Australien

Australien und Neuseeland zählen mit zu den gefragten Austauschländern. In diesem Forum kannst Du Deine Fragen zu diesen und weiteren Ländern in Ozeanien loswerden. Diskutiere über Vor- und Nachteile dieser Länder.
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relch
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Re: Australien

Beitragvon relch » 15.06.2015, 21:59

patrick37 hat geschrieben: Wenn ich im Moment auf Level A2/B1 bin und seit circa 5 Jahre Englisch lerne, ändert sich mein Akzent da noch gross, abhängig davon wo ich mein Jahr verbringen möchte?
Können, trotz dem Akzent die gleichen Englisch-Diplome abgeschlossen werden?


Zu 1: Vielleicht? Sowas kommt ganz auf dich selber an! Für mich z.B. sind Dialekte total unnatürlich, aber andere assimilieren sich im Laufe von vier Monaten komplett. Generell kann man sagen, je jünger man ist, desto einfacher ist es. Nach der Pubertät ist es äusserst unwahrscheinlich, dass du jemals wie ein "Eingeborener" klingen wirst.
Zu 2: Kann jemand, der das Schreiben in Österreich gelernt hat, sein Abi in Deutschland machen? Die Rechtschreibung ist vielleicht minimal anders, aber es ist noch immer die selbe Sprache :wink: Also warum sollte das nicht gehen?
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Re: Australien

Beitragvon Orava » 15.06.2015, 22:55

Zusätzlich zu dem, was relch gesagt habe (was ich mal unterschreiben würde):

patrick37 hat geschrieben:Der australische Akzent hört sich für mich ähnlich wie der Britische an, ist das so richtig? Bzw. ist es ähnlicher am Britischen als das Amerikanische

Meine persönliche Meinung: Nein. Es ist eben anders, und klingt weder britisch noch amerikanisch. Zumal es auch in Amerika und in Großbritannien noch eine ziemliche Dialektvielfalt gibt, mal so nebenbei.
Aber wenn du das findest, ist das einfach deine Meinung, um das zu beweisen, wenn das überhaupt geht, müsste man schon ziemlich tief in die Phonetik etc. einsteigen. Aber vielleicht gibt's da ja was drüber bei google? Forschung gibts da hundertprozentig drüber.


patrick37 hat geschrieben:ändert sich mein Akzent da noch gross, abhängig davon wo ich mein Jahr verbringen möchte?

Ich finde immer, dass eine Sache auch wichtig ist: Wenn du später in Deutschland arbeitest und da vielleicht Englisch benutzt, dann ist dein Akzent erstens egal, und zweitens ist ein native dialect eventuell sogar hinderlich. Wenn man mit anderen Nicht-Muttersprachlern auf englisch kommunizieren will, und die eventuell (deutlich) schlechter Englisch sprechen als man selbst, muss man häufig zwangsweise selbst "scheiße" Englisch sprechen. Ich glaube, das kennen hier die meisten Leute... je mehr du nach native speaker klingst, je stärker dein native dialect, desto schwerer wirst du von nicht-Muttersprachlern verstanden. Da redest du am Ende absichtlich mit dem schrecklichsten deutschen Akzent, damit dich dein polnischer Kunde am Telefon versteht. Schnell und australisch klingend dahingenuschelt beeindruckt da niemanden. Da ist es wichtiger, ganz einfache Wörter zu benutzen als gepaukte Vokabeln, die praktisch nur Muttersprachler kennen. Von daher: Gib darauf nicht so viel.
(Edit: das ist keine Argumentation dafür, dass man nicht gut Englisch lernen sollte, ganz im Gegenteil.)


patrick37 hat geschrieben:ich habe vor im Alter von 21 für 10 Monate an eine Sprachschule im Ausland zu gehen mit Gastfamilie.

Mit 21 in eine Gastfamilie stelle ich mir echt nicht so toll vor. Du willst doch mal frei sein und dein eigenes Ding machen. Und eine Gastfamilie möchte ja auch etwas davon haben, dass du bei ihnen wohnst, und soll nicht als Hotel missbraucht werden. Das heißt, möglichst immer zum Abendessen zuhause sein, Wochenenden mit der Familie verbringen, mit Kindern spielen, im Haus helfen, nicht einfach so Freunde einladen können... willst du das als Erwachsener in deinem Auslandsabenteuer wirklich? Das würde ich mir sehr gut überlegen.


patrick37 hat geschrieben:Ausserdem, was sind so die grössten Unterschiede zwischen der australischen und der amerikanischen Kultur?

