land
Eine aus meinem Komitee ( hier gleich mal nen lieben gruss an die henni!!!) is dort gerade. Ich hab keinen Konakt mir ihr wiel sie kein I net hat und die Post..naja..lassen wir das thema besser mal :wink:
Auch hier ist mein wissen rehct begrenzt 8)
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Salome
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Beitragvon Salome » 26.12.2003, 13:53

unsere Jugendgruppenleiterin war dort am rumreisen. Ihr hats super gefallen, und sie hat uns mal ein paar dias gezeigt *träum*
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nuka
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Beitragvon nuka » 27.02.2004, 13:10

so, da der gute lucas mich schon mit emails bombardiert hat :wink: und auch im südamerika allgemein forum um infos bettelt, werde ich hier mal ein paar fragen beantworten.

bolivien ist, neben paraguay, das einzige land südamerikas, dass kein direkten zugang zum meer hat. den hat chile damals im salpeterkrieg (ende 19. jh glüff ick) mit hilfe englands abgeknüpft. das ist in sofern nicht ganz uninteressant, als dass chile bis heute daher erzfeind nummer 1 boliviens ist (sogar noch vor den usa) und jede offizielle regierungsmeldung mit einer fussnote versehen ist, in der es heisst, bolivien hätte das recht auf meer und sie würden sich es eines tages zurückholen... so oder so.
das wird nicht nur von chile belächelt, auch sonst kann man diese drohung nicht wirklich ernst nehmen. (irgendein chilenischer regierungsfutzi hat darauf gesagt, dass sie bolivien innerhalb von 7 minuten kampfunfähig machen könnten...)
bolivien ist das ärmste land südamerikas und das zweitärmste land lateinamerikas (nach haiti).
es gibt ein sehr grossen anteil an, wie das immer so schön heisst, indigener volksgruppen. lasst mich lügen, wenn ich sage, 70%. naja, die haben auf jeden fall so langsam die schnauze voll von gringos (eigentlich us-amerikaner, aber letztendlich alles was als weisse made dort aufkreuzt) weil sie seit jahrhunderten ausgebeuten wurden (erst die spanier, später die amis usw.) kann man ihnen, wenn man sich etwas näher mit der geschichte boliviens befasst, auch nicht wirklich übel nehmen.
joa, aber genug dieser drögen bolivien-handbuch-informationen.

ich war damals anno 2000/01 für 11 monate und 3 wochen in La Paz, der grössten stadt, ich neige dazu zu sagen, der hauptstadt dieses wunderschönen landes.

lucas erste konkrete frage:
Wie ist das Niveau so in der Schule allgemein, schlecht so wie in anderen
südamerikanischen Ländern?

meine antwort: ich weiss nicht so genau wie das niveau in anderen schulen südamerikas ist. boliviens niveau ist auf jeden fall schlecht, wenn ich schonmal verallgemeinern darf. auch da gibt es natürlich ausnahmen. die deutsche schule in la paz hat einen guten ruf, man kann dort sein abitur machen und ähnliches. ansonsten geht man, wenn man ein wenig geld hat, natürlich auf eine privatschule. so wie ich. naja, ich war damals 16 meine klassenkameraden alle 17-18 und in der letzten klasse. promoción nannte sich das dann. es wurde fleissig von der tafel abgebohrt, diskussionen oder aktives beteiligen am unterricht war die grosse ausnahme. viele tests, viel rumgeschreie, immer action. wers mag, mags, wer nicht, langweilt sich. mein niveau in der letzten klasse entsprach ungefähr dem niveau einer 8. oder 9. klasse in den ohnehin schon schlechten schulen hamburgs. fazit: wer zum lernen nach bolivien kommt, hat sich definitiv das falsche land ausgesucht :wink:
kurz dranhängen darf ich noch, das schulen so wie ein gefängnis ausgebaut sind. man kommt nur durch den hauptausgang raus und rein. sämtliche verusche über mauern und hecken zu entkommen sind gescheitert, auf weil man an stacheldraht und fiesen glassplittern offentsichtlich nicht gespart hatte. :mrgreen:

