Ich mitten in den USA

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Puuchiko
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Ich mitten in den USA

Beitragvon Puuchiko » 18.11.2006, 05:09

Hey meine Liebsten,

Okay, heute ist der 17.11.2006 und ich bin auf den Tag genau drei Monate hier in den Vereinigten Staaten – kaum zu fassen!
Vor genau drei Monaten hab ich voller Aufregung meine Koffer gepackt, um mit meiner Gastmutter und meinem Gastbruder aus Italien zu leben und heute hab ich meine Koffer gepackt, um aus demselben Haus auszuziehen, auf das ich seit März gewartet habe. Und meine Gastmutter war nicht einmal da, um mich zu verabschieden.

Aber mal von Anfang, da ich ja eine ganze Menge an Erzählungen nachzuholen habe. :wink:

Ich bin also vor genau drei Monaten nach einem absoluten Horrorflug angekommen und wurde von meiner Gastmutter, Emanuele (meinem Gastbruder aus Italien) und den beiden Austauschschülerinnen von meiner Gastschwester (Louise aus Dänemark und Saori aus Japan) abgeholt und alles war neu, spannend, aufregend und gut.
Ich hab meine ersten amerikanischen Bekanntschaften gemacht, das erste Mal WalMart besucht und bin das erste Mal zu Sonic gefahren. Das erste Wochenende mit den drei anderen, mit denen ich noch so viel Zeit verbringen würde, war toll und wir hatten jede Menge Spaß, auch wenn wir uns kaum kannten.
Louise und Emanuele waren diejenigen, die ununterbrochen redeten und Saori und ich waren diejenigen, die etwas stiller waren.

Am Montag hatte ich dann meinen ersten Heimwehanfall – und zwar heftig! Ich hab praktisch den ganzen Morgen durhgeheult und mit meinen Eltern und meinem Cousin telefoniert und das Heimweh hielt auch bis Mittwoch an, bis die Schule begonnen hat.

Und wieder war alles neu, spannend, anders und aufregend, aber auch sehr irritierend und beängstigend. Emanuele hatte seine Freunde vom soccer-team und ich hab einfach auf gut Glück verschiedene Leute angesprochen, mir die Räume zu zeigen etc. Alles in allem hab ich die meiste Zeit damit verbracht, die Räume zu finden, zu frieren (die Klimaanlage in der Schule ist tödlich kalt!) und mit Leuten zu reden, deren Namen ich mir nicht merken konnte.
Lunch war schrecklich, weil ich niemanden kannte und einfach irgendwo bei irgendwelchen Nerds saß.

Am Freitag war dann mein erstes Footballgame und ich hab Leute kennen gelernt und wir haben den Abend bei jemandem zuhause verbracht, auch wenn ich zugeben muss, dass ich die meiste Zeit damit verbracht hab, mich mit einem Jungen namens Jake zu unterhalten. Emanuele hat übrigens auch gleich seine Karriere als Casanova gestartet und mit dem ersten von hundert folgenden Mädchen rumgeküsst.

Im Laufe der Zeit hab ich immer mehr und mehr Leute kennen gelernt und den Kontakt zu den einen Leuten verloren, aber dafür neue bekommen und meinen festen Lunchtable gefunden.
Ich bin dem Tennisteam beigetreten und hab meine beste Freundin Cassie für die Zeit kennen gelernt. Tennis zu lernen war total spaßig – der Stolz, wenn man zum ersten Mal den Ball trifft und er dort landet, wo er landen sollte - und die Hitze hat mich beinahe umgebracht. Das Tennisteam war sehr nett und hat mir über den Anfang hinweggeholfen. Irgendwann kamen dann auch die ersten Tennismatches und Anfang Oktober hab ich die Tennissaison erfolgreich mit meinen ersten Siegen beendet. Ich war so stolz auf mich! In der Zwischenzeit hab ich mich mit Lindsay angefreundet, die ich vorher bemerkt hab, aber nie dachte, dass wir uns mal anfreunden wuerden, geschweige denn, dass wir mal enge Freundinnen werden würden und dass sie diejenige sein würde, die immer bereit ist, mich überall abzuholen und rides zu geben.

