Malaria in Afrika

In Afrika zählt Südafrika zu den klassischen Austauschländern, aber auch in andere afrikanische Länder kann man einen Austausch machen. Darüber hinaus kann man hier über Länder diskutieren, in die man noch keinen Austausch machen kann.
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Malaria in Afrika

Beitragvon holsdergeier » 19.08.2010, 22:09

Hallo Leute,
will gerne einen Austausch nach Afrika machen, weiß aber nicht so wirklich wie das aussieht mit Krankheiten wie Malaria und so weiter. Eigentlich dürfte da doch nicht so die Gefahr sein, ich meine die HF wird schon auf mich aufpassen oder :P? Oder sollte ich doch besser auf jeden Fall eine Impfung oder Malaria Medikamente in Betracht ziehen?
Gruß und Dank holsdergeier
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**Laura1990**

Re: Malaria in Afrika

Beitragvon **Laura1990** » 19.08.2010, 22:18

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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon Elfenlied » 20.08.2010, 00:17

Also als ich mal in Afrika im Hochmalariagebiet war, habe ich Tabletten genommen ("Malerone" hießen die, meine ich). Generell gibt es 2 Tablettensorten: Die einen nimmst du 2x täglich ein, die anderen nur 1x in der Woche.
Impfen weiß ich gar nicht mehr.. vermutlich ja.
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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon Mbali » 20.08.2010, 08:42

Also zum einen kann man sich gegen Malaria nicht impfen lassen.
Man kann nur Tabletten dagegen einnehmen.

Wohin willst du denn in Afrika?
Nicht ganz Afrika ist Malaria-Gebiet.
In Südafrika zB gibt es nur im äußersten Nordosten Malaria.
Dort wirst du mit 99,9%iger Sicherheit nicht hin vermittelt und selbst wenn, wäre es wohl keine Alternative monatelang Tabletten zu schlucken, zumal die Nebenwirkungen nicht ganz ohne sind.
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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon Lizzzz » 20.08.2010, 23:20

also, ich glaube kaum, dass eine Orga das Risiko eingeht, in Malariagebiete zu platzieren. Aber wenn das passiert, dann wird die Orga oder Gastfamilie sicher aufklären ;)

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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon *~*Mia*~* » 24.08.2010, 22:35

Kommt wirklich darauf an, wo du hin willst in Afrika. Frag doch deinen Arzt ob das Land, in das du möchtest betroffen ist. Der wird dir auch sagen, gegen was du dich sonst impfen lassen solltest.
Ich musste mich für Ägypten nicht gegen Malaria impfen lassen, dafür gegen etwas anderes, weiss aber gerade nicht mehr was es war.
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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon Nordlicht » 26.08.2010, 21:09

Wie schon erwähnt kann man sich nicht gegen Malaria impfen lassen, sondern nur Tabletten zur Vorbeugung nehmen. Allerdings ist fast gesamt Südafrika kein Malariagebiet.
Die meisten Malariaprophylaxen sind nicht für monatelange Einnahme gedacht. Ich war jetzt in Indien, wo Malaria noch verbreitet ist und hatte nur ein Medikament als Stand-Bye mit(d.h. ich hätte es genommen, wenn Symtome aufgetreten wären). In jeden Fall ist eine Beratung durch einen Arzt, am besten in einem Tropeninstitut, wo die richtig Ahnung haben, sinnvoll. Die können einen dann sagen, welche Impfungen notwendig/empfehlenswert sind und worauf man in dem Land achten muss (vor Mückenstichen schützen, Sicherheit des Wassers ...).
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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon Returnee » 31.08.2010, 13:19

Ich würde nach Afrika (gerade wenn es für längere Zeit ist) grundsätzlich nur Standbye-Medikamente mitnehmen, mich dann gut schützen (Mückenspray, Mückennetze) und die Medikamente nur bei Symptomen nehmen.

Wie erwähnt sind die Medikamente nicht ganz ohne.

Allgemein empfiehlt sich wohl das Aufsuchen eines Tropenarztes, am besten einer, der sich mit dem Land auch auskennt und nicht nur Panik schiebt.

Und Organisationen (zB AFS) platzieren sehr wohl in Malariagebieten - ganz Ghana ist offiziell als solches ausgegeben.