Die Frage ist mir ehrlich gesagt etwas unverständlich. Australien hat doch prinzipiell mit den USA überhaupt nichts zu tun. Aber wenn man bei google "Differences between the US and Australia" eingibt, findet man Artikel mit Meinungen von Leuten, die zumindest in beiden Ländern schon mal waren, während das hier in einem deutschen Forum nur bei wenigen Leuten der Fall ist. Die ersten 3 google-Ergebnisse sind dieses und dieses und dieses, die haben alle recht unterschiedliche Ansätze.
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Re: Australien

Beitragvon patrick37 » 16.06.2015, 20:50

Erstmals danke für Deine und relch's ausführlichen Antworten.
Orava hat geschrieben:Meine persönliche Meinung: Nein. Es ist eben anders, und klingt weder britisch noch amerikanisch. Zumal es auch in Amerika und in Großbritannien noch eine ziemliche Dialektvielfalt gibt, mal so nebenbei.
Aber wenn du das findest, ist das einfach deine Meinung, um das zu beweisen, wenn das überhaupt geht, müsste man schon ziemlich tief in die Phonetik etc. einsteigen. Aber vielleicht gibt's da ja was drüber bei google? Forschung gibts da hundertprozentig drüber.


Mir geht es eher um das gefühlte Hören, nicht um eine Wissenschaftliche Genauigkeit. Für mich hört es sich halt britischer an und ich wollte wissen ob ich da alleine bin oder nicht.


Orava hat geschrieben:Ich finde immer, dass eine Sache auch wichtig ist: Wenn du später in Deutschland arbeitest und da vielleicht Englisch benutzt, dann ist dein Akzent erstens egal, und zweitens ist ein native dialect eventuell sogar hinderlich. Wenn man mit anderen Nicht-Muttersprachlern auf englisch kommunizieren will, und die eventuell (deutlich) schlechter Englisch sprechen als man selbst, muss man häufig zwangsweise selbst "scheiße" Englisch sprechen. Ich glaube, das kennen hier die meisten Leute... je mehr du nach native speaker klingst, je stärker dein native dialect, desto schwerer wirst du von nicht-Muttersprachlern verstanden. Da redest du am Ende absichtlich mit dem schrecklichsten deutschen Akzent, damit dich dein polnischer Kunde am Telefon versteht. Schnell und australisch klingend dahingenuschelt beeindruckt da niemanden. Da ist es wichtiger, ganz einfache Wörter zu benutzen als gepaukte Vokabeln, die praktisch nur Muttersprachler kennen. Von daher: Gib darauf nicht so viel.
(Edit: das ist keine Argumentation dafür, dass man nicht gut Englisch lernen sollte, ganz im Gegenteil.)


Interessante Überlegung, auch wenn ich sagen muss dass mir das egal wäre. Der andere muss sein Englisch gleich gut können oder ich habe nichts mit ihm zu tun. Ich werde sicher nicht sehr gutes Englisch lernen, nur um dann am Schluss das Englisch zu sprechen, dass ich jetzt schon kann. Wo ist dann (neben dem einmaligen Ereignisse) noch der Sinn eines ATJs? (Mein Ziel ist C1 oder C2)


Orava hat geschrieben:Mit 21 in eine Gastfamilie stelle ich mir echt nicht so toll vor. Du willst doch mal frei sein und dein eigenes Ding machen. Und eine Gastfamilie möchte ja auch etwas davon haben, dass du bei ihnen wohnst, und soll nicht als Hotel missbraucht werden. Das heißt, möglichst immer zum Abendessen zuhause sein, Wochenenden mit der Familie verbringen, mit Kindern spielen, im Haus helfen, nicht einfach so Freunde einladen können... willst du das als Erwachsener in deinem Auslandsabenteuer wirklich? Das würde ich mir sehr gut überlegen.


Auch wenn ich jetzt nicht gerade meine ganze Lebensgeschichte aufschreiben möchte, muss ich schon sagen dass ich heute ein Familienleben vermisse und so etwas noch gar nie richtig hatte. Daher möchte ich, auch wenn das für dich vielleicht komisch klingen mag, genau das einmal erleben.
Ausserdem nehme ich mal an, dass man in einer Gastfamilie die Kultur noch intensiver erleben kann als sonst.


Orava hat geschrieben:Die Frage ist mir ehrlich gesagt etwas unverständlich. Australien hat doch prinzipiell mit den USA überhaupt nichts zu tun. Aber wenn man bei google "Differences between the US and Australia" eingibt, findet man Artikel mit Meinungen von Leuten, die zumindest in beiden Ländern schon mal waren, während das hier in einem deutschen Forum nur bei wenigen Leuten der Fall ist. Die ersten 3 google-Ergebnisse sind dieses und dieses und dieses, die haben alle recht unterschiedliche Ansätze.


Für mich ist es halt so, dass ich nach Amerika gehen möchte, damit ich die Sprache lerne aber halt auch um die Kultur zu lernen/mitzubekommen.
Ich habe mich darüber schon jetzt informiert und möchte natürlich wissen, ob da die Australier vollkommen anders ticken oder nicht.