Ich habe praktisch jedes Wochenende mit Lousie und Saori verbracht und bin jeden Freitag auf ein Footballgame gegangen. Ein Wochenende zuhause zu verbringen? Undenkbar! Wenn ich an Deutschland denke, wo Freitag Abend zuhause zu sein total normal war... Hier komm ich mir vor wie ein Loser, wenn das vorkommt.

Und während die Tennissaison und der Sommer langsam zu Ende gingen, wurde auch zuhause bei meiner Gastfamilie alles langsam aber sicher schlechter.
Emanuele und meine Gastmutter gerieten mehr und mehr in Streitereien über Regeln, Mädchen, curfews und andere Dinge. Emanuele war nie zuhause und meine Gastmutter war nie zuhause, was mich allein in dem Haus mit den Hunden ließ.

In der Schule hab mich immer mehr eingerichtet und bin zu der Meinung gekommen, dass Amerikaner irgendwie schon dick, faul und nicht sehr smart sind. Jedenfalls zum (Groß)teil.

Ich HASSE die Abhängigkeit hier, weil ih überall und zu jeder Zeit rides brauche und nicht einmal zum Supermarkt gehen kann, um Zahnpasta zu kaufen.

Der Style hier in der Schule ist auch ganz anders. Die achten total nicht darauf, was sie anziehen und manche kommen ganz im Ernst in Pantoffeln, Schlafhose und schmutziges Schlabbershirt zur Schule und geben auch noch zu, so geschlafen zu haben und einfach nur zu faul gewesen zu sein, sich umzuziehen. Eeew, oder? Manche sehen echt einfah aus wie Penner... Aber dafuer sind sie IMMER geschminkt und die Haare sind IMMEr geglaettet. Das ist so lustig. Die Maedchen laufen in Jogginghosen und Schlabbertshirt rum, aber haben Make-Up, Wimperntusche, Eyeliner, Lidschatten, Lipgloss und perfekt geglaettete Haare. Roecke gelten als "Dress-Ups" und generell, was wir in Dtl. tragen, ist zu dressed-up hier.

Am 26. September war mein 16. Geburtstag und meine Freundinnen haben mir Geschenke gekauft und kaum einer hat es vergessen. Von meiner Gastmutter hab ich einen Buchgutschein bekommen und von Emanuele etwa 1 ½ Monate später eine Taucherbrille.
Am folgenen Samstag hatte ich meine Geburtstagsparty, zu der zwar alle zugesagt haben, aber nicht einmal die Hälfte aufgetaucht ist. Meine besten Freunde waren allerdings da und wir hatten trotzdem einen schönen Abend. Allerdings war ich verdammt enttäuscht, auch wenn ich noch lernen sollte, dass Amerikaner nicht die zuverlässigsten Menschen sind.

Mit der Zeit begann meine Gastmutter immer unzufriedener mit Emanuele zu sein und Emanuele begann immer unzufriedener mit meiner Gastmutter zu sein. Er fiel in Mathe durch, kam nicht nach Hause, wenn er nach Hause kommen sollte, schwänzte Nachhilfe und log meine Gastmutter an. Meine Gastmutter spionierte ihm nach und sah nur schlechte Dinge, in allem was er tat.

Ich hab versucht, so viel wie möglich mit Freunden zu machen, weil ich weder die Streitereien noch das Alleinsein zuhause ausgehalten habe. Ich hab einen Jugnen namens Brian kennen gelernt und sehr viel Zeit mit ihm verbracht und wir haben entschieden, dass er von da an mein amerikanischer großer Bruder ist, weil ich schon immer einen großen Bruder wollte. Brian ist ein absoluter Christ und ich bin durch ihn mehr in die Christenszene geraten.

Am 14. Oktober war dann auch unser Homecoming Dance. Jake hat mich etwa eine Woche vorher gefragt, ob ich mit ihm gehen möchte und hat auch für Louise und Saori Dates gefunden. Wir sind also in einer großen Gruppe essen gegangen und danach zu dem Tanz. Es war schön und wir haben slowgedanced und Händchen gehalten und Fotos gemacht. Danach sind wir noch zu jemandems Haus gefahren, aber es war langweilig. Jake ist also zu seinen Freunden aufgebrochen und Brian hat Louise, Saori und mich nach Hause gebracht und ist für „eine Minute“ ins Haus gekommen – und bis fünf Uhr am Morgen geblieben.

