Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

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Fabrus

Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Fabrus » 12.08.2008, 16:50

Hallo Eltern !
Wir haben eine grosses Problem, dass sich in den nächsten Stunden zum Horror steigern kann.
Hier die Fakten:
Im Jan./ Feb. Anmeldung bei STEP IN für Schüleraustausch in den USA für 10 Monate.
Vollständige Unterlagen mit Fotos seit Ende Febr. 2008.
Bis zum 29.07.08 keine Nennung einer Gastfamilie. Noch kein Problem.
Auf Drängen unserseits wo mein Sohn in den USA hin kommt, Mitteilung von STEP IN am 29.07.08, dass er wahrscheinlich nach Wyoming - Jackson Hole - kommen soll.
Anruf von STEP IN am Montag morgen, den 04.08.08 - Tag der Abreise von zu hause zu dem vorgeschalteten Vorbereitungsseminar - Sohn würde am 08.08.08 nach Indiana kommen, in den Ort Mooresville zu einer Welcome-Familiy und im Nachbarort Martinsville auf die High School gehen. Schriftliche Daten wurden von PAX mir zugemailt. Immer noch kein Problem.
Der Abflug meines Sohnes erfolgte planmäßig am 05.08.08 zu einem 3-tägigen Besuch mit anderen Austauschschülern in New York.
Beim Anruf am 08.08.08 von meinem Sohn teilte er mir mit, dass er nicht auf die Schule gehen kann, weil bei der Anmeldung etwas falsch gelaufen sei under auf eine andere Schule gehen soll. Welche wußte er nicht. SCHULBEGINN IST DER 13.08.08 - also morgen !!!!!!!

Bei der Begrüßungsmail amteilte uns die Welcome-Family mit, dass die HIGH School in ihrem Ort Mooresville ihn nicht aufnehmen kann, da die Anmeldungsfrist von April/ Mai verstrichen sei.

Anruf von mir bei STEP IN am 11.08.08 morgens, dass es hier ein grosses Problem gebe würde. Mitarbeiter war zuversichtlich. Sie würde eine Mail nach PAX senden und zurück rufen.

Da kein Rückruf erfolgte, habe ich dann am 11.08.08 abends per Mail STEP IN noch einmal mitgeteilt.

Anruf von mir am 12.08.08 morgen und auf Klärung der Sitiuation gedrängt, da morgen die Schule beginnen soll und mein Sohn zur Schule gehen soll und zwar am Tag des Schulbeginns und nicht einige Tage später wo alle interessanten Fächer vergeben sind und er nur noch den Bodensatz bekommt.
Mitarbeiterin versprach Klärung und Rückruf.
Auf Grund der Zeitverschiebung -6 Stunden sehe ich hier ein Horrorsenario auf uns zukommen und ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun kann.

Wißt Ihr einen Rat ?

L.G.
Fabrus

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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Fry » 12.08.2008, 17:11