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Re: Australien

Beitragvon Orava » 16.06.2015, 20:56

patrick37 hat geschrieben:Ich werde sicher nicht sehr gutes Englisch lernen, nur um dann am Schluss das Englisch zu sprechen, dass ich jetzt schon kann. Wo ist dann (neben dem einmaligen Ereignisse) noch der Sinn eines ATJs? (Mein Ziel ist C1 oder C2)

Ernsthaft? :D Das Erlernen einer Sprache ist zumindest nicht der Hauptgrund für ein Austauschjahr. Kulturaustausch, Horizonterweiterung, Charakterbildung, neue Freunde, mehr Selbstbewusstsein, sensibler werden für Kulturunterschiede... Englisch lernen kann doch jeder auch in Deutschland. Auch auf C1-Niveau, das hat doch jeder 2. Abiturient.
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Re: Australien

Beitragvon Souri » 16.06.2015, 21:27

C1 durch Abitur? Also das glaube ich noch nicht so ganz, ich habe meinen Auslandsaufenthalt durchaus gemacht um meine Sprachfähigkeiten zu verbessern, da meine Schule im Bereich Englisch mir kaum was gebraucht hat und mir schon in der Schule klar war, dass ich C2 im Job sicher mal brauchen werde (da bin ich inzwischen auch locker angekommen) und ich das garantiert nicht in Deutschland in dem Umfang erlernen kann. Man sollte nicht davon ausgehen, dass jeder die gleiche Motivation für einen Austausch hat wie man selbst.
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Re: Australien

Beitragvon patrick37 » 16.06.2015, 21:37

Wollte ich eigentlich nicht unnötig herausposaunen; aber ich komme aus der Schweiz :)

Ich möchte keine Sprache können indem ich hier an der Schule die Wörter und die Grammatik lerne.
Ich möchte die Sprache fühlen sie tagtäglich nutzen können, in ihr denken, in ihr träumen und mich während diesem Jahr vollkommen und vollständig auf diese Sprache einlassen. Ich möchte diese Sprache nachher so gut können und sie so richtig aussprechen können, dass mich ein Einheimischer nicht als Ausländer identifizieren kann.

Ich werde in meinem Leben neben Deutsch nur eine Sprache lernen, diese aber möchte ich vollständig und vollkommen lernen. Nicht in der Schule, nicht sonst irgendwo. Sondern an dem Ort wo sie gesprochen wird.

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Re: Australien

Beitragvon Monx » 16.06.2015, 22:52

patrick: Kann es sein, dass du irgendwie das Gefühl hast, dass Amerika und Australien mehr oder weniger das gleiche wären? So kommt es nämlich rüber. Und das ist es einfach keineswegs. Ja, sie sprechen die gleiche Sprache, aber das war es doch auch schon! Das ist so als ob du fragen würdest, ob zwischen Uruguay und Spanien eigentlich Unterschiede wären. Natürlich!
Und wie der Akzent ist...schwierig...ich kenne einige Australier und ich kenne noch mehr Briten und das klingt definitiv nicht gleich. Und mit "amerikanisch" zu vergleichen, finde ich noch weitaus schwieriger, weil soll ich da jetzt vom amerikanisch der Oststaaten oder gar Texas ausgehen? Verstehst du was ich meine? Amerika ist riesig und da kannst du nicht ganz Amerika gleichsetzen. Was du übrigens auch bezüglich der Kultur machst. Dabei wird dir hier jeder ganz unterschiedliche Eindrücke schildern von Amerika. Es kommt eben immer darauf an wo in Amerika man war. Und selbst dann kommt es noch auf die Gastfamilie etc. an. Ich würde von mir und meinen Freunden auch nicht behaupten, dass wir alle "deutsch" leben. Denn was ist schon deutsch?

Dass du den Austausch hauptsächlich machen willst, um die Sprache zu lernen, finde ich nicht verwerflich. Jeder hat da andere Prioritäten. Ob du danach akzentfrei sprechen wirst, hängt von dir selbst ab. Ich bin jemand, der Akzente einfach nicht animmt. Ich spreche/sprach also an sich perfekt englisch und spanisch, allerdings hätte man mich nie für einen Muttersprachler gehalten. Bei meinem Bruder dagegen reichen ein paar Monate in einem fremdem Land und er klingt wie ein Einheimischer ;-)

An welche Sprachschule soll es denn gehen bzw. mit welcher Organisation willst du weg? Wie gesagt finde ich, dass du alles etwas pauschalisierst. Vielleicht solltest du dir einfach nochmal Gedanken darüber machen, wie vielfältig die USA eigentlich ist (und auch Australien!) und dass du da nicht von einem Dialekt, einer Kultur, etc. sprechen kannst.

