China

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kah97
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Re: China

Beitragvon kah97 » 17.04.2013, 22:37

Nein, ich weiß noch nicht, wo ich genau leben werde :)
Aber ich freue mich, egal in welchen Stadtteil ich komme :D

Beijing ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Und groß :)

Edit : Ich komme nach Fengtai ! :D
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Tracy
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Re: China

Beitragvon Tracy » 07.08.2013, 16:23

hallo alle zusammen :D
ich gehen jetzt im August nach China und ich komme nach Zhengzhou in Henan ;)

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kah97
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Re: China

Beitragvon kah97 » 07.08.2013, 22:56

Hey Tracy,
willkommen in unserem Forum!! :D
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molihua
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Re: China

Beitragvon molihua » 19.08.2013, 21:52

Dieses Interview macht richtig Lust auf das China-ATJ!!:

http://www.sinonerds.com/einmal-kind-se ... hschulers/

:rollsmily: :jumper: :rollsmily:

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kah97
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Re: China

Beitragvon kah97 » 20.08.2013, 17:13

molihua hat geschrieben:Dieses Interview macht richtig Lust auf das China-ATJ!!:

:mrgreen: Vor allem, wenn man grade schon selbst in China sitzt :P Ich bin ja seit 3 Tagen bei meiner Gastfamilie.... :D :D Wann gehst du denn nach China, Molihua (茉莉花茶 :P)? Noch 13/14 oder 14/15 erst? Und willkommen im Forum! :)

Und um noch mal auf eine ältere Frage zurückzukommen, weil da viele doch ein falsches Bild haben,
Higanbana hat geschrieben:Sagt mal, wie kommt ihr mit dem uebelsten Smog klar?
Das ist ganz einfach. Ich schaue aus dem Fenster und sehe den strahlend blauen Himmel, der hier meistens ist, dann ist das ganze Smog-Gerede schnell vergessen :lol: Manchmal hat es hier durchaus Smog, aber wirklich nicht soo oft. Und selbst wenn, dann ist das einzige, woran man das merkt, dass der Himmel eben grau ist. Aber das merkt man nicht irgendwie beim Atmen oder so.

Viele Grüße aus Beijing! ;)
Zuletzt geändert von kah97 am 04.09.2013, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: China

Beitragvon Souri » 20.08.2013, 18:48

Also ich war zwar nur 16 Tage in China, aber ich hatte mehr Probleme mit Legionellen als mit Smog. Man gewöhnt sich an sowas wirklich erstaunlich schnell von daher keine Sorge.
Auf der Suche nach dem Gin des Lebens.

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Re: China

Beitragvon Higanbana » 21.08.2013, 06:39

kah97 hat geschrieben:
molihua hat geschrieben:Dieses Interview macht richtig Lust auf das China-ATJ!!:

:mrgreen: Vor allem, wenn man grade schon selbst in China sitzt :P Ich bin ja seit 3 Tagen bei meiner Gastfamilie.... :D :D Wann gehst du denn nach China, Molihua? Noch 13/14 oder 14/15 erst? Und willkommen im Forum! :)

Und um noch mal auf eine ältere Frage zurückzukommen, weil da viele doch ein falsches Bild haben,
Higanbana hat geschrieben:Sagt mal, wie kommt ihr mit dem uebelsten Smog klar?
Das ist ganz einfach. Ich schaue aus dem Fenster und sehe den strahlend blauen Himmel, der hier meistens ist, dann ist das ganze Smog-Gerede schnell vergessen :lol: Manchmal hat es hier durchaus Smog, aber wirklich nicht soo oft. Und selbst wenn, dann ist das einzige, woran man das merkt, dass der Himmel eben grau ist. Aber das merkt man nicht irgendwie beim Atmen oder so.

Viele Grüße aus Beijing! ;)


Hallo,

viel Spass mit deiner Familie.

