Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

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nina.
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon nina. » 10.01.2011, 20:26

Okay gut ich habs verstanden.. also das doppelt gerollte R ist glaub ich weiter verbreitet unter dem Namen gerolltes R.... ich hoffe man versteht mich :D

Ich find Spanisch toll und wills unbedingt lernen weil ich ja nachm Abi nach Lateinamerika will :D
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Printe
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Printe » 10.01.2011, 22:29

nina. hat geschrieben:Okay gut ich habs verstanden.. also das doppelt gerollte R ist glaub ich weiter verbreitet unter dem Namen gerolltes R.... ich hoffe man versteht mich :D

Ich find Spanisch toll und wills unbedingt lernen weil ich ja nachm Abi nach Lateinamerika will :D


find ich irgendwie komisch dass du jetzt schon Pläne für den nächsten Auslandsaufenthalt schmiedest, obwohl du noch nicht mal im ATJ bist - nicht bös gemeint jetzt :wink:

also ich hab mir "pero" und "perro" bei LEO angehört und stimmt, es gibt einen Unterschied! :idee: Ich dachte ("deutscherweise") bisher immer, dass man Wörter mit doppeltem r (also perro) wie pero ausspricht nur das e eher wie ein deutsches ä, also kürzer, wogegen ich das pero gedehnter ausgesprochen hab. bei LEO hört sichs, find ich so an als ob das r bei perro nur viel stärker betont wird, also viel stärker gerollt als das bei pero. Allerdings ist der Mechanismus, also wie man das r rollt, doch derselbe, oder? Man rollt das r in perro genauso wie in pero, nur stärker und betonter, ja?

Ich glaub, eigentlich mache ich mir ums Spanischlernen (sprechen) nicht so Sorgen. Also wenn ich das mit der Situation vorm ATJ vergleiche :wink: damals hatte ich 4 Jahre Englisch gehabt und hatte ernshaft Bedenken, nichts zu verstehen. Okay, selbst bei einer vergleichsweise einfachen Sprache wie Englisch habe ich anfangs aufgrund der Geschwindigkeit und irgendwie doch anderen Aussprache nicht direkt alles verstanden, aber das ging eigentlich von Anfang an immer nur aufwärts. Weil ich da so gute Erfahrungen gemacht habe, denke ich auch, dass ich Spanisch recht schnell lernen werde; natürlich nicht direkt wie ein Ecuadorianer, aber zumindest so, dass ich viel verstehe und dass man weiß, wovon ich rede :wink: das wird schon hinhauen.

Ich bin ja so gespannt wie lange ich brauchen werde, um so einigermaßen flüssig sprechen zu können. Das ist wirklich ein neues "Experiment" (haha^^) für mich, quasi von gar nichts auf flüssig. Wird ein Weilchen dauern, aber das Komische ist, dass ich mir das im Moment noch GAR nicht vorstellen kann. Ich und Spanisch flüssig? So wie Englisch? Haha....andererseits...bei Englisch konnt ichs mir zuerst auch nicht vorstellen, also am tollsten find ich ja, dass man irgendwann gar nicht mehr übersetzt, sondern die Sprache einfach REDET, weil man auch in ihr DENKT. das ist so der Knackpunkt, wo ich im Moment noch denke: Ja klar, als ob du irgendwann in Spanisch denkst, du kannst doch grad mal höchstens 50 Vokabeln und redest nur im presente... :drei: :rollsmily: das wird so lustig. Ich freu mich irgendwie sogar auf die Kommunikationsschwierigkeiten. Manchmal ist das echt zum Wegkippen, wenn man etwas falsch ausspricht und plötzlich alle nur lachen und man hat keinen blassen Schimmer was man falsch gemacht hat :lol: (als Beispiel: ich hab in Kanada "suitcase", also Koffer, anfangs ausgesprochen wie "sweet case". Mein 1. host dad kriegte sich gar nicht mehr ein :lol: )
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Quiteña » 10.01.2011, 23:20

anna.s. hat geschrieben:bei LEO hört sichs, find ich so an als ob das r bei perro nur viel stärker betont wird, also viel stärker gerollt als das bei pero. Allerdings ist der Mechanismus, also wie man das r rollt, doch derselbe, oder? Man rollt das r in perro genauso wie in pero, nur stärker und betonter, ja?

