Mein Weg zum PPP oder Warten auf den Lottogewinn

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Wakeboarder
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Mein Weg zum PPP oder Warten auf den Lottogewinn

Beitragvon Wakeboarder » 19.03.2006, 00:58

Bitte um Verschiebung dieses Threads in "Live-Bericht"
Dieser Bericht entstand eigentlich für Ciao.de, aber ich will ihn euch natürlich nicht vorenthalten :D Ihr dürft diesen Bericht auch gerne bei Ciao lesen! und bewerten... Rechtschreibfehler dürft ihr behalten :wink:

Okay, dann mal los :-)
Ich hab's also wirklich geschafft, ich werde ein Jahr als Vertreter und Botschafter Deutschlands in den USA verbringen. Und wer macht's möglich? Der Deutsche Bundestag mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (oder kurz-PPP), obwohl die Chance genommen zu werden fast so klein sind, wie die im Lotto zu gewinnen... Na gut ich geb's zu. Morgen werd' ich wohl doch noch nicht im Lotto gewinnen. Dafür vielleicht übermorgen ;-).

Aber was ist das PPP überhaupt genau?

Das PPP wurde im Jahr 1983 gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika eingeführt. Anlass dazu war der 300. Jahrestag der ersten deutschen Einwanderung in die USA am 6.10.1683.
Sinn und Zweck des PPPs ist jedoch nicht etwa weitere junge Deutsche zum Auswandern zu bewegen, sondern die Völkerverständigung. Ich werde also als Botschafter unterwegs sein, "transatlantische" Freundschaften knüpfen und mich im Land unseres Handels- und Bündnispartners umschauen. Das amerikanische Gegenstück zum deutschen PPP ist übrigens das CBYX (Congress Bundestag Youth Exchange Program).

Bewerben können sich Schüler zwischen 15 und 17 Jahren, aber auch 16 bis 22-jährige Berufstätige und Auszubildende. Dabei stehen 300 Stipendien für Erstere, 100 für Zweitgenannte zur Verfügung.

Wenn man es dann geschafft hat und genommen wurde, hat man die Gewissheit ein Jahr fast umsonst im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" in einer Gastfamilie verbringen zu dürfen. Dabei sollte man wie jeder normale amerikanische Jugendlicher behandelt werden und so eine Einblick in die einzigartige Lebensweise bekommen können. Dazu gehört selbstverständlich auch der Besuch einer amerikanischen High School.
Dafür wird von uns Jugendlichen erwartet, wie eingangs erwähnt als Botschafter und Völkerverständiger zu arbeiten.

Von welcher Organisation der Aufenthalt geleitet wird hängt dabei vom Wahlkreis ab und kann auf der Homepage des Deutschen Bundestages erfragt werden.

Wie verläuft die Bewerbung?

Leider kann ich nur vom Bewerbungsablauf bei der Organisation Experiment e.V. berichten. Es sei aber gesagt, dass viele Organisationen ganz ähnliche Bewerbungsverfahren haben.
Als erstes muss man eine Bewerbungskarte (ab Mai des Vorjahres verfügbar) ausfüllen und diese an die zuständige Organisation schicken. Das war bei mir eben Experiment e.V.
Daraufhin bekam ich schnell einen Brief, in dem man mich bat eine Selbstbeschreibung zu erstellen, in der auch meine Beweggründe für einen Auslandaufenthalt aufgeführt werden sollten. Dieser umfasste bei mir ca. 2 Seiten und enthielt sowohl einen Lebenslauf als auch meine vielfältigen Hobbies.
Dann hieß es zum ersten Mal WARTEN.
Und zwar, ob ich zu einem persönlichen Auswahlgespräch eingeladen werden würde. Und... Nachdem ich Blut und Wasser geschwitzt hatte, kam schließlich die Erlösung. Ich war eingeladen worden.