Hallo Fabrus,
ich kann verstehen, dass Ihr sehr aufgebracht seid und Euch eine sehr schnelle Lösung des Problems wünscht. Natürlich ist es sehr schlecht von StepIn oder deren Partner sich nicht vernünftig um die Schulanmeldung VOR Ankunft des Schülers gekümmert zu haben - vor allem da es ja im Interesse der meisten Orgas liegt, die Schüler mit Welcome Family nur noch die Familie, nicht aber die Schule wechseln zu lassen.
Ein horrorscenario sehe ich allerdings noch nicht auf Euch zukommen, wenn ich Deine Worte hier verwenden darf. Wie geht es Deinem Sohn denn in der Welcome Family? Sind sie nett und fühlt er sich einigermaßen wohl?
Ihr solltet weiter Druck bei StepIn machen, und eine schnellsmögliche Lösung des Schulproblems einfordern, allerdings möchte ich Euch auch beruhigen und sagen, dass es schlimmeres gibt, als etwas später in die Schule zu starten. Sie werden sicherlich alles dafür tun, dass Euer Sohn schnellstmöglich eine feste Familie und eine Highschool die ihn noch aufnimmt findet, denn auch die Orgas wollen ja dass die Schüler zur Schule gehen - müssen sie ja sogar laut Programmregeln der meisten Orgas. Zusätzlich fangen in vielen Teilen der USA die Schulen auch erst etwas später an.
Also, nicht in Panik verfallen. Solange es Eurem Sohn in der Welcome Family erstmal gut geht, ist alles halb so schlimm. Vor Ort wird sich sicher sehr bald eine Lösung finden. Im schlimmsten Fall muss Euer Sohn die Stadt oder sogar den Staat nocheinmal wechseln, um eine geeignete Schule und Familie zu finden. Meist ist das aber nicht nötig.
Viele Austauschschüler warten in Deutschland noch immer auf ihre Gastfamilien, was aber 1. nicht heisst dass sie ihre Unterlagen zu spät abgeschickt haben oder 2. die Orgas total schlecht arbeiten oder 3. sie ein schlechtes Jahr ohne Wahlmöglichkeiten in der Schule oder ähnliches haben.
Ich kann Euren Ärger sehr verstehen, macht Eurem Ärger ruhig Luft bei StepIn, aber seid beruhigt solange es Eurem Sohn gut geht. Allen Parteien wird daran gelegen sein so schnell wie möglich eine Schule zu finden.
Hoffe ich konnte eine wenig zur Beruhigung beitragen.
"Der Humor ist der Regenschirm der Weisen" -Erich Kästner-

moemu

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon moemu » 12.08.2008, 17:35

Hallo!
Ein Horrorscenario kann ich auch nicht erkennen und ich gebe meinem Vorschreiber Recht, wenn er sagt, dass das wirklich Entscheidende jetzt erstmal ist, dass euer Sohn sich in der jetzigen Familie wohl fühlt.
Unser Sohn ist 05/06 ohne Familie & Schule geflogen, kam bei dem Repräsentanten der Orga unter und kam 2 Wochen zu spät zur Schule. Von 'Bodensatz' bezgl. der Fächerwahl war nie die Rede. Dass letztlich alles nicht so erfreulich lief, hatte andere Gründe.
Ich würde vorschlagen, dass ihr von D aus nicht zuviel Druck macht, den muß nämlich letztlich auch euer Sohn dort in der ihm fremden Umgebung aushalten. Die Orga in D weiß nun über eure Situation Bescheid.Allen Beteiligten in den USA ist im eigenen Interesse an einer schnellen und guten Lösung gelegen, bleibt zuversichtlich, denn ihr könnt von hier aus nicht wirklich viel Konstruktives ausrichten.
Viel Glück, gute Nerven und ein schönes Jahr weit weg wünscht
moemu

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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon cm-mama » 12.08.2008, 17:40

moemu hat geschrieben:Hallo!
Ein Horrorscenario kann ich auch nicht erkennen und ich gebe meinem Vorschreiber Recht, wenn er sagt, dass das wirklich Entscheidende jetzt erstmal ist, dass euer Sohn sich in der jetzigen Familie wohl fühlt.
Unser Sohn ist 05/06 ohne Familie & Schule geflogen, kam bei dem Repräsentanten der Orga unter und kam 2 Wochen zu spät zur Schule. Von 'Bodensatz' bezgl. der Fächerwahl war nie die Rede. Dass letztlich alles nicht so erfreulich lief, hatte andere Gründe.
Ich würde vorschlagen, dass ihr von D aus nicht zuviel Druck macht, den muß nämlich letztlich auch euer Sohn dort in der ihm fremden Umgebung aushalten. Die Orga in D weiß nun über eure Situation Bescheid.Allen Beteiligten in den USA ist im eigenen Interesse an einer schnellen und guten Lösung gelegen, bleibt zuversichtlich, denn ihr könnt von hier aus nicht wirklich viel Konstruktives ausrichten.
Viel Glück, gute Nerven und ein schönes Jahr weit weg wünscht
moemu

Ich seh das anders und versteh fry und moemu nicht ganz. Warum nehmt ihr die Orga in Schutz? Warum darauf jetzt noch groß Rücksicht nehmen?
Fabrus, ich kann dich gut verstehen und auch, dass du die Situation als "Horrorszenario" einschätzt. Mach deinen Sohn nicht verrückt, aber mach Druck bei der Orga - und zwar bei der Deutschen!
Viele Grüße und alles Gute.