Ja, so würde ichs auch sagen. :) Ich habs mir auch mal schnell angehört, okay, die bei Leo sprechen das natürlich ziemlich übertrieben aus (perrrrrrro :D ), aber naja, man merkt jedenfalls, dass es einen Unterschied gibt.
Was das Verstehen angeht: Die Ecuadorianer sind verdammt geduldig, die erklären dir ein Wort wenns sein muss 5 mal mit Händen und Füßen, damit du's verstehst. Sehr hilfreich!! :D
Ja, irgendwie ist die Anfangszeit mit den ganzen Verständigungsschwierigkeiten schon ziemlich lustig... ich hab anfangs einfach immer drauflos geredet, ohne Rücksicht auf Verluste. Dass das grammatikalisch der größte Müll war, war mir egal. Hauptsache, die Message kam an & man wusste, was ich meine. :lol:


jade hat geschrieben:Zu dem gerollten r : Ob doppelt oder nicht, ich kanns einfach nicht :/ Ich habs of probiert, aber ich kriegs nicht hin .. kann man das irgendwie lernen ? Oder macht es eigentlich viel in der Sprache aus, wenn mans nicht kann ?

Naja, es ist jetzt nicht so, dass dich keiner versteht, wenn du das gerollte r nicht kannst... aber irgendwie macht es schon recht viel aus, finde ich. Anfangs konnte ichs auch nicht, aber irgendwann kams dann von alleine. :) Und da wurde mir dann auch gesagt, dass ich viel klarer spreche als vorher - und ich bin mir relativ sicher, dass es am dem gerollten r liegt. Denn wenn ich mir selber vorsage, irgendwelche Wörter mit r, sagen wir mal 'quiero', und dann einmal mit gerolltem r und einmal mit dem normalen, deutschen r - da merkt man einen deutlichen Unterschied, finde ich. Das Deutsche klingt so kratzig, einfach ganz anders. ;)
Aber so schrecklich ist das jetzt auch wieder nicht... bei mir kams einfach irgendwann von alleine, vielleicht passiert das bei dir ja auch? Und auch wenn nicht: Es ist ganz sicher kein Weltuntergang, man versteht dich ja trotzdem. ;)

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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Dutchess » 11.01.2011, 11:41

Quiteña hat geschrieben:Aber so schrecklich ist das jetzt auch wieder nicht... bei mir kams einfach irgendwann von alleine, vielleicht passiert das bei dir ja auch? Und auch wenn nicht: Es ist ganz sicher kein Weltuntergang, man versteht dich ja trotzdem. ;)

ich finds schon "relativ" schlimm... ich konnte es nur einmal, nach einer woche intensivem stundenlangem training ("importa-princesa-rey-risa"), das tat echt in der zunge weh, aber ich konnte dafuer einmal "cigarro" sagen :mrgreen:
in mexiko ist der unterschied zwischen dem einfach und doppelt gerolltem "r" einfach der, dass das beim einfachen so unterbrochen wird, also nicht komplett gerollt wird... weiss nicht genau wie ichs beschreiben soll.

ich mein Eiskaffee hat mal gesagt, ihr wurde ihr Riobamba-Akzent immer angehört, und sie konnte auch hören aus welcher Stadt jemand kam, an der Aussprache halt.
In Mexiko hatte ich das in einer grösseren Stadt, wo ich bei jedem hören konnte aus welchem Stadtteil/Vorort er kam.

Aber wie schon gesagt wurde, so ungefähr versteht man alle "Spanische", also mehr als zB Bayrisch (wenn man nicht aus Bayern ist) oder so andere starke Akzente... hier bei mir verstehen viele sogar Holländisch, ich garnicht (obwohl ichs in der Schule lern), und trotzdem versteh ich argentinisches Spanisch und spanisches Spanisch und alles. Natürlich lange nicht so gut wie mexikanisches Spanisch, aber doch gut genug. Und innerhalb Mexikos gibts nochmal sooooo viele Unterschiede... aber hauptsächlich in der Umgangssprache, mit den Wörtern. Die Akzente sind zwar unterschiedlich, aber eigentlich immer verständlich.

Na ja, in Ecu kenn ich mich nicht so aus :wink:
aber ich hab mal mit einer gesprochen (also "en persona") und die hat ähnliche gesprochen wie Südmexikaner aus den Bergen :lol:
(sie war aus Guayaquil, glaub ich. Hat sich aber nicht besonders schnell oder nuschelig angehört.)