Ich hab verschiedene Church Youth Groups besucht und in einer davon Alicia kennen gelernt. Ich hab sie vorher schon bemerkt, aber es kam mir nie die Idee, dass wir uns mal anfreunden könnten.

Meine Gastmutter hat Emanuele gegen Ende Oktober bis Anfang November ungefähr viermal aus dem Haus geworfen und Rotary hätte ihn beinahe nach Hause geschickt. Ich möchte jetzt nicht alle Gründe hier aufzählen und er hat es vielleicht verdient, vielleicht aber auch nicht. Er hat vielleicht gelogen und alles, aber meine Gastmutter war auch nicht ganz unschuldig. Sie hat ihm gesagt, er soll Dinge machen, von denen sie genau WUSSTE, dass er sie nicht machen würde und als genau das passiert ist, hat sie Rotary angerufen und gesagt, er hält sich cniht an die Regeln. Auch wenn diese speziellen „Regeln“ total lächerlich waren, meiner Meinung nach.

Außerdem hat sie uns praktisch verboten, miteinander zu reden, weil sie meinte, dass Emanuele mich zu sehr manipuliert. Wir durften also weder hoch in mein Zimmer zum reden noch runter in sein Zimmer, also haben wir uns per SMS verständigt.

Jedenfalls war Emanuele beinahe im Flugzeug auf den Weg nach Italien, als seine AreaRep und seine Lehrerin sich für ihn eingesetzt haben. Nun lebt er bei einem sehr sehr reichem Ehepaar, die ihn machen lassen, was er will, und alle sind glücklich. Außer mir.

Ich hab meine Gastmutter zwar sehr sehr gerne, aber ich wollte nicht mehr dort leben. Es ist mir egal, ob ihr denkt, ich bin eine schlechte Austauschschüelerin oder verwöhnt oder sonstwas, aber es war meine Entscheidung zu wechseln und es war nicht einfach.

Meine Gastmutter hat zehn Hunde und ist schlichtweg überfordert mit ihnen, finde ich. Die Hunde erledigen überall im Haus, das so unordentlich ist, dass man nicht durchs Wohnzimmer gehen kann ohne über Möbel und allerlei Zeugs klettern zu müssen, ihr Geschäft und stinken total. Außerdem sind sie laut und bellen wirklich alles und jeden an, die vorbeikommen – man stelle sich also alle zwei Minuten neun bellende Hunde auf einmal vor!
Der zehnte Hund ist der Lieblingshund von meiner Gastmutter und überall mit im Auto. Leider ist er der stinkendste und atmet total laut und ist total ekelhaft und hat sowas um seinen Kopf und sößt damit alles und jeden an und wirft alles um – man sollte doch meinen, dieser angeblich intelligente Hund lernt nach zwei Monaten mit seinem Kopteil umzugehen...

Außerdem war es eben nur meine Gastmutter und ich zuhause und meine Gastmutter arbeitet – oder was auch immer sie tut – ziemlich viel. Manchmal ist sie allerdings auch einfach nach Kansas City gefahren und dort den ganzen Abend geblieben und Emanuele und ich sitzen zuhause, warten auf sie fürs Abendessen und machen uns Sorgen, dass sie in einem Autounfall gestoben ist.

Ich hab es jedenfalls einfach gehasst, alleine zuhause zu sein. Ohne Internet, ohne Fernsehen und mit einem Telefon, mit dem nicht außerhalb von Harrisonville telefonieren konnte. Ich hab jedesmal Heimweh bekommen und versucht, mit meinen Freunden abzuhängen, aber ich brauch einfach ein Zuhause, in dem ich auch sein möchte.

Ich weiß nicht. Meine Gastmutter hat zwar nette Seiten, aber auch einige nicht so liebe Dinge gedreht, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen möchte und meine Lehrerinnen in der Schule haben sich angefangen, Sorgen um mich zu machen.