Vielen Dank fuer deine Erzaehlung. Ich will jetzt keine Panik machen, aber im Sommer hat der Smog keine Hochsaison. Die ist zwischen Februar und Mai, und da war der Smog wohl so dicht, dass du die Luft wohl schneiden konntest und "strahlend blauer Himmel" wohl ueber Wochen hinweg nicht sichtbar war. Und dieses Jahr war es noch schlimmer als sonst, weil die Winde, die den Smog sonst etwas auf weniger belastete Gebiete verteilen, wegfiel und du 700-900 mg an pm2.5 hattest. Selbst fuer China war das ein Grund, mit dem so verhassten Japan in Kontakt zu treten und erste Versuche in Bezug auf die Loesung dieses Problems zu suchen.

LG

Higanbana

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Re: China

Beitragvon Jilla » 08.09.2013, 14:18

Kann mir jemand ein paar Erfahrungen geben über das Erlernen von Chinesisch? Das wäre nämlich so mein einziger Punkt, der mir Angst macht dort hin zu gehen.. Ich hab' Angst, dass es zu schwer ist... :/

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kah97
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Re: China

Beitragvon kah97 » 08.09.2013, 15:54

Was genau willst du denn wissen? Ich erklaere erst einmal die Schwierigkeiten der Sprache und dann, was sie wiederum einfach macht.
Schwierigkeiten:

- die Töne (die du aber als Thailand-ATS wohl schon gut genug kennst ;) und die sowieso meistens nicht soo wichtig sind)

-und natürlich, dass Schrift und Sprache zwei unterschiedliche Systeme bilden. Wobei die auch nicht, wie oft gemeint wird, ganz unabhängig voneinander sind. In den Schriftzeichen kommen bestimmte Bestandteile immer wieder vor. Zum einen gibt es solche, die etwas über die Bedeutung sagen (Bsp. Ente (鸭), Huhn (鸡)und Vogel (鸟)。Wenn du das Zeichen für den Vogel schreiben kannst, musst du für Huhn/Ente (und einige andere) nur noch eine Kleinigkeit hinzufügen.), und zum anderen gibt es Bestandteile, an der man die Aussprache erkennen oder zumindest einschränken kann (Bsp. > 勾, 购 , 沟 , 构, 钩 - diese Zeichen werden alle "gou" ausgesprochen. Die Gemeinsamkeit im Schriftzeichen ist auch leicht zu sehen. Aber die Bedeutung ist hier verschieden (entwerfen/anhaken, einkaufen, Kanal, konstruieren, Haken). Wobei sogar diese bei dem ersten und dem letzten verwandt ist. Und das erste Zeichen sieht auch ein bisschen aus wie ein Haken. Das ist ein weiterer Punkt, der das Zeichen-Lernen vereinfacht - viele Zeichen erinnern noch immer an ein Bild, das man dann mit der Bedeutung assoziieren kann. Bsp. 山 (Berg/Gebirge)stellt 3 Berge dar, 凹凸 bedeutet uneben, was auch von den Schriftzeichen gut verdeutlicht wird, 飞 sieht aus wie ein kleiner Vogel oder so (links der Kopf, die zwei Striche rechts sind die Fluegel) und bedeutet "fliegen", usw。
Diese und ein paar andere Dinge helfen wirklich sehr dabei, die Zeichen zu erlernen, weil man relativ schnell die einzelnen Bestandteile kennenlernt und dann nicht mehr die einzelnen Striche lernen muss, sondern nur die Bestandteile eines Zeichens, von denen meistens nur etwa 2 bis 4 pro Zeichen verwendet werden.

Einfach:

- die Grammatik ist sehr leicht. Viele behaupten sogar, es gebe keine Grammatik - das stimmt natuerlich auch wieder nicht. Aber verglichen mit den meisten anderen Sprachen ist sie sehr einfach, was mehrere Gruende hat。

1. Es gibt keine Deklinationen und keine Konjugationen. Man sagt beispielsweise nicht "Ich sehe dich. Du siehst mich." sondern "Ich sehen du. Du sehen ich." - sehr einfach. Und man sagt auch nicht "Ich aß."oder "Er hat gelesen" sondern hängt nur einen kurzen Partikel (le) an : "Ich esse le" und "Er lesen le"

