Entwicklungsbericht für YFU

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Luusu
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Luusu » 29.05.2010, 19:29

Jordan hat geschrieben:@Luusu: Ist ja echt nett, aber der Beitrag war vor 20 Tagen. Und wirklich weiterhelfen wird ihr das jetzt nicht mehr... :wink:


Oh , hab ich garnicht gesehen hihi :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Dilara
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dilara » 25.08.2010, 18:17

alsoooooooo ich hab jetzt mal einen Entwicklungsbericht geschrieben und ich hoffe ihr könnt ihn euch durchlesen...
er ist noch nicht überarbeitet also satzzeichen und rechtschreibung und so nicht beachten könnte sein das da auch andere fehler drin sind geht aber erst mal nur um den inhalt..... ich hab das grad in einer stunde geschrieben alsoooo..........
BITTE SCHNELL ANTWORTEN ES EILT !
danke im voraus :)



Ich heiße Dilara bin am 17.11.1994 in Essen geboren und wohne mit meiner Familie die aus meiner Mutter 39, meinem Vater 44, meiner Schwester 13 und meinem kleinen Bruder 10 besteht in Langenberg. Langenberg ist ein kleines Dörfchen zwischen Wuppertal und Essen in der jeder jeden kennt. Meine Eltern wurden beide in der Türkei geboren und haben dort auch eine gewisse Zeit gelebt. Mein Vater, der gelernter Betriebsschlosser ist, ist mit 11 Jahren mit seiner Familie nach Deutschland gezogen und hat im Alter von 27 Jahren auch meine Mutter hergeholt. Dennoch ist meine Familie sehr integriert und wir sprechen alle fließend Deutsch bis auf meine Mutter und sehen Deutschland genauso wie die Türkei als unsere Heimat. Ich habe auch sehr viele Verwandte in der Türkei genauso wie in England und Frankreich und zu allen hat meine Familie sehr guten Kontakt und auch ich kenne so gut wie jeden persönlich was mir auch sehr wichtig ist.
Meine Kindheit verlief sehr normal. Mit sechs Jahren wurde ich eingeschult. Meine Grundschulzeit verlief nicht so gut, da ich meine Klasse nicht mochte bis auf drei Personen. Ich war eher eine Außenseiterin, da ich nicht so gerne Pferdchen spielte wie all die anderen Mädchen und nicht so gut in der Schule war. Ich war nirgends wirklich gut und hatte bis einschließlich zur zweiten Klasse sehr schlechte Noten was sich dann aber etwas verbesserte da ich anfing zu lesen. Durch das lesen wurde meine Rechtschreibung viel besser und ich las schon sehr flüssig für mein Alter und wurde sogar die beste im lesen was mich sehr anspornte. Außerdem hatte ich auch sehr viel spaß am Englischunterricht und am Musikunterricht. Ich sang schon damals sehr gerne genauso wie ich es jetzt tue. Dennoch war ich in Fächern wie Mathematik und Naturwisschenschaften sehr schlecht. Nachdem ich auf die weiterführende Schule ging verbesserten sich meine Noten auch wenn ich in der sechsten Klasse sehr viele Schwierigkeiten hatte wegen der E und G- Kurse in die man an Gesamtschulen in der siebten Klasse eingeteilt wird. Um in einen E- Kurs zu kommen darf man nicht schlechter als drei stehen, as bei mir in Mathe nicht der Fall war, doch meine Mathelehrerin ließ mich trotzdem in den E- Kurs wo ich plötzlich im Vergleich zur sechsten Klasse gut wurde. Nach der siebten Klasse verbesserten sich meine Noten dann sehr und ich wurde Klassenbeste und bin es auch bis heute noch. Ich war also eine Spätzünderin wie es meine Eltern lächelnd sagen aber besser spät als nie!
Als ich 11 war hatte meine Mutter einen Schlaganfall vor meinen Augen von dem sie keine Schäden getragen hat und kurz darauf erfuhr ich, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist. Es war ein großer Schock für mich, aber ich war reif genug es mir bis auf die Anfangszeit nicht anmerken zu lassen, damit meine kleinen Geschwister nicht so viel mitbekommen. Als älteste Tochter dann musste ich sehr viel helfen, da die Chemotherapie meine Mutter dazu zwang im Bett zu bleiben. Mein Vater half mir auch so gut es ging aber da er arbeitet ging das nicht immer. Von außerhalb kam auch nicht so viel Hilfe wie ich es eigentlich von meinen Tanten väterlicherseits erwartet hätte, da sie nur wenige min. von uns entfernt wohnen. Irgendwann wurde uns dann gesagt das wir eine Person zur Hilfe zu uns holen können und wir baten unsere Oma aus der Türkei für drei Monate zu uns zu kommen. Meine Oma kam sofort und war mir und meiner Familie eine sehr große Hilfe, da sie in der schwersten Zeit bei uns war. Ich hätte diese Zeit nicht alleine überstehen können auch wenn ich mich schon zu einer sehr starken Person entwickelt hatte. Danach ging es wieder Bergauf und meine Eltern meldeten mich in einem Hockeyverein an wo ich sehr viele Freunde fand und mich auch mit Alicia aus meiner Klasse anfreundete, die ich vorher nicht wirklich kannte oder eher nicht kennen lernen wollte. Ich spielte bis ich 14 war Hockey und gab es dann aber auf, weil es zeitlich nicht mehr klappte und ich die Mannschaft wechseln musste weil ich schon älter war und ich mich in der neuen nicht sehr wohl fühlte. Der Kontakt zu meinen Mannschaftskameraden besteht immer noch und ich bin sehr froh sie alle kennen gelernt zu haben. Mit Alicia bin ich nicht mehr so gut befreundet wie früher da unsere Interessen in sehr verschieden Richtungen gingen aber wir mögen uns trotzdem sehr und haben uns auch nie gestritten unsere Freundschaft hielt auch nicht sehr lange. Später dann freundete ich mich mit einer anderen Person aus meiner Klasse an mit der ich vorher nicht so viel zu tun hatte, als wir zusammengesetzt wurden. Es war reiner Zufall doch Anfang diesen Jahres haben wir uns verstritten das sie der Meinung war sich bei mir alles erlauben zu können. Das hat mich sehr traurig gestimmt da ich nicht gedacht hätte das unsere Freundschaft so plötzlich enden könnte aber ich denke es ist gut so und ich habe auch andere Freunde und mit einer verstehe ich mich besonders gut. Sie heißt Hanna und ist eine sehr beeindruckende Person und wir haben sehr viel gemeinsam. Auch ihre Mutter ist an Brustkrebs erkrankt uns sie teilt meine Hobbys wie zum Beispiel lesen. Das hört sich jetzt vielleicht nicht so spektakulär an aber wenn fast alle anderen Leute in meinem alter meinen, dass das ein sehr langweiliges Hobby ist, ist es toll eine Person zu haben die genauso gerne stundenlang mit einem in einer Buchhandlung hockt ohne sich zu langweilen. Außerdem spielt sie auch Klavier obwohl besser ist als ich, da ich erst seit einem Jahr spiele und somit noch Anfängerin bin. Ich habe auch eine kurze Unterrichtzeit gehabt bis zu diesem Sommer was sich jetzt ändert und leider auch keinen Platz für ein Klavier, da wir durch die Erkrankung meiner Mutter nicht umziehen konnten und etwas passendes zu finden sehr schwer ist. Und sie schaut sich meine Kabarettvorstellungen voller Begeisterung an und unterstützt mich in allem so gut es geht und was am tollsten ist, ist das sie genauso wie ich ein Auslandsjahr machen möchte. Das ist auch ein Punkt warum ich mich mit manchen Freunden nicht verstehe. Es ist als ob sie eifersüchtig wären, was ich nicht verstehe und diese Begeisterung für die USA einfach nicht mit mir teilen können. Ich bin aber froh das ich jetzt weiß wen ich zu meinen Freunden zählen kann und wen nicht. Wie schon oben erwähnt bin ich Mitglied einer Kabarettgruppe, sie nennt sich „Kabarett Notbremse“ und besteht schon seit 6 Jahren ich bin seit einem Jahr Mitglied. Es macht mir sehr viel Spaß mit den anderen Kabarettmitgliedern an Programmen zu arbeiten, denn wir schreiben all unsere Texte selber. Ein Programm haben wir dieses Jahr aufgeführt es heißt: „Lasst uns Euros nach Athen tragen“ und es war sehr erfolgreich. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht auf der Bühne zu stehen, dort zu schauspielern zu singen und am Ende den Applaus zu hören und gelobt zu werden für die ganze Arbeit. Diese Erfahrung hat mich sehr viel Selbstbewusster gemacht vor allem auch weil ich noch recht jung bin im Gegensatz zu den anderen Kabarettisten, die das schon seit Jahren machen und ich freue mich darauf am nächsten Programm zu arbeiten.
Jetzt zu meinen Zukunftsplänen. Ich möchte natürlich nach dem Auslandsjahr erst mal mein Abitur machen und mit einem guten Schnitt abschließen. Danach überlege ich zu studieren. Ich habe schon seit zwei Jahren den Wunsch Medizin zu studieren und kann mir momentan auch nicht vorstellen etwas anders zu machen. Ich denke ein Grund dafür ist, dass viele Leute in meinem Umfeld erkrankt sind wie meine Mutter und ich es einfach toll finde wie man ihr und den anderen Leuten geholfen hat. Ich möchte ach so eine Helferin sein und Menschen helfen auch wenn ich weiß wie anstrengend es ist Ärztin zu sein und man nicht jedem helfen kann und auch mit dem Tod konfrontiert wird aber ich denke ich bin stark genug um damit zurecht zu kommen. Ich habe mich auch sehr Umfangreich schon erkundigt wie ich das für alles mache was mich interessiert. Ich denke auch, dass das Auslandsjahr mir sehr behilflich sein wird da in der Forschung alles auf Englisch läuft. Ich habe auch vor ein Auslandssemester während des Studiums in einem Englischsprachigen Land zu machen und dort noch mehr Erfahrungen zu sammeln und mir die Zukunft noch mehr zu erleichtern aber vor allem um noch eine weitere Kultur kenne zu lernen, da ich es sehr interessant finde wie andere Menschen in anderen Ländern leben.
Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Julia dieGrinsekatze

Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Julia dieGrinsekatze » 25.08.2010, 18:37

..Der ist ganz gut, außer ein paar Sachen die ich nicht verstehe.

Ich heiße Dilara bin am 17.11.1994 in Essen geboren und wohne mit meiner Familie die aus meiner Mutter 39, meinem Vater 44, meiner Schwester 13 und meinem kleinen Bruder 10 besteht in Langenberg. Langenberg ist ein kleines Dörfchen zwischen Wuppertal und Essen in der jeder jeden kennt. Meine Eltern wurden beide in der Türkei geboren und haben dort auch eine gewisse Zeit gelebt. Mein Vater, der gelernter Betriebsschlosser ist, ist mit 11 Jahren mit seiner Familie nach Deutschland gezogen und hat im Alter von 27 Jahren auch meine Mutter hergeholt. Dennoch ist meine Familie sehr integriert und wir sprechen alle fließend Deutsch bis auf meine Mutter und sehen Deutschland genauso wie die Türkei als unsere Heimat. Ich habe auch sehr viele Verwandte in der Türkei genauso wie in England und Frankreich und zu allen hat meine Familie sehr guten Kontakt und auch ich kenne so gut wie jeden persönlich was mir auch sehr wichtig ist. (Seeehr langer satz)
Meine Kindheit verlief sehr normal. (Im Nachfolgenden beschreibts du aber wie schwer deine Grundschulzeit war)
Mit sechs Jahren wurde ich eingeschult. Meine Grundschulzeit verlief nicht so gut, da ich meine Klasse nicht mochte bis auf drei Personen. (Wieso mochtest du deine Klasse nicht? Das hört sich so an, als ob du es schwer hast freunde zu finden.) Ich war eher eine Außenseiterin, da ich nicht so gerne Pferdchen spielte (Hört sich nich so gut an ;) )wie all die anderen Mädchen und nicht so gut in der Schule war. Ich war nirgends wirklich gut und hatte bis einschließlich zur zweiten Klasse sehr schlechte Noten was sich dann aber etwas verbesserte da ich anfing zu lesen. Durch das lesen wurde meine Rechtschreibung viel besser und ich las schon sehr flüssig für mein Alter und wurde sogar die beste im lesen was mich sehr anspornte. Außerdem hatte ich auch sehr viel spaß am Englischunterricht und am Musikunterricht (Besser: am Englisch- Und musikunterricht) . Ich sang schon damals sehr gerne genauso wie ich es jetzt tue. Dennoch war ich in Fächern wie Mathematik und Naturwisschenschaften sehr schlecht. Nachdem ich auf die weiterführende Schule ging verbesserten sich meine Noten auch wenn ich in der sechsten Klasse sehr viele Schwierigkeiten hatte wegen der E und G- Kurse in die man an Gesamtschulen in der siebten Klasse eingeteilt wird. Um in einen E- Kurs zu kommen darf man nicht schlechter als drei stehen, was bei mir in Mathe nicht der Fall war, doch meine Mathelehrerin ließ mich trotzdem in den E- Kurs wo ich plötzlich im Vergleich zur sechsten Klasse gut wurde. Nach der siebten Klasse verbesserten sich meine Noten dann sehr und ich wurde Klassenbeste und bin es auch bis heute noch. Ich war also eine Spätzünderin wie es meine Eltern lächelnd sagen, aber besser spät als nie!
Als ich 11 war hatte meine Mutter einen Schlaganfall vor meinen Augen von dem sie keine Schäden getragen hat und kurz darauf erfuhr ich, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist. Es war ein großer Schock für mich, aber ich war reif genug es mir bis auf die Anfangszeit nicht anmerken zu lassen, damit meine kleinen Geschwister nicht so viel mitbekommen. Als älteste Tochter dann (?) musste ich sehr viel helfen, da die Chemotherapie meine Mutter dazu zwang im Bett zu bleiben. Mein Vater half mir auch so gut es ging aber da er arbeitet ging das nicht immer. Von außerhalb kam auch nicht so viel Hilfe wie ich es eigentlich von meinen Tanten väterlicherseits erwartet hätte, da sie nur wenige min. von uns entfernt wohnen. Irgendwann wurde uns dann gesagt das wir eine Person zur Hilfe zu uns holen können (Von wem wurde euch das gesagt?) und wir baten unsere Oma aus der Türkei für drei Monate zu uns zu kommen. Meine Oma kam sofort und war mir und meiner Familie eine sehr große Hilfe, da sie in der schwersten Zeit bei uns war. Ich hätte diese Zeit nicht alleine überstehen können auch wenn ich mich schon zu einer sehr starken Person entwickelt hatte. Danach ging es wieder Bergauf und meine Eltern meldeten mich in einem Hockeyverein an wo ich sehr viele Freunde fand und mich auch mit Alicia aus meiner Klasse anfreundete, die ich vorher nicht wirklich kannte oder eher nicht kennen lernen wollte.