Meinungen, Lob & Kritik zu EF

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Was ist deine Erfahrung mit EF?

hab Gutes gehört
79
10%
hab Gutes erlebt
124
15%
hab Schlechtes gehört
457
56%
hab Schlechtes erlebt
126
15%
kenn ich nicht
29
4%
 
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minimi4
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Re: Meinungen, Lob & Kritik zu EF

Beitragvon minimi4 » 31.03.2014, 14:22

Ich war 2010/2011 mit EF für ein Jahr in Amerika...

Auch, wenn ich vorher sowohl Gutes, als auch Negatives über EF gehört habe, hat mich das nicht davon abgehalten mit EF ins Ausland zu gehen. Im Internet steht so viel über jede einzelne Organisation, wo wirklich selektiert werden sollte, was immer nur "gehört" wurde und was auch wirklich erlebt wurde. Glück und Pech insbesondere bei den Gastfamilien können z.B. bei jeder Organisation auftreten.

EF prüft soweit ich weiß jede Familie, bevor diese überhaupt einen Austauschschüler aufnehmen darf. Natürlich kann es immer mal vorkommen, dass es charaktermäßig bei der Familie und dem Austauschschüler nicht funktioniert und harmoniert. Dementsprechend finde ich es sehr wichtig bei der Wahl der Organisation auf die vorhandene Betreuung (oder eben nicht vorhandene bei manchen Orgas) zu achten. EF hat nämlich für jeden Austauschschüler ihre Betreuer, welche in direkter Nähe wohnen müssen und sich ca. 1x im Monat bei den Austauschschülern melden, um zu überprüfen, wie alles läuft. Das war auch der Hauptgrund, warum ich mich für EF entschieden habe. Außerdem wollte ich unbedingt an dem Language & Culture Camp teilnehmen. Es kostete leider noch extra, war aber jeden Cent wert. Die 10 Tage war ein tolles Erlebnis und werde ich nie vergessen. Ich habe dort tolle Leute von der überall her kennengelernt und mit 2 Leuten von dort stehe ich immer noch in Kontakt. Es war eine super "Einführung" in das Auslandsjahr. So wurde ich "langsam" an die englische Sprache, Lifestyle & Kultur gewöhnt und konnte mich einleben.

Ich habe nur gute Erfahrungen mit EF gesammelt. Die Vorbereitung lief top und als ich in Colorado bei meiner Gastfamilie ankam, wurde ich super aufgenommen und stand in ständigem Kontakt mit meiner Betreuerin - aber nicht, weil es irgendwelche Probleme gab, sondern weil wir uns so gut verstanden haben ;)

Kaddisch
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Re: Meinungen, Lob & Kritik zu EF

Beitragvon Kaddisch » 09.07.2014, 18:52

Jaja EF...
Ich hab die Organisation dadurch kennen gelernt, dass mein Bruder dort mal eine Sprachreise nach Malta gemacht hat.
War wohl alles ganz nett, aber gelernt hat er da nix. Er war durchgehend mit seinen Freunden feiern und keiner hat deswegen mit der Wimper gezuckt.
Hatten dann 2 jahre später mal eine Broschüre geschickt bekommen über Sprachkurse im Ausland und fand die echt cool und hab sie meiner Freundin gezeigt, die fand das auch cool und wir beschlossen sowas vielleicht mal so eine Sprachreise zu machen,allerdings erst 1-2 jahre später, da wir beide noch nicht 16 waren und das das mindestalter bei den Sprachkursen im Ausland sind(vorsicht-die sind was anderes als die Sprachreisen bei EF!). Joa, dann war meine Cousine mit denen in Miami war wohl ganz gut, es gab aber auch dinge die sie garnicht gut fand,es wurden zum beispiel ethliche schüler, unter anderem auch sie, in ein falsches Sprachlevel eingestuft.
Naja, 1 1/2 jahre später hab ich mir dann die Broschüre nochmal bestellt und mich im Internet belesen und war geschockt über die Schauergeschichten, die man hier so liest! Wurde dann schon etwas skeptisch.
Dann kam die Broschüre. Auf einmal wurde mein E-Mail Postfach täglich mit irgendwelchen Werbemails von EF zugespamt. Dann kamen jeden Monat mindestens 3 Briefe mit irgendwelcher Werbung. Und dann gings weiter mit Anrufen. Die haben bestimmt 5 mal bei mir angerufen und gefragt ob sie mich beraten sollen und ob ich mich schon entschieden hätte. das ganze auch auf den AB wenns sein musste. Der Höhepunkt war dann aber, als eines Tages, an dem ich gott sei dank nicht zuhause war, ein EF-Mitarbeiter vor unserer Haustür stand und mit mir über meine Sprachreise sprechen wollte. Konnte es echt nicht fassen und hab denen direkt ne mail geschickt, dass sie den ganzen werbescheiß bitte unterlassen sollen. Danach war EF für mich entgültig gegessen.