Das Auswahlgespräch dauerte einen ganzen Nachmittag und umfasste verschiedenste Inhalte. Es gab zwei Auswahlgespräche mit jeweils 10 Bewerben. Insgesamt war die Atmosphäre aber sehr locker und entspannt, nachdem alle am Anfang etwas verkrampft waren. In der Einladung stand man solle zwei Gegenstände mitbringen, einen für sich selbst und einen für seine Heimat. Ich nahm einen Turnschuh für mich mit, da ich ein wirklicher Sportfanatiker bin. Dann kam die große Überraschung: Nachdem fünf (!) meiner Mitstreiter einen Neandertaler für den Kreis Mettmann mitgebracht hatten, packte ich zwei Flaschen Bier aus, was erst einmal für allgemeine Verwunderung und Belustigung sorgte. Als ich dann erklärte, dass die beiden Biersorten (Alt und Kölsch) für Düsseldorf und Köln standen und dies die Zwiespältigkeit unserer kleinen Stadt genau dazwischen darstelle, war alles wieder gut*g*.
Danach mussten wir einen politischen Test machen, der einige ziemlich knifflige Fragen enthielt, die auch ich nicht zu beantworten wusste.
Daraufhin folgte dann noch ein Gespräch auf Englisch, das dann relativ gut verlief, obwohl ich über die gestellten Fragen doch sehr verwundert war. Da kamen solche Fragen wie "Was würdest du tun, wenn du in eine streng islamistische Familie kämest?", oder "..., wenn dich jemand fragt, auf welcher Seite der Mauer du lebst?" Bei beiden Fragen versuchte ich mich Kompromissbereit zu zeigen, zu (er)klären und eine für beide Seiten passable Lösung zu finden.
Als Letztes musste jeder eine Diskussionsrunde zu einem selbst ausgewählten Thema halten, zu der man ca. 45 Minuten Vorbereitungszeit hatte.
Ich nahm das Thema Schuluniform, ein immer heiß diskutiertes Thema.
Verständlich, dass ich beinahe einen Schock bekam, als ein Mädchen dieselbe Diskussion begann zu leiten. Gott sei dank reichte die Diskussionszeit gar nicht aus um das Thema wirklich auszudiskutieren und alle Meinungen zu hören, sodass auch ich noch meinen Senf dazugeben konnte.
So ging das Gespräch langsam zu Ende.
Wenn ihr auch zu solch einem Gespräch kommen solltet, versucht einfach so zu sein, wie ihr wirklich seid und euch nicht zu verstellen. Ich drücke jedenfalls allen die Daumen, die das hier lesen.
Darauf folgte wieder eine Zeit des WARTENs, das zweite Mal.
Schließlich bekam einer meiner Klassenkameraden, der es auch unter die letzten 20 geschafft hatte, die Absage. Ich rannte wie verrückt nach Hause, doch der Briefkasten war - lehr. Auch in den nächsten Tagen kam nichts. Das hieß ich war unter den letzten drei, die dem Bundestagsabgeordneten, der letztendlich entscheiden sollte, zur Entscheidung vorgelegt wurden.
Zum dritten Mal hieß es WARTEN.
Nach zu langer Zeit (^^) meldete sich dann meine Bundestagsabgeordnete, Michaela Noll, übrigens eine unheimlich kompetente und freundliche Frau. Sie wollte mich einmal kennen lernen, genau wie die anderen beiden "Finalisten".
Also meldete sie sich "einfach mal so" zum Besuch an, meiner Mutter blieb fast das Herz stehen, weil nur noch eine Woche verblieb. Ich tat natürlich cool und sagte, sie solle einfach sein wie sie immer ist, verrückt halt ;-), und dass es ja eigentlich um mich ginge.
Nun ja, nach einer Viertelstunde (gefühlte zwei Stunden) packte Frau Noll dann aus. Sie erklärte ganz lässig, sie habe sich schon entschieden - für mich! Mir wich erst einmal das Blut aus dem Gesicht, ich war geschockt, überglücklich, dass die ganze Arbeit, die ich schon in meinen Traum gesteckt hatte, nicht umsonst gewesen war. Es war großartig, ein unbeschreibliches Gefühl der Euphorie und des Glückgefühls.
Nach einer weiteren Viertelstunde war sie dann auch schon wieder weg und ich wusste, dass ich in einem halben Jahr nach Amerika fliegen würde.
Ich werde euch bald einen weiteren Erfahrungsbericht liefern, über die Zusammenarbeit mit meiner Organisation und die Zeit bis zum Abflug, der übrigens am 10. August 2006 sein wird.


