"Wir holen Amerika zu uns" oder "Meine Gastschwester"

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beccilein
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Re: "Wir holen Amerika zu uns" oder "Meine Gastschwester"

Beitragvon beccilein » 07.01.2009, 21:59

hört sich super an , mit deiner gastsis... hast du fotos??

anele: klar denk ich schon, dass es was bringt es es gibt orgas die das anbieten.. 3 monate ats.. soll ich dir die links geben??
meld die per pm (wollen ja net spam ne ;) )
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Re: "Wir holen Amerika zu uns" oder "Meine Gastschwester"

Beitragvon Shinestar » 08.01.2009, 14:50

@Anele: Die Frage kam überhaupt nich blöd rüber ;)
Also ich würde sagen, dass sich sowas immer lohnt, egal wie lange ein Austausch stattfindet. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es nunmal eine Zeit lang dauert bis sich der Austauschschüler integriert hat und wenn dies soweit ist, dann ist die Zeit eben schon fast rum.

@beccilein: Natürlich hab ich Fotos :D aber ich möchte sie ehrlich gesagt nicht hier reinstellen, weil die hier doch jeder anschauen kann und ich nicht weiß was meine Gastschwester dazu meint. Und mir passt es einfach nicht so, wenn Bilder von mir im Internet rumkursieren... is aber net böse gemeint ;)

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Re: "Wir holen Amerika zu uns" oder "Meine Gastschwester"

Beitragvon Dantana » 08.01.2009, 15:11

@Anele

Also wie ich das hier in dem Thread schon mal erwähnt habe hat meine Freundin eine ATS aus Südafrika, für 3 Monate. Mitte Oktober ist sie angekommen und fährt am 13 Januar jetzt wieder.
Mir persönlich kam die Zeit sehr sehr kurz vor.
Ich weiß jetzt nicht wie gut sie sich in der Schule eingelebt hat, weil ich auf eine andere Schule gehe.
Ihre Freundinnen sind eigentlich die Freundinnen auch von ihrer Gastschwester, also sie hatte sich jetzt nicht selber welche gesucht oder so (ist ja okay, durch die Gastsis ist sie wahrscheinlich besser in den Freundeskreis reingekommen)
Ich finde, dass es ihr auf jeden Fall etwas gebracht hat. Ihr Deutsch ist viel besser geworden und hat viele Freunde gefunden und sie findet Deutschland einfach toll...
Wenn man das erste Mal einen ATS aufnimmt ist es für die Familie vielleicht auch erstmal so eine Gelegenheit das auszuprobieren und man kann herausfinden, ob man nochmal einen ATS aufnehmen möchte oder lieber nicht.
Ich bin der gleichen Meinung wie Shinestar. Jeder noch so kurze Auslandsaufenthalt ist auf jeden Fall sinnvoll. Auch wenn der ATS und die Gastfamilie schnell wieder aus dem gemeinsamen Alltag, an den man sich gerade gewöhnt hat, wieder rausgerissen werden.
Wie gesagt, wenn ihr das erste Mal jemanden aufnehmen wollt, sind 3 Monate sicher nicht verkehrt und es gibt bestimmt genug ATS, die aus irgendwelchen Gründen nur für 3 Monate wollen.
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Re: "Wir holen Amerika zu uns" oder "Meine Gastschwester"

Beitragvon Anele » 09.01.2009, 00:20

Na ja, das Problem ist eher, dass der/die ATS das "Zimmer" mit dem Büro meines Vaters teilen müsste und ich nicht denke, dass jemand das länger als 3 Monate machen würde ... meine Eltern denken halt, so kann man nicht länger leben, deshalb sind sie auch nicht wirklich davon überzeugt. Wir werden uns jetzt auch nicht gleich jemanden holen, da sollten sie des schon auch wollen, wär ja sonst blöd für den/die ATS ... Ich dacht halt vielleicht so vor dem Sommer, bevor ich fliege :-? Aber mal sehen, danke erstmal für die Tipps und so :mrgreen:
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And then we both started crying :cry:


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Re: "Wir holen Amerika zu uns" oder "Meine Gastschwester"