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Sascha
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High School Year mit EF

Beitragvon Sascha » 11.07.2014, 20:14

Ich habe hier auf dem Forum echt viele "unglaubliche" Stories über EF gelesen und wollte hier gerne mal meine Erfahrungen kundtun.

Ich war mit EF 2013/2014 in den USA und bin nun seit einem Monat wieder zurück in Deutschland.

Meine Austauschgeschichte fängt im Juli 2012 an, als ich mich, zusammen mit einem Freund, dazu entschließ ein Exchange Year zu machen. Wie warscheinlich die meisten, habe ich verschiedene Organisationen verglichen und nach dem Auswahlgespräch bei EF war mir einfach klar, dass ich sie nehme. Ich hatte von Anfang eigentlich ein sehr gutes Gefühl und muss sagen, dass das auch durgehend so gelieben ist. (Bis darauf, dass man bei manchen Dingen/Aktionen immer nochmal extra hinterher sein muss, aber ich glaub, dass ist normal.)

Ich habe meine Gastfamilie aufjedenfall kurz nach dem Vorbereitungstreffen im Juni 2013 bekommen und bin dann im August 2013 losgefahren. Das ist zwar relativ spät gewesen, aber dafür war es dann auch eine Gastfamilie, die zu mir gepasst hat.

Ich bin dann also im August 2013 losgeflogen nach Fargo, North Dakota. Und JA, als ich mir den Ort (vorallem das Klimadiagramm) mal genauer angeguckt hab war ich schon ein wenig geschockt, aber die Familie hat einfach sehr gut gepasst. Der Flug lief reibungslos, ich wurde am Startflughafen von einem EF-Mitarbeite empfangen, hatte meinen Transatlantikflug zusammen mit anderen EF-Austauschschülern und wurde von meiner IEC und Gastfamilie am Flughafen nach 24 Stunden Reise in den Empfang genommen.

Meine Gastfamilie war eine sehr sportliche, aktive Familie, und ich hatte noch 3 Gastschwestern, was zwar manchmal anstrengend war, aber am Ende bin ich doch sehr froh über die wahl. Wir sind zu allen möglichen Ereignissen gefahren, wie Football-, Baseball-, Hockeyspiele uvw. Meine Highschool hatte 1200 Schüler, was echt eine sehr gute Größe war, ich habe schnell Anschluss und Freunde im Footballteam gefunden und es war alles zusammen ein sehr gelungenes Jahr und immer wenn ich Unterstützung von EF gebraucht hab habe ich sie bekommen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich persönlich EF mit gutem Gewissem jedem weiterempfehlen kann, ich habe mehree Freunde die auch mit EF unterwegs gewesen sind und keine Probleme hatten. Ich will nicht bestreiten, dass es auch negative Erfahrungen gibt, aber die sind bei jeder Organisation zu finden und sind einfach unvermeidbar.

Falls ihr weitere Fragen habt könnt ihr euch gerne bei mir melden oder wenn ihr mehr über mein Jahr lesen wollt auf meine gesamte "Story" lesen.

