Entwicklungsbericht für YFU

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Moderator: little dorky

Hanny
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Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Hanny » 09.05.2010, 17:41

Ich hoffe, es ist erlaubt einen Entwicklungsbericht hier reinzustellen. Falls nicht, tut es mir leid.

Mein Name ist ***, ich bin *** Jahre alt und am *** in STADT im NAME-KRANKENHAUS geboren.
Meine Eltern lebten bereits vor meiner Geburt getrennt, da sie durch ihren Beruf als ***, bei dem sie sich ebenso kennenlernten, einer bestimmten Region zugewiesen wurden, in welcher sie bis heute tätig sind. So war es für sie nicht möglich zusammenzuziehen. 3 Jahre nach meiner Geburt trennten sie sich jedoch endgültig. Bis heute lebe ich bei meiner Mutter, NAME, geboren am *** in STADT, in meiner Geburtsstadt. Ihren jetzigen Ehemann, NAME, lernte meine Mutter, als ich 2 Jahre alt war, im Urlaub kennen. Seit dem *** sind sie verheiratet. Mein Vater, NAME, geboren am *** in STADT (Bayern), lebt seit 23 Jahren in STADT. Mit seiner Freundin, NAME, ist er seit neun Jahren zusammen. Sie leben jedoch getrennt, da auch sie als BERUF arbeitet. In STADT besuche ich meinen Vater regelmäßig und auch in den Ferien verreisen wir öfters zusammen. Der Kontakt zwischen meinen Eltern war und ist immer noch sehr gut, worüber ich ziemlich froh bin.
Ich erlebte eine liebevolle und schöne Kindheit, ohne Gewalt und größeren Streitigkeiten, welche mich sehr prägte und großen Einfluss auf mein Leben hatte.
Schon früh brachte meine Mutter mir bei, man könne alle Probleme und Konflikte auf eine ruhige wie auch freundliche Art und Weise beseitigen. Nie schimpfte sie mit mir oder schrie mich an, sondern war immer für mich da, wenn ich sie brauchte, gab mir Zuneigung und Geborgenheit. Trotz ihres liebevollen Umgangs mit mir, war sie stets konsequent und brachte mir bei, wie man sich in der Gesellschaft richtig zu verhalten hat, mit Menschen umgehen sollte, etc.
Ab meinem ersten Lebensjahr fing meine Mutter erneut an zu arbeiten. Deshalb war ich bis zum Kindergartenalter unter der Woche jeweils 3 Tage bei meiner Patentante, NAME, welche einen Monat vor meiner Geburt einen Sohn zur Welt brachte, mit dem ich so früher oft zusammen war. Gegen 14Uhr holte mich meine Mutter täglich ab. Die anderen 2 Tage verbrachte ich bei meiner Großmutter, NAME.
Von meinem dritten bis zum sechsten Lebensjahr besuchte ich den "***-kindergarten" in STADTTEIL. Dort verbrachte ich gerne meinen Tag, da ich gerne mit anderen Kindern spielte. Als meine Mutter mich nach der Arbeit abholte, wollte ich nur selten wieder nach Hause.
Bereits im Kindergarten zeigte sich meine soziale Ader und meine Bereitschaft Menschen zu helfen, denn dort befand sich ein körperlich und geistig behindertes Mädchen, welches im Rollstuhl saß und nicht sprechen konnte. Nur an ihr Schreien kann ich mich erinnern. So berichtete mir meine Mutter später, dass ich, wenn dieses Mädchen schrie, nicht weglief oder Angst hatte, sondern zu ihr ging und versuchte ihr zu helfen. Des Weiteren verbindet mich mit zwei Mädchen aus meinem Kindergarten bis heute eine enge Freundschaft.
Obwohl ich dort eine schöne Zeit verbrachte, freute ich mich ungemein auf die Grundschule und war sehr aufgeregt und neugierig auf das, was mich wohl erwarten würde. Als ich nun mit sechs Jahren in der "NAME-Schule" eingeschult wurde, kam ich in die Klasse 1c. In der Grundschule war ich immer eine gute Schülerin, jedoch kein Überflieger. Meiner Phantasie setzte ich keine Grenzen. So erinnere ich mich auch daran, dass ich gerne und viel malte, meine Lehrerinnen jedoch nie wussten was meine Zeichnung darstellen sollte. Doch wenn sie mich fragten was es sei, konnte ich ihnen genau erklären, was auf dem Bild zu sehen war. Mit meiner besten Freundin verband mich ab der dritten Klasse eine sehr innige Freundschaft. Uns sah man in der Grundschulzeit nur zusammen und wir setzten uns schon damals für die Umwelt ein, indem wir beispielsweise den "Baumschützerclub" gründeten.
Nachmittags ging ich täglich bis 3Uhr in den Kinderhort, welcher Teil der Grundschule ist und auch hier waren die Erzieher von meiner sozialen Kompetenz beeindruckt.
Da ich gerne die Grundschule besuchte, weinte ich geradezu Wasserfälle, als es hieß, Abschied nehmen.
Die NAME DER SCHULE ist eine Schule in der die verschiedenen Schulzweige in einer Klasse zusammen unterrichtet werden. Die Arbeiten unterscheiden sich in den zunehmenden Klassenstufen immer stärker und auch der Unterricht wird nach und nach in den jeweiligen Schulzweigen gegliedert.
Als dann die fünfte Klasse auf der NAME DER SCHULE für mich begann, lernte ich eine thailändische Klassenkameradin, namens Araya, kennen, welche damals erst ein halbes Jahr in Deutschland lebte. Jene sprach kaum ein Wort Deutsch und so fiel es ihr schwer in der Schule mitzuhalten und Freunde zu finden. Jedoch nahm ich sie bei der Hand und versuchte sie in der Klasse, wie auch in der Gesellschaft außerhalb der Schule zu integrieren, indem ich ihr bei schulischen Aufgaben half, mich mit ihr verabredete und ihr die deutsche Sprache näherbrachte. 2007 schrieb mich meine Lehrerin, ohne mich zu fragen, bei der "NAME DER VERANSTALTUNG" in STADT ein. Dies ist eine Veranstaltung, zu der Kinder und Jugendliche eingeladen werden, die besondere Leistungen für einen oder mehrere hilfsbedürftige(n) Mitmenschen erbracht haben. Hier belegte ich den dritten Platz, da ich diesem Mädchen, mit allen mir offenen Mitteln, versuchte, das Leben in Deutschland zu erleichtern.
Ebenso wurde ich von meinen Mitschülern 2007 zur Klassensprecherin gewählt und habe dieses Amt auch mit viel Enthusiasmus bestritten.
Sonst hielt ich mich in der Schule weitestgehend aus allen Auseinandersetzungen heraus und gab höchstens meine ehrliche Meinung zu Streitthemen ab. Da meine schriftlichen Leistungen in der fünften Klasse auf dem Gymnasium abfielen, fing ich an sehr hart und ehrgeizig für anstehende Arbeiten zu lernen, sodass ich mich stark verbesserte und nun ziemlich gut in der Schule bin. Im mündlichen Bereich hingegen, hatte ich nie große Schwierigkeiten, denn ich redete und erzählte schon immer sehr gerne. Zwar habe ich einige gute Freunde auf meiner Schule, doch auch viele die mich aufgrund meiner Ehrlichkeit nicht mögen, da ich zu meiner Meinung stehe, selbst wenn die Mehrheit nicht davon überzeugt ist. Dies soll jedoch auch keineswegs heißen, dass ich mich nicht auf die Absichten und Meinungen anderer einlassen kann und diese respektiere. Es gibt nur leider viele Menschen, die Angst vor der Wahrheit oder vor der Ehrlichkeit haben.
Noch nie interessierte ich mich für Sportarten, wie Leichtathletik oder Akrobatik. Im Alter von 8-13 Jahren habe ich dann im "NAME DES VEREINS" gefochten und in dieser Zeit auch einige Medaillen gewonnen. Diese Sportart wurde mir nach 5 Jahren jedoch zu langweilig, weshalb ich aufhörte. Danach begann ich mit meiner besten Freundin, Pia, im Tanzverein NAME DES VEREINS zu Musikclips zu tanzen. Dies machte uns viel Spaß, doch leider starb meine Tanzlehrerin durch ein Unglück im Januar 2009. Aufgrund dessen hörten wir mit dem Tanzen auf. Nun gehe ich seit Oktober letzten Jahres regelmäßig und motiviert in das Fitnessstudio "NAME". Hier übe ich zusätzlich zu den Geräten und dem Laufband die Sportart Combat aus, welches eine Choreografie aus den Sportarten Tae Kwon Do, Karate, Boxen, Thai Chi und Kickoxen ist.
Außerdem habe ich 2 Haustiere, einen Hamster und einen Hund, mit denen ich mich in meiner Freizeit gerne beschäftige.
In den Ferien verreise ich seit meinem 2 Lebensjahr sehr häufig. Meistens fliege ich in den Sommerferien auf die Kanarischen Inseln, nach Mallorca oder in die Türkei und jede Osterferien fahre ich seit 9Jahren mit meinem Vater nach Österreich, Italien oder in die Schweiz um einen Skiurlaub zu machen. Ansonsten war ich bereits in Dänemark, den Niederlanden und zweimal für eine Sprachreise in England. Ich denke, dass ich sehr viel von den beiden Sprachreisen mitgenommen habe, da sich mein Englisch verbessert hat und ich eine neue Kultur kennengelernt habe.
Unter anderem ist dies auch ein Grund weshalb mein Wunsch entstand für ein Jahr nach Südafrika oder Lateinamerika zu gehen, denn ich habe schon durch die zwei Wochen in England gespürt, wie sehr mich eine solche Reise fasziniert und im Leben weiterbringt. Doch England ist meiner Meinung nach Deutschland noch in einigen Dingen sehr ähnlich und so habe ich mich für die genannten Länder entschieden. Denn dort herrschen völlig andere Sitten, Bräuche und Lebensweisen. Auch die Kultur ist eine komplett andere und wahrscheinlich unterscheidet sich der Alltag ebenfalls stark von dem der Deutschen. Ich würde liebend gerne all dies kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln und das Leben aus einer neuen, mir jetzt noch unbekannten, Perspektive sehen.
Südafrika ist meine Erstwahl, da mich dieses Land mit seinen Menschen und seiner Natur stark beeindruckt. Darüber hinaus möchte ich wahrscheinlich, nachdem ich das Gymnasium beendet habe, etwas für die vielen armen und kranken Menschen und (Waisen)-Kinder tun können; in das mir dann bekannte Land fliegen und den Menschen vor Ort helfen. Auf der 1jährigen Reise nach Südafrika würde ich vielleicht erfahren dürfen, wie auch die armen Menschen dort ihr Leben führen und wie manche von ihnen es schaffen, täglich neuen Mut zu fassen und ihr Leben nicht aufgeben. Ich würde die Menschen dort also besser kennen und meine Möglichkeiten, einigen von ihnen zu helfen, wären wahrscheinlich größer.
Der Beruf, den ich später anstreben möchte, wird ein Beruf sein, in dem man sich viel mit (hilfsbedürftigen) Kindern auseinandersetzen muss, da ich eine große Leidenschaft für Kinder habe und es mir riesig Spaß macht, mich mit ihnen zu beschäftigen. Außerdem habe ich stets den Drang, Menschen, beziehungsweise Kindern, aus Problemen oder Notlagen herauszuhelfen. Hinzu kommt, dass ich selbst auch, wenn ich die Ausbildung zu meinem Beruf abgeschlossen und den richtigen Mann an meiner Seite gefunden habe, Kinder bekommen möchte. Ein weiterer Wunsch von mir ist es schon seit langem, später ein Kind aus (Süd)-Afrika zu adoptieren, da ich so, einem armen und elternlosen Kind, ein schönes, liebevolles Leben bieten könnte.

