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Verfasst: 18.10.2004, 20:20 
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Tinkabell hat geschrieben:
BeeJasi hat geschrieben:
Phyllis hat geschrieben:
Ich bin seeeehr froh, dass ich mir so viel Zeit nehmen konnte wie ich brauchte und meine Selbstdarstellung zu Hause schreiben konnte!!!
:roll:


Ich auch! Ich hätte da total viele wichtige Sachen vergessen!


nö eigentlich nich, weil selbstdarstellung heisst doch was von sich erzählen und naja..da wird man doch nix vergessen oder? man kennt sich doch eigentlich. *hehe*


Aber hinterher fällt einem dann noch meist i-was ein, wo man sich dann sagt: „Hätt` ich das bloß auch doch dazugeschrieben!“
Schon i-wie blöd... :roll: 8)

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Verfasst: 18.10.2004, 22:18 
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Ich finds total gut, dass ich meine Selbstdarstellung zu Hause schreiben kann! So kann ich eine bessere Aufteilung machen und kann mir genug Zeit lassen Englischvokabeln nachzuschauen, falls ich sie vergessen haben sollte bzw. unsicher bin, was bei mir irgendwie bei fast jedem 2. Wort der fall ist :roll:
Außerdem kann man dann auch Freunde fragen, was die über einen denken oder sich mit anderen beraten, die auch so ne Selbstdarstellung schreiben, gell Jasi?! :D :wink: :wink:


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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 18.10.2004, 22:42 
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niquita hat geschrieben:
Ich finds total gut, dass ich meine Selbstdarstellung zu Hause schreiben kann! So kann ich eine bessere Aufteilung machen und kann mir genug Zeit lassen Englischvokabeln nachzuschauen, falls ich sie vergessen haben sollte bzw. unsicher bin, was bei mir irgendwie bei fast jedem 2. Wort der fall ist :roll:
Außerdem kann man dann auch Freunde fragen, was die über einen denken oder sich mit anderen beraten, die auch so ne Selbstdarstellung schreiben, gell Jasi?! :D :wink: :wink:


well, des hab ich auch gemacht...konnte die andren ats von EF fragen und die returnees die da warn..*hehe* hatte beste beratung und braucht mich hinterher nimmer drum kümmern, bzw. grosse sorgen drum machen. :mrgreen:

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Verfasst: 04.01.2005, 15:28 
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Oh Mann, das is ja hammer, wenn ich die ganzen Texte von euch lese frag ich mich echt, wie sich gleich 2 Familien für mich interessieren konnten?!
Freut mich natürlich, aber wenn ich so im Nachhinein drüber nachdenk is meine Selbstbeschreibung ja so schrecklich geschrieben :-? :oops:
Werd mal meine Gasteltern fragen, warum sie sich für mich entschieden haben und was ihr erster Eindruck von mir war, würd mich echt mal interessieren :mrgreen:

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~> Ab 20 Januar 05 in Amerika, seit 5 Juli 05 wieder da :( <~Bild

BildNever let the fear of striking out keep you from playing the game!


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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 04.01.2005, 16:24 
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Cassiopeia hat geschrieben:
Oh Mann, das is ja hammer, wenn ich die ganzen Texte von euch lese frag ich mich echt, wie sich gleich 2 Familien für mich interessieren konnten?!
Freut mich natürlich, aber wenn ich so im Nachhinein drüber nachdenk is meine Selbstbeschreibung ja so schrecklich geschrieben :-? :oops:
Werd mal meine Gasteltern fragen, warum sie sich für mich entschieden haben und was ihr erster Eindruck von mir war, würd mich echt mal interessieren :mrgreen:


das hab ich auch gemacht....hat mich zwar mut gekostet zu fragen warum nu grade ich, weil meine gasteltern hatten noch ne andre zur auswahl, aber hinterher wars interessant und natürlich schön zu hören.

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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 15.01.2005, 20:44 
niquita hat geschrieben:
Ich finds total gut, dass ich meine Selbstdarstellung zu Hause schreiben kann!