(Klingt als ob du nicht sehr offen bist) Ich spielte bis ich 14 war Hockey und gab es dann aber auf, weil es zeitlich nicht mehr klappte und ich die Mannschaft wechseln musste weil ich schon älter war und ich mich in der neuen nicht sehr wohl fühlte. Der Kontakt zu meinen Mannschaftskameraden besteht immer noch und ich bin sehr froh sie alle kennen gelernt zu haben. Mit Alicia bin ich nicht mehr so gut befreundet wie früher da unsere Interessen in sehr verschieden Richtungen gingen aber wir mögen uns trotzdem sehr und haben uns auch nie gestritten unsere Freundschaft hielt auch nicht sehr lange. (widerspruch in sich) Später dann freundete ich mich mit einer anderen Person aus meiner Klasse an mit der ich vorher nicht so viel zu tun hatte, als wir zusammengesetzt wurden. Es war reiner Zufall doch Anfang diesen Jahres haben wir uns verstritten das sie der Meinung war sich bei mir alles erlauben zu können. Das hat mich sehr traurig gestimmt da ich nicht gedacht hätte das unsere Freundschaft so plötzlich enden könnte aber ich denke es ist gut so (Es ist gut wenn Freundschaften zerbrechen?)und ich habe auch andere Freunde und mit einer verstehe ich mich besonders gut. Sie heißt Hanna und ist eine sehr beeindruckende Person und wir haben sehr viel gemeinsam. Auch ihre Mutter ist an Brustkrebs erkrankt uns sie teilt meine Hobbys wie zum Beispiel lesen. Das hört sich jetzt vielleicht nicht so spektakulär an aber wenn fast alle anderen Leute in meinem alter meinen, dass das ein sehr langweiliges Hobby ist, ist es toll eine Person zu haben die genauso gerne stundenlang mit einem in einer Buchhandlung hockt ohne sich zu langweilen. Außerdem spielt sie auch Klavier obwohl sie besser ist als ich, da ich erst seit einem Jahr spiele und somit noch Anfängerin bin. Ich habe auch eine kurze Unterrichtzeit gehabt bis zu diesem Sommer was sich jetzt ändert und leider auch keinen Platz für ein Klavier, da wir durch die Erkrankung meiner Mutter nicht umziehen konnten und etwas passendes zu finden sehr schwer ist. Und sie schaut sich meine Kabarettvorstellungen voller Begeisterung an und unterstützt mich in allem so gut es geht und was am tollsten ist, ist das sie genauso wie ich ein Auslandsjahr machen möchte. Das ist auch ein Punkt warum ich mich mit manchen Freunden nicht verstehe. Es ist als ob sie eifersüchtig wären, was ich nicht verstehe und diese Begeisterung für die USA einfach nicht mit mir teilen können. Ich bin aber froh das ich jetzt weiß wen ich zu meinen Freunden zählen kann und wen nicht. Wie schon oben erwähnt bin ich Mitglied einer Kabarettgruppe, sie nennt sich „Kabarett Notbremse“ und besteht schon seit 6 Jahren ich bin seit einem Jahr Mitglied. Es macht mir sehr viel Spaß mit den anderen Kabarettmitgliedern an Programmen zu arbeiten, denn wir schreiben all unsere Texte selber. Ein Programm haben wir dieses Jahr aufgeführt es heißt: „Lasst uns Euros nach Athen tragen“ und es war sehr erfolgreich. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht auf der Bühne zu stehen, dort zu schauspielern zu singen und am Ende den Applaus zu hören und gelobt zu werden für die ganze Arbeit. Diese Erfahrung hat mich sehr viel Selbstbewusster gemacht vor allem auch weil ich noch recht jung bin im Gegensatz zu den anderen Kabarettisten, die das schon seit Jahren machen und ich freue mich darauf am nächsten Programm zu arbeiten.
Jetzt zu meinen Zukunftsplänen. Ich möchte natürlich nach dem Auslandsjahr erst mal mein Abitur machen und mit einem guten Schnitt abschließen. Danach überlege ich zu studieren. Ich habe schon seit zwei Jahren den Wunsch Medizin zu studieren und kann mir momentan auch nicht vorstellen etwas anders zu machen. Ich denke ein Grund dafür ist, dass viele Leute in meinem Umfeld erkrankt sind wie meine Mutter und ich es einfach toll finde wie man ihr und den anderen Leuten geholfen hat. Ich möchte ach so eine Helferin sein und Menschen helfen auch wenn ich weiß wie anstrengend es ist Ärztin zu sein und man nicht jedem helfen kann und auch mit dem Tod konfrontiert wird aber ich denke ich bin stark genug um damit zurecht zu kommen. Ich habe mich auch sehr Umfangreich schon erkundigt wie ich das für alles mache was mich interessiert. Ich denke auch, dass das Auslandsjahr mir sehr behilflich sein wird da in der Forschung alles auf Englisch läuft. Ich habe auch vor ein Auslandssemester während des Studiums in einem Englischsprachigen Land zu machen und dort noch mehr Erfahrungen zu sammeln und mir die Zukunft noch mehr zu erleichtern aber vor allem um noch eine weitere Kultur kenne zu lernen, da ich es sehr interessant finde wie andere Menschen in anderen Ländern leben.

Ich habs nur kurz überflogen...

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dutchess » 25.08.2010, 18:47

@dilara
inhaltlich hat julia ja schon einiges gesagt, ich wuerd dir erstmal raten, deine rechtschreibung ("das dörfchen, in DEM jeder jeden kennt" und es heisst "was ich noch immer gerne tu" ohne e) zu korrigieren und danach nochmal deinen schreibstil ("das war/ist auch gut so" - das schreibt man in einem aufsatz ja auch nicht) zu ueberdenken, da er sehr umgangssprachlich ist.
ist aber natuerlich deine entscheidung. (abgelehnt wird deswegen wohl kaum jemand, also keine sorge!)