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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon Dutchess » 31.08.2010, 20:14

Returnee hat geschrieben: Und Organisationen (zB AFS) platzieren sehr wohl in Malariagebieten - ganz Ghana ist offiziell als solches ausgegeben.

jup. in thailand, indien und fast ganz mittelamerika sind auch eher nicht-malariagebiete rar (wobei es da natuerlich saisonale schwankungen gibt).
aber die einwohner ueberleben da doch auch.

ich hab mal einen bericht von einer freiwilligen gelesen, die 2 jahre lang im kongo war und da quasi 2 mal pro monat malaria hatte, anderen freiwilligen gings da besser, aber na ja.

auch in deutschland wird nicht jeder mensch gleich haeufig von muecken gestochen.

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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon cuyana » 16.09.2010, 17:23

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elLi

Re: Malaria in Afrika

Beitragvon elLi » 28.04.2011, 21:37

Elfenlied hat geschrieben:Also als ich mal in Afrika im Hochmalariagebiet war, habe ich Tabletten genommen ("Malerone" hießen die, meine ich). Generell gibt es 2 Tablettensorten: Die einen nimmst du 2x täglich ein, die anderen nur 1x in der Woche.
Impfen weiß ich gar nicht mehr.. vermutlich ja.
Ich lebe auf jeden Fall immer noch ;D


Echt, Malerone? Ich geh nach Ghana und war diese Woche beim Tropenarzt, und der hat mir gesagt dass das 1.600 € im Jahr kostet.

elLi

Re: Malaria in Afrika

Beitragvon elLi » 28.04.2011, 21:44

holsdergeier hat geschrieben:Eigentlich dürfte da doch nicht so die Gefahr sein, ich meine die HF wird schon auf mich aufpassen oder :P? Oder sollte ich doch besser auf jeden Fall eine Impfung oder


Wie gesagt, ich war letzte Woche beim Tropenarzt, und der meint dass die für die Einheimischen Malaria schon fast Routine ist, weil die das von der Kindheit auf alle paar Monate mal haben, die Symptome kennen, dann eine Notfall-Tablette schlucken und auch irgendwann immun dagegen werden.
Für uns Europäer/westliche/was auch immer is die Krankheit viel gefährlicher, weil wir (und unser Körper) nicht damit umzugehen wissen.
Also sich ganz auf die HF zu verlassen, is wahrscheinlich nicht ideal, weil die das Ganze ziemlich locker nehmen.

cuyana
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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon cuyana » 28.04.2011, 21:49

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Zuletzt geändert von cuyana am 04.02.2013, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.

elLi

Re: Malaria in Afrika

Beitragvon elLi » 28.04.2011, 21:57

cuyana hat geschrieben:1.600 Euro für was? Durchnehmen?
Was hat er dir denn empfohlen? Malariaprophylaxe kann man vielleicht mal zwei, drei Wochen einnehmen, aber auf keinen Fall ein Jahr, sonst kannst du deinen Aufenthalt dort gar nicht genießen :-?

Die meisten Europäer machen das doch auch so, dass man Notfalltabletten mitnimmt?
Was meinte denn dein Arzt?


Er hat gemeint, dass das schon möglich sei, und man die Tabletten bis 6 Monate nehmen KANN, wenn man sie einigermaßen verträgt. Die kann man ja testen und jederzeit absetzen.

Aber zur Zeit denk ich, ich werd für die Anfangszeit (wo sich mein Körper ohnehin an das Klima, Trinkwasser, Essgewohnheiten und so gewöhnen muss) solche Tabletten nehm, und danach das mit den Notfalltabletten.
Muss aber mit meinen Eltern noch drüber reden.


Anm.: 1.600 € kosten nur die Malerone, Lariam kostet fürs Jahr ca. 100€ soweit ich weiß...

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Re: Malaria in Afrika

Beitragvon sarahjudith » 28.04.2011, 22:27

Meine Region (Tzaneen, in Limpopo) hat auch schon Malaria-Gebiet gehört, auch wenn es nur noch die Ausläufer davon waren. AFS Südafrika hat mich trotzdem dahin platziert und dann wurde ich von meinem Chapter dort nochmal beraten, wie ich mich zu Verhalten habe. Alle haben mir abgeraten die Medikamente zu nehmen, weil die Nebenwirkungen einfach zu extrem sind. Mir hat wikrlich jeder gesagt, dass es besser wäre Malaria zu bekommen und dann das stand-byZeug zu nehmen, als mich ein Jahr lang mit so krassen Medikamenten vollzupumpen. Du musst auf jeden Fall wissen, dass die Leute vorort auch viel schneller erkennen, wenn du Malaria hast und du deswegen extrem schnell behandelt werden kannst. Nichtsdestotrotz ist es natürlich trotzdem äußerst unangehm, wenn du Malaria bekommst..
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Wer kämpft KANN verlieren, wer nicht kämft HAT schon verloren!!!!


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