Skandinavisk

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relch
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Re: Skandinavisk

Beitragvon relch » 20.11.2014, 19:51

I år he me ei pensumbok på svensk, fy faen! Det pleier å vera artiklar på ca. 40 sider, nå er det ei bok på 400! Korleis i all verda skal det vera mogleg å lese ho?? Svenskene skjøner meg ganske godt, men eg skjøner ikkje dei. Me har ein svenske på 1. året i år, og han snakkar berre tysk med meg :lol: Ellers har me ikkje så mange utlendingar som ikkje snakkar norsk. Danskene pleier å leggje om til norsk (dei som bur her. Dei som er besøkjere på mitt museeum giddar ikkje det, sjølv om det gjer kommunikasjonen meget vanskeleg).
Ho eg deler hus med har hatt si mor på besøk, som snakkar samisk som fyrste språk. Det var litt moro å høyre nokon snakke det, som ikkje er fyren frå CD-kurset, haha. Om ikkje ein gong eitt år må eg søkje på neste studium! :o Då blir det anten meire folkekunst eller samisk. Eigentleg har eg veldig lyst på arkitekt, men eg trur ikkje at det er "draumejobben" min, sjølv om eg likar store ting og ikkje vil halde meg til åklær og korg og slikt småtteri. Jau jau, eg får sjå. Satsar kanskje på samisk. Men etter alt det som eg har høyrt om Nord-Noreg har eg eigentleg ikkje mykje lyst til å flytte dit... :-?

Ein vakker dag skal eg også melde meg på dette færøyskkurset, men då må eg jo få pengar fyrst. Det er sjukt dyrt å vera kunststudent! Helsefagstudenter får berre klaga på prisen på pensumbøker, eg brukar faktisk minst like mykje, om ikkje mykje meir på bøker og materiale enn dei! Og i motsetning til dei finst det ingen som vil gje jobb til oss kunstnere.
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Ravna H. » 20.11.2014, 23:25

relch hat geschrieben:
Ein vakker dag skal eg også melde meg på dette færøyskkurset, men då må eg jo få pengar fyrst.


Det finnes noe som heter "Nordkurs", som er et sommerkurstilbud i forskjellige nordiske språk for studenter som studerer ved en nordisk universitet eller høyskole. Færøysk-kurset følger samme opplegg som kurset jeg tok, men jeg ble fortalt at man får stipend når man deltar på Nordkurs. Aner ikke om det er sant, men det er kanskje noe å se på?
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Orava » 31.01.2015, 17:53

Das Lied feier ich gerade echt ab: https://www.youtube.com/watch?v=Ch5KSbXAuSI
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Re: Skandinavisk

Beitragvon maari » 10.12.2015, 17:58

Hallo :)
An alle, die für ihren Auslandsaufenthalt Schwedisch oder Norwegisch gelernt haben:
Wie lange habt ihr gebraucht, um ein Niveau zu erreichen, auf dem man sich gut verständigen kann und
einigermaßen viel versteht?
Wie viele Vorkenntnisse hattet ihr, bevor ihr nach Schweden/Norwegen gekommen seid? Und wie lange
habt ihr dann gebraucht, um euch dort in die Sprache 'reinzuhören' (also die Gastfamilie, Freunde, Lehrer, etc.
zu verstehen)?
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Ravna H. » 14.12.2015, 01:21

maari hat geschrieben:Hallo :)
An alle, die für ihren Auslandsaufenthalt Schwedisch oder Norwegisch gelernt haben:
Wie lange habt ihr gebraucht, um ein Niveau zu erreichen, auf dem man sich gut verständigen kann und
einigermaßen viel versteht?
Wie viele Vorkenntnisse hattet ihr, bevor ihr nach Schweden/Norwegen gekommen seid? Und wie lange
habt ihr dann gebraucht, um euch dort in die Sprache 'reinzuhören' (also die Gastfamilie, Freunde, Lehrer, etc.
zu verstehen)?


Es fängt an, eine Weile her zu sein, aber ich würde sagen, dass ich nach knapp drei Monaten genug konnte, um eine halbwegs normale Unterhaltung führen zu können und mich im Unterricht nicht mehr zu langweilen. Ich hatte in Deutschland ein halbes Jahr einen Sprachkurs an der VHS gemacht und konnte, als ich angekommen bin, auf ganz einfache Fragen ganz einfache Antworten geben. ("Hast du Hunger" - "Magst du Schokolade" - "Ja/Nein/Vielleicht")

Gerade beim Verstehen und Lesen sind Norwegisch/Schwedisch sehr dankbare Sprachen, wenn man Deutsch kann, finde ich. Ich kann momentan ungefähr genauso viel Scottish Gaelic, wie ich Norwegisch an der VHS gelernt habe, kann aber wesentlich weniger Dinge lesen und erraten, einfach, weil die enge Verwandtschaft fehlt.
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Re: Skandinavisk