Bitte gebt mir Verbesserungsvorschläge (auch in Sachen Rechtschreibung).
Ich danke euch schonmal im vorraus!
Eure Hanny =)

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Dutchess » 09.05.2010, 18:40

also zahlen unter 10 schreibt man aus (also "drei" anstatt von "3")

ansonsten kann ich dir nur sagen dass der erfahrungsbericht von jedem anders aussieht, meiner hatte mit deinem zb garnichts gemeinsam, aber mein leben und meine prioritäten koennen ja anders sein als deine. sie wollen einen eindruck von dir gewinnen, dich etwas kennenlernen, und nicht von jedem bewerber einen ausgefuellten lueckentext lesen (extremes beispiel), also ich glaub du kannst eigentlich schreiben was du willst.

Hanny
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Hanny » 09.05.2010, 18:46

dankeschön =)
naja ich wollte auch eigentlich wissen ob das gut formuliert ist, keine rechtschreibfehler drin sind undso

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Tonight
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Tonight » 16.05.2010, 18:51

im großen ganzen finde ich den bericht toll aber ich würde am anfang ein paar daten weglassen z.b. wo deine mutter geboren ist

Hanny
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Hanny » 16.05.2010, 19:00

ok mach ich danke =)

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Tonight » 17.05.2010, 21:49

Hier ist dann mal mein Persönlicher Entwicklungsbericht, kritisiert was euch nicht gefällt.

Ich heiße *** und wurde *** in *** geboren. Meine Eltern sind beide berufstätig doch seit einem dreiviertel Jahr ist mein Vater außer Dienst. Er, ** Jahre alt, ist *** und meine Mutter, ** Jahre alt, ist ***.