2. Die Satzstellung ist generell relativ einfach, da die Chinesische Sprache mit wenigen Wörtern auskommt, was daran liegt, dass es beispielsweise keine Artikel gibt (und auch keine Wortgeschlechter) und solche kleinen Worte, die mit Verben verbunden sind meistens im Verb integriert sind (Beispiel "Sie macht das Licht an" (5Woerter) wird zu "Sie anmachen Licht" (3W) 她开灯. Statt "Ich habe das Buch nicht gelesen." (6W) sagt man "Ich nicht lesen (Buch)." (3/4 W) 我没看(书)。

So, das sind mal so die wichtigsten Punkte.
Das einzig schwierige sind also eigentlich die Schriftzeichen und die lernt man auch, wenn man sie ein bisschen lernt.
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Re: China

Beitragvon Jilla » 08.09.2013, 22:49

Um Himmelswillen das mit den Zeichen hab' ich jetzt nicht so ganz verstanden, muss ich ehrlich sagen. Das klingt schon SEHR kompliziert, weil ich durch Thai da was einfacheres gewohnt bin (sind eigentlich alles einzelne Buchstaben & kein Zeichen das 'n ganzes Wort als Bedeutung hat...)

Aber die Grammatik kommt mir sehr bekannt vor zu Thai, die ganzen Regeln kann man eigentlich auch darauf beziehen. Nur finde ich persönlich, dass sich Chinesisch noch viel gleicher anhört als Thai. Also in meinen Ohren ist das alles nur ein "schü xschiang schüang schü" so in etwa und das macht mir echt Angst.. Ist es einfach die Wörter dann letztendlich doch auseinander zu halten? Das kann ich mir nämlich wirklich nicht vorstellen.. :D

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Re: China

Beitragvon kah97 » 09.09.2013, 17:21

Also mit den Zeichen wollte ich einfach sagen, dass es eben nicht so kompliziert ist (auch wenn ich das vielleicht nicht so ganz rüberbringen konnte :lol: ) , sondern, dass es durchaus einfach Merkmale gibt und bestimmte Bestandteile, an denen man sich "festhalten" kann. Also mehr oder weniger ist das auch wie mit verschiedenen Buchstaben, die dann ein jeweils ein Wort bilden. Du weißt eben, dass ein Wort aus bestimmten Bestandteilen besteht und kannst dir dann diese Teile merken (die hat man auch recht schnell drauf, da immer wieder die gleichen Bestandteile vorkommen , nur anders angeordnet). Du kannst dir dann also auch merken, dass beispielsweise das Zeichen 杜 aus den Bestandteilen 木 und 土 besteht. Im Grunde kann man das durchaus mit Buchstaben vergleichen, nur dass du das Zeichen eben nicht einfach “木土"nennen kannst, nur weil es aus diesen "Buchstaben" besteht :wink:

Tut mir Leid, ich glaube das klingt wieder total kompliziert.... eigentlich meine ich damit nur, dass es viele Regeln gibt, die die Sache mit den Zeichen eigentlich gar nicht so schwer machen! :)
Das klingt nur so "SEHR kompliziert" weil ich es nicht richtig erklären kann^^ ist aber wirklich nicht so schwer

Und das hört sich eigentlich nicht soo gleich an. Wenn man eine Sprache nicht kann, dann hört sich jede Sprache so an ;) aber wenn man mal hinhört ist es wirklich nicht so :) es gibt durchaus viele Worte, die recht ähnlich oder fast gleich klingen. Aber das sind nur die einzelnen Silben. Also kommt es schon vor, das etwa die Silbe "shi" mehrmals vorkommt. Aber normalerweise in Kombination mit einer anderen. Etwa "dianshi" (Fernseher), "haishi" (oder) , "bashi" (achtzig)... aber die Zahl der "shi"-Wörter ist dennoch begrenzt und diese Wörter als Ganzes sind dann wirklich leicht auseinanderzuhalten. Oder? ^^ Im deutschen kommen ja viele Silben auch oft vor. Aber nicht alleine, sondern in Kombination. Das ist das Geheimnis^^

Was ich sagen will: Das geht durchaus, die Wörter auseinanderzuhalten! Selbst wenn sie ähnlich klingen, kann man das im Normalfall ganz leicht am Zusammenhang erkennen. Die Wörter für "zehn", "Stein" und "sein" sind beispielsweise auch relativ ähnlich (wobei sie sich immer noch durch die Aussprache unterscheiden, wegen den verschiedenen Tönen).
Aber ich denke man kann sich bei dem Satz, "Das kostet Zehn Yuan" denken, dass es nicht "Das kostet Stein Yuan" heißt. Oder, dass es "Ich bin [sein] Deutscher" und nicht "Ich Zehn Deutscher" heißt. Klingt doch logisch oder?