Wer schreibt die denn net zuhaus??
Laura


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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 15.01.2005, 21:49 
Oberspaten
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laurila hat geschrieben:
niquita hat geschrieben:
Ich finds total gut, dass ich meine Selbstdarstellung zu Hause schreiben kann!


Wer schreibt die denn net zuhaus??
Laura


EF'ler müssen die glaub gleich nach dem auswahlgespräch schreiben, mal sicher ein paar! :roll:

ich bin auch SEHR froh, dass ich die zuhause ganz ohne stress schreiben konnte!

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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 15.01.2005, 22:31 
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Salome hat geschrieben:
laurila hat geschrieben:
niquita hat geschrieben:
Ich finds total gut, dass ich meine Selbstdarstellung zu Hause schreiben kann!


Wer schreibt die denn net zuhaus??
Laura


EF'ler müssen die glaub gleich nach dem auswahlgespräch schreiben, mal sicher ein paar! :roll:

ich bin auch SEHR froh, dass ich die zuhause ganz ohne stress schreiben konnte!


jup des stimmt...ich musste des zumindest..keine ahnung wie des jetzt is...ach des war schon gut, weil man denn nich so viel zeit hatte drüber nachzudenken....

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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 16.01.2005, 12:07 
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ich habe meine zuhause geschrieben und fand sie schon schrecklich- wie wäre es dann erst wenn ich sie direkt nach dem auswahlgespräch geschreiben hätte?!?! :roll:
naja, ich hab schon eien selbstbeschreibung von jemand aus südamerika (glaube brasilien) gelesen und ich habe das englisch erst mal überhaupt nicht verstanden (hatte auch erst 2 jahre englisch).
danach war ich dann doch beruhigt... 8)


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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 25.08.2005, 01:41 
joa, selbstdarstellung. nichts besonderes, sogar wohl eher schlecht aber ich kriege einfach keine bessere hin und bin froh, dass ich es überhaupt geschafft habe. und nicht lachen :p

Lange, um ehrlich zu sein sogar sehr lange, habe ich überlegt wie ich diese Selbstdarstellung anfangen soll, doch mir ist bis heute nichts Gescheites eingefallen. Meiner Meinung nach, sollte eine Selbstdarstellung von jemandem verfasst werden, der auch etwas zu erzählen hat, z.B. einem Filmstar oder einem Musiker. Jedoch nicht von einem 15-jährigen Mädchen aus Hannover, welches den Namen Olga Golub trägt, pummelig ist und die Musik der 70er Jahre vergöttert.
Trotzdem werde ich, das pummelige Mädchen mit dem Fabel für die Beatles, Janis Joplin und Procol Harum, nun versuchen auf den nächsten Seiten etwas über mich auf Papier zu bringen, was sie interessieren könnte.

Wie schon erwähnt heiße ich Olga Golub, bin 15 Jahre alt und wie man vielleicht an meinem Namen erkennen kann, bin ich keine Deutsche. Geboren wurde ich in Russland, Sankt Petersburg, wo ich die ersten vier Jahre meines Lebens verbrachte, bis meine Familie beschloss nach Deutschland umzuziehen. Da meine Eltern zu diesem Zeitpunkt jedoch kein Deutsch sprachen, bin ich zweisprachig aufgewachsen und beherrsche nun sowohl die russische, als auch die deutsche Sprache fließend. Zur Zeit lebe ich gemeinsam mit meiner Mutter Albina und unseren zwei Katzen, Kitti und Bagira, in einer 3-Zimmer-Wohnung in Hannover/Vahrenheide. Nach den diesjährigen Sommerferien werde ich die 10. Klasse des Luthergymnasiums, welches im nördlichen Teil von Hannover liegt, besuchen. Für mich ist es kaum vorstellbar, dass es schon ganze 9 Jahre her sein soll, dass ich eingeschult wurde, denn ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Schultag erinnern. Doch in letzter Zeit, vor allem seit dem plötzlichen Tod meines Vaters im Juni 2004, kommt es mir immer häufiger so vor, als sei das Leben eigentlich viel zu kurz.