Die ersten 3 Jahre meines Lebens verbrachte ich an vielen Tagen bei meiner spanischen
Tagesmutter, sie hatte selbst eine Tochter in meinem Alter und sprach fast nur Spanisch mit uns. Vielleicht erklärt das warum mir heute Spanisch so einfach fällt. Mit ihrer Tochter verstand ich mich auch in den nächsten Jahren noch sehr gut, da wir auch den gleichen Kindergarten besuchten. Im Kindergarten fand ich sehr schnell Anschluss und half einem schüchternem Pflegekind sich besser zu integrieren, sie ist bis heute auch noch eine gute Freundin von mir. Sehr geprägt hat mich wohl auch die Zeit, die ich in den Ferien bei meinen Großeltern verbracht hatte und heute noch verbringe. Da sie in einem Dorf, 250 km von Wuppertal entfernt wohnen, leben sie sehr Natur nah. Ich kam sehr viel mit für mich damals noch großen Tieren zusammen. Meine Großeltern hatten 6 Airedale Terrier und zeitweise auch Welpen. Dazu kommt noch eine kleine Herde von Ziegen und Schafen. Da mein Opa im Wildpark Knüll gearbeitet hatte, bekam ich auch erst gar nicht Angst vor großen oder wilden Tieren, da ich bei den Fütterungen oftmals mithelfen durfte. Ich bin allgemein nie ein ängstliches Kind gewesen, auch was den Umgang mit anderen Menschen anging, war ich immer sehr offen. Noch vor meiner Kindergartenzeit war ich im Kinderclub und ging so früh wie möglich in eine Turngruppe.
Mit 5 Jahren bekam ich oft Bronchitis, weswegen ich mit meinem Vater eine vierwöchige Kur in Oberjoch im Allgäu verbrachte. Mir tat die Kur sehr gut, nicht nur weil es gegen meine Bronchitis half, sondern auch weil ich so viel mehr Zeit mit meinem Vater verbringen konnte. Wir wanderten jeden Tag einige Stunden und abends nahmen wir noch ein paar andere Kinder mit und wir spazierten durch das Moor.
Mit sechs Jahren fing ich mit dem Judosport an. Ich kam dazu weil meine Mutter Judotrainerin ist. Erst gefiel es mir sehr gut doch als es ernster wurde und ich viel auf Turnieren gekämpft hatte, wollte ich unbedingt aufhören. Heute bin ich noch froh darüber das meine Mutter mich dazu überredet hatte weiter zu machen. Denn bald fand ich wieder meinen Spaß am Judo, hörte aber auf aber mit dem Turnierkampf auf, obwohl ich recht erfolgreich war. Ich denke das Judo mich stark, selbstbewusst und sportlich gemacht hat. Als ich sechs Jahre alt war fing meine Grundschulzeit an. Ich freute mich schon sehr weil mein sieben Jahre ältere Bruder, (NAME), mir soviel tolles von der Schule erzählt hatte. Doch ich wurde sehr enttäuscht, es war eine sehr konservative Grundschule auf die ich ging. Es wurde sehr streng bewertet und es gab sehr viele Hausaufgaben. Ich war total überfordert und schaffte meine Hausaufgaben in der vorgegebenen Zeit nicht. Ich erinnere mich noch genau daran das ich einmal im Deutsch-Übungsheft die Aufgaben bearbeitet hatte, aber vergessen hatte die Seite auszumalen. Meine Lehrerin schaute daraufhin in mein Schultonne, sah das sie unaufgeräumt war und kippte sie aus. Ich durfte daraufhin meine Schulsachen wieder einräumen und musste eine Stunde nachsitzen. In der dritten Klasse wurde schon bemerkt das meine Rechtschreibung nicht besonders gut war. Da sich diese bis zur vierten Klasse auch nicht verbesserte und ich fast auf einer fünf in Rechtschreibung stand, stellten meine Eltern einen Antrag für eine Zurücksetzung. Nach dem zweiten Quartal der vierten Klasse kam ich daraufhin zurück in die dritte Klasse. Was den Vorteil hatte, das ich schon zu dieser Zeit Englisch Unterricht bekam. Meine Rechtschreibung wurde um Einiges besser und ein paar andere Noten verbesserten sich auch. Die Kinder in der neuen Klasse mochte ich nicht so gerne wie die aus meiner alten, doch ich kam auch ganz gut mit ihnen aus.
In meiner Grundschulzeit war ich in den Ferien meist auf Jugendfreizeiten oder in einem Jugendhort. Obwohl ich dort meist fast niemandem kannte, fügte ich mich wie immer gut in die Gruppe ein. Es machte mir damals schon großen Spaß neue Orte und neue Leute kennen zu lernen. So etwas wie Heimweh kannte und kenne ich nicht. Im Alter von acht und 13 Jahren machten meine Mutter und ich alleine Urlaub auf Malta. Ich fand es beide Male sehr interessant mit Leuten zusammen zu kommen, die eine andere Sprache sprechen. Bei beiden Urlauben fand ich dort Freunde obwohl ich mit acht noch so gut wie kein englisches Wort kannte. Auch mit der Hitze kam ich tagsüber gut klar.
Als ich in die Weiterführende Schule kam hatte ich Angst davor, dass diese Schule noch schwere würde. Das erzählten mir zumindest meine Freunde aus meiner alten Klasse. Ich kam mit noch drei anderen aus meiner Grundschule in eine Klasse. Mit meinen Mitschülern freundete ich mich gleich an und ich wurde auch direkt zum Klassensprecher gewählt, wie auch in den folgenden Jahren. Auch diesmal erwies sich das, was mir über die Schule erzählt wurde, als falsch. Die Fünfte Klasse war für mich nur Wiederholung und meine Noten verbesserten sich dramatisch. Alles war viel einfacher und lockerer auf dieser Schule. Nun machte mir nicht mehr nur der Sportunterricht Spaß. In der achten Klasse wurde ich zusätzlich zum Klassensprecheramt noch zu einem Schulkonferenzen- Mitglied gewählt. In den Schulkonferenzen durfte ich nun bei wichtigen Abstimmungen rund um die Schule meine Stimme abgeben und neue Ideen einbringen.