Also mach dir da wirklich mal keine Sorgen. Das geht schon ;) Soo schwer ist das nun wirklich nicht. Die einzige Schwierigkeit beim Chinesisch ist eben, dass man die Schriftzeichen zusätzlich lernen muss. Aber sonst ist das wirklich nicht so wild :)

Ohgott^^ sorry, ich glaube jetzt glaubst du nur erst recht, dass es kompliziert sei xD ich kann das grade echt nicht richtig erklären...
... Geh einfach nach China und mach dir wegen der Sprache keine Sorgen! ;) das ist nicht so schlimm, wie es sich anhört !
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Re: China

Beitragvon Orava » 09.09.2013, 19:46

kah97 hat geschrieben:Du kannst dir dann also auch merken, dass beispielsweise das Zeichen 杜 aus den Bestandteilen 木 und 土 besteht. Im Grunde kann man das durchaus mit Buchstaben vergleichen, nur dass du das Zeichen eben nicht einfach “木土"nennen kannst, nur weil es aus diesen "Buchstaben" besteht :wink:
Random Einwurf: Du kannst "Post" auch nicht "Stop" nennen, nur weil es aus diesen "Buchstaben" besteht :P


Edit: Vielleicht hätte ich noch schreiben sollen, dass ich es cool finde, dass du dir so viel Mühe mit der Erklärung gibst. Ich interessiere mich zwar zugegebenermaßen nicht für Chinesisch, aber ich finde sie sehr verständlich :)
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Re: China

Beitragvon kah97 » 11.09.2013, 17:35

Hmm... stimmt ziemlich random :roll: ... Natürlich kann man "Post" nicht "Stop" nennen... ja. :roll: (wobei 杜 ja auch nich unbedingt 木土 sein muesste, sondern auch 土木 sein koennte :wink: ) aber ich meinte damit, dass man einfach generell nicht anhand dieser Bestandteile (wenn man das Zeichen nicht kennt) sicher sagen kann, wie es ausgesprochen wird. Also man kann das eben nicht anhand dieser "Buchstaben"-Teile benennen. Auch wenn man sich diese Zusammensetzung merken kann.
Also du siehst zwar, dass da "Post" steht und weißt, dass du ein P ein O ein S und ein T aneinanderhängen musst, und kannst auch diese Bestandteile benennen. Aber du kannst anhand der Bestandteile nicht die Aussprache des ganzen (fremden) Wortes erkennen.

Edit: Vielleicht hätte ich mich auch noch für dein Lob bedanken sollen :) Also ich fasse es einfach mal als eines auf ;)
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Re: China

Beitragvon Orava » 11.09.2013, 18:46

kah97 hat geschrieben:(wobei 杜 ja auch nich unbedingt 木土 sein muesste, sondern auch 土木 sein koennte :wink: )
Das sind aber zwei verschiedene Sachen... dass 杜 auch 土木 sein könnte, hat doch mit der Zuordnung von lautlichen Äußerdungen zu den von ihnen bezeichnen Dingen zu tun, und die ist linguistisch gesehen eh erstmal bedeutungslos/zufällig. (Hier geht es nur um LAUTE und nicht um Zeichen/Buchstaben, wenn Deutsch und Chinesisch schriftlose Sprachen wären, wäre es also genauso)
Theoretisch könnte man das Ding, das wir Post nennen, auch als Stop bezeichnen. Das ist einfach nur eine Konvention zwischen den Sprechern des deutschen, Post Post zu nennen und nicht Stop.

--> Das gilt für Buchstabensprachen, und dahingehend ist das Chinesische eigentlich sogar einfacher, da die Bildchen an die bezeichneten Dinge erinnern.

kah97 hat geschrieben:Also du siehst zwar, dass da "Post" steht und weißt, dass du ein P ein O ein S und ein T aneinanderhängen musst, und kannst auch diese Bestandteile benennen.