Ach ja, das mit dem "singen" sagen alle auch von Mexiko, aber so richtig extrem (dass es mir auffällt) tuns nur die ausm DF (Hauptstadt)... also ich glaub nicht dass das in Ecu so extrem ist (ich glaub sonst gäbs da Scherze drüber... also jeder Mexikaner macht sich über die Argentinier und Spanier lustig, aber sonst eigentlich nur über die Mexikaner ausm DF... oder anderen Gegenden in Mexiko, aber eher selten.)

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Jade
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Jade » 11.01.2011, 16:11

Quiteña hat geschrieben:Aber so schrecklich ist das jetzt auch wieder nicht... bei mir kams einfach irgendwann von alleine, vielleicht passiert das bei dir ja auch? Und auch wenn nicht: Es ist ganz sicher kein Weltuntergang, man versteht dich ja trotzdem. ;)


Ich hoffe einfach mal, dass es bei mir auch irgendwann von alleine kommt ;)

anna.s. hat geschrieben:Ich glaub, eigentlich mache ich mir ums Spanischlernen (sprechen) nicht so Sorgen. Also wenn ich das mit der Situation vorm ATJ vergleiche :wink: damals hatte ich 4 Jahre Englisch gehabt und hatte ernshaft Bedenken, nichts zu verstehen. Okay, selbst bei einer vergleichsweise einfachen Sprache wie Englisch habe ich anfangs aufgrund der Geschwindigkeit und irgendwie doch anderen Aussprache nicht direkt alles verstanden, aber das ging eigentlich von Anfang an immer nur aufwärts. Weil ich da so gute Erfahrungen gemacht habe, denke ich auch, dass ich Spanisch recht schnell lernen werde; natürlich nicht direkt wie ein Ecuadorianer, aber zumindest so, dass ich viel verstehe und dass man weiß, wovon ich rede :wink: das wird schon hinhauen.

Ich bin ja so gespannt wie lange ich brauchen werde, um so einigermaßen flüssig sprechen zu können. Das ist wirklich ein neues "Experiment" (haha^^) für mich, quasi von gar nichts auf flüssig. Wird ein Weilchen dauern, aber das Komische ist, dass ich mir das im Moment noch GAR nicht vorstellen kann. Ich und Spanisch flüssig? So wie Englisch? Haha....andererseits...bei Englisch konnt ichs mir zuerst auch nicht vorstellen, also am tollsten find ich ja, dass man irgendwann gar nicht mehr übersetzt, sondern die Sprache einfach REDET, weil man auch in ihr DENKT. das ist so der Knackpunkt, wo ich im Moment noch denke: Ja klar, als ob du irgendwann in Spanisch denkst, du kannst doch grad mal höchstens 50 Vokabeln und redest nur im presente... :drei: :rollsmily: das wird so lustig. Ich freu mich irgendwie sogar auf die Kommunikationsschwierigkeiten. Manchmal ist das echt zum Wegkippen, wenn man etwas falsch ausspricht und plötzlich alle nur lachen und man hat keinen blassen Schimmer was man falsch gemacht hat :lol:


Mir gehts ähnlich wie dir, Im Moment mach ich mir kaum sorgen wegen dem Spanischen, nur Kleinigkeiten, auch wenn ich zurzeit so gut wie nichts kann. Ich hab gerade einfach Spaß daran mir die Grundlagen selbst mit Büchern beizubringen und bin schon gespannt auf meinen VHS Kurs. Ich denke aber, dass sich das kurz vor Abflug ändern wird und ich doch sehr nervös sein werde ;)
Ebenso beim zweiten Punkt. Englisch kann ich mehr oder weniger, klar nur Schulenglisch, aber wir hatten immer guten Untericht und ich denke, dass ich hier zum fließenden Englisch nur wenige Monate im Englischsprachigen Ausland brauchen würde. Im Spanischen aber, geht es so ziemlich von 0 auf 100 und das macht es irgendwie so interessant. Einfach nochmal von Grund auf eine Sprache lernen, aber nicht so wie in der Schule und dann irgendwie die Erkenntnis : Ich spreche ja Spanisch ! also ohne ewiges Nachdenken und so. Und die Missverständnisse werden mich am Anfang warscheinlich noch zum Verzweifeln bringen, aber es gibt ja auch die lustigen, wie du sagst ;)
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon nina. » 11.01.2011, 18:06

oh mann irgendwie hats grad das ganze gelöscht was nciht geschrieben hab.. naja dann eben nicht :wink:
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Natalieee » 14.01.2011, 17:01