Die letzten Jahre waren auch im sportlichem Aspekt meines Lebens sehr interessant, ich suchte nach einer zu mir passenden Sportart. Weshalb ich immer wieder etwas neues ausprobierte. Ich machte durchgängig Judo hörte mit Turnen auf, fing mit Einrad an, machte ein Jahr Rhönrad dann zwei Jahre Volleyball und wechselte vom Einrad zum Einradhockey. Nun mache ich schon seit sechs Jahren Einradhockey und vor kurzem habe ich mit Bauchtanz angefangen. Dieser Wechsel an Sportarten hat mir gezeigt wie vielseitig ich meinen Körper einsetzen kann und wo meine körperlichen Grenzen liegen.
Außerdem konnte ich so meine Teamfähigkeit ausbauen und auch am eigenen Laib erfahren, wie es ist, alleine kämpfen zu müssen.
In den Sommerferien 2008 nahm meine Mannschaft und ich an der Einradweltmeisterschaft in Dänemark teil. Dort traten wir gegen Sportler aus 26 verschiedenen Nationen an. Es faszinierte mich sehr mit den vielen verschiedenen Menschen und Sprachen in Kontakt zu kommen. Was unsere Leistung in den Einraddisziplinen angeht ist zum größten teil nicht erwähnenswert, doch im Einradhockey machten wir einen guten dritten Platz. Bei unseren Spielen feuerten uns die Koreaner an und ich freundete mich mit ihnen und einem Engländer an. Ich blieb noch ein Jahr über das Internet mit ihnen im Kontakt.
Mit meiner Mannschaft kam ich auch in Deutschland schon viel herum. Wir hatten ein Turnier in Frankfurt, in Berlin und dieses Jahr wollen wir nach Hamburg oder Bremen. Eine Einladung nach England steht auch noch aus. Doch mir ist Europa nicht genug ich würde viel lieber noch weiter weg reisen.
Noch ein Hobby von mir neben dem Sport, ist das *LARPen (unten erklärt). An dieses Hobby bin ich durch meinen Bruder gekommen. Er hat mich sehr geprägt, im Musikgeschmack sowie in vielen anderen Dingen, da wir 13 Jahre zusammen in einem Zimmer gelebt haben. Zurück zum LARP, ich LARPe gerne weil man sich dabei so ganz in einen anderen Charakter versetzen muss. Es macht einfach Spaß zu sehen wie andere auf einen reagieren, wenn man jemanden z.B. egoistischen oder auch hysterisches spielt. Mal jemand ganz andere sein, LARPen ist für mich, wie Urlaub für den eigenen Charakter.
Nun mal wieder was von zuhause. Ich habe dort mein eigenes Zimmer was ich sauber halte und zusätzlich helfe ich meinen Eltern noch ein wenig im Haushalt. Außerdem putze ich gegen ein kleines Entgelt, alle zwei Wochen das Badezimmer und das Treppenhaus bei meinem Bruder, der vor drei Jahren bei uns ausgezogen ist. Da ich jetzt auch schon fast 16 bin, habe ich angefangen als Aushilfe in einem Italienischem Restaurant zu arbeiten. Ich spare normalerweise auch lieber mein Geld als das ich es gleich immer wieder ausgebe.
Mein Vater hat mir schon sehr früh geholfen einen guten Bezug zum Geld aufzubauen. Er erklärte mir sehr viel über Finanzen und über den Wert des Geldes.
Dieses Wissen konnte ich auch immer gut in der Schule zum besten geben.
Ich bin in diesem Jahr wieder einmal Klassensprecherin, was auch meine Klassenlehrer sehr freut, da sie wissen das ich die Interessen meiner Klasse sehr Kompetent und gewissenhaft vertrete. In diesem Jahr zerbrach leider die Freundschaft zwischen meiner besten Freundin und mir. Wir hatten uns in der sechsten Klasse angefreundet und ich half ihr in der Schule. Nun nach den letzten drei Jahren sind wir nicht zerstritten doch wir kommen einfach nicht mehr so gut miteinander klar. Erst fühlte ich mich deswegen etwas verloren, doch nun weiß ich das diese Veränderung gut tat. Früher wurde ich durch sie von den anderen abgeschieden und nun war ich offen für neue Freundschaften. Jetzt habe ich einen viel größeren Freundeskreis, mit mehr Jungens, in dem ich so sein kann wie ich bin. Auch mit zwei Mädchen aus meiner Klasse konnte ich mich noch mehr anfreunden, sie waren auch aus meiner alten Grundschule. Wir drei waren schon seit der fünften Klasse immer die mit den besten Noten. Wir drei empfinden das neunte Schuljahr als überflüssig denn wir fühlen uns sehr unterfordert. Eine der beiden Mädchen sprach mich dann vor zwei Monaten darauf an, ob ich schon mal über ein Auslandsjahr nachgedacht hätte. Ab dann war ich wieder völlig Feuer und Flamme denn ich wollte schon vor einigen Jahren mal einen Austausch machen. Doch ich war früher sehr enttäuscht darüber gewesen, das unsere Schule vor der 11ten Klasse so etwas nicht angeboten hat. Bei mir war dieser Gedanke später in Vergessenheit geraten, doch als sie mich fragte ob ich darüber einmal nachgedacht hatte, dachte ich, das ist es, so wären wir in der 12ten und 13ten auch nicht unterfordert. Ich informierte mich im Internet selbstständig darüber welche Länder angeboten werden und wie der Austausch ablaufen würde. Nun bin ich zu dem Schluss gekommen das ich unbedingt nach Lateinamerika möchte, denn seit einem Jahr gehe in die Spanisch- AG. Mir gefällt diese Sprache sehr gut und ich werde sie auch in mein Abitur nehmen. Ein Auslandsjahr würde mir sehr helfen diese Sprache zu erlernen. Das ist natürlich nicht mein einziger Grund gerade nach dort zu wollen, wie ich gelesen habe, ist die Landschaft dort sehr schön und die Kultur ganz anders als hier. Ich fände es einfach total interessant eine so anderes Leben kennen zu lernen. Besonders gefällt mir auch, wie gesellig die Leute dort sind, denn ich liebe es mit vielen Leuten zusammen zu sein. Ich denke ein Auslandsjahr würde mir viele Türen öffnen und meine Persönlichkeit ausbauen. Einer meiner Grundsätze ist:
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen guten Einblick in mein bisheriges Leben und meiner Persönlichkeit geben konnte und dass sie mir die Chance geben können meinen großen Traum von einem Auslandsjahr wahr werden zu lassen.


