Mongolei

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Dutchess
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Beitragvon Dutchess » 17.06.2007, 22:16

@medusa
ja kenn dich. ich kann da ganix ankreuzen :-? und die yfu-frau meinte das wäre auch so gedacht... nur weil das kurzfristig abgesagt wurde... kp. aber bei den bunterlagn für 07/08 konnte man das auch angeben und damit war auch alles okay. kp.

@grizzlybär
die machn aba nunma keine halbjahre... ist eig auch gut so, aber ich finde für leute wie dich sollten die ne sondersache haben... weil das ja voll shice ist und so.

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Beitragvon Kathrin » 18.06.2007, 15:52

bei yfu is des glaub ich zur zeit noch so dass deutschland nur leute aus der mongolei aufnimmt und noch keine hinschickt oder? wie soll man des sonst verstehen?

also aufnahmeprogramm gibts jedenfalls=) weil wenn ich nächstes jahr in argentinien bin nimmt meine familie ein mädchen aus der mongolei auf;) end cool=) finds soooo schade dass ich sie wahrscheinlich nicht kennenlernen werde:( aber die hört sich echt nett an:)

greets kathi
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Beitragvon eastbabe » 18.06.2007, 18:16

also aufn bewerbungsunterlagen stands aba drauf oO

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Beitragvon sky » 18.06.2007, 18:42

also die teamer auf der vBt haben auch gesagt , dass dieses jahr auch einige aus dtl. in die mongolei gehen werden ^^ :clown:
WE'VE GOT SPIRIT YES WE DO ;WE'VE GOT SPIRIT HOW'BOUT YOU??!!



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Beitragvon Kathrin » 18.06.2007, 22:51

dann is ja umso besser^^ finds end cool=) obwohl da echt net so viele leute leben und des land wirtschaftlich und politisch nicht wirklich ne rolle spielt oder? (wenn ich falsch liegen sollte werd ich gerne korrigiert :wink: )
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AlexandraS

Beitragvon AlexandraS » 19.06.2007, 18:38

mag sein dass es politisch oder wirtschlaftlich net unbedingt zu den g8 gehört, aber was ist das für ein kriterium? (sorry, des klang nur so ie wenn du ein land nach siener wichtigkeit auswählst) :wink:

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Re: Mongolei

Beitragvon axel » 09.12.2007, 12:16

oh mann!!
yfu hat mongolei jetzt auch nicht mehr...........!!!
wieso nicht? weiß da jemand was?

Gast

Re: Mongolei

Beitragvon Gast » 09.12.2007, 12:55

axel hat geschrieben:oh mann!!
yfu hat mongolei jetzt auch nicht mehr...........!!!
wieso nicht? weiß da jemand was?

Ich wollte mich eigentlich bei YFU mit erstwunsch Mongolei bewerben, aber irgendwie ging das dann doch nicht, weil die Partnerorga noch zu klein ist und die erstmal Schüler schicken bis sie welche aufnehmen. Ich denk aber, in ein paar Jahren kommt das bestimmt.

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Re: Mongolei

Beitragvon la patiperra » 09.12.2007, 12:58

also auf d website von yfu steht mongolei unter den "zielländern von jugendlichen aus deutschland" oder so ähnlcih.

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Re: Mongolei

Beitragvon axel » 12.12.2007, 20:43

@gast

ja sowas hab ich auch gehört als ich kroatien als erstwahl wollte!

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Re: Mongolei

Beitragvon Dutchess » 12.12.2007, 21:08

ja ist echt schrottig, ich hätt die mongolei sonst auch als 3. oder 4. wahl gehabt...
wirtschaft? gibts glaub ich nur um nen paar leute die da leben zu ernähren, aber nix export oder so :wink:
aber wunderschönes land :D

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Re: Mongolei

Beitragvon zimtstern » 30.12.2007, 23:42

ich find die mongolei total toll :rollsmily: von meiner schule aus konnte ich mich ja nur für englisch-/französischsprachige länder bewerben, aber ich möchte da auf jeden fall mal hin =) vll als freiwillige oder als rucksacktourist :) find das land superschöön
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Re:

Beitragvon Phönix » 05.01.2009, 16:06

Zartbitter hat geschrieben:Ich habe die Mongolei in meiner yfu-Bewerbung an vierter Stelle (vor Chile, Uruguay und Ecuador). An erste, zweite oder dritte Stelle durfte ich es nicht setzten, da hätten meine Eltern gestreikt. Aber ich habe trotzdem noch ein kleines bisschen Hoffnung, dass es mich doch in die Mongolei verschlägt. :wink:



ich habs an zweiter Stelle, hoffe auch ganz doll dass ich dorthin komme, meine eltern streiken nur bei ländern die potenziell gefährlich sind (unruhen...), wie griechenland, Thailand, Ghana... :cry:
mein vater versteht nur nicht was ich da will, was ich wiederum nicht versteh-mongolei ist ein wunderschönes land!
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Re: Mongolei

Beitragvon Phönix » 05.01.2009, 17:37

hi,
weiß zufällig irgendjemand über die mongolische Schule????????
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Re: Mongolei

Beitragvon miau » 05.01.2009, 18:05

Beccy92 hat geschrieben:hi,
weiß zufällig irgendjemand über die mongolische Schule????????



aus der Inhaltsangabe von einem Buch der Mongolischen Autorin Byambasuren Davaa - Die Höhle des gelben Hundes.