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dilara » 25.08.2010, 18:59

vielen dank leute !
also ich hab mir den text auhc nmcoh nciht richtig durchgelesen einfach drau flos geschrieben und immer wieder kopiert und gelöscht......
ich denke das mit der kindheit ist garnicht mal so unlogisch, da ich einfach ab der grundschulzeit anfange meine kinheit zu beschreiben.... oder ist das komisch ?
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dutchess » 25.08.2010, 19:22

Dilara hat geschrieben:
ich denke das mit der kindheit ist garnicht mal so unlogisch, da ich einfach ab der grundschulzeit anfange meine kinheit zu beschreiben.... oder ist das komisch ?

deine kindheit beschreibt eigentlich die zeit zwischen der geburt und der jugend. wuerd ich jedenfals sagen.

julias kritik bezog sich darauf, dass du erst deine kindheit als "normal" beschreibst, und dann sagst, dass deine grundschulzeit "schlecht" war. schlecht ist nicht normal. und deine kindheit beinhaltet auch deine grundschulzeit.
um das zu trennen, koenntest du schreiben "meine fruehe kindheit verlief normal", also die zeit, zwischen geburt und einschulung.

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dilara » 25.08.2010, 21:11

ja, das hab ich auch sofort verbessert nachdem ich mir den text endlich mal durchgelesen hab xD
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon chil.li » 29.08.2010, 15:20

Ein paar Anmerkungen:

"meiner Schwester 13 und meinem kleinen Bruder 10"
Scheib doch noch die Namen deiner Geschwister dazu, das hört sich irgendwie netter an. Das Alter würde ich dann in Klammern setzen.

"Meine Grundschulzeit verlief nicht so gut, da ich meine Klasse nicht mochte bis auf drei Personen. Ich war eher eine Außenseiterin, da ich nicht so gerne Pferdchen spielte wie all die anderen Mädchen und nicht so gut in der Schule war"
Das würde ich auch noch differenzieren, das hört sich so etwas negativ an! Vielleicht kannst du schreiben, das du die Interessen der anderen Mädchen, wie z.B. Pferde, nicht geteilt hast und dich deswegen einen eher kleinen Freundeskreis hattest.

"unsere Freundschaft hielt auch nicht sehr lange"
Das würde ich an der Stelle einfach weglassen.

"Anfang diesen Jahres haben wir uns verstritten das sie der Meinung war sich bei mir alles erlauben zu können"
Das hört sich sehr subjektiv an! Ich würde sagen, entweder erklärst du das noch genauer, oder du lässt es besser weg oder du formulierst es um (z.B. das ihr Meinungsverschiedenheiten hattet).

"Das hat mich sehr traurig gestimmt da ich nicht gedacht hätte das unsere Freundschaft so plötzlich enden könnte aber ich denke es ist gut so"
Das hört sich so nach Widerspruch an. Du könntest sagen: Das hat mich ZUERST sehr traurig gestimmt... aber jetzt denke ich, es ist gut so, da ich andere Freunde habe, mit denen ich mich sehr gut verstehe.

Sonst finde ich deinen Bericht sehr gut, er klingt ehrlich und ist interessant zu lesen.

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dilara » 30.08.2010, 17:58

vielen lieben dank fürs durchlesen :)
ich hab den text nochmal komplett überarbeitet und denke ich werde ihn dann mal reinstellen wenn es euch nicht zu anstrengend ist ihn zu lesen ( ich könnts verstehen xd ) und ich hab gemerkt das ch mich ein bisschen mit den jahren vertan hab :D naja
Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon brothering » 15.01.2011, 10:57

mh .. hier mein Aufsatz .. bei YFU-Schweiz, ist die Vorgabe verschieden von der für den Entwicklungsbericht, deshalb auch ein Ergebnis, dass wohl relativ stark von den anderen hier vorgelegten Aufsätzen abweicht. Auftrag war lediglich sich mit seiner Persönlichkeit auseinander zusetzen. Bitte um Feedback und Verbesserungsvorschläge. Danke


YSU, Grüezi



Sonntagmorgen, 11:50 Uhr, ich schaue aus dem Fenster, überleg mir was ich schreiben soll. Vor mir nichts, nichts ausser schneebedecktem Wald und Berg. 1000 Meter vielleicht reicht mein Blick, bis er auf diesen Gipfel auftrifft. Es ist warm hier im Zimmer, obwohl es draussen mindestens Minus 10 Grad Celsius kalt ist. Ich gehe und drehe die Heizung runter, gehe zum einen Fenster und öffne es einen Spalt breit. Draussen herrscht Stille, hin und wieder höre ich ein paar Vögel singen, die ständig vor meinem Fenster herumfliegen, was für Vögel es sind kann ich nicht sagen, Schwalben vielleicht? Aber sollten die nicht schon lange in Richtung Süden geflogen sein, bei dieser Kälte? Ich höre den Nachbarn Schneeschaufeln, ich mag diese unrhythmischen Klänge nicht, sie lösen eine Art Gänsehaut bei mir aus. Ich geh rüber zur Stereoanlage, drücke auf Play, Musik ertönt, ich lehne mich zurück, the fugees. 12:12 Uhr: Ich gehe runter in die Küche und hole mir etwas zu trinken aus dem Kühlschrank, als ich zurückkomme blicke ich als erstes auf die Stereoanlage: Titel 03. Ich mag Titel 03, obwohl ich nicht sagen könnte wie der Song heisst. Ich gehe hin und lass das Lied nochmal von vorne beginnen. Mittlerweile ist es angenehm kühl geworden, ich schliesse das Fenster wieder. Ich sehe wie der eisige Wind die Bäume wackeln lässt und bin froh nicht in die Kälte raus zu müssen.

Ich öffne „Facebook“ und schaue mir irgendein willkürlich angeklicktes Fotoalbum

an – von einer Person die ich nur flüchtig kenne. Ich habe mehr als 400 Freunde im Internet, habe ich tatsächlich 400 Freunde? Wohl kaum. Was ist denn überhaupt ein Freund. Hat „Facebook“ das Wort „Freund“ neu definiert?

Aber was schreibe ich hier überhaupt?

