Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

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Souri
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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Souri » 17.08.2008, 17:14

Ich erdreiste mich jetzt einfach mal hier zu posten, da ich selber Erfahrungen mit Step IN gemacht habe und auch genug andere Leute kenne, die in Beziehung mit dieser Orga stehen.
Meines Erachtens nach ist Step IN die meiste Zeit damit beschäftigt geneüber den Leuten die das Geld beibringen freundliche Stimmung zu machen und Dokumente zu anderen Orgas zu faxen.
Ausser der Ansprechpartner zu sein ist das gesamte operative Geschäft bei Unterorganisationen (in diesem Falle PAX) oder Schulen. Deshalb wäre es vielleicht nicht unsinnvoll den Schritt mit Step IN zu überspringen und sich direkt an die Leute zu wenden, die wirklich was mit der Situation zu tun haben.
Möglicherweise habe ich eiune sehr negative Meinung dieser Orga, aber ich kenne die genug Leute, die sie teilen und identische Erfahrungen gemacht haben.
Also an den wenden der was ändern kann und nicht an Step IN.
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Kata333
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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was

Beitragvon Kata333 » 15.06.2013, 14:00

Ich kann den Eindruck von Souri nur bestätigen. Stepin ist eine rein kommerzielle Organisation, die sich nur so lange kümmert, wie es für das Anwerben neuer Verträge interessant ist. Dazu habe ich schon im ATS-Forum geschrieben, aber das ist ja auch für die Eltern, die den teuren Austausch bezahlen interesant: Es gibt viele Gastschüler, die haben einfach Glück und kommen in eine gute Gastfamilie. Da braucht der Betreuer während des ganzen Aufenthaltes nichts mehr zu tun. Leider nimmt STEPIN anscheinend mehr Austauschschüler auf, als geeignete Gastfamilien vorhanden sind. Damit beginnen die Probleme, oft ist sogar der Programmabbruch die Folge (und STEPIN sieht dann immer den Schüler als den Verursacher und erstattet nichts).
Und was eine Organisation wirklich wert ist, erkennt man erst am Verhalten der Betreuer bei Problemen.
Da ist STEPIN nach meiner Erfahrung ganz schlecht. Im Ausland ist der Betreuer der Partnerorganisation der "legal guardian" (Vormund), ersetzt also die Eltern (und hat das Recht jeden Austauschschüler jederzeit nach Hause zu schicken). Was soll man also von einer Partnerorganisation von STEPIN halten, wenn der Betreuer über mehrere Tage nicht ans Telefon geht, auf E-Mails nicht antwortet usw.
Und von STEPIN erhält man als Hilfe die schon längste bekannte Handy-Nr., nur da geht der Betreuer nicht ran.
Also sitze ich in einer Krisensituation alleine bei der Gastfamilie, die mein Problem verursacht, kann nicht raus und der einzige Kontakt (der Betreuer) ist nicht erreichbar. Wer sowas mal durchgemacht hat, der hat von STEPIN die Nase voll!


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