2. frage: Wie ist das so mit Partys und mit Mädchen?
jau. vorneweg, ich hatte keine bolivianische freundin damals. ansonsten, hat man es als deutscher, nach möglichkeit blond und blauäugig (ihr glaubt gar nicht, was bolivianer alles als blond durchgehen lassen...), sehr leicht irgendwas hübsches zu finden. gerade was den andinen bereich angeht (la paz, oruro, potosí in erster linie) sind die mädchen zum grössten teil doch stark indianisch geprägt, wenn ich das mal so blöd formulieren darf. sehr dunkel und auch sehr hübsch z.T.
die sind auf jeden fall, nach meinen erfahrungen, allesamt nett und einige richtig aufdringlich :mrgreen:
naja, ne freundin oder für die mädchen, nen freund, haben, das kommt natürlich auf die familie an, ist denn schon bischel was anderes als in deutschland. aufs zimmer gehen mit ihm/ihr ist meistens indiskutabel. schon gar nicht irgendwelche türen schliessen. ansonsten halt im wohnzimmer sitzen, meist ist händchen halten dort das höchste der gefühle :roll:
das ändert sich aber alles so langsam, man wird da irgendwie wohl liberaler mit der zeit.
partys: jau, gibt natürlich schon einiges, gerade auch in la paz. meist hört man kumbia, grausamste gehörvergewaltigung nach einigen monaten, wenn ich mich fragt. aber gehört dazu und ist auch ganz witzig. gibt auch paar salsa-clubs usw. aber auf 3.600 m höhe salsa zu tanzen.. dazu sollte man sich erstmal ein paar wochen/monate eingewöhnen, bevor man auf der tanzfläche zusammenbricht :mrgreen:
im tiefland (santa cruz de la sierra, trinidad, tarija, auch schon cochabamba und sucre) gehts natürlich besser, da passt diese musik auch besser hin.
jau, saufen ist natürlich immer gerne gesehen auf partys, bei den eltern in der regel natürlich nicht so (wen wunderts). nicht zu empfehlen ist 97% apotheken alkohol, das gibt sehstörungen. auch nicht kaufen, wenn der dir auf strasse in kleinen fläschchen angedreht wird. nicht vom etikett täuschen lassen, was "buen gusto" (guten geschmack) vorgibt. ansonsten ist alles billig (wie überhaupt alles) und auf irgendwelche altersgrenzen guckt eh keiner, solange du mit den scheinen wedelst. :roll:

so, dat was. weitere fragen hier rein. wenn ich auf irgendwas näher eingehen soll, auch hier rein.
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Lucas

Beitragvon Lucas » 27.02.2004, 17:14

Hi
Danke erstmal für die Infos
Wie ist das denn so mit der Höhe ist das wirklich so heftig mit der Ausdauer?

Anna-Maria

Beitragvon Anna-Maria » 27.02.2004, 17:30

Dazu kann ich was schreiben:
Pro 1000 Meter sinkt der Sauerstoffgehalt um 10% in der Luft, d.h. der Körper sagt: "Mehr atmen, damit ich genug Sauerstoff kriege".
Gleichzeitig steigt das Kohlendioxidgehalt aber etwas, was bedeutet, dass der Körper sagt:"Stopp, das ist zu viel, weniger atmen!"....
Das kann dann zur sogenannten periodischen Atmung führen, mit Atemstillständen bis zu 20 Sekunden (-->Aufwachen usw.).
Der Sauerstoffsättigungsgehalt im Blut beträgt bei Meereshöhe 90%, bei etwa 4000 Metern Höhe nur noch 60%....
Mach dich also auf ein paar unruhige Nächte gefasst.
Außerdem: Was meinst du, warum so viele Ausdauersportler in der Höhe trainieren?
Der Körper hat dort mehr Schwierigkeiten Sauerstoff richtig aufzunehmen, daraus folgt, dass mehr rote Blutkörperchen gebildet werden....
Wenn du also wieder "runter" kommst, wirst du dich topfit fühlen.