Englisch wirst du auf jeden Fall in beiden Ländern lernen!

patrick37

Re: Australien

Beitragvon patrick37 » 16.06.2015, 23:22

Hallo Monx

Deine Einschätzung ist goldrichtig. Ich beschäftigte mich nicht so viel mit den Kulturen von anderen Ländern (was nicht heisst dass ich sie nicht respektiere), nur bei den Amis weiss ich ungefähr was Sache ist. Aber auch hier könnte ich dir nicht den Unterschied zwischen einzelnen Bunderstaaten sagen.

Ich hatte einige Youtube Videos gesehen (bzw. gehört) und hatte dort so den Eindruck. (zum Beispiel https://www.youtube.com/watch?v=Px_WTQOp_P8 oder https://www.youtube.com/watch?v=YU5wWU-5hVM) Persönlich kenn ich leider beide nicht.

In Amerika hätte ich zwei Möglichkeiten:
Entweder in einer Sprachschule mit EF oder ESL
Oder ein Jahr an einem Community College mit kaplaninternational oder YFU

In Australien wäre nur noch die Option der Sprachschule.

Die Region in die ich bei beiden Länder möchte ist für mich eigentlich (vor allem angebotsbedingt) schon klar; Miami (bzw. fort lauderdale) oder Brisbane.

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Re: Australien

Beitragvon Monx » 17.06.2015, 13:59

Wenn Miami und Brisbane eh schon feststehen, dann schau doch einfach was dir mehr zu sagt. Schau dir Fotos an, vielleicht auch Klimatabellen, hör die vielleicht Radiosender aus der Gegend an (denn dir kommt es ja sehr auf den Akzent an) und dann entscheide einfach rein nach deinem Bauchgefühl.
Ansonsten noch eine Idee: EF bietet doch auch so ein Multisprachenjahr an. Vielleicht wäre es ja für dich auch was 6 Monate in den USA und dann noch 6 Monate in Australien zu verbringen. Dann legst du dich nicht auf einen Akzent fest.

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Re: Australien

Beitragvon Orava » 17.06.2015, 21:07

Souri hat geschrieben:[...] dass ich C2 im Job sicher mal brauchen werde (da bin ich inzwischen auch locker angekommen) und ich das garantiert nicht in Deutschland in dem Umfang erlernen kann. Man sollte nicht davon ausgehen, dass jeder die gleiche Motivation für einen Austausch hat wie man selbst.

Ist C2 nicht per Definition "muttersprachliche Kenntnisse"? Ich behaupte immer, die kann man als nicht-Muttersprachler nicht erreichen. Es gibt Leute, die das anders sehen, aber das ist meine Meinung dazu.
Also ich hatte mit dem Abi C1, auch nicht nur auf dem Papier. Klar kommt es auf die Motivation an, aber die hat Patrick ja.

Patrick, das hat jetzt nichts mit deinem Austauschwunsch zu tun, aber ich hab auch noch eine Anmerkung: Kann es sein, dass du dein Englisch-Niveau unterschätzt? Du sagst, du stehst auf A2-B1-Niveau, aber wenn du problemlos solche Texte liest, die ich dir verlinkt habe und dir Videos ansiehst oder Sachen anhörst, die authentisch von Muttersprachlern gesprochen werden, zu verschiedenen Themen, und da relativ problemlos mitkommst, dann liegst du zumindest rezeptiv schon DEUTLICH darüber. Das dürfte eher gutes B2 sein, wenn du das als so alltäglich ansiehst, englischsprachige Medien zu konsumieren und dir noch über die Dialekte Gedanken zu machen.

Persönlich würde ich bei der Entscheidung Community College vs. Sprachschule eher das Community College wählen, da ich lieber mit Locals in einer Klasse sitzen würde (ich schätze, das wäre so?), als ein Jahr lang nur mit anderen Internationals in einem Sprachkurs. Und was bringen die einem denn da ein Jahr lang bei? Naja, gibt's bestimmt ein Konzept für.
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patrick37

Re: Australien

Beitragvon patrick37 » 18.06.2015, 09:17

Es ist sehr gut möglich dass mein Lesefähigkeiten besser als B1 sind, da ich aber wenig Englisch schreibe oder spreche sind meine Fähigkeiten die Sprache zu sprechen eher rudimentär.

Da ich ja den Englisch Intensiv Kurs wahrscheinlich besuchen würde, wäre ich auch nur mit Internationalen zusammen. Den normalen Unterricht werde ich wahrscheinlich nicht besuchen da ich ja in der Schweiz nicht mehr in der Schule sein werde und auch keine weiterführende Schule besuchen möchte.

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Re: Australien

Beitragvon Orava » 18.06.2015, 12:07

Achso, also College- oder Unikurse würden dich fachlich/für späteren Nutzen gar nicht interessieren. Dann ist ein Vollzeit-Sprachkurs natürlich wahrscheinlich sinnvoller...
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