Heimweh nach dem Sohn

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Janne12
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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon Janne12 » 30.08.2013, 19:13

Hallo Christine!

Wie geht es deinem Sohn? Wie geht es dir? Mein Junge hat sich bisher gut eingelebt, seine Nachrichten auf FB zu lesen stimmen mich glücklich.

LG sendet Janne

romiomi
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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon romiomi » 31.08.2013, 15:32

Liebe Janne so ist es bei uns auch sind über FB stets informiert und ihm gehts gut . Ist schon 2 Wochen in der Schule und es läuft wohl.Grüssle Christine

romiomi
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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon romiomi » 14.01.2014, 19:24

Hallo Jane wie gehts dir so nach der Halbzeit?

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Janne12
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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon Janne12 » 15.01.2014, 10:50

Huhu, inzwischen läufts wieder ganz gut, hatten schwierige Phasen zwischendurch.

Unser Sohn war recht wortkarg über Whatsapp (macht eben nicht viel Worte :roll: ), weil er offensichtlich auch ein wenig angenervt von seiner Hostfamily war.
Diese ist sehr traditionell und da war es schwierig, sich eben auch unterzuordenen... (z.B. macht die Familie alles zusammen, essen z.B. abends gemeinsam Abendbrot und unser Sohn war noch beim Training, das hatte der Familie wohl nicht so gefallen)...hinzukommend die 6 Gastgeschwister...das war alles neu für ihn und kennt er ja von uns hier alles gar nicht....

So genau weiß ich persönlich gar nicht, was ihn hatte so mürrisch werden lassen, er redet darüber nicht mit mir bis ins Detail und macht sowas lieber mit sich selber aus :-?

Nach Weihnachten haben wir geskypt (die Initiative kam von ihm aus, das erste mal, er wollte vorher nicht reden :cry:) und da war er z.B. wieder voll guter Dinge. Da hat er mir dann auch ein bisschen von seiner Familie erzählt und warum ihn so manches fuchst. Er wollte diese sogar wechseln! :o

Ich denke, solche up and down sind sicherlich auch normal und wenn man als Elternteil eben nicht die genauen Hintergründe weiß, macht man sich natürlich Sorgen. Ich habe gelernt, dass ich meinen Jungen dann lieber in Ruhe lasse, auch wenn es mir persönlich eben schwer fällt, denn man will ja wissen, wieso das Kind traurig oder so stimmungsgetrübt ist :roll:
Aber nun ja, er ist 17, er wird seine Erfahrungen dort sammeln (auch die weniger guten, läuft eben nicht immer allles nach Plan :wink: ) und dann hoffentlich mit neuen Erfahrungen im Juli wieder nach DE zurückkehren. :D
Summasummarum ist er aber zufrieden und wenn es mit der Familie manchmal nicht so rund läuft, dann ist er sicherlich auch nicht ganz unbeteiligt (ich kenne meinen Sohn doch) :wink:

Und wie siehts bei euch aus, romiomi?

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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon romiomi » 16.01.2014, 19:47

Hallo Janne es läuft, mein Sohn ist auch nicht der grosse Redner.Als ich ihn fragte wass er nach der Halbzeit positiv und negativ sieht meinte er negativ sei man lebt nicht so frei muss sich immer an und abmelden auch wenn er nur vom Kino ins Cafe zB Geht aber dass ist dort halt so.Nach der Schule gibts auch kein abhängen mit Freunden ist halt so.Positiv meinte er er hätte die beste Gastfamilie bekommen er wird auch den Rest meistern. Wir werden uns dann im Mai selbst ein Bild machen können wir fliegen am 20 Mai rüber.Schade nur dass gerade dort mein erstes Enkelkind zur Welt kommen wird,daher auch der Name Romiomi weil mir der Name Romy so gefällt.Grüssle Christine

Mario_unterwegs
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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon Mario_unterwegs » 23.04.2014, 13:28

An die letzten Sommer verlassenen Mütter

Es würde mich schon sehr wunder nehmen wie es einige Monate nach dem Abschied bei euch aussieht? Wie kommt ihr damit zurecht und was hat sich verändert? Wäre spannend für die Abfolge des Threads da auch Mal eine Zwischenbilanz zu bekommen oder sogar ein kurzes Statement nach der Rückkehr. Für Mütter die den Abschied noch vor sich haben, könnte eure Erfahrung echt hilfreich sein. Denn fast jede Mutter die sich hier anmeldet wird beim lesen des Titels den Thread durchlesen. Mir kamen eben fast die Tränen!