Jetzt geht es um die visuelle Darstellung von Sprache, also um Schrift, und nicht um Laute, und um die Beziehung der Schrift zu den Lauten. Da ist jetzt das Bezeichnete egal. Wenn P O S T Stop heißen würde, würde man es immernoch so aussprechen, wie wir jetzt Post aussprechen.

--> In diesem Punkt ist Chinesisch vielleicht schwieriger zu lernen als eine Buchstabensprache

Ja... also ich weiß nicht, ob das jetzt noch verständlich war :D
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Ingo Potsch
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Re: China

Beitragvon Ingo Potsch » 12.07.2014, 09:30

Allgemein sind die Chinesen recht friedlich.
Wenn ihnen etwas nicht passt, dann sagen sie es meist nicht, wobei es Ausnahmen gibt.
Impfungen sind generell anzuraten, auch gegen Tollwut, Zecken usw.
Impfungen kann man auch in China selber und dort für ziemlich wenig Geld machen bzw. nachholen.
Es gibt staatliche Impfzentren, wo man das machen kann.
Man kann dann z.B. den gleichen Impfpass bekommen wie die Chinese bzw. chinesischen Kinder, die eigentlich alle von klein auf gegen fast alles durchgeimpft werden.
Sehr viel frei laufende Hunde gibt es nicht, aber Tollwut ist eine so böse Krankheit und unheilbar, da sollte man - selbst für Deutschland - diese Impfung habe. Und reist man nach Indien - liegt ja in der Nähe - dann sowieso.
Für die Impfung in den chinesischen Impfzentren ist aber ausreichendes Chinesisch schon nützlich.
Die Impfungen sind oft Faktor 10 bis 20 billiger, die Impfstoffe beim Staat echt und aus hochwertiger -teils ausländischer - Produktion.
Hepatitis-Impfungen sind wegen dem Risiko von Verschmutztem Wasser oder allgemein auch sonst ebenfalls anzuraten.
Eigentlich ist alles für dort gut, wogegen es eine Impfung gibt.
Die Chinesen selber impfen, wie gesagt, auch gegen alles. Ganz so hygienisch wie in DACH ist es halt doch nicht überall.
Lange Haare:
Wie oben beschrieben sind die Chinesen gerade bei Ausländern extrem tolerant.
Man gehört quasi nicht zur Gesellschaft und muss sich auch nicht an die Regeln halten.
Will man aber dazu gehören, dann hält man sich besser an möglichst viele der dortigen Normen (When in Rome, do as the Romans).
Man wird also weder angepöbelt noch verhauen, noch gibt es Bemerkungen....jedenfalls mit 99,99% Wahrscheinlichkeit.
Kannte jedenfalls Leute, die auch mit langen Haaren als Männer gut durch gekommen sind, viele Jahre lang.
Kannte aber auch einen Rasta, der zwei Jahre dort war, mit Stipendium.
Zu seinem Schaden war wohl weniger die Rasta-Frisur selber, sondern, dass er gestunken hat.
Wegen der Locken hat er sich praktisch nie die Haare gewaschen, daher....
Auf Körpergeruch reagiere die Chinesen noch wesentlich stärker als wie hier im Westen.
Knoblauch hingegen macht gar nix, kann man also ohne jegliche Hemmungen 'rein hauen', wie man will (oder mag).
Insgesamt ist am wichtigsten, dass man immer versteht, das vieles, sehr viele einfach ANDERS ist.
Nicht BESSER oder SCHLECHTER sondern ANDERS.
Also am besten die eigenen Vorurteile erst einmal gut einsperren und mit offenen Augen und Ohren viel sehe und hören und die erste Zeit sich sehr, sehr zurück halten mit eigenen Ansichten, Meinungen, politischen Tiraden usw.
Es hat noch so ziemlich jeder bemerkt, dass China nicht nur ANDERS ist als etwa DACH, sonder auch ganz ANDERS als das Bild von jenem China, das uns die (Massen-) Medien hier im Ausland zeigen.

P.S. Habe einige Jahre in China gelebt, zum Studium und Arbeite.
Direkte Fragen unter Ingo_Potsch@yahoo.com


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