Durch Emanuele wusste jeder über sie Bescheid und außerdem hatte sie vor zwei Jahren ein Mädchen von AFS aus Norwegen, die nach einigen Monaten ausgezogen ist. Mit hat sie erzählt, dass das Mädchen total schrecklich war und gelogen und gepartyt und getrunken und weiß der Geier was gemacht hat – alle anderen haben gesagt, dass sie total offen und lustig und nett war.
Wie auch immer, Sophie (ihr Name) hat zu etwa derselben Zeit wie Emanuele und ich gewechselt und seitdem ist meine Gastmutter nicht mehr erlaubt, AFS-Schüeler aufzunehmen. Das war auch der Grund, weshalb Emanuele nicht nach Hause musste, weil seine Lehrerin seine AreaRep angerufen hat und ihr das gesagt hat.
Ich schätze, nun weiß ich, warum sie zu YFU gewechselt ist, anstatt bei AFS zu bleiben.

Meine französischlehrerin – sie ist einfach die beste! Ihr Unterricht ist zwar unglaublich schlecht, aber sie ist so lieb und lustig, dass es alles ausgleicht – hat die ganze Sache dann in die Hand genommen, als ich mit ihr darüber geredet hab und meinen AreaRep angerufen und alles. Ich hab ebenfalls mit ihm gesprochen und plötzlich ist dann alles ganz schnell gegangen.

Eine Woche später hat Alicias Familie angeboten, mich aufzunehmen, YFU hat ein Interview gemacht und ich musste es meiner Gastmutter beibringen.

Wir haben das Wochenende mit meiner gastschwester Beth und Louise und Saori verbracht und wir drei Austauschschülerinnen haben reiten gelernt. Es hat echt Spaß gemacht und wir haben am nächsten tag dann die Pferde von meiner Gastmutter geritten. Danach sind sie und ich Weihnachtsschmuck und Bücher kaufen gegangen und hatten ein paar echt schöne Stunden. Nach dem Abendessen hab ich mich dann durchgerungen und ihr gesagt, dass ich wechseln möchte.

Meine Eltern – die mich seit Wochen in einer anderen Familie sehen wollten - wollten, dass ich YFU anrufe und um Beistand bete und die Schuld auf sie (meine Eltern) schiebe, aber ich wollte das nicht. Es war meine Sache und irgendwie meine Verantwortung.
Es war, ehrlich gesagt und nicht anders zu erwarten, ziemlich schwer und schrecklich und ich möchte nie nie nie nie nie nie nie wieder so etwas machen, aber letzten Endes haben wir uns darauf geeinigt, in Kontakt zu bleiben.

Mittwoch hab ich ihr dann gesagt, dass ich zu Alicia ziehe und am Donnerstag hab ich meine Koffer gepackt, um heute, Freitag, umzuziehen. Von meiner Gastmutter hab ich mich vor der Schule im Auto zwischen Tür und Angel verabschiedet und wie gesagt war sie abends nicht einmal da, um Tschüss zu sagen. Nichtsdestotrotz hab ich überall kleine notes hinterlassen mit Dingen wie „Thanks for fixing me dinner“ etc.

Und nun lebe ich bei Alicia und ihrer Familie und bin irgendwie von einem Extrem ins andere gerutscht. Ich habe nun Eltern, Kathy und Mike, zwei Schwestern (Alicia, 16 und Ashley, 14) und zwei Brüder (Mike, 17 und Morgan, 12). Morgan ist einfach der süßeste Junge und extra aus seinem Zimmer ausgezogen für mich. Er hat seine Sachen jetzt bei seinem Bruder im Zimmer und schläft auf dem Sofa, was er aber immer macht.

Außerdem bin ich jetzt im Schwimmteam, was einfach nur toll ist. Die Leute sind supernett und es macht echt Spaß, was ich absolut nicht erwartet hab. Ich bin nur eingetreten, weil ich was nach der Schule machen wollte und Sport brauchte, weil ich hier total zunehme, aber jetzt liebe ich es. Das halbe Team hat wie ich dieses Jahr gestartet und die coach ist total nett und es tut wirklich gut, jeden Tag zwei Stunden zu schwimmen, wenn es auch ermüdend ist und hungrig macht.