Von meinem Vater habe ich zu seinen Lebzeiten viel gelernt und auch viele seiner Eigenschaften geerbt. So zum Beispiel sein Interesse an fremden Kulturen, anderen Sprachen und Religionen. Zwar bin ich weder getauft, noch religiös erzogen worden, doch habe ich trotzdem freiwillig den katholischen Unterricht an meiner Schule gewählt. Das Fach Religion zählt unter anderen zu meinen Lieblingsfächern, die anderen sind Englisch, Politik und Deutsch. Fächer mit denen ich nicht so gut zurecht komme sind Mathematik, Chemie und Französisch.

Bereits mit 9 Jahren fing ich an, mich durch Lieder für die englische Sprache zu begeistern. Mein älterer Bruder Oleg, der zur Zeit als Deutsch-Russisch und Englisch-Russisch Übersetzer in Sankt Petersburg tätig ist, förderte dies indem er mich in dieser Sprache unterrichtete. So hatte ich später, in der 5. Klasse, einen klaren Vorteil gegenüber meinen Mitschülern, da diese bisher noch keinen Englischunterricht hatten.

Neben anderen Kulturen und Sprachen zählen auch der Balletttanz, welchen ich seit etwa 8 Jahren ausübe, das Internet und das Fotografieren zu meinen Interessen. Außerdem gehe ich gerne ins Kino, auf Konzerte und auch mal ins Theater. Vor allem aber liebe ich Musicalvorstellungen. Zu meinen Lieblingsmusicals zählen Klassiker wie "Cats" und
der "Tanz der Vampire" aber auch ausgefallenere Stücke wie die "Rocky Horror Picture Show". Außerdem höre ich sehr gerne Musik. Wie ich bereits geschrieben habe, liebe ich vor allem die
der 70er Jahre. Bands wie die Beatles und Procol Harum zählen eindeutig zu meinen Favoriten. Ebenfalls gerne höre ich Frank und Nancy Sinatra, Elton John, Kate Bush und sogar
Beethoven, seit ich die "Mondschein Sonate" kenne. Doch auch moderne Musiker höre ich äußerst gerne, so z.B.: The Counting Crows, The Cranberries, Mando Diao, Jack Johnson und viele, viele andere. Jedoch gebe ich nichts auf "Sänger" wie Eminem und andere dieser Stilrichtung. Ich kann getrost sagen, dass die Musik ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist und ich denke, dass ohne Musik das Leben auf unserer Erde nur noch halb so schön wäre.

Als ich dieses Jahr für zwei Wochen in Spanien war, lernte ich einen Jungen kennen, der mir sagte "Du kennst dich wirklich gut mit Musik aus!". Ich empfand dies als nettes Kompliment, doch gleichzeitig überlegte ich mir auch, wo meine anderen Stärken liegen, denn nur mit Musikwissen kommt man im Leben sicher nicht weit. Ich denke, dass ich eine starke Persönlichkeit habe und mich nicht leicht unterkriegen lasse. Ich kann mir gut Ziele setzten und verfolge diese auch bis zum Schluss, denn eines weiß ich ganz sicher von mir: ich weiß was ich will - und was ich nicht will. Auf der anderen Seite habe ich natürlich auch Schwächen, denn, wie heißt es so schön? Nobody's perfect! Eine meine größten Schwächen ist wohl, dass ich oft viel zu ehrlich bin und nicht immer weiß, wann es besser wäre einfach mal still zu sein. Außerdem bin ich manchmal nicht kritikfähig, obwohl ich selbst gerne an anderen herumkritisiere - jedoch arbeite ich daran und bemühe mich, aufnahmefähiger für so etwas zu werden.