Stand zwar damals auch auf der anderen Seite, also war der Sohn der ging und es ist ein echter Kampf, der Gang durch die Sicherheitskontrolle. Hatte mich sooooo lange auf diesen Moment gefreut, wo es endlich los geht ins neue Abenteuer. Aber die Tatsache dass man keine genaue Ahnung davon hat was einem erwartet, lässt auch ein etwas mulmiges Gefühl aufkommen. Ich habe mich umgedreht, mehrmals leer geschluckt und gewunken. Aber ich eher sentimental. Die meisten Jungs sind da sicher ganz anders. Es ist pure Angst die Mutter weinen zu sehen und sich selbst dann nicht beherrschen zu können.

Daher mein Tipp...nehmt vorher Abschied, damit das Ritual am Flughafen nicht zu erwartungsvoll und enttäuschend wird. Seid soweit bereit, dass eine letzte Umarmung reicht und gut ist! Es ist nicht wie grosses Kino sondern euer Kind das grad ein riesiges Gefühlschaos zu bewältigen hat und sich allein auf sich konzentriert. Da alles andere zu viele Emotionen hervorrufen würde.

Das darf kein Elternteil falsch interpretieren oder gar übel nehmen. Hat doch überhaupt nichts mit der Liebe des Kindes zu tun. :loveyou: Wie vor mir schon geraten wurde, nutzt diese Zeit zum temporären los lassen üben. Denn euer Kind wird vielleicht schon bald ganz ausziehen und dann wollt ihr ihm ja nicht im Wege stehen. Klar ist es nochmals schwieriger, das Vertrauen zu haben dass sich das Kind alleine in einem fremden Land und anderen Sprache zurecht findet und Glück hat mit den Menschen die es trifft. Aber kenne fast nur tolle Auslandaufenthalt Geschichten. Hatten die meisten eine suuuper Zeit und wenn nicht, gab es eine Organisation im Rücken die dafür gesorgt hat dass sich das ändert! Ist eine Erfahrung fürs Leben, die einem extrem viel lernt und den Horizont erweitert! Seid stolz, dass euer Kind es wagt und durchzieht!

Wollte das einfach kurz los werden und jetzt ist es an euch ein Feedback nach mehreren Monaten abzugeben. :lol:

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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon romiomi » 27.04.2014, 17:25

Hallo Mario ist echt nett dass du geschrieben hast,dass mit dem Heimweh hat mit der Zeit nachgelassen aber im Moment ist es wieder verstärkt da weil auch mein Sohn nun dass Heimweh gepackt hat.Aber bei mir sind es nun nur noch 3 Wochen bis ich ihn wiedersehe und da freue ich mich sehr drauf. Wie sein gefühlscaos damals war als er ging weiss ich nicht mein Sohn ist auch nicht der grosse Redner. Ich für mich bin nun froh dass es nun zu Ende geht und er wieder heimkommt. Wenn er wieder da ist und er mir sein Erlebtes erzählt hat werde ich hier gern berichten.Gruss Stine

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Janne12
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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon Janne12 » 27.04.2014, 21:42

Guten Abend!

Mein Sohn wird Ende Juni nach Hause kommen und inzwischen weiß ich, dass er auch sich freut. Das hat er mir geschrieben, aber es hat seine Zeit gebraucht.
Geschrieben haben wir im übrigen die ganze Zeit "nur" (über Whatsapp), lediglich einmal haben wir geskypt und das wird auch das letzte mal sein, bevor ich ihn wiedersehe. Er will nicht telefonieren. Ich muss es akzeptieren, obwohl es mich schon schmerzt bzw. geschmerzt hat :cry:

Es gab auch mehrere Differenzen mit der Hostfamily aber bis heute weiß ich nicht, was dort genau passiert ist und mein Sohn sogar diese Family wechseln wollte. Er möchte bzw. wollte das mit mir nicht besprechen, lediglich auf eindringliches Nachfragen schrieb er einmal etwas von "Scheinheiligkeit" und dass er mit "dieser Familie einfach nicht mehr weiter einem Dach leben kann". Mehr weiß ich nicht und mehr habe ich bis heute nie von ihm erfahren. :-?