Wirklich ich hab unglaubliche Angst vor der Sprache.. Ich kann noch nicht wirklich viel. Ich hab mir über die Weihnachtsferien sowas wie Tengo el vestido rojo alleine beigebracht ich kann ganz ganz viel mit Ich will ich habe ich Ich bin und alle anderen Personen. Und ich kann ein Paar Wörter die ich so einfach aus langeweile Auswenig gelernt habe aber ich habe keinen schimmer von Gramatik
Ich mach in 2 Wochen nen VHS Kurs.
Neulich hab ich ein Video auf Spanish gefunden auf Youtube
(http://www.youtube.com/watch?v=a0-6LH29YZk das :D:D:D)
Und ich verstehe nichts außer ein paar einzelne Wörter Zahlen und vieel mucho und muchissimo :D
Ich hoffe ich komm mit der sprache drüben klar ich hab echt Angst das ich bis abreise nicht hinbekomm den Grundsatz zu können!!!
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon tammyaway » 14.01.2011, 20:03

Natalieee hat geschrieben:Wirklich ich hab unglaubliche Angst vor der Sprache.. Ich kann noch nicht wirklich viel. Ich hab mir über die Weihnachtsferien sowas wie Tengo el vestido rojo alleine beigebracht ich kann ganz ganz viel mit Ich will ich habe ich Ich bin und alle anderen Personen. Und ich kann ein Paar Wörter die ich so einfach aus langeweile Auswenig gelernt habe aber ich habe keinen schimmer von Gramatik
Ich mach in 2 Wochen nen VHS Kurs.
Neulich hab ich ein Video auf Spanish gefunden auf Youtube
(http://www.youtube.com/watch?v=a0-6LH29YZk das :D:D:D)
Und ich verstehe nichts außer ein paar einzelne Wörter Zahlen und vieel mucho und muchissimo :D
Ich hoffe ich komm mit der sprache drüben klar ich hab echt Angst das ich bis abreise nicht hinbekomm den Grundsatz zu können!!!

tranquila nomaaaaaas ;) Bei mir konnte fast keiner irgendwas überhaupt auf Spanisch und jetzt sprechen es alle fließend. In unserem Camp nach dem ersten Monat ging es bei allen mit dem Sprechen total gut. Ich konnte vorher etwas Spanisch und hat esmir was gebracht? Nicht wirklich. Ich hab weder ein Wort verstanden (weil zu schnell und Akzent und alles) noch habe ich mehr sagen können außer "Hola que tal? Bien y tú? Me llamo Tamara, soy de alemania blablabla"
Mach dir da mal keinen Streß ;)
Mein Austauschjahr in Paraguay
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NextMonday
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon NextMonday » 17.01.2011, 19:02

Mein VHS-Kurs fängt am 16.02. an - und irgendwie hab ich das Gefühl, dass es mir so gut wie gar nichts bringen wird :/
Also Natalie, du bist nicht die Einzige, die da Angst vor hat :D

Ich bin einfach nen Mensch der gern und viel redet & dann werd ich die ersten paar Wochen den Mund nicht aufmachen könne, wenn das Englisch von denen wirklich so schlecht ist & dann sterbe ich, wirklich...
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cuyana
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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon cuyana » 17.01.2011, 19:18

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Zuletzt geändert von cuyana am 04.02.2013, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.

Elo

Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Elo » 21.01.2011, 14:29

Der Hauptunterschied ist, dass das deutsche r hinten gesprochen wird, mit dem Zäpfchen. Oft rollt man es ja nicht, sondern lässt es mehr schleifen, statt mehr sagt man meistens eher "mea"
Das Spanische r wird mit der Zunge gerollt, vorne. Dabei "vibriert" der vordere Teil der Zunge.
Dazu braucht man eine ausgebildete Zungenmuskulatur, die man oft nicht hat, wenn man Deutschsprachig ist. Aber vom Körperbau her ist jeder Mensch dazu in der Lage, jede Sprache und jeden Laut zu lernen. D.h. üben, üben, üben!
Ich würde nicht mit importa anfangen, da ist das r vor einem Konsonant, was es extrem erschwert.