Und ich glaub, das wars so ziemlich grob über meine letzten drei Monate hier mitten in den USA. Falls irgendwer von euch bis hier unten gelesen hat – ihr Internetfreaks! *lach*

Das sind jetzt anderhalb Stunden und über vier Seiten WordsDocument von mir – ihr seid dran! Ich möchte ganz ganz ganz ganz viele Mails von euch zurück und ich wird sogar antworten können, da ich jetzt ja Internet hab. :D

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Beitragvon Texasrose » 18.11.2006, 10:28

Hallo Puuchiko,
ich finde es sehr tapfer von dir, wie du das alles gemacht hast. Das du bei deiner Gastmutter ausgezogen bist, kann ich total verstehen, denn man kann doch als Austauschschüler nicht immer alleine zu Hause sein, das ist doch dann keine Familiensituation. Als dein Gastbruder noch da war, ging es wahrscheinlich noch, aber danach ist das total nachzuvollziehen, denn dann warst du ja ganz alleine dort. Und ich muss dir gratulieren, du kannst so stolz auf dich sein, ich weiß wie schwer solche Aussprachen sein können, und es ist so wichtig das du es trotzdem gemacht hast. Und es freut mich so das sich deine Situation jetzt so verbessert hat, und ich hoffe das der Rest deines Jahres jetzt einfach nur noch traumhaft wird.
Viele Grüße
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Beitragvon sky » 18.11.2006, 14:03

da kann ich texasrose auch nur zustimmen .
Ansonsten ist dein bericht echt klasse gworden, und liest sich echt flüßig .

achja ( diese hunde war der zehnte ne französische bulldoge??) meien tante hat so einen undie viecher grunzen nru und sind einfahc ätzend auch wenn keienr deren hunde stinkt. also weiß ich wie shceieß sowas sein kann .... :-?
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Beitragvon Paradies » 18.11.2006, 15:56

Find den Bericht sehr schön, er ist sehr gut lesbar und fände es auch interessant noch mehr berichte von dir lesen zu können ;)
Außerdem find ich es wie die anderen vor mir auch schon gesagt haben, sehr tapfer und alles, ich würde auch nicht gerne den ganzen tag alleine zu Hause sein, naja und 10 Hunde find ich persönlich auch a bissel viel...aber deine neue Familie hört sich sehr gut an, 4 geschwister und 2 eltern da ist bestimmt immer einer daheim und du musst net mehr alleine zu Hause sein ;) Hoffe das dein restliches Jahr super wird.
Viel Spaß von mir noch und über weitere Berichte würde ich mich auch sehr Freuen :wink:

Lg Paradies
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Beitragvon Georgia Girl » 18.11.2006, 17:36

wow, krass, dass dus so lange mit so vielen Hunden ausgehalten hast. Da hätte ich wahrscheinlich schon beim erstmaligen Betreten des Hauses wieder umdrehen wollen. (mag HUnde nicht besonders, bzw. vor so vielen hätte ich Schiss)
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Beitragvon Puuchiko » 18.11.2006, 18:00

Whua, danke liebe Leute. :drueck:
You made my day! Ich hatte echt voll das Gefühl, dass ich voll die Versager-Austauschschülerin bin und so, aber ihr habt mich wieder aufgemuntert. :D

@Georgia Girl: Ich hatte schon immer Angst vor Hunden, aber mittlerweile gar nicht mehr. Mögen tu ich sie trotzdem nicht. :goebel: :wink: :mrgreen:

Ja, ich hoffe auch, dass es hier besser wird und ich fühl mich hier bisher sehr wohl. Mein Gastvater ist voll cool und war die ganze Zeit like "Kissen. Holt ihr ein Kissen. Wenn sie das niht mag, kaufen wir ihr ein neues." "Ieeh, holt ihr eine neue Decke, die hier riecht nach Morgan." "Gib mir deinen Laptop, ich mach dir Internet." "Handtuch. Wir müssen dir ein Handtuch kaufen. Und einen Adapter, deiner ist so komisch." *lach* :)

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Beitragvon sky » 19.11.2006, 13:41

ne du darfst dich nicht als versagerin fühlen , jeder hat doch so seien großen ganz großen und kleinen probleme im ATJ . :wink:


deinen neuen hostdad stell ich mir wie so nen wirbelwind vor, der alles perfekt ( im positiven sinne :wink: ) haben will und dier deine zeit einfahc nur super gestallten will .
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Beitragvon _Rory_ » 19.11.2006, 13:56

wow also ich freu mich auch total für dich,dass du ne neue Hostfam hast..dein neuer gastdaddy scheint ja mal voll nett zu sein und der kleine 12-jährige hört sich auch übelst süß an ;) ich wünsch dir noch ein wunder wunderschönes jahr ;)

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Beitragvon Lumpi » 19.11.2006, 14:01