Z.B. hatte ich der Hostfamily, deren Gastkinder und meinen Sohn mit einem Weihnachtspaket überraschen wollen und hatte meinen Sohn nichts davon erzählt. Da ich von der Post eine Sendungsnummer erhalten hatte, wusste ich, wann die Pakete eingetroffen sind und wunderte mich gleichzeitig, dass mein Sohn mir den Empfang gar nicht bestätigte :o Also fragte ich nach und erfuhr dann, dass mein Sohn die Pakete in Empfang genommen hatte und in seinem Zimmer aufbewahrte. Mich machte das alles total stutzig, denn die Pakete waren so klein nicht, dass diese von den Gasteltern nicht hätten bemerkt werden können :roll:
Mein Sohn verstand also meine Aufregung nicht und kritisierte mich dann, warum ich überhaupt Pakete schicke, denn "ich wisse doch gar nicht, was hier abgeht" (er meinte damit die Familie). Nein....ich wusste eben nicht, was "da abgeht" :( denn mein Junge hat mit mir ja nie über irgendwelche Spannungen in der Familie gesprochen und prompt haben dann wir uns zwei noch über den Messenger in die sogenannten Haare bekommen.... :cry:

Da (das war also Ende November) erfuhr ich überhaupt zum ersten mal, dass irgendetwas in der Familie nicht ganz rund läuft, aber ich weiß eben bis heute nicht, was. Zumindest wurde ich aber hellhörig und habe meinen Sohn dann natürlich immer wieder (oder so oft er eine Kommunikation über Whatsapp zuließ) gefragt, wie es ihm ginge und ob alles i.O. sei. ...tja und mal war es das auch :lol: und mal war es das aber auch wieder nicht.

Ins Detail ist er bis heute nie gegangen, ich konnte ihm also nie wirklich helfen und das hat mir ehrlich gesagt oft schlaflose Nächte bereitet. Auch dass sich die Family bzgl. der Pakete nie bei mir zurückgemeldet hat oder so gar keinen Kontakt zu mir gesucht hat :oops: Okay...ich hatte dann gedacht, vielleicht sollte ich ja...habe den Gedanken daran aber immer wieder verworfen, weil mir mein Gefühl irgendwie sagte, die Famile möchte das nicht (und mein Sohn hat bestimmt auch etwas dagegen :oops: )

Diese Gastfamilie hat mein Junge er zu guter letzt nicht gewechselt, warum nun allerdings nicht ( also ob es nicht geklappt hat z.B., ob die Betreuer untätig waren, hat die Orga versagt, hat sich die Famile mit meinem Sohn - oder umgekehrt - ausgesprochen) konnte ich bis heute leider nicht in Erfahrung bringen.... :( ....ich weiß nur, dass er unbedingt auf der dortigen Highschool bleiben wollte, da es ihm dort ausserordentlich gut gefällt (bei einem Gastfamilienwechsel hätte er möglicherweise die Schule wechseln müssen....)

Tja, so sieht bzw. sah es bei mir aus.

@Mario...deine Zeilen habe ich mit großer Aufmerksamkeit gelesen - vielen Dank dafür - :) und sie haben mich wirklich wieder sehr wehmütig gemacht....dieser Gang durch die Sicherheitskontrolle damals und kein Blick mehr zurück....ja, vielleicht wollen die Kinder nur uns nicht weinen sehen oder eben anders, wollen sie nicht, dass wir ihre Tränen bemerken? Diese Frage stelle ich mir noch heute.

Nun wie auch immer. Wenn mein Sohn wieder hier ist, freue ich mich sehr, mit ihm wieder R.E.D.E.N zu können und ich erhoffe mir da wieder ein stückweit mehr, wie die paar Zeilen oder Worte über Whatsapp.

Ich habe gehört, dass die Kids in den Vorbereitungslagern darauf ausgerichtet werden, sich bei Problemen eher an die Betreuer zu wenden, um mit denen nach Lösungen zu suchen, wenn es zwischen ihnen und den Gasteltern Schwierigkeiten gibt.
Da ich weiß, dass sich mein Sohn so etwas nicht einreden lässt, gehe ich bis heute davon aus, dass er mich einfach immer in dem Glauben lassen wollte, dass es ihm dort, wo er ist, gut geht und ich mir keine Sorgen machen brauche oder anders gesagt, wollte er seine Probleme einfach von mir fern halten und mich damit nicht belasten. Er weiß doch, wie mich das immer fertig macht und dass ich so schnell weine.

Zumindest würde das erklären, warum er mir auf all meine Nachfragen oftmals nur ausweichend begnetet ist und/oder nur einsilbige Antworten gab.