Wie weiter oben bereits genannt, habe ich mit etwa 9 Jahren angefangen mich für die englische Sprache zu interessieren. Etwa ein Jahr später begann auch mein Interesse für die USA zu steigen. Als Kind liebte ich es, mir stundenlang unseren Bildband von New York anzusehen. Als ich älter wurde schaute ich mir dutzende Reportagen über das Land und die Leute an und es faszinierte mich immer mehr. Ich kann nicht genau sagen, wann mir die Idee für ein Auslandsjahr kam, jedoch dürfte dies auch schon länger zurück liegen. Als ich das erste mal mit meiner Mutter darüber sprach lächelte sie milde und sagte mir, ich wäre zu jung. Natürlich war ich enttäuscht, jedoch begriff ich mit der Zeit dass es nicht an meinem Alter lag - zumindest nicht nur. Wie bei so vielen anderen Familien auch, scheitert die "Operation: Ein Jahr im Ausland" auch bei uns am nötigen Kleingeld. Trotzdem hörte ich nie auf, von einem Jahr in den USA zu träumen. Anfang dieses Jahres erzählte mir meine Freundin Janine, die sich letztes Jahr ebenfalls auf ein Stipendium beworben hat, dann vom PPP und ich bekam wieder leichte Hoffnung. Natürlich wollen sehr viele andere ebenfalls ein Stipendium kriegen und am Ende werden nur wenige Glückliche in die USA reisen, jedoch lebe ich bei solchen Dingen immer nach dem Motto: "Irgendwer muss es schließlich werden, wieso also nicht ich?". Ich habe mir in meinem noch jungen Leben bereits viele Ziele für die Zukunft gesetzt und die meisten - eigentlich alle - meiner Freunde und Mitschüler erklären mich jedes mal für verrückt, wenn ich ihnen davon erzähle. Jedoch glaube ich, dass wenn man sich nicht früh genug seine Ziele setzt, es irgendwann zu spät ist. In jedem Fall möchte ich mein Abitur machen und studieren, denn mein Wunschberuf wäre Journalistin mit der Fachrichtung Musik und Film. Ich bin mir darüber bewusst, dass viele diesen Beruf ausüben wollen, jedoch gilt für mich auch hier: irgendwer muss es schließlich werden.

Ich denke, dass ein Jahresaufenthalt in den USA für mich in vielerlei Hinsicht sinnvoll wäre. Zum einen, prägt ein solches Ereignis das ganze Leben - es ist bestimmt unvergesslich und für jeden, der es erlebt hat, unersetzbar. Zum anderen, interessiere ich mich stark für den Schulalltag in den USA, der so anders sein soll als hier in Deutschland. Die Schulveranstaltungen, das Gemeinschaftsgefühl, die Schulbälle und natürlich auch der „gewöhnliche Unterrichtsalltag“ - das alles würde ich nur allzu gerne kennen lernen, da einem hier so etwas nichteinmal ansatzweise geboten wird. Mein Englisch würde zu 100 % ein gewaltiges Stück besser werden, was mir vor allem später in meinem Wunschberuf, wenn ich es denn schaffen sollte, so weit zu kommen, weiterhelfen würde. Des Weiteren erlernt man durch einen Jahresaufenthalt im Ausland mehr Selbstständigkeit, man wird reifer und auch verantwortungsbewusster. Außerdem würde ich zu gerne das typische, amerikanische Familienleben kennen lernen.

Wenn man mich im Falle eines Falles vor die Wahl stellen würde, ob ich lieber in eine Großstadt wie New York - die übrigens zu meinen Lieblingsstädten zählt, auch wenn ich noch nie dort war - oder in ein kleineres Dorf kommen möchte, würde ich mich eher für das Dorf entscheiden. Zwar bin ich selbst ein echtes Großstadtkind und liebe den Trubel und das Großstadtflair, jedoch glaube ich, dass es sinnvoller wäre, in eine kleinere Stadt zu kommen. Aber im Prinzip wäre es mir natürlich egal!

