Entwicklungsbericht für YFU

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Orava » 07.02.2012, 13:22

Abgesehen davon, dass die in der Geschäftsstelle von YFU auch Computer und Internet haben und auch nicht doof sind :D
Aber vielleicht freuen sie sich ja, dass es Zeit spart, wenn deine Bewerbung endlich ankommt, weil sie alles schon vorher gelesen haben^^ (Achtung Ironie)
Auf die passenden Fragen zu deinen Internetgewohnheiten darfst du dich dann jetzt im Auswahlgespräch schonmal freuen^^

Du schreibst ja jetzt auch schon seit mehr als 3 Wochen dadran rum. Dir sollte bewusst sein, dass jetzt (im Februar!) so ziemlich täglich deine Chancen auf einen Platz sinken. Vielleicht wird heute der letzte Platz in deinem Land vergeben, oder vielleicht morgen. Außerdem finden jetzt an vielen Orten die letzten Auswahlgespräche statt, so dass du Ende Februar oder sogar Anfang März mit großer Wahrscheinlichkeit dafür durch halb Deutschland fahren musst. Also werd fertig und schick das Ding ab!
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Gast » 09.02.2012, 19:35

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Orava » 10.02.2012, 10:34

Das N hat geschrieben:Das Ding wird erstmal eine Weile nicht abgeschickt, wenn, dann fahre ich 2013/14, deswegen. Ich dachte mir nur man könnte ja schonmal früher anfangen.
Okay, das finde ich genauso eigenartig. Dann mach dich mal locker :o Das ist ja umso mehr sinnbefreit.
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Gast » 11.02.2012, 19:25

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Orava » 12.02.2012, 23:57

Nein, man muss auch mal sinnlose Dinge tun. Und es spricht ja nichts dagegen, wenn du nichts zu tun hast und drüber nachdenkst, was du irgendwann mal in deine Bewerbung schreibst. Nur solltest du lernen, dass es schnell von "sinnlos" auf "böser Fehler" umschlagen kann, sein komplettes Leben ohne groß nachzudenken für jeden sichtbar ins Internet zu schreiben.
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Gast » 13.02.2012, 18:58

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Orava » 13.02.2012, 20:51

Das ist gut!
Übrigens werden die Bewerber bei YFU aufgrund des Auswahlgesprächs ausgewählt und nicht aufgrund des Entwicklungsberichts. Du kannst also eigentlich bis zum Tag des Auswahlgesprächs gaanz entspannt sein :)
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Gast » 14.02.2012, 16:16

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Orava » 14.02.2012, 23:35

Wer hat dir das denn erzählt? ^^ 30%?? :o Wäre schön, wenn sich so viele Leute bei YFU bewerben würden, dass wir 30% sofort rausschmeißen und immernoch alle Plätze mit coolen Schülern füllen könnten^^

Nein, YFU lädt alle Bewerber (abgesehen von ganz wenigen Ausschluss-Kriterien) zum Auswahlgespräch ein. Wenn dein Entwicklungsbericht jetzt merkwürdig war, dann fragen wir im Gespräch einfach danach. Aber wir gucken uns alle Bewerber persönlich an :)
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Gast » 15.02.2012, 13:37

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon xXSunnyDay » 08.05.2012, 16:08

Da ich aktuell auch an den Bewerbungsunterlagen von YFU sitze, dachte ich, dass ich ja auch mal meinen Erfahrungsbericht hier reinstellen könnte. Mich würde es interessieren, ob er so gut ist, wie er jetzt momentan ist.

Am XX.XX.XXXX in XXXXXXX kam ich eine Minute nach meiner zweieiigen Zwillingsschwester zur Welt. Deshalb war ich - seit ich denke - nie alleine.