12:58 Uhr, 367 Wörter, zeigt es mir an. 367 Wörter in einer Stunde, da habe ich doch schon deutlich bessere Quoten gehabt. Zähes Thema. Inzwischen hat meine Stereoanlage schon fast alle Titel gespielt. Titel 12 läuft nun schon! NO WOMAN, NO CRY. Offensichtlich ein Cover von Bob Marleys Song. Eigentlich behagt mir dieses Reggae-Artige nicht so, hier hört es sich allerdings gut an. Alle Titel der CD sind nun gespielt. Also ist eine andere nun an der Reihe: Ich stöbere durch meine mittlerweile relativ grosse CD Sammlung und werde fündig. Mit Speakerboxx/The Love Below (2004) einem Doppelalbum von Outkast gehe ich zurück zur Stereoanlage. Ich lege The Love Below ein. Ich trage ein hellblaues T-Shirt, mit dem Wappen meiner Schule und dem dazugehörigen Slogan: „Mens Sana In Corpore Sano“, gesunder Geist in gesundem Körper („Latein habe ich zum Glück abgewählt“, geht mir durch den Kopf). Ich mag meine Schule nicht wirklich, an was das liegt weiss ich nicht genau, vielleicht am Umfeld von verwöhnten Jugendlichen die jeden Monat ein Taschengeld von 3000 CHF erhalten und deren Eltern sich ein Schuljahr weit mehr als 100‘000 CHF kosten lassen. Ich gehe als externer zur Schule, wohne also nicht im Internat. Ca. 2 Drittel aller Schüler sind intern, der ganze Rest sorgt dafür, dass die Schüler an der UNI nicht komplett versagen und die Quoten so hoch behalten, dass immer mehr Millionärs Kinder antraben. Hoffentlich gehör ich da dazu, also zu denen die’s dann tatsächlich packen. Sonntag, morgen wieder zur Schule, denke ich, besonders gerne zur Schule gehe ich nicht, sonderlich unüblich ist das wohl auch nicht. In den letzten Jahren hab ich immer nur das nötigste für die Schule gemacht, bin damit wohl auch relativ gut gefahren, so nach dem Motto: „Was bringt dir der Sechser im Schnitt, nach der Matur fängt es eh wieder von vorne an“, hab meine Freizeit immer genossen, obwohl - viel aufregendes habe ich nie gemacht, viel zu oft sind wir Nachmittags auf den Fussballplatz, haben den Ball paar Mal hin und her gekickt, liessen es dann wieder bleiben, sind runter zum Coop, haben uns mit Essen und Trinken eingedeckt und sind dann zu jemandem nach Hause und haben die Xbox angemacht und uns dabei nicht in erster Linie mit dem spielen befasst. Nicht besonders aufregend, oder? Immer wieder, habe ich das Gefühl, dass ein Film über unsere Alltagsleben wohl den Oskar als beste Komödie gewinnen würde. Diese fast schon groteske Eintönigkeit, verbunden mit allerlei Pannen, hat irgendwie doch seinen Reiz. Naja, so sieht mein Alltag aus (ich kann selbst nicht sagen ob ich ihn mag). Tagsüber zur Schule, abends in den PC starren oder vor der Xbox hocken, an freien Nachmittagen Zeit mit Freunden „vergeuden“. Tag für Tag. Lang hatte ich tatsächlich das Gefühl nichts könne mich begeistern, bis mir die Idee nach dem Austauschjahr gekommen ist, die ich mittlerweile nicht mehr loswerde.

Täglich verbringe ich inzwischen einige Zeit in Foren für Austauschschüler, ich freue mich jetzt schon gewaltig auf die Zeit im Ausland, wie auch auf die Zeit danach, da ich hoffentlich mit neuem Selbstbewusstsein zurückkehre. Hoffentlich ist dieser Wunsch realisierbar, hoffentlich, so denke ich immer wieder. So sehnlichst habe ich mir wahrscheinlich noch nie etwas gewünscht. Ich denke, dass es eine einmalige Chance ist, eine Sprache so schnell zu erlernen. Außerdem möchte ich mich in meinem Auslandsjahr weiterentwickeln, etwas über mich selbst lernen und autonomer werden. Ich hoffe, dass mich dieses Jahr auch dabei unterstützt, einen konkreteren Zukunftsplan zu entwickeln. Im Moment bin ich noch sehr unentschlossen was meine Zeit nach der Matur angeht. Ich würde sehr gerne studieren, allerdings weiß ich noch nicht was. Ich finde die Richtungen Geschichte oder Politik interessant. Da ich in den USA die Möglichkeit habe, meine Fächer selbst auszuwählen, werde ich wohl Tag für Tag wesentlich motivierter zur Schule gehen können und meinen persönlichen Zielen mit einem zusätzlichen Jahr Unterricht besonderen Schwung geben können. Alles in allem denke ich, dass ein Auslandsjahr viele positive Aspekte und Erlebnisse mit sich zieht.

Zu meiner Persönlichkeit habe ich doch schon einiges preisgegeben (was ich normalerweise nur ungern mache, aber da es um die Möglichkeit geht, meinem Leben neuen Schwung zu verpassen, mache ich das natürlich liebend gern), ein wenig vertiefen möchte ich dies denn trotzdem noch. Mich charakterisieren? Ich bin zurückhaltend und halte mich für verhältnismässig autonom: Ich war nie der, der auf Fremde zugegangen ist, war nie der, der unbekannte Menschen angesprochen hat um beispielsweise nach dem Weg zu fragen. Desweiteren bin ich davon überzeugt über ein ziemlich weitreichendes Allgemeinwissen zu verfügen. Die doch meisten nur mässigen schulischen Leistungen sind wohl hauptsächlich fehlendem Fleiss meinerseits zuzuschreiben und nicht (auch wenn sich das jetzt blöd anhört) fehlendem Intellekt. Charakterzüge à la uninteressiert, teilnahmslos oder gar resigniert treffen den Nagel wohl leider auf den Kopf. Meine Launen bzw. Stimmungen variieren stark zwischen heiter-vergnügt bis hin zu melancholisch-trübsinnig.

Ich schaue nachdenkend umher. Vielleicht sollte ich mein Zimmer wieder einmal aufräumen? Ich lass es sein, wie so oft. Ich bekomme online einen Link zugeschickt, ich gespannt klicke darauf. Der Link führt mich zu einem Lied auf Youtube: Outlawz - Fork in the Road. Fork in the Road? Für welchen Weg entscheide ich mich? Eines jedenfalls ist klar: weg von dieser ganzen Langeweile, ohne Halt raus in die weite Welt…



So, mein Aufsatz. Ich hoffe, dass sie die Mängel in meinem Charakter nicht zum Nachteil meiner Chancen auslegen werden, denn lieber eine ehrliche Angabe der Persönlichkeit als die Darstellung seiner Selbst in Perfektion, anhand eines Textes voller Lügen. Ich bin mir sicher, die Schweiz mehr als würdig im Ausland vertreten zu können und freue mich auf die wo mögliche Aussicht einige meiner Mankos ein für alle Male zu beseitigen.