moemu

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon moemu » 12.08.2008, 18:39

Weder nehme ich die Orga in Schutz, noch nehme ich Rücksicht auf sie, warum auch.
Allerdings ist die Situation nunmal so, wie sie beschrieben wurde und da stellt sich die Frage, wie damit umgehen. Aus Erfahrung weiß ich, dass der Druck, den wir Eltern hier aus D auf Orga, Repräsentanten, Familie & Schule in den US ausüben, nicht zum Wohl des Kindes in seiner jetzigen Situation gereicht. Damit es dem Kind nicht negativ ausgelegt wird, ist Fingerspitzengefühl wichtig.
Zudem können wir nicht viel ausrichten, ausser das Kind aufzubauen, auch das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Ich verstehe, dass jeder anders mit einer solchen, oft nervenzerreibenden Situation umgeht, aber hier wurde um Rat gefragt.
Auch wir haben uns mit der Orga auseinandergesetzt, aber eben erst später, nachdem die akute Situation geklärt war.
Schönen Gruß
moemu

Birke

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Birke » 12.08.2008, 20:03

Hallo Fabrus,
klar, das ist alles sehr, sehr ärgerlich und dass ihr kein Verständnis für die Fehler der Orga habt und denen die Hölle heiß machen wollt, ist nachvollziehbar.

Trotzdem verstehe ich die Panik hinsichtlich evtl. verpasster erster Schultage nicht. Unsere Tochter kam damals erst 4 Wochen nach Schulbeginn (sie musste wegen eines Hurrikans den Staat wechseln) an ihre Highschool und sie hatte überhaupt keine Probleme damit die gewünschten Kurse und Klassen zu belegen. Auch alle Sportangebote standen ihr noch offen.
Okay, es mag nicht überall so sein, aber ihre High School kümmerte sich - eben weil sie zu spät kam - ganz besonders um ihre Belange, kam ihr in allem entgegen und versuchte ihr zu ermöglichen was immer sie wollte.

In diesem Sinne: keep cool! Und bis zum Beweis des Gegenteiles erst einmal davon aus gehen, dass sich alles zum Guten wendet.

Lg
Birke

Fabrus

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Fabrus » 12.08.2008, 21:08

Danke für die Infos an Euch alle !

Ich weiß sehr wohl, dass ich es unterlassen sollte und werde, mich mit PAX auseinander zu setzen.
Weiterhin weiß mein Sohn nichts von meinen Aktivitäten, nach dem Motto "nur kein Stress aufbauen"
Er fühlt sich in seiner Welcome-Family glaube ich wohl und das soll auch so bleiben. Denn der, der es ausbaden müsste, wäre mein Sohn vor Ort.

Stepin ist mein Vertrags- und Ansprechpartner und hier versuche ich mein möglichstes, dass die Situation schnellstens geklärt wird.
Aber ich kann nicht glauben, dass es vollkommen egal ist, wann mein Sohn zur Schule geht.
Irgendwann geht es doch mal los, oder ?

Ich kann auch nicht verstehen, dass eine Orga wie PAX es nicht organisieren kann, am Tag X die Schule verbindlich fest zu machen.
Auch in Amerika lebt man mit Verbindlichkeiten, oder ?

Wenn Eltern einen Vertrag bei einer ORG in D abschließt, sollte man als Elternteil doch die Gewissheit haben, dass sie danach gut betreut wird. Dafür bezahlt man doch auch ?

Wo liegen die Verständigungsprobleme ?

L.G.
Fabrus

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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Fry » 13.08.2008, 09:36