In der Grundschule war ich nie alleine, da meine Schwester stets an meiner Seite war. Und da wir, so gut wie, immer zusammen waren und nur die Anwesenheit der anderen reichte, fiel es uns schwer auf andere Kinder zuzugehen.
Nach und nach kamen über die Jahre meine Zielstrebigkeit und mein Ehrgeiz zum Vorschein, was aber auch bei meiner „zweiten Hälfte“ der Fall war. Deswegen wurden wir von den Lehrern auseinandergesetzt und durften auch nur in den wenigsten Fällen zusammenarbeiten. Dadurch wurde ich viel selbstständiger und disziplinierter, um genau auf die Anweisungen zu achten, da ich nun auf mich alleine gestellt worden war.
Meinen damaligen Mitschülerinnen und Mitschülern fiel dies auch bald auf, weshalb sie begannen vor Neid auf meine (bzw. unsere) Leistungen mir gegenüber unfreundlich zu werden. Somit trug also nicht nur meine Schwester dazu bei, dass ich nicht wirklich imstande war und bin Freundschaften zu schließen, sondern sogar vielleicht zum größten Teil die Schuld der anderen Kinder.
Der Neid hatte sich jedoch nicht nur auf die guten Leistungen beschränkt, sondern auch darauf, dass ich, wie meine Schwester, die Möglichkeit hatte in der Welt zu verreisen und fremde Kulturen kennenzulernen. Deswegen wurden wir als „verwöhnt“ bezeichnet, was aber alles andere als die Wahrheit war. Meine Schwester und ich haben diesen Luxus schon immer zu schätzen gewusst und haben nie mutwillig damit angegeben. Ich war auch noch nie der Typ gewesen, der immer im Mittelpunkt stehen will, da ich viel zu bodenständig bin.
Erinnern tue ich mich auch daran, wie erstaunt ich gewesen war, als ich mitbekam, dass es in den Parallelklassen ebenfalls ein Zwillingspaar gab. Es waren allerdings zwei zweieiige Jungen gewesen, die nicht wie meine Schwester und ich in derselben Klasse waren, sondern getrennt.
Das Highlight am Ende der sechsten Klasse war für mich gewesen, als ich mit zwei anderen Kindern eine Rede beim Abschlusszeugnis halten musste. Ich weiß noch ganz genau, wie aufgeregt und nervös ich gewesen war, als ich mit klopfendem Herzen hoch zur Bühne gelaufen war.
Dann waren auch schon wieder die Sommerferien angebrochen, was für mich und meine Schwester bedeutete, dass wir endlich auf die Gesamtschule gehen konnten…

Meine Schwester und ich hatten das große Glück gehabt, dass wir, wie in der Grundschulzeit, in die gleiche Klasse gekommen waren.
Jedoch war das Klima in der Klasse der reinste Horror für mich, als auch für meine Schwester. Und ich frage mich noch immer, wie ich das zwei Schuljahre ausgehalten habe. Denn vor allem meine Schwester war von einem Jungen und einigen anderen Jugendlichen sehr schlimm gemobbt worden, was an mir nicht spurlos vorbeiging. Hinzu kam noch, dass sich unsere Ex-Klassenlehrerin überhaupt nicht für unsere Probleme interessiert hatte, was die Situation eher sogar noch verschlimmert hatte.
Mir ging das alles damals ziemlich nah, wenn man sie beleidigt hatte oder einfach nur schlecht über sie geredet wurde. Ich hatte dann immer so einen unerträglichen Schmerz in der Brust und ich stand auch mehrmals kurz davor zu weinen… Fraglich ist, wieso meine ehemaligen Mitschüler sich gewundert haben, als wir sie ignorierten und ihnen aus dem Weg gingen. Diese psychischen Belastungen hatten sich dann auch auf meinen Zeugnisnoten bemerkbar gemacht.
Unsere damalige Englischlehrerin Frau XXXXX, die dieses Schuljahr bei uns leider nur Sport unterrichtet, hat mir den Spaß an der englischen Sprache allein durch ihre Persönlichkeit vermittelt und es hat sich bis heute auch nichts daran geändert. Sie war sogar fast die einzige Lehrerin in den beiden Schuljahren, die auf meiner Seite und der meiner Schwester stand. Mehrere Male hatte sie zu uns beiden auch gesagt, dass sie es toll findet, dass ich, wie meine Schwester, vom Wissen her weit dem der anderen Mitschüler und Mitschülerinnen voraus bin. In der achten Klasse war sie auch sehr stolz auf uns, da wie bei der Vergleichsarbeit in Englisch die Besten waren. Auch wenn meine Schwester nur einen Punkt mehr hatte, so war ich immer recht glücklich, wenn wir Englisch hatten.