*LARP heißt live action role playing (game), kurzum es ist ein Rollenspiel, das nicht im Kopf, sondern live, d.h. in der realen Welt, stattfindet. Die wörtliche deutsche Übersetzung des Begriffs "LARP" ist einfach "Lebensechtes- Rollenspiel". Da sich die Wenigsten darunter auf Anhieb etwas vorstellen können, gibt es einige Umschreibungen wie z.B. "Improvisations-Charakterspiel" oder "historisches Laientheater".

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Liraelle » 17.05.2010, 22:06

Ich finde den eigentlich schon ganz gut, aber beim Überfliegen ist mir die eine oder andere Sache doch aufgefallen:

- Teilweise für mich persönlich zu umgangssprachlich: z.B. "Nun mal wieder was von zuhause" (ich hatte damals versucht, möglichst seriös/professionell zu schreiben, aber vllt. willst du dich ja anders darstellen)
- Ich finde, der Lesefluss ist öfer unterbrochen, erstens durch das Sternchen mit dem LARP (wie wärs, das einfach in einem kurzen Nebensatz zu erklären? Mit nur einer Alternativbenennung?) und dann durch plötzliche Themenwechsel, wie LARP - Bruder - wieder zurück zu LARP. Oder dass du am Anfang von deiner frühen Kindheit erzählst, ein Schlaglicht auf heute wirfst (dass dir Spanisch heute so einfach fällt) und dann gleich wieder zurück, etwas abrupt.
Also vielleicht genau überlegen, was du inhaltlich schreiben möchtest und wie du das verknüpfen kannst =)
- Ich würde auf keinen Fall als Begründung für deinen Wunsch, ein Auslandsjahr zu machen, erst die Sprache anführen. Gerade bei Orgas wie YFU gilt das so als netter Nebeneffekt (sollte es auch sein), der Kulturaustausch steht im Vordergrund! Auch die Landschaft sollte weniger wichtig sein, denn davon wirst du in deinem ATJ-Alltag wahrscheinlich wenig mitbekommen. Also am besten erst ganz viel von der Kultur schwärmen, und dann Landschaft und Sprache erwähnen.
- Der Satz "Ich bin in diesem Jahr wieder einmal Klassensprecherin, was auch meine Klassenlehrer sehr freut, da sie wissen das ich die Interessen meiner Klasse sehr Kompetent und gewissenhaft vertrete." könnte leicht überheblich rüberkommen (nicht, dass er so gemeint ist). Ich würde zumindest "wieder einmal" durch "zum wiederholten Male" ersetzen, sonst klingt es so "jaa, war ja klar, dass ich wieder einmal Klassensprecherin werde" :P (also mein Eindruck)
- Ansonsten halt noch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler, aber da schaust du sowieso noch mal drüber, schätz ich :)

So, das klingt jetzt vielleicht alles kritischer, als ich's gemeint habe, aber ich hab ja nur aufgeschrieben, was mir negativ aufgefallen ist, nicht das Positive =) Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen!

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Tonight » 17.05.2010, 22:15

Jup danke finde ich super, ich wollte den auch so noch nicht abschicken da es eher noch die rohform ist aber du hast mir damit viel weiter geholfen. Dann arbeite ich mal weiter dran...

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon luca292 » 19.05.2010, 18:51

BERICHT GELÖSCHT, WEGEN GEFAHR DES KOPIERENS ANDERER USER.....
Zuletzt geändert von luca292 am 21.05.2010, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.

Lio

Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Lio » 19.05.2010, 22:34

Edit.
Zuletzt geändert von Lio am 08.01.2013, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Otaku94 » 28.05.2010, 15:56

ich muss jetz den bericht schreiben und hab nur noch 2 tage zeit! ich bin am verzweifeln weil ich echt scheiße darin bin texte zu schreiben und ich keine ahnung hab wann in meinem leben was wichtiges passiert ist :( HILFE!!
nur weil du nicht paranoid bist heißt das nicht das SIE dich nicht verfolgen...