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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon Mario_unterwegs » 29.04.2014, 23:09

Liebe Janne12

Ich kann mir vorstellen, dass es für eine Mutter sehr schwer sein muss wenn es merkt der Sohn hat Probleme und kommt damit nicht zu einem. Aber es ist gut möglich dass dein Sohn einerseits dich nicht beunruhigen wollte (obwohl er das mit dem gar nicht darüber sprechen noch viel mehr gemacht hat, da du dir hundert Varianten hast ausmalen können wo den nun das Problem liegt). Andererseits glaube ich ist so ein Auslandsemester ein grosser Schritt ins Erwachsen werden. Auch wenn Mütter das nicht so gerne wahr haben wollen, da sie alles zu verpassen scheinen. Dein Sohn wird um einiges Erwachsener zurück kommen als er ging. Er wollte vielleicht auch einfach seine Probleme alleine lösen. Sich durchschlagen und nicht mehr bei Mama "ausweinen". Du weisst ich meine das in keinster Weise negativ oder beschuldigend. Sondern dass ist das Leben und auf Distanz los zu lassen ist bestimmt hart aber effektiver als über die Jahre Zuhause.

Er freut sich bestimmt um so mehr auf sein zuhause wo die Welt so schön in Ordnung ist!

Viel Kraft für die letzten Wochen!

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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon Monx » 30.04.2014, 09:04

Hallo Janne,

ich dachte ich schreibe dir nur kurz mal aus Schülersicht. Mein ATJ liegt mittlerweile 7 Jahre zurück.
Natürlich hat jeder Mal Probleme im Ausland, sei es in der Schule, mit Freunden oder eben mit der Gastfamilie wie bei deinem Sohn. Die Eltern in Deutschland erfahren davon oftmals nur am Rande. Bei mir war es so, dass ich gar nicht darüber nachgedacht habe mit meinen Eltern zu sprechen. Warum auch? Sie waren ungefähr 15000km entfernt, kannten die Leute gar nicht mit denen ich zu tun hatte und kannten auch die Mentalität hier nicht. Zudem hatte ich doch schon längst andere Vertrauenspersonen gefunden (Gastschwestern, Gasteltern, Gast-Tanten,...). Ich hatte einfach genug Leute um mich mit denen ich sprechen konnte. Und das ist in so einer Situation ja auch erstmal viel hilfreicher.
Angerufen habe ich zu Hause genau 2 mal! Und das war, weil mich meine Gasteltern mehr oder weniger "gezwungen" hatten. Einmal direkt nach meiner Ankunft und einmal an Weihnachten. Sonst haben wir nur recht regelmäßig Emails geschrieben. Aber auch die waren manchmal sehr kurz. Sowas macht man auch gar nicht mit Absicht, aber man selbst merkt einfach gar nicht, dass man sich gerade vielleicht etwas zu selten zu Hause meldet.
Grundsätzlich kann man wirklich sagen: Wenig Kontakt während dem ATJ ist wirklich ein positives Zeichen! Der Schüler ist in seinem Land gut angekommen und fühlt sich scheinbar wohl! Viel Kontakt dagegen hängt mit Problemen, Langeweile oder Heimweh zusammen!
Von daher denke ich, dass ein Sohn bestimmt eine schöne Zeit hatte! Probleme gehören einfach dazu. Und wenn er auch nach seinem ATJ nicht mit dir darüber sprechen möchte, dann kannst du wohl nichts dagegen machen. Mir fallen heute noch immer mal wieder Geschichten ein, die ich meinen Eltern noch gar nicht erzählt habe über mein ATJ - und das sieben Jahre später! In einem Jahr passiert einfach viel zu viel :wink:

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Re: Heimweh nach dem Sohn

Beitragvon Canadien_eh » 07.05.2014, 21:13

"Grundsätzlich kann man wirklich sagen: Wenig Kontakt während dem ATJ ist wirklich ein positives Zeichen! Der Schüler ist in seinem Land gut angekommen und fühlt sich scheinbar wohl! Viel Kontakt dagegen hängt mit Problemen, Langeweile oder Heimweh zusammen!"

Das kann man nicht pauschalisieren. Das ist eben auch ne Typ-Frage. Ich habe immer alles mit meinen Eltern besprochen und tue das nach wie vor. Auch während des ATJ haben wir mind. einmal pro Woche länger telefoniert - und ich hatte während des ganzen Jahres kein Heimweih und keine Probleme. Es war eher umgekehrt: Ich habe viel zu viel erlebt und musste das alles irgendwo los werden. Für die anderen war das ja nichts Neues, die waren schließlich dabei und für sie war das Alltag.
Da ich kein Tagebuch-Mensch bin, hat meine Mama meist bei meinen Anrufen Protokoll geführt und da bin sehr dankbar für.


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