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Paula :) » 15.01.2011, 11:12

brothering hat geschrieben:mh .. hier mein Aufsatz .. bei YFU-Schweiz, ist die Vorgabe verschieden von der für den Entwicklungsbericht, deshalb auch ein Ergebnis, dass wohl relativ stark von den anderen hier vorgelegten Aufsätzen abweicht. Auftrag war lediglich sich mit seiner Persönlichkeit auseinander zusetzen. Bitte um Feedback und Verbesserungsvorschläge. Danke


YSU, Grüezi



Sonntagmorgen, 11:50 Uhr, ich schaue aus dem Fenster, überleg mir was ich schreiben soll. Vor mir nichts, nichts ausser schneebedecktem Wald und Berg. 1000 Meter vielleicht reicht mein Blick, bis er auf diesen Gipfel auftrifft. Es ist warm hier im Zimmer, obwohl es draussen mindestens Minus 10 Grad Celsius kalt ist. Ich gehe und drehe die Heizung runter, gehe zum einen Fenster und öffne es einen Spalt breit. Draussen herrscht Stille, hin und wieder höre ich ein paar Vögel singen, die ständig vor meinem Fenster herumfliegen, was für Vögel es sind kann ich nicht sagen, Schwalben vielleicht? Aber sollten die nicht schon lange in Richtung Süden geflogen sein, bei dieser Kälte? Ich höre den Nachbarn Schneeschaufeln, ich mag diese unrhythmischen Klänge nicht, sie lösen eine Art Gänsehaut bei mir aus. Ich geh rüber zur Stereoanlage, drücke auf Play, Musik ertönt, ich lehne mich zurück, the fugees. 12:12 Uhr: Ich gehe runter in die Küche und hole mir etwas zu trinken aus dem Kühlschrank, als ich zurückkomme blicke ich als erstes auf die Stereoanlage: Titel 03. Ich mag Titel 03, obwohl ich nicht sagen könnte wie der Song heisst. Ich gehe hin und lass das Lied nochmal von vorne beginnen. Mittlerweile ist es angenehm kühl geworden, ich schliesse das Fenster wieder. Ich sehe wie der eisige Wind die Bäume wackeln lässt und bin froh nicht in die Kälte raus zu müssen.

Ich öffne „Facebook“ und schaue mir irgendein willkürlich angeklicktes Fotoalbum

an – von einer Person die ich nur flüchtig kenne. Ich habe mehr als 400 Freunde im Internet, habe ich tatsächlich 400 Freunde? Wohl kaum. Was ist denn überhaupt ein Freund. Hat „Facebook“ das Wort „Freund“ neu definiert?

Aber was schreibe ich hier überhaupt?

12:58 Uhr, 367 Wörter, zeigt es mir an. 367 Wörter in einer Stunde, da habe ich doch schon deutlich bessere Quoten gehabt. Zähes Thema. Inzwischen hat meine Stereoanlage schon fast alle Titel gespielt. Titel 12 läuft nun schon! NO WOMAN, NO CRY. Offensichtlich ein Cover von Bob Marleys Song. Eigentlich behagt mir dieses Reggae-Artige nicht so, hier hört es sich allerdings gut an. Alle Titel der CD sind nun gespielt. Also ist eine andere nun an der Reihe: Ich stöbere durch meine mittlerweile relativ grosse CD Sammlung und werde fündig. Mit Speakerboxx/The Love Below (2004) einem Doppelalbum von Outkast gehe ich zurück zur Stereoanlage. Ich lege The Love Below ein. Ich trage ein hellblaues T-Shirt, mit dem Wappen meiner Schule und dem dazugehörigen Slogan: „Mens Sana In Corpore Sano“, gesunder Geist in gesundem Körper („Latein habe ich zum Glück abgewählt“, geht mir durch den Kopf). Ich mag meine Schule nicht wirklich, an was das liegt weiss ich nicht genau, vielleicht am Umfeld von verwöhnten Jugendlichen die jeden Monat ein Taschengeld von 3000 CHF erhalten und deren Eltern sich ein Schuljahr weit mehr als 100‘000 CHF kosten lassen. Ich gehe als externer zur Schule, wohne also nicht im Internat. Ca. 2 Drittel aller Schüler sind intern, der ganze Rest sorgt dafür, dass die Schüler an der UNI nicht komplett versagen und die Quoten so hoch behalten, dass immer mehr Millionärs Kinder antraben. Hoffentlich gehör ich da dazu, also zu denen die’s dann tatsächlich packen. Sonntag, morgen wieder zur Schule, denke ich, besonders gerne zur Schule gehe ich nicht, sonderlich unüblich ist das wohl auch nicht. In den letzten Jahren hab ich immer nur das nötigste für die Schule gemacht, bin damit wohl auch relativ gut gefahren, so nach dem Motto: „Was bringt dir der Sechser im Schnitt, nach der Matur fängt es eh wieder von vorne an“, hab meine Freizeit immer genossen, obwohl - viel aufregendes habe ich nie gemacht, viel zu oft sind wir Nachmittags auf den Fussballplatz, haben den Ball paar Mal hin und her gekickt, liessen es dann wieder bleiben, sind runter zum Coop, haben uns mit Essen und Trinken eingedeckt und sind dann zu jemandem nach Hause und haben die Xbox angemacht und uns dabei nicht in erster Linie mit dem spielen befasst. Nicht besonders aufregend, oder? Immer wieder, habe ich das Gefühl, dass ein Film über unsere Alltagsleben wohl den Oskar als beste Komödie gewinnen würde. Diese fast schon groteske Eintönigkeit, verbunden mit allerlei Pannen, hat irgendwie doch seinen Reiz. Naja, so sieht mein Alltag aus (ich kann selbst nicht sagen ob ich ihn mag). Tagsüber zur Schule, abends in den PC starren oder vor der Xbox hocken, an freien Nachmittagen Zeit mit Freunden „vergeuden“. Tag für Tag. Lang hatte ich tatsächlich das Gefühl nichts könne mich begeistern, bis mir die Idee nach dem Austauschjahr gekommen ist, die ich mittlerweile nicht mehr loswerde.

Täglich verbringe ich inzwischen einige Zeit in Foren für Austauschschüler, ich freue mich jetzt schon gewaltig auf die Zeit im Ausland, wie auch auf die Zeit danach, da ich hoffentlich mit neuem Selbstbewusstsein zurückkehre. Hoffentlich ist dieser Wunsch realisierbar, hoffentlich, so denke ich immer wieder. So sehnlichst habe ich mir wahrscheinlich noch nie etwas gewünscht. Ich denke, dass es eine einmalige Chance ist, eine Sprache so schnell zu erlernen. Außerdem möchte ich mich in meinem Auslandsjahr weiterentwickeln, etwas über mich selbst lernen und autonomer werden. Ich hoffe, dass mich dieses Jahr auch dabei unterstützt, einen konkreteren Zukunftsplan zu entwickeln. Im Moment bin ich noch sehr unentschlossen was meine Zeit nach der Matur angeht. Ich würde sehr gerne studieren, allerdings weiß ich noch nicht was. Ich finde die Richtungen Geschichte oder Politik interessant. Da ich in den USA die Möglichkeit habe, meine Fächer selbst auszuwählen, werde ich wohl Tag für Tag wesentlich motivierter zur Schule gehen können und meinen persönlichen Zielen mit einem zusätzlichen Jahr Unterricht besonderen Schwung geben können. Alles in allem denke ich, dass ein Auslandsjahr viele positive Aspekte und Erlebnisse mit sich zieht.