Auch ich wollte die Orga nicht in Schutz nehmen, sondern lediglich zur Beruhigung beitragen, dass die Situation keine unlösbare und schreckliche ist.
Zu Deiner Frage Fabrus, wie so etwas passieren kann. Natürlich sollte das nicht passieren und wie auch oben schon gesagt, ist Dein Ärger sehr wohl nachvollziehbar, und auch ich würde mich bei StepIn beschweren. Ich kann es mir nur dadurch erklären, dass viele Highschools eine Begrenzung für Austauschschüler haben, was für eine Anzahl sie aufnehmen können/wollen/dürfen. Einige Repräsentanten vor Ort wollen wohl die Kinder schnellstmöglich unterbringen und da hat wohl jemand nicht alles endgültig mit der zuständigen Highschool geklärt, sondern sich nur gefreut eine Wolcome Family gefunden zu haben. So sollte es nicht laufen. Aber wie die meisten anderen schon gesagt haben, und wie Ihr ja auch anscheinend vorgeht, macht Euren Sohn nicht verrückt, so lange er sich wohl fühlt - es wird sich sicher bald eine Lösung finden.
Und nocheinmal zu Deiner Beruhigung bezüglich des späten Schulanfangs. Ich mache seit Jahren Ehemaligenarbeit und in den seltensten Fällen habe ich gehört, dass jemand Probleme damit gehabt hat, dass die Schule bereits begonnen hat. Als Austauschschüler hat man meist einen Sonderstatus und kommt auch so noch in die meisten Kurse und Sportarten rein. An manchen Highschools gibt es sowieso keine Beschränkungen für die Kurse. Und wie ich ebenfalls schon geschrieben hatte, viele Highschools haben auch noch nicht mit dem Unterricht begonnen. Dein Sohn hat also noch eine realistische Chance zu Schulbeginn in seiner Jahresfamilie zu sein.
Natürlich ist es auch ganz schön am ersten Schultag mit allen anderen Schülern zu beginnen und nichts zu verpassen. Aber daran wird ein Erfolg seines Jahres und die schönen Erlebnisse nicht scheitern, solange er ein gutes Umfeld und eine liebevolle Gastfamilie hat.
Viel Glück Euch, und Eurem Sohn ein schönes Jahr!
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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon alexk » 16.08.2008, 16:51

Hi Fabrus,
also ich würde gerne mit deinem Sohn tauschen. Ich sitze hier in Deutschland ohne Gastfamilie. Auch eine Welcome Familie ist nicht in Aussicht.
Ob die Schule irgendwo in der USA angefangen hat und ich vielleicht nicht alle Kurse belegen kann, ist für mich ein sehr entferntes Problem.
Bei mir könnte es so kommen, dass ich zu Hause bleiben muss oder mit noch viel mehr Zeitverlust mein Austauschjahr beginnen werde.
Die meisten Schüler meiner Organisation sind schon seit dem 07.08 in der USA.
Im übrigen werden die Kurse von den Amerikanern schon Mitte bis Ende der Ferien belegt. Also sind die guten Kurse schon zu Beginn des Schuljahres voll.
Aber wir sind ja Gäste und sollten den Amerikanern nun auch den Vortritt lassen, denn für sie kann der eine oder andere Kurs wichtig sein um auf ein gutes College zu kommen, oder?

Also, vielleicht löst sich euer Problem von ganz alleine und es wird für dein Sohn ein tolles Austauschjahr.

Fabrus

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Fabrus » 16.08.2008, 22:58

Hallo alexk !
Natürlich hast Du recht, es kann immer noch schlimmer kommen.
Nur wenn man eine Schule fest zugesagt bekommen hat und dann dort mitgeteilt bekommt, dass es doch nicht funktioniert ist, dass schon ärgerlich.
In der Zwischenzeit haben wir weitere Infomationen.

Mein Sohn zieht wieder um in eine anderen Ort und soll am Montag den 18.08.08 in die Schule gehen.
Zu den Kursen, insbesondere Sport, hatte er schon einige Wünsche.
Mal sehen was aus seinen Wünschen wird.

Dir wünsche ich, dass Du ziemlich schnell den Startschuss in die USA bekommst und schöne Monate in den USA.

L.G.
Fabrus

Birke

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Birke » 17.08.2008, 10:50

Hallo alexk,

deine Situation, das ist wirklich der "Supergau"! Und du hast vollkommen recht, allen die jammern und unglücklich sind, weil sie sich Schule oder Gastfamilie etwas anders vorgestellt hatten oder trotz bester Umstände von Heimweh geplagt sind, möchten sich doch bitteschön einmal in deine Lage versetzen und dann ihre Situation neu überdenken.