Beitragvon beccilein » 12.01.2009, 23:15

ist kein ding...
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Re: "Wir holen Amerika zu uns" oder "Meine Gastschwester"

Beitragvon Shinestar » 29.06.2009, 18:48

Puhhhh, hab schon lange nicht mehr geschrieben und zeitweise echt vergessen, dass es diesen Theard gibt… sorry…

Mittlerweile ist meine Gastschwester schon 10 Monate hier und ich bin todunglücklich, wenn sie wieder zurück nach Amerika muss! Eigentlich wäre es ja bereits in 11 Tagen soweit, aber so nett wie wir sind, darf sie länger bleiben :P das heißt noch 19 wertvolle Tage mehr, also noch insgesamt 30 Tage  über die ich unglaublich glücklich bin. Ich weiß jetzt schon wie ich dann am Flughafen steh und heul und sie am liebsten nicht gehen lassen möchte.

Ich weiß noch wie wir uns Gedanken gemacht hatten, wie es wohl sein wird, ob es funktionieren wird und ob sie es schafft sich zu integrieren. Als sie dann da war, war es richtig komisch, in Amerika war es eben ganz anders. Bei uns verdrückt man sich eben nicht sofort nach dem Essen wieder im Zimmer, bei uns redet man danach noch stundenlang, sodass das Geschirr manchmal wirklich noch bis 22 Uhr auf dem Tisch steht. Das war wohl wirklich ungewohnt für sie, und anfangs wusste sie nicht wie sie sich richtig verhalten soll. Auch dachten wir anfangs, dass es nicht so recht klappt mit der Klasse, aber mittlerweile wollen sie alle nicht mehr gehen lassen und sie hat eine menge neuer leute kennen gelernt, unter anderem auch meine freunde, die sie auch ins herz geschlossen haben, worüber ich sehr froh bin. Zunächst gab es ja von einigen Seiten Ablehnung, hat sich bis heute nichts geändert, aber es gibt trotzdem leute, die sie gerne haben.
Ihre Klasse scheint sehr froh zu sein über jemand, der ihnen in englisch hilft, kann ich verstehen, ich habe auch oft davon profitiert und sehr viel neues gelernt. Ist schon praktisch, wenn man jemanden zu hause hat, der einem kurz das referat korrigiert oder einfach mal so hilft. Muss jetzt nicht unbedingt bei Englisch sein, auch bei anderen Fächern, bei denen ich mich nicht so gut auskenne, hatte sie oftmals richtig den Durchblick. Wir ergänzen uns also richtig guuuuut 

Man glaubt gar nicht wie schnell 10 Monate vergehen können, manchmal denke ich, dass die zeit einfach viel zu schnell vergangen ist und sie einfach noch mal 10 monate dranhängen sollte. An anderen Tagen ist es manchmal auch richtig anstrengend gewesen alles doppelt und dreifach zu erklären. Aber letztendlich ist es eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Ich finde bei uns war es besonders, weil wir uns nicht nur mit ihr so gut verstanden haben, sondern auch mit ihrer Familie. Wir haben wirklich sehr oft telefoniert, sie haben uns besucht und es ist echt eine richtige freundschaft enstanden. Egal ob ihre Eltern, Brüder oder Oma&Opa, wir kennen sie jetzt alle, haben tolle Gespräche über die Unterschiede hier und in den USA geführt und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann zu ihnen gehen werde. Dann werde ich sehen, wie es in den USA wirklich ist …  denn den Erzählungen zu urteilen, ist ihr leben komplett anders.

Ich kann es somit jedem empfehlen, der die möglichkeit hat jemanden aufzunehmen, lasst euch diese chance nicht nehmen! Es ist toll, das ganze einmal von einer völlig anderen seite zu sehen und bringt euch wirklich viel. Später möchte ich wieder jemanden nehmen, um diese Erfahrung noch einmal zu machen. Wahrscheinlich nehmen wir dieses Jahr niemanden auf, eigentlich schade, aber ist eben schon eine finanzielle Belastung… aber ich seh es schon kommen, wenn sie erst einmal weg ist, dann werden meine eltern merken, dass es „ohne leben im haus“ nicht geht!


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