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Otaku94 » 28.05.2010, 23:03

so das hab ich hier jetz fabriziert:
Entwicklungsbericht
Ich heiße ... und bin am ... zusammen mit meinem Zwillingsbruder in einem Krankenhaus in ... geboren worden, wohne aber zurzeit mit meiner Familie in ..., einem Dorf zehn kilometer von der Stadt entfernt.Ich habe drei Geschwister, meinen Zwillingsbruder der mir übrigens nicht ähnlich sieht,einen ein Jahr jüngeren Bruder und eine kleine Schwester.Meine Kindheit verlief relativ friedlich und unspektakulär auch heute verstehe ich mich bis auf kleinere Streitereien gut mit meiner Familie.Ich habe sehr viele Verwandte da meine Oma väterlicherseits elf und meine Oma mütterlicherseits drei Kinder hatte, also habe ich sehr viele Tanten und Onkel und Cousins und Cousinen mit denen ich mich gut verstehe.Auch mit meinen Großeltern verstehe ich mich gut, aber leider habe ich meinen Opa väterlicherseits nie gekannt er starb als ich noch klein war.Mit meinen Brüdern streite ich mich häufiger wie das so unter Geschwistern üblich ist, aber wir vertragen uns auch immer wieder.
Ich ging mit ihnen bisher immer auf die selbe Schule bis mein jüngerer Bruder auf die ... wechselte um dort die achte Klasse zu wiederholen, mit meinem Zwillingsbruder ging und gehe ich aber bisher immer in die selbe Klasse.
Mein Bruder und ich wurden ein Jahr später eingeschult damit wir in die gleiche Klasse wie mein kleiner Bruder kommen können, weshalb ich jetzt in der neunten Klasse schon sechszehn bin.Stattdessen kamen wir für ein jahr in einen Vorschulkindergarten, zu meinen Freunden aus dieser Zeit habe ich aber leider keinen Kontakt mehr. Danach ging ich auf die örtliche Grundschule wo ich schnell Freunde fand und an einer Keyboard AG teilnahm die ich aber in der dritten Klasse aus Zeitgründen aufgab.In der Grundschulzeit achteten meine Eltern immerbesonders streng darauf, dass wir unsere Hausaufgaben erledigten, was ich im nachhinein gut finde.Trotz allem bekam ich nur eine Realschulempfehlung, was mich und viele andere aus meiner Klasse aber nicht daran hinderte trotzdem das Gymnasium zu besuchen. Es hatten nur zwei aus unserer Klasse eine Gymnasiumsempfehlung und es gingen neun von uns auf das Gymnasium.Ich glaube unsere Lehrer hatten die Anforderungen des Gymnasiums weit überschäzt, meine Noten hatten sich in der fünften Klasse sogar verbessert.Also fuhr und fahre ich jeden Morgen mit dem Bus zur Schule. Auf dem Gymnasium fand ich neben meinen Brüdern und meinen Freunden aus der Grundschule schnell neune Freunde von denen aber einer die Schule wechselte. In der fünften oder sechsten Klasse ging ich für ein halbes Jahr in die Töpfer AG. Meine Noten sind ziemlich mittelmäßig was aber eher auf Faulheit und mangelnde mündliche Leistung zurückzuführen ist.Aber ich arbeite daran und viele meiner Lehrer meinen, dass ich eine Menge Potential hätte.Konflikten gehe im allgemeinen aus dem Weg, so hatte zum Beispiel noch nie eine Schlägerei und hoffe das wird auch so bleiben.Manche Leute interpretieren meine zurückhaltende Art fälschlicherweise als Ängstlichkeit, aber ich habe keine Scheu davor meine Meinung zu sagen, wenn mir was nicht passt, und mich unvermeidbaren Konfliktsituationen zu stellen.Eine weitere positive Eigenschaft von mir ist, dass ich die Dinge durchziehe die ich mir vor genommen habe und mich nicht sofort entmutigen lasse, beispielsweise habe ich keine Sportart für weniger als ein Jahr betrieben, auch wenn ich nicht mehr soviel Spaß daran hatte. Ich war schon zwei mal in Sommerzeltlagern einmal für eine Woche und einmal für zwei Wochen, dort habe ich gelernt mit Heimweh umzugehen und ohne meine Eltern auszukommen.Natürlich kann man das nicht mit einem Auslandsjahr vergleichen aber es zeigt, dass ich auf meine Eltern nicht zwingend angewiesen bin. Ich komme gut mit Tieren klar denn wir haben selber welche, mein Vater besizt eine Menge Tauben, dazu haben wir noch zwei Katzen und meine Schwester zwei Meerschweinchen.Ich möchte später wenn ich mein Abitur mit natuwissenschaftlichen Schwepunkt abgeschlossen habe studieren und vieleicht
ein Auslandssemester machen, was ich genau studieren werde weiß ich aber noch nicht. Es würde mich reizen nach dem Studium im Ausland zu leben oder zumindest häufig zu reisen.
Meine Freizeit verbringe ich damit mich mit meinen Freunden zu treffen um zum Beispiel ins Kino zu gehen, Eis zu essen oder im Sommer ins Schwimmbad zu gehen. Ich verbringe Außerdem viel Zeit vor dem Computer wo ich mir meist im Internet interessante und witzige Videos ansehe,interessante Dinge recherchiere oder einfach ein Spiel spiele.Ansonsten gehe ich häufig spazieren und trainiere
um fit zu bleiben.
Nun zu meiner sportlichen Seite: In der Grundschule spielte ich einige Zeit Fußball im Verein ... hörte aber auf als es mir keinen Spaß mehr machte.Dann versuchte ich es mit Judo
hörte aber bereits nach dem gelben Gürtel auf da man bei der ersten
Trainingsgruppe nichts lernte und bei der zweiten vertrug ich mich nicht mit dem
Sohn vom Trainer. Einige Zeit später ging ich für ein Jahr wieder zum Fußball
diesmal allerdings in ... da ich dort Freunde hatte, wechselte aber
dann zum Teakwondo wo mein jüngerer Bruder und einer meiner besten
Freunde ebenfalls hingingen.Ich gehe bis heute zum Teakwondo und mache
demnachst die Prüfung zum 6. Kup (grüner Gürtel).
Meine Gründe für ein Austauschjahr in Japan sind vielseitig, zum einem möchte
selbstbewuster und selbstständiger werden, zum anderen mich in eine neue Welt
integrieren und eine neue Kultur kennenlernen.Besonders die japanische Kultur
interessiert mich, mit ihrer Mischung aus alt und neu zum Beispiel mit
Teezeremonie und Tatamimatten auf der einen Seite und Hightech und Animes
auf der anderen Seite.Für mich als Kampfsportler ebenfalls interessant ist ,dass
alle Kampfsportarten (außer Teakwondo) die mich interessieren aus Japan
kommen,und es sie häufig neben anderen interessanten Dingen als Schulklubs
(zb. Kendo)giebt.Es ist außerdem toll das die im Auslandsjahr erworbenen
Erfahrungen und Sprachkenntnisse einen auch im späteren Leben nützen können.
Zudem wollte ich mal in ein anderes Land als die Usa,Kanada,Australien oder Südamerika
wo ja die meisten hinfahren und es also nichts Besonderes mehr ist.
Auf die Idee einen Austausch zu machen kam ich als wir in der Schule eine
Schülervollversammlung hatten wo ehemalige Austauschüler und Vertreter von
Austauchorganisationen von dem Schüleraustauch redeten.Auf Japan kam
ich dann, als ich durch verschiedene Dinge wie zb. Animes auf die japanische
Kultur aufmerksam wurde, nach einigen Erfahurungsberichten und Internet-
recherchen stand dann mein Zielland fest.

Ich hoffe ich konnte ihnen einen guten Einblick in mein Leben geben
und freue mich auf ein mögliches Auswahlgespäch.

ein bischen kurz oder?
bitte kritik äußern!
muss die bis zum 1 juni abgeschickt haben also schnell!!
nur weil du nicht paranoid bist heißt das nicht das SIE dich nicht verfolgen...

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Otaku94
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Otaku94 » 29.05.2010, 19:06

hat sich erledigt habs bischen berichtigt und abgeschickt
nur weil du nicht paranoid bist heißt das nicht das SIE dich nicht verfolgen...