Ich hoffe sehr, dass meine Selbstdarstellung ihnen wenigstens ein kleines Bisschen gefallen und geholfen hat, sich einen Eindruck über mich zu verschaffen. Über eine Einladung zum Auswahlgespräch würde ich mich sehr freuen. Und auch, wenn dies wahrscheinlich alle Teilnehmer des diesjährigen PPP's schreiben: es ist wirklich ein sehr, sehr großer Traum von mir, einen Jahr in den USA zu verbringe und ich hoffe, dass sie ihn mir vielleicht erfüllen.
Denn, denken sie daran: irgendwen müssen sie schließlich aussuchen... und wieso denn nicht ausgerechnet mich?


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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 25.08.2005, 21:28 
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Kitti, deine Selbstdarstellung gefällt mir richtig gut :-)
Dagegen kommt mir meine so dämlich vor ;-)
Für welchen Wahlkreis und bei welcher Orga bewirbst du dich denn ?

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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 26.08.2005, 16:20 
meinst du? danke :)

ich bewerb mich dieses jahr für ein stipendium beim ppp, bin wahlkreis 36 -> experiment eV


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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 26.08.2005, 16:47 
ist wirklich nicht mehr zu helfen
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Land: Minnesota, USA
Kitti hat geschrieben:
meinst du? danke :)

ich bewerb mich dieses jahr für ein stipendium beim ppp, bin wahlkreis 36 -> experiment eV


also ich finde deine selbstdarstellung echt gut...ich erinner mich ja nur noch wage an meine, aber deine toppt des allemal! :mrgreen:

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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 27.08.2005, 17:21 
auch dir danke *freu* hätte irgendwie nicht gedacht, dass die wirklich gut ist weil ich vielleicht etwas zu locker geschrieben habe oder so.. das stört meinen deutschlehrer jedenfalls immer >:/


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 Beitrag Betreff des Beitrags:
Verfasst: 27.08.2005, 17:50 
so, ich habe mich jetzt an meine selbstdarstellung gesetzt. sie ist noch nicht ganz fertig und auch nicht über arbeitet, ich würd aber trotzdem gerne wissen, was ihr davon hält...

Meine Selbstdarstellung


Mein Name ist Anna J*** und ich lebe mit meinen Eltern und meinem großen Bruder in Baunatal. Auch wenn es manchmal Kracht, verstehe ich mich mit meinen Eltern ganz gut. Mein Vater ist Bauschlosser, arbeitet aber in einem Ersatzteillager bei VW. Meine Mutter ist Apothekerin, zurzeit arbeitet sie aber nicht, da sie vor kurzen ein künstliches Hüftgelenk bekommen hat. Zu meinem Bruder habe ich mehr ein freundschaftliches als geschwisterliches Verhältnis, was vielleicht auch daher kommt, dass wir einige gemeinsame Freunde haben. Er ist ein Jahr älter als ich – also nicht gerade ein so schrecklich großer Bruder. Meine Eltern stammen beide ursprünglich aus Polen. Ich habe, außer einigen Familienurlauben, keinen großen Bezug nach Polen und spreche auch im Gegensatz zu meinen Eltern kein Wort Polnisch.

Mich hat es doch schon immer ins Ausland gezogen und ich hab mich auch von schlechten Erlebnissen nicht abschrecken lassen. Mit dreizehn machte ich mich auf den Weg nach Frankreich, Schüleraustausch. Meine Gastfamilie war supernett, mein Austauschschüler hat aber kein Wort mit mir geredet. Ich selber hatte viel Angst mit meinen traurigen anderthalb Jahren Französisch viel zu sagen. Ich war bestimmt nicht gerade glücklich dort, aber im Nachhinein glaube ich, dass ich nur mal den Mund etwas weiter hätte aufmachen müssen. Ein Jahr später setzte ich mich wieder in einen der von mir so verhassten Reisebussen. Diesmal ging es nach England. Ich hatte richtigen Horror, da ich keine Informationen über meine Gastfamilie hatte, da meine Austauschschülerin ihre Unterlagen zu spät abgegeben hatte. Ich wurde ihr quasi nur zu geteilt, weil ich übrig geblieben war. Es wurden die schönsten zehn Tage meines Lebens. Bea, meine Austauschschülerin, und ich verstanden uns so gut, dass mich schon vor dem eigentlichen Gegenbesuch in Deutschland trafen. Ich wollte mehr von diesem unglaublichen Austauschgefühl und der Traum, den ich in der fünften Klasse hatte, kehrte vollends in mein Gedächtnis zurück. Ein Austauschjahr