Hey hey du Aachenerin in der weiten Welt :wink: Will nicht wieder alles von den anderen wiederholen-stimme aber komplett zu :wink: Und deine neue Fam hört sich für mich wie eine absolute Traumfamilie an! 4 Kinder kleine, wie große!! :up: Ich wünsch dir alles gute, und dass es jetzt Berg auf für dich geht :wink:
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Beitragvon YTH » 20.11.2006, 01:35

Juhuu! Du bist wieder aus der versenkung aufgetauchT!!!!!!! Glaube mir, es ist alles viel einfacher und angenehmer, wenn man eine Familie hat, in der man sich super wohl fuehlt! Ich denke, dass Du es richtig gemacht hast! Und die Geschichte mit der anderen Austauschschuelerin zeigt ja auch, dass es nicht deine Schuld sein kann! Ansonsten kam mir dein Bericht der ersten tage, vor allem in der Schule, doch sehr vertraut vor :D
machs gut!
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Beitragvon Puuchiko » 20.11.2006, 03:37

Hey danke, ja, mir gehts hier ziemlich gut.
Wir haben heute mein Zimmer eingerichtet und es ist tausend mal mehr MEIN Zimmer hier als es in meinem alten zuhause war. Die sind alle sehr lieb und meine Gastgeschwister sind so unendlich süß... ^^
Auch wenn man sich erstmal an die Familie gewöhnen muss, weil die sich gerne gegenseitig anschreien, beschimpfen und fertig machen, aber eben nicht ernst gemeint. :wink:

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Beitragvon Die Esthi » 20.11.2006, 09:04

hallo meine liebe thu :drueck:

ich hab deinen bericht ja schon als rundmail bekommen und ich hab mich sooo drüber gefreut noch mal was von dir zu hören..freut mich dass es dir jetzt bei deiner neuen familie gut geht :D das wird da bestimmt alles besser.. und ich glaub auch du hast das alles richtig so gemacht!

hab dich lieb deine esteri

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Beitragvon schokobaellchen » 20.11.2006, 11:46

Georgia Girl hat geschrieben:wow, krass, dass dus so lange mit so vielen Hunden ausgehalten hast. Da hätte ich wahrscheinlich schon beim erstmaligen Betreten des Hauses wieder umdrehen wollen. (mag HUnde nicht besonders, bzw. vor so vielen hätte ich Schiss)


da stimme ich dir mal voll und ganz zu ;) die 2hunde bei meiner gastfam ham gereicht :goebel:

Finds aber echt krass,dass du das so lange durchgehalten hast da.Ich mein du hast geschrieben man wäre kaum durchs wohnzimmer gekommen und dazu auch noch 10Hunde...das wäre für mich direkt grund genug zum wechseln gewesen :o
Jetz wünsch ich dir vieeeel Spaß mit deiner neuen Fam =)

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Beitragvon Sloane » 20.11.2006, 20:28

lol, ich wette, meine "exgastmutter" erzaehlt das auch ihrem naechsten ATS, dass ich so ein boeses Maedel war.
sie faengt ja jetzt schon damit an udn vergleicht mich mit so nem gothic girl vom letzten jahr, das geraucht hat, ne lesbe war und do not click! angeguckt hat. (ich hab nix gegen solche leute, aber das is so ziemlich das gegenteil von was ich bin) :roll:
'If you are first you are first. If you are second you are nothing.'
-Bill Shankly

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Beitragvon Puuchiko » 24.11.2006, 06:53

HAPPY THANKSGIVING!

@Lumpi: Viele Grüße nach meinem wunderschönen Aachen!!
@Esthi: :drueck:

Ich hab den Tag praktisch nur mit Gilmore Girls gucken, Fotos machen und essen verbracht. :lol:

Hier sind ein paar Fotos von mir und meinen Geschwistern.

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Meine beiden Schwestern und ich beim Gilmore Girls gucken. They're amazing!

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Und wieder wir beim Gilmore Girls gucken und komische Gesichter machen. :lol:

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Meine Schwester Alycia und ich beim Shoppen. :lol:

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Mein kleiner Bruder und ich. Ist er niht süß? ^^

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Und wieder wir drei.

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Das ist übrigens mein italienischer Nicht-mehr-Bruder und ich. ;)


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