Bitte bleibe weiterhin zuversichtlich, es werden jedes Jahr noch Ende August oder sogar erst im September Gastfamilien gefunden. Und du wirst sehen: Wer warten kann, kommt auch noch dran!

In diesem Sinne viel Glück für dich und die Besten Wünsche für ein - trotz Spätstart - superschönes Jahr in den USA!

Lg
Birke

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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Eine Mutter » 17.08.2008, 11:21

@Birke: Es kann keine Gastfamilie mehr im September gefunden werden. Die Zeiten sind schon seit 2 Jahren vorbei. Die Kids haben noch genau 14 Tage. Wenn sie bis dahin keine Gastfamilie und Schule haben, dürfen sie nicht mehr in die USA fliegen. Dann erst wieder zum Januar.

Eine Mutter

Birke

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Birke » 17.08.2008, 14:38

@eine Mutter,
stimmt, das ist mir nach Absenden meines Postings auch eingefallen!
Unsere Tochter war 2005/06 im ATJ und damals wurden sogar noch im Oktober Gastfamilien gefunden. Wobei natürlich monatelanges Vertrösten, Warten und Hoffen auch extrem übel ist. Aber wir haben damals auf einem Elternstammtisch der Orga, der im November stattfand, viele kennengelernt, die im einen Moment ihre Gastfamilienadresse bekommen haben, im nächsten los geflogen sind und und ein super Jahr hatten. Hoffentlich klappt das auch noch für Alexk (und zwar nicht erst im Januar)!

Viele Grüße
Birke

Biggi

Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Biggi » 17.08.2008, 15:22

Hallo zusammen,

@fabrus,
also ich würde meinen Unmut auf jeden Fall auch schriftlich bei StepIn kundtun. Ganz egal, wie sich die Situation jetzt noch entwickelt, wir alle haben eine ganze Stange Geld an die Organisationen gezahlt und uns dafür eine ordentliche Leistung versprochen.
Unsere Kinder waren ja zusammen in New York. Die Koffer der Teilnehmer haben die ganze Nacht vor dem Weiterflug im strömenden Regen auf einem Parkplatz gestanden. Meine Tochter wurde am vollkommen falschen Ende des JFK abgesetzt und die PAX Leute verabschiedeten sich ohne den Fehler zu bemerken. Meine Tochter musste dann in Windeseile mit dem Flughafenbus zum anderen Ende des Flughafens fahren um den richtigen Flug noch zu erwischen. Nun kann man sagen: toll fürs Selbstbewusstsein es geschafft zu haben. Aber wofür habe ich dann eigentlich so viel Geld bezahlt?
Im Vorfeld haben Welcome Familie und Gastfamilie mehrmals gewechselt, was eindeutig auf die Schusseligkeit und schlechte Organisation von PAX zurückzuführen ist. Jetzt stehen meiner Tochter und ihrer 17-jährigen Gastschwester eine Woche "Sturmfrei" bevor, da das Ehepaar auf eine Hochzeit eingeladen ist. Ob das im Sinne des Erfinders ist wage ich stark zu bezweifeln!

Ich habe wirklich einen sehr netten und freundlichen Kontakt zu StepIn, aber PAX scheint wirklich ein ziemlich chaotischer Haufen zu sein. Und so langsam werde ich richtig sauer!

Blöderweise leidet meine Tochter auch noch unter extremem Heimweh, so dass ich noch nicht mal sagen kann Schwamm drüber, das Kind fühlt sich ja wohl.
So, ausgekotzt!

LG, Biggi

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Re: Sohn in USA, nur Welcome-Family, keine High School. Was tun?

Beitragvon Eine Mutter » 17.08.2008, 17:10

@Biggi: Meine älteste Tochter sollte damals auch eine Woche mit ihrer gleichaltrigen Gastschwester allein zu Hause bleiben. Der Erfolg war, dass ihre Gastschwester zu ihrer Freundin gezogen ist und meine Tochter mit dem Welpen allein war. Sie hat damals am Telefon auch sehr geweint und hat noch in der gleichen Nacht die Gastfamilie gewechselt. Das war schon im Oktober. Soweit ich weiss, dürfen die Kids nicht mal solange allein zu Hause bleiben. Nicht eine ganze Woche!

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