Irgendwann in der achten Klasse hieß es dann plötzlich, dass in der neunten Klasse eine Klasse extra dazu eröffnet werden würde und ich war einfach nur glücklich! Diese Klasse richtet sich vor allem an die Schülerinnen und Schüler, die alle E-Kurse belegt haben und auch das Abitur anstreben. Und seitdem ich und natürlich meine Schwester - in dieser Klasse bin, ging es mit meinen Noten wieder bergauf und die Klasse samt Klassenlehrerin ist einfach nur toll!
Unsere neue Klassenlehrerin hat immer ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Klasse und war auch zum Halbjahreszeugnis stolz auf mich und meine Schwester, da wir die besten Schülerinnen sind.
Was mich auch positiv überrascht hat, ist, dass es dieses Schuljahr einen Vorlesewettbewerb gegeben hatte, an dem ich teilnehmen durfte. Ich hatte in der Grundschule auch schon immer hingehen dürfen und ich hatte auch immer gewonnen. Ich liebe Vorlesewettbewerbe, da ich dann meine größte Leidenschaft unter Beweis stellen kann. Denn ich könnte einfach nur Tag und Nacht haufenweise Bücher lesen und meine Mitschülerinnen und Mitschüler fragen mich gelegentlich nach dem Inhalt eines Buches, wenn ich schon nach ein paar Tagen ein neues Buch zur Hand habe. Ich lese aber auch Manga, welche ich durch meine Schwester kennengelernt habe.

Was mir im Verlaufe der Jahre aufgefallen ist, ist, dass wenn meine Schwester einmal krank sein sollte und ich alleine zur Schule gehen muss, dass ich dann etwas mehr aus mir herauskomme und mich auch mit wenigen anderen Schülern unterhalte. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich nicht noch auf eine andere Person aufpassen muss. Ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, dass ich eher auf meine Zwillingsschwester Acht geben muss als umgekehrt, obwohl sie „älter“ (nur eine Minute) ist.
Ein wichtiger Faktor in meiner bisherigen Entwicklung spielt meines Erachtens auch, dass ich mit meiner Schwester ohne einen Vater aufgewachsen bin und unsere Mutter sich alleine um uns kümmert. Das wird wahrscheinlich der Grund dafür sein, dass mein amouröses Interesse an anderen gleichaltrigen Jungen sehr wenig bis gar nicht ausgeprägt ist.
Unsere Mutter hat uns auch in all den Jahren „gelehrt“, dass man stets höflich zu Erwachsenen zu sein hat und sich auf in der Gesellschaft überhaupt gut benehmen sollte.
Sport ist für mich sehr wichtig geworden und ich bin froh, dass ich mit acht Jahren angefangen habe Tennis zu spielen.

Mein Wunsch, in der elften Klasse nach Neuseeland zu gehen, haben vor allem die letzten beiden Schuljahre (Klasse 7 + 8) beeinflusst, da ich in meinen Gedanken einfach weg war. Ich wollte in diesen Schuljahren einfach raus aus Deutschland und in ein mir fremdes Land, in welchem mich einfach keiner kennt. Als ich mich dann über das Thema mehr informiert habe, war ich sehr erstaunt, dass es eine so große Auswahl an Ländern gibt, in den man ein Schuljahr machen kann.
Neuseeland ist mir einfach direkt ins Auge gesprungen. Ich weiß zwar nicht genau, wieso mich dieses Land so fasziniert, aber ich weiß, dass ich dort hin möchte. Ich möchte einfach in Erfahrung bringen, wie es ist, sich für ein Jahr in einer neuen Kultur zurechtzufinden und mein Englisch vielleicht auf ein höheres Level zu bringen.


Ich bin mir jetzt auch nicht ganz sicher, ob ich den Satz mit Tennis ganz weglassen soll oder einfach woanders einsetzen soll... -.-
Hoffentlich war es jetzt nicht falsch, dass ich ihn hier geposted habe.

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Giulia » 08.05.2012, 16:15

Hey, ich werde mir den Bericht auf jeden Fall durchlesen, bin mit meinem soweit durch.
Wenn ich fertig bin, schicke ich dir ne Nachricht, ok?
Schau doch mal im 13/14er Theard vorbei!

Gast

Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Gast » 25.09.2012, 20:32

Hallo :)
Ich hätte hier auch einen Entwicklungsbericht für YFU wäre lieb wenn sich den jemand durchliest und bewertet :) Danke :)

Mein Name ist * und ich bin 14 Jahre alt. Am 29. Januar wurde ich in * geboren. Seitdem wohne ich in *, einem 9.000 Seelendorf in Niedersachen, in einem relativ großem Einfamilienhaus. Meine Mutter heißt * und ist dieses Jahr 50 geworden. Ihr gehört eine Apotheke bei uns im Dorf. Mein Vater, *, wird dieses Jahr 56 und ist Unterabteilungsleiter bei VW. Außerdem habe ich eine große Schwester, die * heißt, und dieses Jahr 17 wird.
Meine Eltern haben sich getrennt als ich 6 war und etwa vier Jahre später geschieden. Ich blieb zusammen mit meiner Schwester bei meiner Mutter wohnen. Mein Vater heiratete im Mai 2010 erneut und wohnt nun etwa 25 Kilometer entfernt. Ich verbringe jedes zweite Wochenende bei ihm und wir fahren jedes Jahr gemeinsam in den Urlaub.Mit meiner Mutter verstehe ich mich, bis auf kleine Streits, die meiner Meinung nach aber relativ normal sind, ziemlich gut. Sie erlaubt mir in gewissen Hinsichten relativ viel, in anderen dafür weniger und ich weiß inzwischen wo meine Grenzen liegen.