Das war also mein Weg zum PPP... Nebenbei sei gesagt, dass sich jedes Jahr etwa 10.000 junge Menschen für das PPP bewerben. Bei 400 Stipendien macht das eine Erfolgsquote von durchschnittlich 1:25, wobei ich mittlerweile weiß, dass es in meinem Kreis über 100 Bewerber gab, ich also nur eine Chance von unter 1% hatte.
Trotzdem empfehle ich jedem, der auch nur die geringste Chance hat, sich zu bewerben. Es ist eine einmalige Möglichkeit, die nicht viele geboten bekommen und die man nutzen sollte. Ich hoffe euch einen kleinen und vor allem informativen Einblick in das Parlamentarische Partnerschaftsprogramm gegeben zu haben und wünsche allen, die auch diesen Weg gehen wollen, viel Glück dabei.
Zuletzt geändert von Wakeboarder am 13.04.2006, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Lars hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach interpretieren Frauen gerne alles was ihr Aussehen, ihre Schönheit, ihre Intelligenz oder ihr Gewicht ;) angeht, falsch
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engelchen
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Beitragvon engelchen » 28.03.2006, 19:54

hi, echt cool der livebericht!

ich kann ja mal ein bissle was von afs und der auswahl erzähln,
auch wenns bei mir nicht ganz gereicht hat!
ich musste außer der selbstbeschreibung auch noch schulgutachten,
zeugnisse und einen speziellen bogen ausfüllen und dann ging das warten los *g*

bei afs werden alle bewerber zur auswahl eingeladen und so war ich mitte november für ein ganzes we zur auswahl, neben dem politischen test,
hatten wir von freitag bis sonntag verschiedene topics in denen getestet wurde wie wir und so verhalten: toleranz, rolle in der gruppe,...
immer mit lustigen interessanten spielen.
und danach gings wieder ans warten, nach ein paar tagen kam der heißersehnte brief, ich war unter den letzten 4 und musste mich noch bis januar gedulden!
wir hatten leider kein gespräch mit unserem abgeordneten, was wir alle sehr schade fanden und so kam dann ende januar die absage!

aber dafür gehts jetzt mit afs nach malaysia :D !!!
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elenager
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Beitragvon elenager » 05.04.2006, 14:36

hey, find den bericht richtig gut, sehr umfassend und informativ...

eigentlich voll gemein, dass sich bei dir 100 fürs ppp beworben haben und bei mir nur drei^^...aber das ist einfach glück oder pech denke ich mal, auf jeden fall hast du es ja geschafft. :)

noch eben eine anmerkung: ich war eigentlich immer der auffassung, dass ppp parlamentarisches patenschaftsprogramm heißt und nicht parlamentarisches partnerschaftsprogramm... wenn ich jetzt falsch lieg tut's mir leid... :wink:

vielleicht, wenn die orgas sich zusammenschließen, sehen wir uns ja am schluss des austauschahres in wahsington.

Liebe grüße,
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Beitragvon *Julchen* » 06.04.2006, 19:53

elenager hat geschrieben:hey, find den bericht richtig gut, sehr umfassend und informativ...

eigentlich voll gemein, dass sich bei dir 100 fürs ppp beworben haben und bei mir nur drei^^...aber das ist einfach glück oder pech denke ich mal, auf jeden fall hast du es ja geschafft. :)

noch eben eine anmerkung: ich war eigentlich immer der auffassung, dass ppp parlamentarisches patenschaftsprogramm heißt und nicht parlamentarisches partnerschaftsprogramm... wenn ich jetzt falsch lieg tut's mir leid... :wink:

vielleicht, wenn die orgas sich zusammenschließen, sehen wir uns ja am schluss des austauschahres in wahsington.

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Ich glaube du liegst richtig, was die Ausformulierung des PPP angeht! Ich habs auch bekommen und in meinem Brief von YFU steht: "....herzlichen Glückwunsch zum Parlamentarischen Patenschaftsprogramm usw. etc. ..."
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Beitragvon elenager » 06.04.2006, 21:14

*Julchen* hat geschrieben:
elenager hat geschrieben:hey, find den bericht richtig gut, sehr umfassend und informativ...

eigentlich voll gemein, dass sich bei dir 100 fürs ppp beworben haben und bei mir nur drei^^...aber das ist einfach glück oder pech denke ich mal, auf jeden fall hast du es ja geschafft. :)

noch eben eine anmerkung: ich war eigentlich immer der auffassung, dass ppp parlamentarisches patenschaftsprogramm heißt und nicht parlamentarisches partnerschaftsprogramm... wenn ich jetzt falsch lieg tut's mir leid... :wink:

vielleicht, wenn die orgas sich zusammenschließen, sehen wir uns ja am schluss des austauschahres in wahsington.