Mit dem Eintritt in die Schule begann für mich gleichzeitig das Ende der Märchenzeit, durch die meine Großmutter mich als Geschichtenerzählerin begleitet hatte. Als Schülerin mußte ich die Erfahrung machen, daß die Märchenzeit nicht etwa ein unendlicher Zustand in der Menschheitsgeschichte ist, sondern daß sie mit einemmal schmerzlich rasch zu Ende sein kann.
Da meine Eltern beide berufstätig waren und ich noch schlief, wenn sie morgens zur Arbeit gingen, kam ich ungekämmt zur Schule. Mit Schleife und Kamm in den Händen übernahm nun die genervte Lehrerin das Flechten meines Zopfes; meine Großmutter, die zu jener Zeit starb, konnte es ja nicht mehr tun.
Ich liebte meine Schuluniform, schlüpfte mit ihr jeden Tag in diese besondere und doch gemeinsame Rolle und genoß das Gefühl, ein Mädchen von vielen zu sein. Ich erfuhr keinen Neid, keine Konkurrenz, ganz im Gegensatz dazu, wie ich es heute bei meiner Nichte erlebe, die ohne Schuluniform aufwächst und dadurch einen viel individuelleren Auftritt hat.
Zu meiner Schulzeit Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre war das Wort »Analphabet« in der Mongolei ein Fremdwort. Vor der politischen Wende im Jahr 1989 lag die Quote der Analphabeten bei nahezu null Prozent, was außergewöhnlich für ein Nomadenvolk ist.
Das mongolische Schulsystem hat große Teile aus dem russischen Schulsystem übernommen, es gibt einige Sonderregelungen für die Kinder der Nomadenfamilien auf dem Land.
Heute ist jedes Kind ab seinem sechsten oder siebten Lebensjahr schulpflichtig. Früher gingen die Kinder der Nomaden häufig erst mit neun oder zehn Jahren in die Schule, da fast alle Schulen in den Zentren gelegen sind. Der tägliche Schulbesuch bedeutet für die Kinder, daß sie nicht mehr zu Hause leben können, weil die Entfernungen viel zu weit sind, als daß sie sie regelmäßig hinter sich bringen könnten. Die wenigen Nomadenfamilien, die die Gelegenheit haben, ihre Kinder bei Verwandten unterzubringen, ziehen diese Möglichkeit dem Internat vor, denn die Trennung von der Familie ist auch für die Nomadenkinder nicht einfach.
Die Schulausbildung ist kostenlos, aber die Unterbringung im Internat muß durch die Eltern finanziert werden. Meistens begleichen die Eltern einen Teil der Summe, indem sie einen Beitrag in Form von Tieren, Fleisch oder anderen Rohstoffen leisten. Anders als für uns Stadtkinder waren für die Schulkinder auf dem Land neben den großen Sommerferien, die von Juni bis September dauerten, bereits im März vier Wochen schulfreie Zeit eingerichtet. Das lag daran, daß im Frühling alle Jungtiere in den Herden geboren werden und die Familien zu dieser Zeit ihre Kinder als Arbeitskräfte im Lager benötigten.
Ich kenne die Einteilung in Hauptschule, Realschule oder Gymnasium aus meiner Schulzeit nicht. Jedes Schulkind besucht drei Jahre lang die sogenannte Grundklasse, drei Jahre die Mittelklasse und anschließend die Oberklasse bis zur achten Klasse. Wenn ein Schulabgänger die Universität in Ulaanbaatar besuchen möchte, muß er bis zur zehnten Klasse zur Schule gegangen sein.
Um an Universitäten in Deutschland zum Studium zugelassen zu werden, mußte ich einen Nachweis von mindestens zwei Studienjahren an der mongolischen Universität vorlegen, um die fehlenden Schuljahre auszugleichen.

Heute existiert dieses Modell noch immer an allen staatlichen Schulen. Die im Lauf der vergangenen fünfzehn Jahre entstandenen Privatschulen richten sich nach verschiedenen westlichen Schulmodellen: dem französischen Lycée, der amerikanischen Highschool oder dem deutschen Gymnasium.
Ein wesentlicher Aspekt des neuen Lebensabschnittes, der für mich mit der Schulzeit begann, war, daß ich mich nun bis zur Mittelklasse jeden Tag von dreizehn Uhr bis etwa achtzehn Uhr in der Schule aufhalten mußte. Während der Vormittage nutzten die höheren Klassen die Schulräume.
Nachdem die Lehrerin keinen Zweifel daran gelassen hatte, daß sie nicht jeden Tag meine Haare flechten wollte, entschloß sich mein Vater, mir die Haare abzuschneiden. Nie hätte meine Großmutter zugelassen, daß jemand meinen Zopf, der mich vor bösen Geistern schützen sollte, einfach so abschnitt.
Mit den Haaren fiel das letzte Stück meines Glaubens an eine Märchenzeit.


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