Stufe 1: Wörter mit Vokal - r - Vokal . z.b. pero (aber)
Zuerst würde ich damit anfangen, eher "pello" zu sagen, mit einem l. Das einfach gerollte kommt einem "harten" l relativ nahe. Also quasi die Zunge anspannen und pello sagen. Dann muss man sich nur noch darauf konzentrieren, dass bei dem harten L-Laut die Zunge einmal vibriert und quasi Luft durchlässt.
Wer das hinkriegt, der soll damit erstmal zufrieden sein und sich dann Wörtern wie importa oder verde widmen.
Und wenn man es dann richtig kann (durch Alltagsonversation übt man im ATJ ja genug r ;)), dann könnt ihr den Schritt zum rr nehmen.
Wobei in Südamerika das doppelte rr eigentlich nicht nötig ist. Ich habe es dort zwar gelernt, aber beim Sprechen differenzieren die Latinos zwischen perro und pero z.b. nicht. Dabei vibriert die Zunge mehrmals.
Es gibt einen Zungenbrecher dazu:

rr con rr cigarro
rr con rr barril
rápido corren los carros
cargados de azúcar al ferrocarril.


Ganz korrekt gesehen wird in Spanien auch am Wortanfang, z.b. bei rápido das r doppelt gerollt.

Ich hoffe, meine Anleitung klingt nicht ganz so bescheuert, aber vielleicht hilft es ja jemandem :lol:
So habe ich es schon manchen Leuten beigebracht.
Aussprache finde ich ein sehr interessantes Thema. Es klingt einfach gleich viel spanischer und korrekter, wenn man sich anstrengt, die Wörter in der Melodie der Sprache auszusprechen, d.h. nicht so "platt" wie im Deutschen, weichere Konsonanten, ein gerollte r etc.
Dann sind auch ein paar Grammatikfehler längst nicht so schlimm, weil der Gesamtklang stimmt.

Spanisch ist einfach so eine schöne Sprache :loveyou:

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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Dutchess » 21.01.2011, 15:06

@lemony
danke nett von dir :prost:
aber was genau ist denn ein "hartes L"? meinst du das mit der luft so, dass es eher nach "pel-(h)o" klingt?
wenn ich zb "rápido" sage hoert sich mein "r" garnicht soo schlecht an, aber es ist halt nicht gerollt. bei "importa" hoert sich mein r am "richtigsten" an, also alle sagen dass ich das voellig korrekt ausspreche. ich find die bewegung da auch viel einfacher weil danach eben ein konsonant kommt... schnell aussprechen kann ichs natuerlich nicht. bei "pero" klingt es aber nach "pedo" :roll: (naja also nicht wirklich aber eindeutig nicht wie ein "r").

aber was die konsonanten angeht... ich bin ja anscheinend generell "mundfaul" (dh wenig muskeln), egal was ich fuer ne sprache spreche, aber zumindest in mexiko musste ich mich echt anstrengen, die konsonanten viel haerter auszusprechen... also zb das "d"... ich sag eher "na-a", anstatt von "nada"... und das "d" im spanischen muss man auch so vorne sprechen, also mit der zunge an den vorderzaehnen... aber ich glaub das ist bei fast allen buchstaben so oder? :lol:

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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon cuyana » 21.01.2011, 15:12

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Zuletzt geändert von cuyana am 04.02.2013, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Dutchess » 21.01.2011, 15:18

cuyana hat geschrieben: @Dutchess: Im Spanischen werden die Konsonanten hart ausgesprochen? Ich dachte eigentlich weicher? Und vor allem ohne "h", welches die deutschen Konsonanten ja so hart klingen laesst.

joa... meiner meinung nach schon.

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Re: Spanisch, Dialekte und Besonderheiten

Beitragvon Printe » 21.01.2011, 15:57

danke Lemony für die Erklärung. Ich hoffe, ich werde das noch "live" vorgemacht bekommen beim VHS-Kurs :wink:
irgendwie hab ich (so meine ich zumindest) mit dem doppelt gerollten r viel weniger Probleme. Ich kann das r gut rollen mit der Zunge, vll. einfach vererbt oder was weiß ich... auf jeden Fall fallen mir Wöter wie "perro", "rápido" u.s.w. viel, viel leichter als "importante", "verde" etc.!! Solche sind für mich der totale Zungenbrecher....eben weil ich einerseits versuche, das r (weil nur einfach) leicht zu rollen und andererseits kommt direkt der Konsonant, der das wiederum erschwert....ach herrje :lol:
Übung macht den Meister :D
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