Beitragvon maari » 14.12.2015, 10:47

Danke :D
Ich spiele momentan mit dem Gedanken, in Norwegen zu studieren...
Aber da wäre es natürlich schon sinnvoll, einigermaßen gut während der Vorlesungen mitzukommen :)
Beim Lesen kann ich mir auch das ein oder andere zusammenreimen, aber das Niveau ist natürlich
an der Universität viel höher. Fändest du es sinnvoll, es zu versuchen, oder denkst du es wäre besser,
wenn ich meine Norwegenpläne auf ein Auslandssemester verschiebe?
Ich hätte ca. 2 Jahre um Norwegisch zu lernen... :schuechtern:
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Ravna H. » 14.12.2015, 19:37

Um in Norwegen ein Vollzeitstudium an einer Hochschule zu machen, wenn man weder Norweger noch Muttersprachler einer anderen skandinavischen Sprache ist, muss man einen schriftlichen Sprachtest (Bergenstest) bestehen. (Für englischsprachige Masterstudiengänge und PhD mag das anders sein, das weiß ich nicht). Es ist also nicht nur sinnvoll, sondern notwendig, vorher Norwegisch zu lernen.
Ich hab den Test so ein Jahr nach meinem Austauschjahr gemacht und fand ihn eigentlich ziemlich einfach, aber man muss schon in der Lage sein, die Nachrichten im Radio zu verstehen (und schriftlich wiederzugeben) und selbst einen argumentierenden Text zu verfassen, um zu bestehen.

Und je nachdem, was man studiert, wird man auch eine Menge Literatur auf Norwegisch/Dänisch/Schwedisch lesen müssen und natürlich alle seine Arbeiten auf Norwegisch schreiben müssen. Ich studiere z.B. Kulturwissenschaften in Bergen und manchmal habe ich den Eindruck, die Hälfte meiner Essays werden gut benotet, weil sie sich schlau anhören, nicht, weil sie fachlich so genial sind. :groggy: Naturwissenschaften sind sicher weniger sprachlastig, aber davon hab ich auch keine Ahnung.

Ob du in zwei Jahren ausreichend Norwegisch lernen könntest, kann ich nicht beurteilen. Unmöglich ist es sicher nicht, aber es kommt darauf an, wie viel Zeit, Motivation, Disziplin und auch Geld du da hineininvestieren kannst, wie leicht dir Sprachen lernen fällt. Ganz sinnlos ist Studieren sicher nie, aber wie sinnvoll es ist, das ausgerechnet in Norwegen zu tun, kommt auch darauf an, was du studieren willst und was du danach aus dem Studium machen willst.

Es wäre vielleicht eine gute Idee, ersteinmal über eine andere Möglichkeit eine Weile in Norwegen zu verbringen, sowohl zum Sorachenlernen als auch, um herauszufinden, ob dir der Norden zum länger da leben überhaupt gefällt.
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Re: Skandinavisk

Beitragvon relch » 14.12.2015, 20:57

Was moment- du konntest Gälisch wählen?!
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Re: Skandinavisk

Beitragvon maari » 14.12.2015, 21:02

@ Ravna H.
Danke schön :D
Kulturwissenschaften hören sich auch total interessant an! Ich würde gerne European/American Studies studieren, aber
an den meisten Universitäten kann man nur eins davon studieren... In Oslo aber anscheinend beides zusammen :)
Von Naturwissenschaften habe ich auch keine Ahnung :oops: Die würde ich nicht mal auf Deutsch studieren wollen.
Ich denke, ich werde einfach mal anfangen, mich mit Lernmaterial einzudecken und ich werde dann ja auch sehen,
ob ich schnell genug Fortschritte mache, um mir ein Studium in der Sprache zuzutrauen.
Ich fände es einfach total toll, in Norwegen zu studieren, zum einen, weil das Land auch in der engeren Auswahl bei meinem
Austauschjahr war und mich Skandinavien allgemein ziemlich interessiert, zum anderen, weil da teilweise echt tolle Studiengänge angeboten werden!
Wie ist es denn so, Student in Norwegen zu sein (also jetzt von der Kostenseite her :wink: )?
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Orava » 17.12.2015, 01:50

Ist Schottisches Gälisch nicht so vollgestopft mit englischen Lehnwörtern wie Walisisch? Ich habe das Gefühl, im Walisischen besteht die Hälfte des Wortschatzes aus Wörtern wie bws (bus), car (Auto), cwestiwn (Frage), crio (weinen)... und die Umgangssprache benutzt dann noch mehr englische Wörter, obwohl es eigentlich echte walisische Entsprechungen gibt, z. B. drimo (träumen). Bisher finde ich Vokabeln lernen recht angenehm^^
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Ravna H. » 17.12.2015, 10:22

Es ist schon recht vollgestopft, es gibt càr, und sgoil und tidsear und telebhisean und es gibt auch ein paar Sachen, die man sich von Latein oder Norwegisch ableiten kann, und in der Umgangssprache gibt es dann auch noch mehr Englisch, aber man bemüht sich sehr, den Leuten im Unterricht lieber die "richtigen" Wörter beizubringen.