Zu meiner Persönlichkeit habe ich doch schon einiges preisgegeben (was ich normalerweise nur ungern mache, aber da es um die Möglichkeit geht, meinem Leben neuen Schwung zu verpassen, mache ich das natürlich liebend gern), ein wenig vertiefen möchte ich dies denn trotzdem noch. Mich charakterisieren? Ich bin zurückhaltend und halte mich für verhältnismässig autonom: Ich war nie der, der auf Fremde zugegangen ist, war nie der, der unbekannte Menschen angesprochen hat um beispielsweise nach dem Weg zu fragen. Desweiteren bin ich davon überzeugt über ein ziemlich weitreichendes Allgemeinwissen zu verfügen. Die doch meisten nur mässigen schulischen Leistungen sind wohl hauptsächlich fehlendem Fleiss meinerseits zuzuschreiben und nicht (auch wenn sich das jetzt blöd anhört) fehlendem Intellekt. Charakterzüge à la uninteressiert, teilnahmslos oder gar resigniert treffen den Nagel wohl leider auf den Kopf. Meine Launen bzw. Stimmungen variieren stark zwischen heiter-vergnügt bis hin zu melancholisch-trübsinnig.

Ich schaue nachdenkend umher. Vielleicht sollte ich mein Zimmer wieder einmal aufräumen? Ich lass es sein, wie so oft. Ich bekomme online einen Link zugeschickt, ich gespannt klicke darauf. Der Link führt mich zu einem Lied auf Youtube: Outlawz - Fork in the Road. Fork in the Road? Für welchen Weg entscheide ich mich? Eines jedenfalls ist klar: weg von dieser ganzen Langeweile, ohne Halt raus in die weite Welt…



So, mein Aufsatz. Ich hoffe, dass sie die Mängel in meinem Charakter nicht zum Nachteil meiner Chancen auslegen werden, denn lieber eine ehrliche Angabe der Persönlichkeit als die Darstellung seiner Selbst in Perfektion, anhand eines Textes voller Lügen. Ich bin mir sicher, die Schweiz mehr als würdig im Ausland vertreten zu können und freue mich auf die wo mögliche Aussicht einige meiner Mankos ein für alle Male zu beseitigen.


wow, ich liebe deinen Aufsatz. Das ist richtig gut, was anderes, als all die anderen Entwicklungsberichte, die ich je gelesen habe und ich muss sagen, du hast echt ein Talent zum Schreiben! Ich bin sprachlos und berührt, weil sich dein Aufsatz meiner Meinung nach, nach Perfektion und viel gut investierter Arbeit anhört. Ich liebe ihn, YFU Schweiz MUSS dich annehmen!
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon milky » 15.01.2011, 11:25

Paula :) hat geschrieben:
brothering hat geschrieben:mh .. hier mein Aufsatz .. bei YFU-Schweiz, ist die Vorgabe verschieden von der für den Entwicklungsbericht, deshalb auch ein Ergebnis, dass wohl relativ stark von den anderen hier vorgelegten Aufsätzen abweicht. Auftrag war lediglich sich mit seiner Persönlichkeit auseinander zusetzen. Bitte um Feedback und Verbesserungsvorschläge. Danke


YSU, Grüezi



Sonntagmorgen, 11:50 Uhr, ich schaue aus dem Fenster, überleg mir was ich schreiben soll. Vor mir nichts, nichts ausser schneebedecktem Wald und Berg. 1000 Meter vielleicht reicht mein Blick, bis er auf diesen Gipfel auftrifft. Es ist warm hier im Zimmer, obwohl es draussen mindestens Minus 10 Grad Celsius kalt ist. Ich gehe und drehe die Heizung runter, gehe zum einen Fenster und öffne es einen Spalt breit. Draussen herrscht Stille, hin und wieder höre ich ein paar Vögel singen, die ständig vor meinem Fenster herumfliegen, was für Vögel es sind kann ich nicht sagen, Schwalben vielleicht? Aber sollten die nicht schon lange in Richtung Süden geflogen sein, bei dieser Kälte? Ich höre den Nachbarn Schneeschaufeln, ich mag diese unrhythmischen Klänge nicht, sie lösen eine Art Gänsehaut bei mir aus. Ich geh rüber zur Stereoanlage, drücke auf Play, Musik ertönt, ich lehne mich zurück, the fugees. 12:12 Uhr: Ich gehe runter in die Küche und hole mir etwas zu trinken aus dem Kühlschrank, als ich zurückkomme blicke ich als erstes auf die Stereoanlage: Titel 03. Ich mag Titel 03, obwohl ich nicht sagen könnte wie der Song heisst. Ich gehe hin und lass das Lied nochmal von vorne beginnen. Mittlerweile ist es angenehm kühl geworden, ich schliesse das Fenster wieder. Ich sehe wie der eisige Wind die Bäume wackeln lässt und bin froh nicht in die Kälte raus zu müssen.

Ich öffne „Facebook“ und schaue mir irgendein willkürlich angeklicktes Fotoalbum

an – von einer Person die ich nur flüchtig kenne. Ich habe mehr als 400 Freunde im Internet, habe ich tatsächlich 400 Freunde? Wohl kaum. Was ist denn überhaupt ein Freund. Hat „Facebook“ das Wort „Freund“ neu definiert?

Aber was schreibe ich hier überhaupt?

12:58 Uhr, 367 Wörter, zeigt es mir an. 367 Wörter in einer Stunde, da habe ich doch schon deutlich bessere Quoten gehabt. Zähes Thema. Inzwischen hat meine Stereoanlage schon fast alle Titel gespielt. Titel 12 läuft nun schon! NO WOMAN, NO CRY. Offensichtlich ein Cover von Bob Marleys Song. Eigentlich behagt mir dieses Reggae-Artige nicht so, hier hört es sich allerdings gut an. Alle Titel der CD sind nun gespielt. Also ist eine andere nun an der Reihe: Ich stöbere durch meine mittlerweile relativ grosse CD Sammlung und werde fündig. Mit Speakerboxx/The Love Below (2004) einem Doppelalbum von Outkast gehe ich zurück zur Stereoanlage. Ich lege The Love Below ein. Ich trage ein hellblaues T-Shirt, mit dem Wappen meiner Schule und dem dazugehörigen Slogan: „Mens Sana In Corpore Sano“, gesunder Geist in gesundem Körper („Latein habe ich zum Glück abgewählt“, geht mir durch den Kopf). Ich mag meine Schule nicht wirklich, an was das liegt weiss ich nicht genau, vielleicht am Umfeld von verwöhnten Jugendlichen die jeden Monat ein Taschengeld von 3000 CHF erhalten und deren Eltern sich ein Schuljahr weit mehr als 100‘000 CHF kosten lassen. Ich gehe als externer zur Schule, wohne also nicht im Internat. Ca. 2 Drittel aller Schüler sind intern, der ganze Rest sorgt dafür, dass die Schüler an der UNI nicht komplett versagen und die Quoten so hoch behalten, dass immer mehr Millionärs Kinder antraben. Hoffentlich gehör ich da dazu, also zu denen die’s dann tatsächlich packen. Sonntag, morgen wieder zur Schule, denke ich, besonders gerne zur Schule gehe ich nicht, sonderlich unüblich ist das wohl auch nicht. In den letzten Jahren hab ich immer nur das nötigste für die Schule gemacht, bin damit wohl auch relativ gut gefahren, so nach dem Motto: „Was bringt dir der Sechser im Schnitt, nach der Matur fängt es eh wieder von vorne an“, hab meine Freizeit immer genossen, obwohl - viel aufregendes habe ich nie gemacht, viel zu oft sind wir Nachmittags auf den Fussballplatz, haben den Ball paar Mal hin und her gekickt, liessen es dann wieder bleiben, sind runter zum Coop, haben uns mit Essen und Trinken eingedeckt und sind dann zu jemandem nach Hause und haben die Xbox angemacht und uns dabei nicht in erster Linie mit dem spielen befasst. Nicht besonders aufregend, oder? Immer wieder, habe ich das Gefühl, dass ein Film über unsere Alltagsleben wohl den Oskar als beste Komödie gewinnen würde. Diese fast schon groteske Eintönigkeit, verbunden mit allerlei Pannen, hat irgendwie doch seinen Reiz. Naja, so sieht mein Alltag aus (ich kann selbst nicht sagen ob ich ihn mag). Tagsüber zur Schule, abends in den PC starren oder vor der Xbox hocken, an freien Nachmittagen Zeit mit Freunden „vergeuden“. Tag für Tag. Lang hatte ich tatsächlich das Gefühl nichts könne mich begeistern, bis mir die Idee nach dem Austauschjahr gekommen ist, die ich mittlerweile nicht mehr loswerde.