DELisa
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Re: Meinungen, Lob & Kritik zu EF

Beitragvon DELisa » 31.07.2014, 04:14

Vorbereitung:
Wir hatten ein Vorbereitungswochenende mit EF und haben regelmäßig Broschüren und Informationen zu verschiedensten Themen bekommen, sodass ich mich beim Abflug gut und ausreichend vorbereitet gefühlt habe. Außerdem bietet EF ein tolles, erfahrungsreiches Language& Culture Camp in Vermont und Rhode Island an, bei dem man intensiv vorbereitend unterrichtet wird und viele Ausflüge macht.

Betreuung:
Während des ganzen Austausches habe ich regelmäßig Post von EF bekommen, in denen ich z.B über anstehende amerikanische Feiertage informiert wurde. Es gab nie Probleme, deswegen musste ich mich nie an jemanden (außer meine Betreuerin vor Ort) wenden.

Ansprechpartnerin:
Meine Betreuerin vor Ort wohnte direkt neben meiner High School. Jeden Monat haben sich alle Austauschschüler zusammen bei ihr getroffen und wir haben über Erfahrungen gesprochen, ob wir zufrieden sind und ggf. wie wir Probleme lösen können. Was mir besonders gut gefiel, was der von ihr angebotene Ski Ausflug nach Michigan. Auch von anderen Betreuern habe ich gehört, dass sie tolle Aktionen organisiert haben.

Gastfamile:
Meine Gastfamilie wurde mir sehr gut ausgewählt, ich bin sehr zufrieden gewesen. Es war natürlich eine große Umstellung, plötzlich doppelt so viele Familienmitglieder zu haben wie hier in Deutschland, jedoch eine tolle Erfahrung. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden und letzten Sommer habe ich sie auch wieder besucht. Es wurde immer Rücksicht auf mich genommen und auch sprachlich wurde mir besonders anfangs unter die Arme gegriffen.
Etwas schade fand ich, dass sie weniger unternehmungslustig waren als ich.

Schule:
Von meiner High School bin ich total begeistert. Da ich von Anfang an plante, in Deutschland schulisch ein Jahr auszusetzen, konnte ich meine Fächer völlig frei und nach Interesse wählen. Dadurch hatte ich zum Beispiel Kochen, Chor, Spanisch, Fitness, Psychologie und Orchester als Unterrichtsfächer und so hat es immer tierisch Spaß gemacht, zur Schule zu gehen. Die High School umfasst die Klassen 9 (Freshmen), 10 (Sophomores), 11 (Juniors) und 12 (Seniors). Das Schuljahr ist in zwei Semester eingeteilt, in denen man jeweils täglich den gleichen Stundenplan mit 8 Fächern hat. Jedes Schulfach dauert genau 44 Minuten. Dann hat man 4 Minuten Zeit, den Raum zu wechseln. Es hat dort nämlich jeder Lehrer seinen eigenen Klassenraum und die Schüler müssen zu ihm kommen, nicht andersherum. Viele Unterrichtsfächers sind jahrgangsübergreifend, sodass man über die Schule eine Bannbreite verschiedenster Leute kennenlernen darf.
Mein Schulalltag sah folgendermaßen aus: Vor der Schule fand um 6.15 Uhr das morgendliche Lauf- oder Schwimmtraining statt. Dann hatten wir von 8-15 Uhr inklusive Mittagspause Unterricht. Nach Schulschluss hatte ich ein zweites Mal am Tag Training.


Allen, die die Möglichkeit haben, ebenfalls einen Austausch zu machen, kann ich dies von ganzem Herzen empfehlen. Diese einmalige Chance bereichert das ganze Leben und eröffnet einem völlig neue Möglichkeiten und Sichtweisen auf verschiedenste Dinge.

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jassilike
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Re: Meinungen, Lob & Kritik zu EF

Beitragvon jassilike » 08.03.2015, 23:02

Ich war mit EF ein Semester lang in den USA und war wirklich mehr als zufrieden!

Ich hatte eine wahnsinnig tolle IEC, die mindestens einmal im Monat, aber meist öfter, etwas mit uns unternommen hat. Sie hat sich sogar die Arbeit angetan Reisen nach Las Vegas und San Francisco für uns zu roganisieren. Sie hat mich immer wieder gefragt wie es mir in meiner Gastfamilie gefällt - wobei ich allerdings e nie etwas auszusetzen hatte.