nuka
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Beitragvon nuka » 27.02.2004, 17:50

dazu darf ich nochmal meine erfahrungen einbringen.
mir hat die höhe nicht besonders zugesetzt. also abgesehen davon, dass ich jeden tag die ersten 3 (drei) monate nasenbluten hatte, liess es sich gut aushalten. anderen ats ging es schlechter. das ging los bei ständigen kopfschmerzen bis hin zu epileptischen anfällen. hoffe bei dir wird es nicht so. ansonsten machst du alles automatisch langsamer, denn du kommst schnell aus der puste. mit langsamer meine ich z.b. auch langsamer ausm sofa aufstehen. einige male wurde mir schwarz vor augen, als ich zum telefon gehechtet bin.
sport war für mich nicht so drinne. war damals eh auf soner unsportlichen schiene. :mrgreen: die 100 meter die ich von der strasse zu meinem haus gelaufen bin (kleiner anstieg) habe ich manchmal, wenn ich lust hatte, im joggen genommen. danach lag ich dann röchelnd ne halbe stunde aufm sofa, bis sich mein puls einigermassen wieder beruhigt hatte.
kla bildet dein körper mehr rote blutkörperchen, aber wenn du glaubst, ein jahr in la paz zu leben, reicht aus, um dich zu sonem konditionstier zu machen, dann muss ich dich mit meinen erfahrungen enttäuschen. wo nichts ist, kann auch nix werden, oder anders gesagt: du musst deine lunge schon trainieren, ansonsten merkt man den bonus kaum. (hochleistungssportler zeichnen sich ja auch nicht dadurch aus, in der höhe zu leben, sondern dort zu trainieren)

ansonsten hatte ich meine erste richtige höhenkrankheit bei 5.700 m. da dann aber das volle programm. kotzen, scheisse reden, komische wahnvorstellungen, taumeln usw. naja. ned so schön.
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Anna-Maria

Beitragvon Anna-Maria » 27.02.2004, 23:42

Übrigens sollen Potenzpillen gegen Höhenkrankheit helfen, da sie den Blutdruck senken....;-)

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Beitragvon Tini » 27.02.2004, 23:58

Da werden dann jetzt einige Leute ne gute Ausrede haben, falls sie welche nehmen müssen :mrgreen: :smoker:

Lg Tini
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Gast

Beitragvon Gast » 28.02.2004, 12:14

ANGST !!!!!!!!!!!!! :totenkopf: :goebel: :cry:
mir hat die höhe nicht besonders zugesetzt. also abgesehen davon, dass ich jeden tag die ersten 3 (drei) monate nasenbluten hatte

Hallo ich will das nicht so davon gesprochen wird wenn man ein paar Liter Blut während seines Austauschjahres verliert!!! :D :P :o

Piischen
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Jau!

Beitragvon Piischen » 29.02.2004, 15:50

Jau...ich mag nuka! :lol:
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HH 16. o7. 2Oo5 um 9:00 nach Newark/NJ --> Ciudad de Panamá
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Beitragvon DoreenFin » 02.03.2004, 08:48

nuka hat geschrieben:bolivien ist das ärmste land südamerikas und das zweitärmste land lateinamerikas (nach haiti).


wusste gar net, dass es so schlimm ausschaut..daCHTE kolumbien is noch ärmer..hmh..najaa..bald werde ich noch mehr wissen..ne freundin aus meinem chapter is da grad unterwegs :)
schöner beitrag..gefällt mir
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Beitragvon nuka » 02.03.2004, 15:45

letztendlich is armut immer sone auslegungsfrage und relativ sowieso. nach dem was ich gesehen habe, ist es halt nicht so, dass ganze dörfer verhungern. selbst auf dem altiplano, also auf 3.900m, wo eigentlich nicht viel wächst, schaffen es die aymaras (indios) ihre kartoffeln anzubauen.
an dieser stelle darf erwähnt werden, dass die kartoffel aus bolivien kommt und auch heute noch zu jeder mahlzeit in einer ihrer 350 verschiedenen variationen dazu gehört. :wink:
also, nicht wie in afrika oder so. zu essen haben fast alle irgendwie, auch wenns nur das nötigste ist und man nicht gerade von ausgewogener nahrung sprechen kann.
wo wir gerade beim essen sind, darf ich noch bemerken, dass huhn sehr viel gegessen wird. bei mir 3-4 mal pro woche über rund 12 monate. was mich über anfangs, als überzeugten fleischesser noch beglückte (hähnchen damals mein lieblingsessen), wurde spätestens nach 10 monaten zur qual. bis heute hat sich kein richtiger hähnchenappetit mehr bei mir eingestellt. :(
jaaaa, aber sonst ist das essen lecker, viel (argentinisches) rindfleisch, ab und zu mal ein lama, kartoffeln und natürlich reis.