Aber im Norwegischen sind auch viele Wörter, die sich auf den ersten Blick ganz anders anhören, genauso aufgebaut wie die deutschen und es sind nicht nur "moderne" Wörter, die sich leicht ableiten lassen, das fand ich noch einfacher.

Und der Satzaufbau ist anders, V-S-O, und damit ist mein Hirn irgendwie überfordert. Also, "tha e fuar" heißt z.B. "es ist kalt" und ich weiß, das es wortwörtlich "ist es kalt" wäre, aber da, wo bei mir die Sprachen abgespeichert werden, scheint "tha" als eine Art allgemeingültiges Personalpronomen abgespeichert worden zu sein und alle Personalpronomen als ein übermäßig unregelmäßiges Verb. Ich muss mich ständig aktiv daran erinnern, dass das nicht stimmt und das Problem hatte ich natürlich mit Englisch oder Norwegisch nie.
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Orava » 17.12.2015, 13:33

Ravna H. hat geschrieben:es sind nicht nur "moderne" Wörter, die sich leicht ableiten lassen, das fand ich noch einfacher.

Ja, das stimmt schon, da hast du wohl Recht.

Ravna H. hat geschrieben:Also, "tha e fuar" heißt z.B. "es ist kalt" und ich weiß, das es wortwörtlich "ist es kalt" wäre

Auf Walisisch ist es "mae'n oer", wobei mae auch "ist" heißt, yn/'n ist ein Partikel, das das Präsens anzeigt, und oer heißt natürlich kalt ;) Heißt "e" wirklich "es"? Auf Walisisch gibt's nämlich nur 2 Geschlechter, und "e" heißt "er".
Aber das ist vielleicht etwas einfacher zu vergleichen mit einem Satz, der im Walisischen tatsächlich ein Personalpronomen hat^^ Also "dw i'n mynd i'r sinema" heißt "ich gehe ins Kino", dann hast du "dw i" - "bin ich", also in korrektem Deutsch "ich bin", yn als Präsenspartikel, mynd = gehen im Infinitiv, und dann wörtlich "in's Kino", also Präposition, Artikel, Objekt. Das Walisische benutzt vor allem Verlaufsformen mit dem Prädikat im Infinitiv, also am ehesten ist das zu vergleichen mit "I am going", nur mit "going" noch im Infinitiv^^ dadurch braucht man immer schön wenige Verbformen, außer die Formen von sein natürlich.
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Re: Skandinavisk

Beitragvon relch » 17.12.2015, 14:12

wie wär's mit nem eigenen Keltisch-Thread? :)
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Orava » 17.12.2015, 17:14

Kannst gerne einen aufmachen^^ aber ich dachte mir, wenn der eh nach 2 Tagen stirbt, kann man das auch hier machen^^
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Re: Skandinavisk

Beitragvon Ravna H. » 18.12.2015, 01:06

Orava hat geschrieben: Heißt "e" wirklich "es"? Auf Walisisch gibt's nämlich nur 2 Geschlechter, und "e" heißt "er".
Aber das ist vielleicht etwas einfacher zu vergleichen mit einem Satz, der im Walisischen tatsächlich ein Personalpronomen hat^^ Also "dw i'n mynd i'r sinema" heißt "ich gehe ins Kino", dann hast du "dw i" - "bin ich", also in korrektem Deutsch "ich bin", yn als Präsenspartikel, mynd = gehen im Infinitiv, und dann wörtlich "in's Kino", also Präposition, Artikel, Objekt. Das Walisische benutzt vor allem Verlaufsformen mit dem Prädikat im Infinitiv, also am ehesten ist das zu vergleichen mit "I am going", nur mit "going" noch im Infinitiv^^ dadurch braucht man immer schön wenige Verbformen, außer die Formen von sein natürlich.


Auf Gälisch gibts auch nur zwei Geschlechter und "e" heißt "er", aber "er ist kalt" klingt auf Deutsch irgendwie merkwürdig.
Der Kinosatz wäre "Tha mi a' dol don taigh-dhealbh", "tha mi" ist "Ich bin", "a' dol" ist gehen, "don" ist "in" und "taigh-dhealbh" ist wörtlich das Haus-Bild.

(Leider) haben sie uns die Grammatik im Anfängerkurs eher vorenthalten, aber "a' dol" ist, soweit ich das verstanden hab, kein Infinitiv, sondern ein verbal noun (was ist das auf Deutsch, ein verbalisiertes Substantiv? ) Hat aber den gleichen Effekt, kaum unregelmäßige Verbformen. :D
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