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Luusu
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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Luusu » 29.05.2010, 19:20

Hanny hat geschrieben:Ich hoffe, es ist erlaubt einen Entwicklungsbericht hier reinzustellen. Falls nicht, tut es mir leid.

Mein Name ist ***, ich bin *** Jahre alt und am *** in STADT im NAME-KRANKENHAUS geboren.
Meine Eltern lebten bereits vor meiner Geburt getrennt, da sie durch ihren Beruf als ***, bei dem sie sich ebenso kennenlernten, einer bestimmten Region zugewiesen wurden, in welcher sie bis heute tätig sind. So war es für sie nicht möglich zusammenzuziehen. 3 Jahre nach meiner Geburt trennten sie sich jedoch endgültig. Bis heute lebe ich bei meiner Mutter, NAME, geboren am *** in STADT, in meiner Geburtsstadt. Ihren jetzigen Ehemann, NAME, lernte meine Mutter, als ich 2 Jahre alt war, im Urlaub kennen. Seit dem *** sind sie verheiratet. Mein Vater, NAME, geboren am *** in STADT (Bayern), lebt seit 23 Jahren in STADT. Mit seiner Freundin, NAME, ist er seit neun Jahren zusammen. Sie leben jedoch getrennt, da auch sie als BERUF arbeitet. In STADT besuche ich meinen Vater regelmäßig und auch in den Ferien verreisen wir öfters zusammen. Der Kontakt zwischen meinen Eltern war und ist immer noch sehr gut, worüber ich ziemlich froh bin.
Ich erlebte eine liebevolle und schöne Kindheit, ohne Gewalt und größeren Streitigkeiten, welche mich sehr prägte und großen Einfluss auf mein Leben hatte.
Schon früh brachte meine Mutter mir bei, man könne alle Probleme und Konflikte auf eine ruhige wie auch freundliche Art und Weise beseitigen. Nie schimpfte sie mit mir oder schrie mich an, sondern war immer für mich da, wenn ich sie brauchte, gab mir Zuneigung und Geborgenheit. Trotz ihres liebevollen Umgangs mit mir, war sie stets konsequent und brachte mir bei, wie man sich in der Gesellschaft richtig zu verhalten hat, mit Menschen umgehen sollte, etc.
Ab meinem ersten Lebensjahr fing meine Mutter erneut an zu arbeiten. Deshalb war ich bis zum Kindergartenalter unter der Woche jeweils 3 Tage bei meiner Patentante, NAME, welche einen Monat vor meiner Geburt einen Sohn zur Welt brachte, mit dem ich so früher oft zusammen war. Gegen 14Uhr holte mich meine Mutter täglich ab. Die anderen 2 Tage verbrachte ich bei meiner Großmutter, NAME.
Von meinem dritten bis zum sechsten Lebensjahr besuchte ich den "***-kindergarten" in STADTTEIL. Dort verbrachte ich gerne meinen Tag, da ich gerne mit anderen Kindern spielte. Als meine Mutter mich nach der Arbeit abholte, wollte ich nur selten wieder nach Hause.
Bereits im Kindergarten zeigte sich meine soziale Ader und meine Bereitschaft Menschen zu helfen, denn dort befand sich ein körperlich und geistig behindertes Mädchen, welches im Rollstuhl saß und nicht sprechen konnte. Nur an ihr Schreien kann ich mich erinnern. So berichtete mir meine Mutter später, dass ich, wenn dieses Mädchen schrie, nicht weglief oder Angst hatte, sondern zu ihr ging und versuchte ihr zu helfen. Des Weiteren verbindet mich mit zwei Mädchen aus meinem Kindergarten bis heute eine enge Freundschaft.
Obwohl ich dort eine schöne Zeit verbrachte, freute ich mich ungemein auf die Grundschule und war sehr aufgeregt und neugierig auf das, was mich wohl erwarten würde. Als ich nun mit sechs Jahren in der "NAME-Schule" eingeschult wurde, kam ich in die Klasse 1c. In der Grundschule war ich immer eine gute Schülerin, jedoch kein Überflieger. Meiner Phantasie setzte ich keine Grenzen. So erinnere ich mich auch daran, dass ich gerne und viel malte, meine Lehrerinnen jedoch nie wussten was meine Zeichnung darstellen sollte. Doch wenn sie mich fragten was es sei, konnte ich ihnen genau erklären, was auf dem Bild zu sehen war. Mit meiner besten Freundin verband mich ab der dritten Klasse eine sehr innige Freundschaft. Uns sah man in der Grundschulzeit nur zusammen und wir setzten uns schon damals für die Umwelt ein, indem wir beispielsweise den "Baumschützerclub" gründeten.
Nachmittags ging ich täglich bis 3Uhr in den Kinderhort, welcher Teil der Grundschule ist und auch hier waren die Erzieher von meiner sozialen Kompetenz beeindruckt.
Da ich gerne die Grundschule besuchte, weinte ich geradezu Wasserfälle, als es hieß, Abschied nehmen.
Die NAME DER SCHULE ist eine Schule in der die verschiedenen Schulzweige in einer Klasse zusammen unterrichtet werden. Die Arbeiten unterscheiden sich in den zunehmenden Klassenstufen immer stärker und auch der Unterricht wird nach und nach in den jeweiligen Schulzweigen gegliedert.
Als dann die fünfte Klasse auf der NAME DER SCHULE für mich begann, lernte ich eine thailändische Klassenkameradin, namens Araya, kennen, welche damals erst ein halbes Jahr in Deutschland lebte. Jene sprach kaum ein Wort Deutsch und so fiel es ihr schwer in der Schule mitzuhalten und Freunde zu finden. Jedoch nahm ich sie bei der Hand und versuchte sie in der Klasse, wie auch in der Gesellschaft außerhalb der Schule zu integrieren, indem ich ihr bei schulischen Aufgaben half, mich mit ihr verabredete und ihr die deutsche Sprache näherbrachte. 2007 schrieb mich meine Lehrerin, ohne mich zu fragen, bei der "NAME DER VERANSTALTUNG" in STADT ein. Dies ist eine Veranstaltung, zu der Kinder und Jugendliche eingeladen werden, die besondere Leistungen für einen oder mehrere hilfsbedürftige(n) Mitmenschen erbracht haben. Hier belegte ich den dritten Platz, da ich diesem Mädchen, mit allen mir offenen Mitteln, versuchte, das Leben in Deutschland zu erleichtern.