Meine Gastfamilie war auch super!!! Ich hatte wahnsinnig viel mit meiner Gastmutter gemeinsam, mein kleiner Gastbruder war supersüß und meine Gastschwester im gleichen Alter wie ich. Das matching hat perfekt funktioniert, ich hatte die Infos meiner Gastfamilie schon sehr früh, sodass ich mich gut auf sie einstellen konnte.

Das Orientation meeting in Wien fand ich superlustig und sehr hilfreich! Wir bekamen wichtige Infos zu Kulturschock, Kulturunterschiede und AustauschschülerInnen die bereits zurück waren erzählten uns ihre Geschichten.

Auch meine Gastfamilie wurde auf mich vorbereitet, was ich ganz gut fand, da so unsere Kommunikation viel besser funktionierte.

Ich war zwar nicht auf den EF discovery tours, aber meine FreundInnen haben mir auch davon nur gutes erzählt.

Meine Familie war auch glücklich, dass sie ejmanden in Wien hatten, die sie einfach anrufen konnten und die alle infos parat hatten - es ist halt doch praktisch wenn das ganze nur eine Firma ist, und nicht nur Partner, das die Zusammenarbeit bei EF einfach schneller und besser funktioniert. (Habe in den USA viele Austauschschüler von anderen Organisationen getroffen deren Anfangszeit ein reines Debakel war).

Selbst seit ich zurück bin habe ich viel Kontakt zu EF, helfe immer wieder als Ambassador aus und konnte mir so schon 2 Flüge zurück erarbeiten.

EF ist einfach routiniert, professionell und kümmert sich sehr gut um ihre Schüler. Meiner Meinung nach hat die Größe viele Vorteile - auch dass EF in Amerika so bekannt ist. Denn ist eine Familie interessiert zu hosten, werden sie zuerst mal zu EF gehen. Vielleicht ist das nur eine persönliche Theorie und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun aber ich habe das Gefühl, dass die besten Familien wohl dann bei EF landen müssen ;) Ich würde ja auch lieber mich bei einer Firma engagieren, von denen ich schon viel gehört habe!

Alles in allem war ich wahnsinnig glükclich mit meinem Austausch - keine andere Organisation hätte dieses Semester besser machen können als EF!
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Fedor22
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Re: Meinungen, Lob & Kritik zu EF

Beitragvon Fedor22 » 14.02.2017, 20:16

2013/14
Mein
Nachbar-
der Grand Canyon

Kakteen, Wüste, überdurchschnittliche Hitze und mit dem Schlafanzug in den Supermarkt- in Arizona total normal.
Meinen Auslandsaufenthalt 2013/14 verbrachte ich mit EF (Education First) in Prescott, Arizona. Hier lebte ich zusammen mit meiner Gastfamilie, Gastvater, Gastmutter, und 3 Gastbrüdern. Für ein Schuljahr in die USA zu gehen war definitiv die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Ich hatte mich sehr schnell in die mit 2500 Schülern große Schule eingelebt, und meinen Platz dort gefunden. Jeder Tag war also wie ein neues „Erlebnis. Ich habe so viele neue Leute kennengelernt, und jeden Tag kamen neue hinzu. Mit dem Englisch klappte es schon nach ein paar Wochen super, und als ich dann das erste Mal in English gedacht und geträumt habe, wurde ein Traum war.
Prom, Thanksgiving, meine Reisen nach Los Angeles, Mexico, San Diego, Las Vegas und die Football-Games waren meine persönlichen Highlights im Austauschjahr. Ich habe so viele neue Dinge gelernt und gesehen, Freundschaften fürs Leben geknüpft und beherrsche jetzt ein superflüssiges Englisch. Wenn du dir also überlegst, mit EF ins Ausland zu gehen: Tu es! Ich kann einen Auslandsaufenthalt jedem wärmstens empfehlen, und selbst wenn es „nur“ für ein paar Monate ist: Es lohnt sich! Antonia Kaiser, Berlin, Arizona 2013/14


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