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Ich glaube du liegst richtig, was die Ausformulierung des PPP angeht! Ich habs auch bekommen und in meinem Brief von YFU steht: "....herzlichen Glückwunsch zum Parlamentarischen Patenschaftsprogramm usw. etc. ..."


jo...aber hab mir mal so überlegt..ist ja eigentlich egal...hauptsache man hat's. wollt da jetzt auch nicht irgendwie komisch oder verbessernd klingen oder so.. ich hab auch lange gedacht, dass das eben partner etc... heißt... sry... wollt dich nur drauf aufmerksam machen..:) :wink:
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Beitragvon Wakeboarder » 13.04.2006, 12:51

Okay, habs geändert...
Danke für die positive Kritik !!!
Ich schreib mal weiter wenn ich meine gastfamilie bekommen hab... Dauert ja hoffentlich nicht mehr allzu lang^^
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Lars hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach interpretieren Frauen gerne alles was ihr Aussehen, ihre Schönheit, ihre Intelligenz oder ihr Gewicht ;) angeht, falsch
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Beitragvon Wakeboarder » 28.04.2006, 15:15

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Lars hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach interpretieren Frauen gerne alles was ihr Aussehen, ihre Schönheit, ihre Intelligenz oder ihr Gewicht ;) angeht, falsch
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Beitragvon adrian_l » 30.04.2006, 10:25

elenager hat geschrieben:vielleicht, wenn die orgas sich zusammenschließen, sehen wir uns ja am schluss des austauschahres in wahsington.


Das wird leider nicht passieren, jede org plant den Washington aufenthalt für sich, meist geschehen die auch it anbderen Stipendienprogrammen aus anderen Ländern zusammen.
Es ist soweit ich weiß nur einmal vorgekommen, dass sich PPPler von verschieden Organisationen getroffen haben. Nähmlich als YFU USA 2003 pleite gegangen ist hat AFS die Betreuung der YFU-PPPler übernommen, einschließlich den Washington besuch.

mfg
Adrian
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Michi91

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Beitragvon Michi91 » 07.07.2006, 16:58

Danke für eure Infos zum PPP. Bin gerade dabei die Bewerbungsunterlagen fertig zu machen. Kann mir jemand noch einen Tipp zur Formulierung der Selbsteinschätzung geben?
Danke, Michaela

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Beitragvon Rike89 » 11.07.2006, 16:43

@michaela: (falls du nochmal hier vorbeischaust ;) )
kann dir meine selbstdarstellung auch schicken, mir haben "damals" so beispiele von andern auch ziemlich geholfen...

@wakeboarder: cooler bericht ;) sehn uns schon in 4 wochen in frankfurt und dann in washington :jumper:
LETS ROCK THE USA!

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[i] [in Erinnerung an ein 5-Stunden-Mammut-Marathon-Telefonat... ;) ]

Gast

Beitragvon Gast » 15.10.2006, 18:53

hey^^ und zwar hab ich da mal ne frage....vllt kann mir ja die jemand von euch beantworten....wär echt supa=)
ich hab mich auch fürs ppp beworben und noch imma keine einladung bekommen obwohl ja die gespräche im oktober oder november sind =(
dauert das imma so lange?
wenn ich mich jez noch bei einem anderen stipendium bewerbe, werde ich dann vom ppp ausgeschlossen? es gibt nämlich noch bei ef ein stipendium zu gewinnen
wäre toll wenn ihr mir helfen könntet^^ lieb grüße katha