Ich glaube, auf den ersten Blick bin ich eher unscheinbar. Eher klein, zierlich und dunkelblond. Viele denken nach dem ersten Eindruck ich sei schüchtern, aber das bin ich sicher nicht. Ich habe eine große Klappe, weswegen manche denken, dass ich eine Zicke bin. Ich bin aber eher sensibel, die Tränen einfach nicht unterdrücken kann. Manche glauben, dass weinen eine Schwäche ist, aber ich weiß nicht so recht. Jede Schwäche kann man auch so wenden und drehen, dass es wieder etwas Positives wird. Wenn ich keinen Spaß an einer Sache, bin ich auch nicht gut darin. So kam es auch, dass ich als einzige in meiner Klasse eine vier in Sport habe. Leichtathletik ist für mich einfach eine Qual. Anders als Fechten. Ich mache es noch nicht so lange, bin auch nicht erfolgreich aber frei nach dem Motto „dabei sein ist alles“ mache ich munter weiter. Ich liebe diese Mischung aus Fairness, Kraft und Geschicklichkeit. Wie fast jede Person meines Alters höre ich gerne Musik, bevorzugt Punkrock, ich bin aber auch offen für neues. Besonders Balladen tun es mir an. Ich schreibe gern, es ist quasi meine Passion. In Schreibwerkstätten meiner Schule wurde ich schon oft für meine Texte gelobt, zwei davon waren sogar im Internet auf der Schulhomepage. Meine Gedichte und Kurzgeschichten handeln oft vom Fernweh und Verreisen. Irgendwann möchte ich gerne Journalistin werden, am liebstem im Ausland.
Ich liebe das Theaterspielen. Seit einem Jahr habe ich Theater als Wahlpflichtunterricht, aber schon seit der fünften Klasse bin ich in der Theater-AG und gehöre schon zum Inventar. In diesem Schuljahr helfen meine besten Freundin und ich unserem Theaterlehrer die Schar von Fünftklässlern zu bändigen, die sich jedes Jahr zur Theater-AG der Fünftklässler anmeldet. Weiterhin werde ich Ende des Schuljahres mit einer Eigenproduktion meines Wahlpflichtkurses, sowie mit einem Stück von der Theater-AG der „Großen“ auf der Bühne stehen. Ich freue mich schon jetzt darauf.
Mit dem „Bändigen“ von Fünftklässlern habe ich auch schon etwas Erfahrung. Als ich in die achte Klasse kam, bin ich Mentorin geworden. Das ist eine Person, die mit noch jemand anderen, eine Patenschaft für eine fünfte Klasse. Mit der fünften Klasse meiner Französischlehrerin bin ich auf Klassenfahrt und auf Wandertagen gewesen. Ich helfe der Klasse zum Beispiel beim Gestalten von Plakaten für das Schulfest oder rede und spiele einfach mit ihnen. Ich habe dadurch viele Erfahrungen gewonnen, besonders auf der Klassenfahrt. Es ist schon seltsam von jemanden, der gar nicht so viel jünger ist als man selbst, als eine Mischung aus Lehrer, Schüler und Freund behandelt zu werden. Ich denke ich kann mich dank diesen Erfahrungen besser durchsetzen und es hat mein Selbstbewusstsein gestärkt. Insgesamt ist man drei Jahre lang Mentorin, also habe ich noch ein Jahr vor mir. Auch wenn es oft anstrengend war, habe ich durch meine Mentorentätigkeit viel gewonnen.


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