Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Diese Forum ist für die Eltern von Austauschschülern gedacht. Sie plagen meist ganz andere Probleme/Fragen als die der Austauschschüler. Um diese geht es hier. Schüler schreiben bitte soweit möglich in die anderen Foren.
Forumsregeln
Dies ist das Elternforum. Wie der Name schon sagt, sollen hier vorangig Eltern schreiben. Überlege als ATS daher bitte dreimal, ob Du einen Beitrag hier schreibst!!
Melanie85
ist neu hier
Beiträge: 3
Registriert: 18.06.2013, 12:42

Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Melanie85 » 24.06.2013, 15:14

Hallo alle zusammen,

Einer meiner Söhne wird wohl nächstes Jahr in den USA an einer der großen Technischen Universitäten studieren. Ich weiß das dieses Forum für Austauschschüler ist, allerdings glaube ich dass es hier genügend Leute mit Erfahrungen in den US gibt um mir weiter zu helfen. Eine meiner Freundinnen hat mir dieses Forum vorgeschlagen.

Meine Frage ist was für eine Krankenversicherung ist die beste für ihn? Habt ihr irgendwelche Erfahrungen, gute oder schlechte?

Die Uni meines Sohnes hat einige Private Krankenversicherungen auf ihrer Webseite 1. Soweit wir das interpretieren können hat nur Mawista eine volljährige Auslandskrankenversicherung für die USA 2. Allerdings will ich erst was von anderen Eltern in diesem Forum hören.

Man hat mir auch empfohlen einfach eine Krankenversicherung direkt in den USA zu machen, allerdings haben mir Freunde dort Horrorgeschichten darüber erzählt.

Mein Sohn ist noch nicht mal volle 16 Jahre alt (wird aber 16 vor der ausreise). Er hat mehrere Klassen übersprungen und will nun in Amerika der nächste Zuckerberg werden. :)

Danke nochmal!

[Links nachträglich entfernt (Orava)]

Benutzeravatar
Orava
Moderator
Beiträge: 2888
Registriert: 14.05.2006, 22:41
Geschlecht: weiblich
Organisation: YFU, Studium
Land: Finnland, Estland

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Orava » 24.06.2013, 16:35

Hallo Melanie,
brauchen Studenten denn andere Auslandskrankenversicherungen als Schüler? Was spricht gegen eine "ganz normale" Auslandskrankenversicherung?
Die Versicherungen, die ich kenne, kosten alle so ungefähr das gleiche, nämlich ungefähr einen Euro pro Tag.
Ich habe eine "Urlaubs-AKV" für Reisen bis zu 45 Tage von der VGH, war während meines Auslandsjahres dort versichert und werde mich jetzt für meinen anstehenden längeren Auslandsaufenthalt auch bei denen versichern. [Link nachträglich entfernt].
Diese Schutz für Schüler,Studenten und Praktikanten (bis zu 5 Jahren) klingt doch eigentlich nach dem, was er braucht, oder? Solche Pakete gibts sicher nicht nur von der VGH, aber ich bin bei denen und zufrieden (in Anspruch genommen habe ich sie aber noch nie).

Ich würde das schon auch von Deutschland aus machen, aber vielleicht kann dir das jemand mit realer USA-Erfahrung mehr zu sagen.
Teic, Ziemeļu vējš:
No kurienes manī tāds spīts?
Pēc negaisa vienmēr būs saule,
Pēc nakts - vienmēr rīts.

**Laura1990**

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon **Laura1990** » 24.06.2013, 21:56

x
Zuletzt geändert von **Laura1990** am 19.02.2015, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.

Melanie85
ist neu hier
Beiträge: 3
Registriert: 18.06.2013, 12:42

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Melanie85 » 25.06.2013, 08:52

Mmmh danke euch beiden!

@Orava Ich weiß selber nicht so ganz genau warum Studenten eine spezielle Krankenversicherung brauchen... Die anderen Anbieter haben eine ähnliche Unterteilung. Vielleicht braucht er gar nichts spezielles? Mal sehen.

@Laura1990 Ich hab überhaupt nicht über eine Haftpflichtversicherung nachgedacht! Jetzt recherchiere ich noch was.

Danke euch beiden für die rasche Antwort!

Benutzeravatar
Orava
Moderator
Beiträge: 2888
Registriert: 14.05.2006, 22:41
Geschlecht: weiblich
Organisation: YFU, Studium
Land: Finnland, Estland

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Orava » 25.06.2013, 10:35

Bei dem Angebot, das ich verlinkt hatte, ist eine Reisehaftpflicht automatisch enthalten.