Mit vier Jahren kam ich in den Kindergarten *. Im Sommer 2004 kam ich dann in die Grundschule *. Seitdem ich dort die vierte Klasse abgeschlossen habe, besuche ich das * Gymnasium *. Dort gehe ich nun in die neunte Klasse. Meine Lieblingsfächer sind Kunst, weil es mir Spaß macht Dinge zu zeichnen und darstellen zu lerne und Erdkunde, weil ich gerne etwas über fremde Kulturen erfahre. In der * Klasse fuhr fast unser gesamter Jahrgang für eine Woche gemeinsam ins * Skifahren. Dort lernte ich * aus meiner Parallelklasse kennen. Ich freundete mich sehr gut mit ihr an und sie ist bis heute meine beste Freundin.
Schulische Probleme hatte ich weder in der Grundschule noch im Gymnasium eigentlich keine, ich muss kaum lernen und schreibe trotzdem meistens gute Noten. Ich habe schon öfters bei Wettbewerben wie Mathe Känguru, Mathe Olympiade oder dem Big Challenge mitgemacht und habe manchmal auch etwas gewonnen.
Ich habe auf jeden Fall vor, mein Abitur zu schaffen. Danach würde ich gerne ein Freiwilliges Soziales Jahr in Afrika, Australien oder Neuseeland machen, um noch eine weitere Kultur kennen zu lernen.

Schon als ich ganz klein war bin ich mindestens zweimal im Jahr mit meiner Familie nach * auf einen Bauernhof gefahren. Dort machte ich, sobald ich mit etwa 5 Jahren alt genug war, in dem dort angebotenen Reitunterricht mit. Mit sieben Jahren fing ich auf einem Reiterhof bei mir zuhause auch mit Reiten an, hörte allerdings nach kurzer Zeit wieder auf, weil mir der Hof nicht gefiel. 2009 fing ich auf einem anderen Hof bei mir in der Nähe mit Dressurunterricht an und hab dort seit etwa einem Halben Jahr eine Reitbeteiligung auf einem Hannoveraner.
Kurze Zeit nach meinem achten Geburtstag fing ich zusammen mit meiner Freundin *, die ich seit dem Kindergarten kenne und mit der ich immer noch befreundet bin, im * mit Volleyball an. Es machte mir lange Zeit viel Spaß, doch im Frühling diesen Jahres hörte ich aus Zeitgründen damit auf.
Außer Reiten gehe ich in meiner Freizeit im Sommer gerne mit anderen Jugendlichen in ein Freibad, das ich in zehn Minuten mit dem Fahrrad gut erreichen kann. Außerdem machen wir zusammen Fahrradtouren und gehen dann in einem See bei uns in der Nähe schwimmen und picknicken dort. Wenn ich zuhause bin höre ich gerne Musik, meistens aktuelle aus den Charts, oder lese. Meine Lieblingsbücher sind Jugend- und Fantasyromane wie Twilight, Sisters of Misery oder Rain Song. Im Winter fahre ich oft mit meinen Freunden ins Kino oder Schlittschuhlaufen. Nach der Konfirmation machte ich bei einem siebenwöchigen Anfängertanzkurs mit, bei dem ich die Standarttänze wie Walzer, Disco Fox, Blues und einigen anderen lernte. Das hat mir großen Spaß gemacht, also habe ich mich entschlossen bei dem ebenfalls siebenwöchigen Fortgeschrittenentanzkurs auch mit zu machen. In diesem lerne ich noch Erweiterungen für die bereits gelernten Tänze und noch neue Tänze.