Ebenso wurde ich von meinen Mitschülern 2007 zur Klassensprecherin gewählt und habe dieses Amt auch mit viel Enthusiasmus bestritten.
Sonst hielt ich mich in der Schule weitestgehend aus allen Auseinandersetzungen heraus und gab höchstens meine ehrliche Meinung zu Streitthemen ab. Da meine schriftlichen Leistungen in der fünften Klasse auf dem Gymnasium abfielen, fing ich an sehr hart und ehrgeizig für anstehende Arbeiten zu lernen, sodass ich mich stark verbesserte und nun ziemlich gut in der Schule bin. Im mündlichen Bereich hingegen, hatte ich nie große Schwierigkeiten, denn ich redete und erzählte schon immer sehr gerne. Zwar habe ich einige gute Freunde auf meiner Schule, doch auch viele die mich aufgrund meiner Ehrlichkeit nicht mögen, da ich zu meiner Meinung stehe, selbst wenn die Mehrheit nicht davon überzeugt ist. Dies soll jedoch auch keineswegs heißen, dass ich mich nicht auf die Absichten und Meinungen anderer einlassen kann und diese respektiere. Es gibt nur leider viele Menschen, die Angst vor der Wahrheit oder vor der Ehrlichkeit haben.
Noch nie interessierte ich mich für Sportarten, wie Leichtathletik oder Akrobatik. Im Alter von 8-13 Jahren habe ich dann im "NAME DES VEREINS" gefochten und in dieser Zeit auch einige Medaillen gewonnen. Diese Sportart wurde mir nach 5 Jahren jedoch zu langweilig, weshalb ich aufhörte. Danach begann ich mit meiner besten Freundin, Pia, im Tanzverein NAME DES VEREINS zu Musikclips zu tanzen. Dies machte uns viel Spaß, doch leider starb meine Tanzlehrerin durch ein Unglück im Januar 2009. Aufgrund dessen hörten wir mit dem Tanzen auf. Nun gehe ich seit Oktober letzten Jahres regelmäßig und motiviert in das Fitnessstudio "NAME". Hier übe ich zusätzlich zu den Geräten und dem Laufband die Sportart Combat aus, welches eine Choreografie aus den Sportarten Tae Kwon Do, Karate, Boxen, Thai Chi und Kickoxen ist.
Außerdem habe ich 2 Haustiere, einen Hamster und einen Hund, mit denen ich mich in meiner Freizeit gerne beschäftige.
In den Ferien verreise ich seit meinem 2 Lebensjahr sehr häufig. Meistens fliege ich in den Sommerferien auf die Kanarischen Inseln, nach Mallorca oder in die Türkei und jede Osterferien fahre ich seit 9Jahren mit meinem Vater nach Österreich, Italien oder in die Schweiz um einen Skiurlaub zu machen. Ansonsten war ich bereits in Dänemark, den Niederlanden und zweimal für eine Sprachreise in England. Ich denke, dass ich sehr viel von den beiden Sprachreisen mitgenommen habe, da sich mein Englisch verbessert hat und ich eine neue Kultur kennengelernt habe.
Unter anderem ist dies auch ein Grund weshalb mein Wunsch entstand für ein Jahr nach Südafrika oder Lateinamerika zu gehen, denn ich habe schon durch die zwei Wochen in England gespürt, wie sehr mich eine solche Reise fasziniert und im Leben weiterbringt. Doch England ist meiner Meinung nach Deutschland noch in einigen Dingen sehr ähnlich und so habe ich mich für die genannten Länder entschieden. Denn dort herrschen völlig andere Sitten, Bräuche und Lebensweisen. Auch die Kultur ist eine komplett andere und wahrscheinlich unterscheidet sich der Alltag ebenfalls stark von dem der Deutschen. Ich würde liebend gerne all dies kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln und das Leben aus einer neuen, mir jetzt noch unbekannten, Perspektive sehen.
Südafrika ist meine Erstwahl, da mich dieses Land mit seinen Menschen und seiner Natur stark beeindruckt. Darüber hinaus möchte ich wahrscheinlich, nachdem ich das Gymnasium beendet habe, etwas für die vielen armen und kranken Menschen und (Waisen)-Kinder tun können; in das mir dann bekannte Land fliegen und den Menschen vor Ort helfen. Auf der 1jährigen Reise nach Südafrika würde ich vielleicht erfahren dürfen, wie auch die armen Menschen dort ihr Leben führen und wie manche von ihnen es schaffen, täglich neuen Mut zu fassen und ihr Leben nicht aufgeben. Ich würde die Menschen dort also besser kennen und meine Möglichkeiten, einigen von ihnen zu helfen, wären wahrscheinlich größer.
Der Beruf, den ich später anstreben möchte, wird ein Beruf sein, in dem man sich viel mit (hilfsbedürftigen) Kindern auseinandersetzen muss, da ich eine große Leidenschaft für Kinder habe und es mir riesig Spaß macht, mich mit ihnen zu beschäftigen. Außerdem habe ich stets den Drang, Menschen, beziehungsweise Kindern, aus Problemen oder Notlagen herauszuhelfen. Hinzu kommt, dass ich selbst auch, wenn ich die Ausbildung zu meinem Beruf abgeschlossen und den richtigen Mann an meiner Seite gefunden habe, Kinder bekommen möchte. Ein weiterer Wunsch von mir ist es schon seit langem, später ein Kind aus (Süd)-Afrika zu adoptieren, da ich so, einem armen und elternlosen Kind, ein schönes, liebevolles Leben bieten könnte.

Bitte gebt mir Verbesserungsvorschläge (auch in Sachen Rechtschreibung).
Ich danke euch schonmal im vorraus!
Eure Hanny =)



Also ich finde du hast sehr sehr viel von dir Preis gegeben und ein bissel schleimig find ich es auch . Aber im großen und ganzen ist es gut

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Re: Entwicklungsbericht für YFU

Beitragvon Jordan » 29.05.2010, 19:23

@Luusu: Ist ja echt nett, aber der Beitrag war vor 20 Tagen. Und wirklich weiterhelfen wird ihr das jetzt nicht mehr... :wink:
Wir können uns nicht aussuchen was in unserem Leben geschieht, aber wir können uns dazu entscheiden wie wir damit umgehen. [miss.random]

The decisively characteristic thing about this world is its transience. [Franz Kafka]


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