KArolini

bald bald

Beitragvon KArolini » 26.10.2006, 17:36

hallo ihzr ich bin nru zufällig beim googlen heriauf gestoßen^^ aber sehr sher froh cih ahb am samsatg nämlcih mien ppp auswahlgespräch udn du ich in der 6. größten stadt deutschlands wohne sind heir die chancen eher gering aber gut .. um ehrlich zu seinen einen platz für die usa hab cih schon und ich nheme am PPP auch nur noch mal so zum erfahrung sammeln tiel ... solltes es was werden sschön ... (auch wenn cih das nciht denke) wenn nicht war es ne erfahrung und mit den fragen weißich dann auch on amerika besser umzu gehen^^ und ne erfahung ist es alle mal ..
also ich kann dir das auch cniht genau sagen einige wahlkreise haben einladungen schon bekommen andere nicht .... ka wie das bei ist ich drücke allen vollgenden leuten die daumen
liebe grüße
karolin

Paradies
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Beitragvon Paradies » 26.10.2006, 20:54

Also ich fand deinen Bericht auch sehr interessant, wie das mit dem PPP alles so abläuft, wirklich sehr interessant. Ich werde mich wahrscheinlich nicht bewerben, kann sich ja änder, aber da meine Eltern meinen Austauschjahr sehr wahrscheinlich finazieren, möchte ich lieber das die Leute, deren Eltern vielleicht nicht dass ATJ zahlen können, eine Chance haben. Und wünsche allen 08/09ern viel Glück ;) Und allen anderen natürlich auch ;)
Aber mich würde gerne auch mal dein Leben in den USA interessieren, bist ja zur Zeit dort, außer deinem ersten Bericht kam ja leider nichts mehr, fände ich schön einen weiteren Bericht von dir zu lesen. :jumper:

LG Paradies
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10.02.07 - Verpasst in Mainz (Caro & me @ JUBI)
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Gast

Beitragvon Gast » 27.10.2006, 12:23

Nur für alle, die sich fürs PPP bewerben wollen:
Ich habe das auch gemacht, war bei dem Auswahlwochenende, bin unter die letzten vier bekommen und hatte dann dieses Gespräch mit unserem Bundestagsabgeordneten. Bei AFS haben die uns noch erzählt, dass es hauptsächlich auf Persönlichkeit und Motivation ankommt, aber bei dem Gespräch ging es dann ausschließlich um Politik. Da ich damals noch in der neunten Klasse war und kein Wipo hatte, kannte ich zwar die Nachrichtenthemen, aber nicht so ausführlich das politische System. Ich hab das Stipendium dann nicht bekommen, aber im Nachhinein ließ sich auch vermuten, dass das ganze sowieso nur Betrug war: Der Glückliche, der fahren durfte, war bei den jungen Sozialisten (der Abgeordnete bei der SPD) und hat im Nachbardorf des Abgeordneten gewohnt. Da sein Vater ebenfalls in der örtlichen SPD tätig ist, kann man wohl annehmen, dass er mit unserem Bundestagsabgeordneten persönlich bekannt ist.
Ich will nicht sagen, dass der jetztige PPPler das Stipendium nicht verdient hätte, das hätten wir wohl letztlich alle, aber so wie er mir während des Gesprächs erschienen ist würde es zu dem Politiker passen, das Stipendium einfach "unter der Hand" vergeben zu haben.
Also alle ehrlichen Bewerber, ich wünsch euch viel Glück, aber macht euch keine Illusionen über die Politik in diesem Land!

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Beitragvon Faby89 » 27.10.2006, 14:44

du koenntest dich wenigstens einloggen, wenn du schon mehr oder weniger allen PPP-Stipendiaten vorwuerfst, wir haetten das stip nur unter der Hand und nich wegen Leistung bekommen...

dass es bei dem Gespraech auch um Politik geht (oder gehen kann, bei mir wars mehr polit. interesse) haette man sich auch denken koennen, die "verschenken" halt nich so einfach ihre Stipendien...

btw: ich hatte meinen M.d.B noch nie vorher gesehen, und meine Eltern waehlen nicht seine Partei...
Nick, mein Hostdad hat geschrieben:We will use a morphing program on the computer and slowly morph your and Sam's picture and keep sending those pictures to Germany, and at the end you look like Sam and we send him home and keep you here!
Sam, mein Hostbrother hat geschrieben:maybe we can adopt you!
Mrs. Meunier, Banddirector hat geschrieben: We'll lock him up in the band dungeons when he leaves.


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