Wenn ich mich selbst beschreiben müsste, würde ich sagen das ich ein ziemlich offener Mensch bin. Ich bin zwar anfänglich eher zurückhaltend, aber das legt sich schnell. Außerdem verfolge ich meine Ziele. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt hab, lass ich mich von nichts und niemanden davon abbringen. Ich lasse mich zwar manchmal verunsichern, bleibe letztendlich aber eigentlich immer dabei. Das ist auch einer der Gründe, warum ich seit drei Jahren Vegetarier bin. Wenn ich jemanden das erzähle, bekomme ich oft verständnislose Kommentare zu hören. Wenn ich mir absolut sicher sein könnte, dass das Tier, das ich esse, ein glückliches Leben draußen an der frischen Luft hatte, dass es Auslauf hatte, und nicht lange Wege in engen Transporten hinter sich hat, könnte ich auch ohne schlechtes Gewissen Fleisch essen. Allerdings bin ich oft ziemlich misstrauisch und kann fremden Leuten dieses Vertrauen nicht schenken. Außerdem ist es bei den gesundheitsschädlichen Bakterien, die immer häufiger in Fleisch nachgewiesen werden, gar nicht so schlecht Vegetarier zu sein.

Die Idee für ein halbes oder ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen kam mir schon ziemlich früh. Bereits in der fünften Klasse hab ich mir das fest vorgenommen, mir allerdings noch keine ernsthaften Gedanken gemacht, wohin ich möchte und wie lange ich da bleiben möchte. Am Ende der siebten Klasse habe ich schon ein ganzen Stapel Informationshefe von verschiedenen Organisationen mit nach Hause genommen und durchgeguckt. Ich habe mir eine Schule in Neuseeland ausgesucht, mich allerdings nicht beworben weil es zu früh war. Mit meiner Mutter habe ich trotzdem schon mal darüber geredet und sie sagte ich soll lieber noch ein Jahr warten und mich dann entscheiden.
Ein Austauschjahr möchte ich gerne machen, weil ich mein Englisch verbessern möchte und die Kultur eines anderen Landes gerne kennenlernen und besser verstehen würde. Dazu gehört auch das Schulsystem dort. Ich würde gerne erfahren wie es ist wenn man fast den ganzen Tag in der Schule verbringt, dort zu Mittag isst und nicht in Vereinen Sport oder Ähnliches macht, sondern alles in der Schule ausübt und die Schule bei Wettkämpfen vertritt. Es wird immer gesagt, das besonders die amerikanischen sehr gut zusammenhalten. Das würde ich sehr gerne mal miterleben. Nach der Neuseeland-Idee hatte ich ein Jahr lang Zeit in dem ich darüber nachdenke konnte, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Damals habe ich Neuseeland hauptsächlich ausgewählt, weil ich das Land schön finde. Ich hab mir die zur Auswahl stehenden Länder genauer angeschaut, ein paar die mich nicht besonders interessieren gleich weggestrichen und über die übriggebliebenen etwas im Internet gelesen. Letztendlich habe ich mich für die USA entschieden. Die Geschichte und Kultur finde ich am interessantesten, ich würde gerne selbst erleben, ob die Amerikaner sich wirklich fast nur von Fast Food ernähren und ob Amerika wirklich so ist wie es in den ganzen Hollywoodfilmen dargestellt wird. Außerdem würde ich dort gerne mal Thanksgiving und Halloween miterleben, da mich typische Feiertage aus anderen Ländern sehr interessieren.
Ich hoffe in dem Halben Jahr mehr an Selbstbewusstsein, Reife, Selbstständigkeit und Toleranz zu gewinnen. Außerdem habe ich schon immer überlegt, wenn ich Erwachsen bin auszuwandern. Ein Auslandsaufenthalt scheint mir als gute Möglichkeit Erfahrungen in einem anderen Land mit fremder Sprache, fremder Kultur und fremden Leuten kennenzulernen. Ich hab schon oft in anderen Ländern die Erfahrung gemacht, dass die Menschen dort viel offener und hilfsbereiter als in Norddeutschland sind.

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Kakiku » 25.09.2012, 20:54

@Gast Sry hab mir zwar nur den letzten Teil durchgelesen, aber wenn du schreibst das du auch auswandern willst kannst du ja schreiben wohin (wenn du ein bestimmtes Ziel hast). Kann es sein das du irgendwie ziemlich abrupt aufgehört hast?
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Pandya » 22.10.2012, 18:41

wollen sie jetzt eigentlich etwas über dein bisheriges Leben hören oder nur über die stichpunkte, die auf dem "Deckblatt für den Entwicklungsbericht" angegeben (Beispiel: welche Personen/Ereignisse haben dich beeinflusst?)? Muss der text im kompletten fließtext verfasst sein, oder eher in abschnitte für diese fragen?
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