okay, das dazu. und ansonsten nochmal zu der armut: es ist halt dritte oder, in den ländlichen regionen, sogar vierte welt wie aus dem bilderbuch, wenn man so ein wort in diesem zusammenhang überhaupt benutzen kann.
aber ich kann nur noch mal sagen, meine erfahrung war bisher immer: je weniger besitztümer die menschen hatten, desto herzlicher haben sie mich empfangen. bolvianer (genau wie paraguayer) opfern ihr letztes hemd, damit du dich wohl bei ihnen fühlst. von so einer gastfreundschaft kann man in deutschland, meiner erfahrung nach, selten reden.
trotzdem, die masse an kindern und alten menschen, die dich auf der strasse anbetteln, haut dich erstmal um. schlimmer ist nur noch das gefühl der machtlosigkeit. denn selbst wenn du jedem etwas geld oder brot geben würdest, ist das doch nur der berühmte tropfen auf den heissen stein. morgen oder übermorgen beginnt das gleiche spiel von vorne.
kinder bringen erbetteltes geld nach hause, papa oder mama trinken sich damit dicht. und selbst wenn sie das geld zum essen kaufen benutzen, kommt der zeitpunkt wo du dir möglicherweise die perverse frage stellst, wofür sie essen. später werden diese kinder selber kinder zeugen die dann genau das gleich für sie tuen werden. die chancen aus so einem leben ohne hilfe rauszukommen, sind winzig, um ehrlich zu sein. teufelskreise at its best.
läuft man anfangs noch fassungslos rum, stumpft man nach einigen wochen ab, verhält sich so, wie die reicheren bolivianer. (üblicherweise menschen, mit denen man als ats verkehrt, weil sie sie deine gastfamilie oder verwandte oder schulfreunde sind) auch wenn man es sich vorher nie von sich geglaubt hätte, und die reicheren bolivianer als herzlos und unmenschlich empfand: man passt sich an. man ignoriert die bettler irgendwann.
und dann ertappt man sich bei perversen gedankengängen. du findest es auf einmal einleuchtend, gar nix mehr zu geben, um diesem kreislauf die lebensgrundlage im wortwörtlichen sinne zu nehmen.
tja, das alles fällt wohl im grösseren sinne unter die kategorie kulturschock.

es grüsst
daniel
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Lucas

Beitragvon Lucas » 02.03.2004, 21:29

ab und zu mal ein lama

FEINES DING!!!

HATTEST du ne Kreditkarte mit oder wie ist das mit Geld holen in Bolivien?

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Beitragvon nuka » 02.03.2004, 21:58

ich hab travellerchecks mitgenommen. dort dann bei einer lokalen bank (namen vergessen :/ )konto eröffnet und sage und schreibe sieben geldkarten in irgendwelchen automaten vergessen. da muss man immer so elendig lange warten, bis die karte als letztes rausfloppt. ich hab das immer verschwitzt und so kam es, dass es 3 geldkarten jeweils nur 2 tage in meinem portemonai überlebt haben, ehe sie der bankautomat wieder einzog :mrgreen:

insgesamt, mal abgesehen von den nervigen geldkartenvergessgeschichten, war die methode ganz gut. (kannst zur not auch geld direkt bei der bank bar abheben) denn visakarten o.ä. ziehen dir immer n haufen bares ab, wenn du geld abheben willst. ansonsten kann man später, wenn das geld auf dem konto ned ausreicht auch einfach ne überweisung von deutschland machen (western union z.B.). jau.

aja, und das mit dem lama is kein witz. das fleisch schmeckt ganz hervorragend!
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