Täglich verbringe ich inzwischen einige Zeit in Foren für Austauschschüler, ich freue mich jetzt schon gewaltig auf die Zeit im Ausland, wie auch auf die Zeit danach, da ich hoffentlich mit neuem Selbstbewusstsein zurückkehre. Hoffentlich ist dieser Wunsch realisierbar, hoffentlich, so denke ich immer wieder. So sehnlichst habe ich mir wahrscheinlich noch nie etwas gewünscht. Ich denke, dass es eine einmalige Chance ist, eine Sprache so schnell zu erlernen. Außerdem möchte ich mich in meinem Auslandsjahr weiterentwickeln, etwas über mich selbst lernen und autonomer werden. Ich hoffe, dass mich dieses Jahr auch dabei unterstützt, einen konkreteren Zukunftsplan zu entwickeln. Im Moment bin ich noch sehr unentschlossen was meine Zeit nach der Matur angeht. Ich würde sehr gerne studieren, allerdings weiß ich noch nicht was. Ich finde die Richtungen Geschichte oder Politik interessant. Da ich in den USA die Möglichkeit habe, meine Fächer selbst auszuwählen, werde ich wohl Tag für Tag wesentlich motivierter zur Schule gehen können und meinen persönlichen Zielen mit einem zusätzlichen Jahr Unterricht besonderen Schwung geben können. Alles in allem denke ich, dass ein Auslandsjahr viele positive Aspekte und Erlebnisse mit sich zieht.

Zu meiner Persönlichkeit habe ich doch schon einiges preisgegeben (was ich normalerweise nur ungern mache, aber da es um die Möglichkeit geht, meinem Leben neuen Schwung zu verpassen, mache ich das natürlich liebend gern), ein wenig vertiefen möchte ich dies denn trotzdem noch. Mich charakterisieren? Ich bin zurückhaltend und halte mich für verhältnismässig autonom: Ich war nie der, der auf Fremde zugegangen ist, war nie der, der unbekannte Menschen angesprochen hat um beispielsweise nach dem Weg zu fragen. Desweiteren bin ich davon überzeugt über ein ziemlich weitreichendes Allgemeinwissen zu verfügen. Die doch meisten nur mässigen schulischen Leistungen sind wohl hauptsächlich fehlendem Fleiss meinerseits zuzuschreiben und nicht (auch wenn sich das jetzt blöd anhört) fehlendem Intellekt. Charakterzüge à la uninteressiert, teilnahmslos oder gar resigniert treffen den Nagel wohl leider auf den Kopf. Meine Launen bzw. Stimmungen variieren stark zwischen heiter-vergnügt bis hin zu melancholisch-trübsinnig.

Ich schaue nachdenkend umher. Vielleicht sollte ich mein Zimmer wieder einmal aufräumen? Ich lass es sein, wie so oft. Ich bekomme online einen Link zugeschickt, ich gespannt klicke darauf. Der Link führt mich zu einem Lied auf Youtube: Outlawz - Fork in the Road. Fork in the Road? Für welchen Weg entscheide ich mich? Eines jedenfalls ist klar: weg von dieser ganzen Langeweile, ohne Halt raus in die weite Welt…



So, mein Aufsatz. Ich hoffe, dass sie die Mängel in meinem Charakter nicht zum Nachteil meiner Chancen auslegen werden, denn lieber eine ehrliche Angabe der Persönlichkeit als die Darstellung seiner Selbst in Perfektion, anhand eines Textes voller Lügen. Ich bin mir sicher, die Schweiz mehr als würdig im Ausland vertreten zu können und freue mich auf die wo mögliche Aussicht einige meiner Mankos ein für alle Male zu beseitigen.


wow, ich liebe deinen Aufsatz. Das ist richtig gut, was anderes, als all die anderen Entwicklungsberichte, die ich je gelesen habe und ich muss sagen, du hast echt ein Talent zum Schreiben! Ich bin sprachlos und berührt, weil sich dein Aufsatz meiner Meinung nach, nach Perfektion und viel gut investierter Arbeit anhört. Ich liebe ihn, YFU Schweiz MUSS dich annehmen!


Da kann ich mich nur anschliessen =) Zu verbessern gibt's da meiner Meinung nach nichts.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dutchess » 15.01.2011, 16:39

egal wie begeistert ihr von dem bericht seid, so komplett-zitate sind selten sinnvoll, und in diesem fall noch weniger. behindern nur das lesen.

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PinkySwear
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon PinkySwear » 15.01.2011, 20:31

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht so begeistert von deinem Bericht bin.
Dein Schreibstil ist gut und auch dass dein bericht anders aufgezogen is als die meisten, gefällt mir sehr gut.
Jedoch finde ich gehst du in sehr vielen Punkten ins Extreme oder aber du beschreibst manchmal überflüssige und unwichtige dinge. (z.B. wie du beschreibst, warum du deine schule nicht magst und was du an den schülern auszusetzen hast, das klingt für mich enorm nach vorurteilen und stereotypischem denken)

nur so als kritik, nicht persönlich nehmen ;)
My life has no purpose, no direction, no aim, no meaning, and yet I'm happy. I can't figure it out. What am I doing right?
- Charles Schulz



my friend Taylor hat geschrieben:I miss you! [...] Wish you could have been around, even though it was rather a sad week. But you could have put a smile on my face, you always did! I love you


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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon milky » 16.01.2011, 10:31

Ich melde mich nochmal: Also für einen Aufsatz, sagen wir mal für die Schule, wäre er bestimmt sehr gelungen. Da ich nicht weiss was als Vorlage für einen Entwicklungsbericht dient, kann ich das nicht richtig beurteilen. Aber geschrieben ist er eigentlich gut und spannend
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