Und bei dem Anbieter gab es eben die Unterteilungen "Schüler-Student-Praktikant", "Au-Pair" und "normal". Die erste ist einfach die günstigste, ich denke dass das einfach nur so ist, weil es eine strenge Altersbeschränkung gibt (35 J.) und jüngere Leute statistisch wahrscheinlich ein ziemlich viel geringeres Risiko für hohe Behandlungskosten haben? Versicherungen für jüngere Leute sind ja wenns nicht gerade um Fahranfänger geht immer billiger.
Die Leistungen scheinen gleich zu sein. Daher würde ich sagen, dass es keine spezielle Versicherung ist, sondern ausnahmsweise wirklich mal einfach bessere Konditionen ;)
Teic, Ziemeļu vējš:
No kurienes manī tāds spīts?
Pēc negaisa vienmēr būs saule,
Pēc nakts - vienmēr rīts.

Melanie85
ist neu hier
Beiträge: 3
Registriert: 18.06.2013, 12:42

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Melanie85 » 25.06.2013, 12:12

Vielen Dank Orava! Das hat wirklich geholfen!

Ferdi
ist neu hier
Beiträge: 3
Registriert: 27.05.2013, 11:48
Kontaktdaten:

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Ferdi » 26.12.2013, 10:05

Hallo Melanie,

hast Du die Preise bei Allianz geschaut, ich würde Dir zum Vergleich auch andere Versicherungsanbieter empfehlen. Hier ist der Link für Allianz Versicherung [Link entfernt]

Wenn du weitere Infos dafür brauchst hier hast Du ein spannendes Artikel [Link entfernt]

Liebe Grüsse
Zuletzt geändert von Orava am 26.12.2013, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by Orava

Sinnbär
ist neu hier
Beiträge: 1
Registriert: 28.04.2014, 18:13
Kontaktdaten:

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Sinnbär » 28.04.2014, 18:20

Wie ist eigentlich das Krankenversicherungssystem allgemein in den USA. Mein Sohn braucht leider relativ viele Medikamente, weil er es mit der Schilddrüse hat. Er ist quasi nicht akut krank und gut eingestellt, aber braucht die regelmäßig. Kann das in den USA zum Problem werden?

Benutzeravatar
Monx
ist wirklich nicht mehr zu helfen
Beiträge: 5669
Registriert: 23.10.2005, 10:59
Geschlecht: weiblich
Organisation: EV/IEC
Jahr: 06/07,11/12
Aufenthaltsdauer: länger als 12 Monate
Land: Uruguay/Wales
Wohnort: im Süden :)

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Monx » 28.04.2014, 18:48

Sinnbär hat geschrieben:Wie ist eigentlich das Krankenversicherungssystem allgemein in den USA. Mein Sohn braucht leider relativ viele Medikamente, weil er es mit der Schilddrüse hat. Er ist quasi nicht akut krank und gut eingestellt, aber braucht die regelmäßig. Kann das in den USA zum Problem werden?

Kann er die Medikamente nicht einfach schon in ausreichender Menge mitnehmen? Oder aber ihr schickt ihm zum Halbjahr den Rest hinterher? (So machen das viele Mädchen mit der Pille).

Canadien_eh
ist jeden Tag hier
Beiträge: 92
Registriert: 14.04.2009, 23:03
Geschlecht: weiblich
Organisation: IST
Jahr: 97/98, 04/05
Land: Kanada, Spanien

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon Canadien_eh » 29.04.2014, 13:15

Ich denke neben der Krankenversicherung solltet ihr auch darauf achten, dass die Kreditkarte ausreichend belastet bzw. das Konto überzogen werden darf. Oft muss man im Ausland, gerade in den USA, das Geld vorstrecken, ehe ein Arzt einen auch nur anschaut. Das kann allein bei einem gebrochenem Arm schnell sehr teuer werden. Die Rechnungen kann man dann bei der deutschen Krankenkasse einreichen. Falls die Bank ihm als Student noch keinen ausreichenden Dispo gibt, zumindest eine Notfallkarte lieber noch auf das Konto der Eltern laufen lassen.
Zu den Medikamenten: Bei der der Austauschgesellschaft fragen, wie sowas läuft. Ich denke auch, dass man die mit ärztlicher Bescheinung in ausreichender Menge ins Land einführen darf. Aber sollte Fälle gibt es sicher öfter.

SarahS
ist wirklich nicht mehr zu helfen
Beiträge: 3987
Registriert: 05.12.2008, 12:50
Organisation: Uni/Erasmus
Jahr: 09/10
Aufenthaltsdauer: 7 Monate
Land: England, Lincolnshire, Caistor

Re: Krankenversicherung für meinen Sohn in den USA

Beitragvon SarahS » 17.05.2014, 17:51

Naja ab und zu wird er aber sicher einen Arztbesuch brauchen - bei der Schilddrüse muss regelmäßig geprüft werden, ob noch alles passt. Wenn man z.B. zunimmt, dann kann es sein, dass die Medikamentendosis geändert werden muss. Wenn man dann nicht die richtigen Tabletten dabei hat, ist das Pech...
Bild

Bild


Social Media

       

Zurück zu „Elternforum“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast