Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

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kleinerfreak
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Beitragvon kleinerfreak » 29.01.2006, 21:08

Also bei YFU geht es definitiv!

Aber ob man dann tatsächlich in die Fam kommt hängt halt auch davon ab ob die Org einen Ansprechpartner in der Nähe hat und ob die Familie geeignet erscheint (Verwandte bzw deutschsprachige Fams sind NICHT erlaubt)

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Beitragvon Anne-sternchen » 20.03.2006, 19:20

Ich gehe mehr oder weniger privat weg und ich denke nicht,dass es insgesamt soviel billiger ist...ich finde es ist ein vortel,dass ichweiß,das das geld,das wir bezahlen nicht in werbekampagnen für irgendwelche orgas gesteckt wird,sondern meine persönliche schulbildung im ausland finanziert....glücklicherweise hab ich einen lehrer da drüben,der die gröbsten dinge organisiert,ist also doch ziemlich ähnlich wie bei einer orga....nur,dass es keine vorbereitungstreffen und sowas gibt.

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Beitragvon MissKiwi » 22.03.2006, 23:01

Ich war privat weg und kann nur sagen: Es ist (zumindestens in NZ) längst net so nachteilhaft wie es hier (teilweise) dargestellt wurde (auch wenn es definitiv cons hat aber dazu gleich).
In NZ is es zu erst einmal ÜBERHAUPT kein prob, das ganze privat zu machen. Die schule haben fast alle international departments, die suchen dir die gastfamilien, du kannst jederzeit wechseln, du hast einen vertrauenswürdigen ansprechspartner und wenn du sogar die schule wechseln möchtest, is des auch kein prob. Zudem macht das selber organisieren einen heidenspass und is schon einmal vorbereitung genug (ebenso das alleinige fliegen, du lernst eben selbstständigkeit), zumal dann ja uch noch dieses forum hinzukommt, insofern Vorbereitung is allemal abgedeckt.. Vor Ort is es eigentl total egal, ob du mit org da bis oder net (wobei es da sicherlich auch auf die jweilige org ankommt). Wir waren ungefähr 12 deutsche oder so, drei davon ohne org und der rest mit und wir alle hatten unser international department als ansprechpartner, ich genauso wie die, die mit eurovacances oder sonstwem da waren, die haben sich näml eunen dreck um die leute dort gekümmert! Da macht es also auch keinen unterschied und geld gespart hast du sicherlich.
Einziges prob die Rückkehr.... Die war für mich ein viel größeres prob (was ich zugegebenermaßen auch net einkalkuliert hatte), ich war net im geringsten vorbereitet etc. und hab mich dann aus lauter verzweifelung durch meine englischlehrerin an AFS gewandt, konnte zu einer NB und bin jetzt sogar ehrenamtl mitarbeiterin, habe tausend tolle leute kennengelernt, die alle tolle erfahrungen mit anderen AFSern und VB's und weiss gott nich was hatten und frage mich, ob ich net mit AFS hätte gehn sollen... Das wäre für mich ein noch größerer gewinn gewesen, aber nur, wegen der NB und den ehrenamtl tätigkeiten (die mir eben helfen, mein ATJ besser zu verarbeiten und auch anderen leuten zu helfen, dass ihres genauso toll wird wie meins), andere Orgs beiten sowas ja manchma gar net erst an und dann denke ich, kann man sich diese euros lieber sparen!

Sprech jetzt aber nur von NZ, anderes kann ich net sagen, in den USA oder so würd ichs vielleicht auch net machen, geschweige denn Lateinamerika oder so, aber NZ is wirklich kein ding...
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Dany

Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Dany » 31.05.2008, 14:12

Ich habe mal eine Frage wie ist das mit der Schule
muss man da irgendwelche Gespräche führen also mit
der Schule in Deutschland? Und kann mir einer eine genaue
Summe nenne vom dem Schulgeld was man ahlen muss in
den USA? Wie ist das mit Taschengeld und? Kann mir
irgendwer mal sagen wie viel er bezahlt hat in einer Familie
die er kannte?
lg Daniel :roll:

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Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon ESeifer » 01.06.2008, 14:33

also ich wollte auch mit YFU nach Rumänien und hatte schon eine Familie.
Des machen die auch, allerdings geben sie dir keinen Preisnachlass
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Gast

Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Gast » 18.06.2008, 21:32

Hat einer von euch einen Schüleraustausch privat nach Italien organisiert?
Wenn ja , wie ist es abgelaufen mit visa , schulgeld(wie hoch?billiger als mit ner orga?),
schule allgemein ect? Wir haben halt Bekannte in Italien, die mir evtl. auch bei der
Suche nach einer Gastfamilie helfen würden... Ist das vom organisatorischen Aufwand
überhaupt machbar? Würd mich sehr freuen, wenn ihr mir da helfen könntet... :wink:

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Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Susk » 01.07.2008, 13:53

@Gast

eine freundin war privat in italien.
da italien ein eu-mitgliedsstaat ist, brauchts du (auf staatlichen schulen) kein schulgeld bezahlen und visum braucht man als eu-bürger auch nicht :D

kannst es ja privat probieren, wenn dir die oragnisation zu stressig wird(schule anschreiben, gastfamilie finden, etc) kannst du ja immer ncoh mit einer orga gehen.

frag doch mal im Italien-Fred nach, dort finddest du bestimmt gleichgesinnte :)
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Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Karen92 » 16.07.2008, 12:24

Hey,
also ich gehe auch privat und würde es glaub nicht mehr wagen.
Zwar hat die Schule ihre Gastfamilien aber es ist doch immer ein unsicheres Gefühl da, weil die Hostfams bisher nur für 2 Monate ATS aufgenommen haben.
Außerdem muss ich 100 Euro Gastfamilien-Geld (finde das ganz schön unverschämt, weil in Peru 100 Euro viel mehr wert sind als hier) und 150 Euro Schuldgeld, Schuluniform und Schulbücher muss ich auch noch zahlen.
Da kommt auch ganz schön was zusammen, mit Taschengeld wird das locker am Ende 5000.
Noch dazu hab ich erfahren, dass das ne Ganztagesschule ist, die nicht einmal eine Kantine hat.
Und natürloich müssen wir für 2 Monate jemand aufnehmen.
Würde aber auf jeden Fall fahren, wenn ich die Familie schon gut kenne und die keine 100 Euro im Monat will und die Schule noch andere Hostfams hat.
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Elo

Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Elo » 16.07.2008, 21:42

Karen: WAS? :o Kannst du denen nicht mehr "kuendigen"? Mal ehrlich, ich bin auch an der deutschen Schule Guayaquil und
1) die Familien, die sich es leisten koennen, ihre Kinder auf die Schule zu stecken haben alle genug Geld, ich war jedenfalls noch bei niemandem Zuhause, der keine Hausangestellten hatte. In Ecuador gibt es genug arme Leute, die mit 100 Euro oder Dollar ihren Lebensunterhalt bezahlen wuerden, gibt genuegende, die weniger verdienen. Finde ich echt eine Unverschaemtheit.
2) Wieso musst du denn jemandem aufnehmen? Muss man bei mir auch nicht, wird bloss gefoerdert, ich kenne aber jede Menge, die keinen aufgenommen hatten.

Ich persoenlich wuerde NICHT mehr auf die Deutsche Schule gehen, aber es war damals meine einzige Moeglichkeit, nach Suedamerika zu gehen (meine Eltern wollten mich erst garnicht weglassen, dann nach Europa und privat nach Suedamerika war schon echt das Hoechste!). Es ist zwar immernoch billiger als mit einer Organisation, da ich der Gastfamilie nichts zahlen muss (Buecher durfe ich garnicht kaufen :lol: , mit dem Schulbus fahr ich nicht und essen krieg ich von der Gastfam mitgegeben)
Klar, man kann das nicht auf alle Deutschen Schulen im Ausland verallgemeinern, aber ich kenne auch eine, die in Chile an der deutschen Schule war, die haargenau das selbe erzaehlt hat wie ich. Deutsche sind zwar keine/nur ganz wenige fuer kurze Zeit an der Schule, aber der Rest stammt praktisch ausnahmslos aus der Oberschicht, viele sind meiner und ihrer Meinung nach ziemlich oberflaechlich und materiell ausgerichtet. (Beispiel erster Schultag: Wie heisst du? - Karla. Hast du einen iPod? :roll: ...)
Man kann hier zwar trotzdem eine tolle Zeit haben, es sind auch nicht alle so und es gibt auch nette Leute, die gute Freunde sein koennen, aber meiner Erfahrung nach schon einige. Klar, es gibt ueberall oberflaechliche Menschen, aber ich fand es an der Schule einfach extrem und das waere in meinem zweiten Leben der ziehende Grund dagegen.

Rein aus Interesse: Wie lange willst du denn bleiben, Karen? In deinem Profil steht laenger als 12 Monate, willst du dort bachillerato/IB machen? Du hast ja ausserdem noch genug Zeit, dich bei Orgas zu bewerben!

Ausserdem haette ich manchmal gerne einen Ansprechpartner von der Orga gehabt. Es geht zwar auch ohne (an meiner Schule gibts z.b. eine Psychologin, die mir schon oefters geholfen hat wenn ich Probleme hatte und das echt Ernst nahm), ich stelle mir es aber beruhigender vor, wenn man weiss, dass der Betreuer nur ein Anruf entfernt ist.
Klar, das setzt wieder vorraus, dass der Betreuer seine Sache ernst nimmt und die Organisation serioes ist, aber ich denke, wenn man sich eine serioese Organisation raussucht, ist man letztendlich besser dran.

Insofern man nicht wegen den Finanzen es zwangslaeufig privat organisieren muss, wuerde ich an eurer Stelle eine Orga nehmen. Ich habe zwar keine wirklich "schlechten" Erfahrungen mit dem Privatorganisieren gemacht, sehe aber viele Vorteile in einer serioesen Organisation, besonders bei Problemen, eventuellen Familienwechsel, Fragen oder einfach diese "Zusammengehoerigkeit" stelle ich mir schoen vor :)

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Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Carolina.Girl » 17.07.2008, 00:08

Dany hat geschrieben:Ich habe mal eine Frage wie ist das mit der Schule
muss man da irgendwelche Gespräche führen also mit
der Schule in Deutschland? Und kann mir einer eine genaue
Summe nenne vom dem Schulgeld was man ahlen muss in
den USA? Wie ist das mit Taschengeld und? Kann mir
irgendwer mal sagen wie viel er bezahlt hat in einer Familie
die er kannte?
lg Daniel :roll:


Also ich musste in SC kein Schulgeld zahlen, weil ich im District gewohnt habe und somit war es mir erlaubt, wie allen Anderen auch, kostenlos auf diese Schule zu gehen. Public School halt.. und weil ich halt in dem District gewohnt habe, mit meinem Vater, ging das alles problemlos.
Wie das deine deutsche Schule so sieht, weiß ich nicht.. bei uns ist alles sehr locker, ich habe einen klasse Direktor und beide Schulen, sowohl die deutsche und die amerikanische, haben bei mir gar keinen Stress geschoben. Bin ich sehr dankbar & froh drüber gewesen und bine s auchi mmer noch. :)
Tashengeld.. gut. Ich hatte nun meinen Vater da, der dort gearbeitet hat, also haben wir das halt so gemacht.. musst du eben gucken.
Hast du denn eine Familie? Und wenn ja - hast du die einfach so bekommen oder sind es Bekannte.. oder Bekannte von Bekannten?!

Und dann mal von wegen pro/contra.. also ich kann nur Positives an einem privaten ATJ sehen! Zumindest bei mir war einfach alles super. Ich war halt mit meinem Vater da, aber war ja größtenteils in der Schule.. erst war es mit der Sprache immer ein Heckmeck, weil ich immer umschalten musste etc... aber es wurde besser und besser und jetzt rede ich wie ein Wasserfall - als hätte ich nie was Anderes gemacht. Sogar mit kleinem Southern Accent, wie mir gesagt wurde ;) Ich weiß noch, wie vorher immer alle sagten: 'Da wirst du ja nie selbstständig.. und von der Sprache, das bringt doch auch nix. Mit deinem Dad da..'
Tja, aber mein Dad konnte mir in der Schule eben auch nicht helfen. Meinen Freundeskreis hab ich selbst aufgebaut, die Sprache hab ich allein gelernt und auch alles Andere.. ich war so gut integriert & auch mein Dad hat von allem einfach nur profitiert! Seine Kollegen dort sind ihm genauso ans Herz gewachsen wie mir meine Freunde.. und wir waren beide traurig zu gehen!
Ich fand einfach nichts Negatives daran.. und ich fühle mich wie jeder Heimgekehrte gerade auch.. man will einfach nur zurück. Auch meinem Vater geht es oft so, wobei der das alles irgendwie einfacher hat momentan, mit dem Reintegrieren.
Ich kann einfach nur sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war.. das es so einfach super war & ich auch durchaus selbständiger geworden bin - als wenn ich dort nicht meine Aufgaben hatte und alles.. ich habe meinen Führerschein auch machen können, was mir nur Vorteile bringt und überhaupt.. einfach alles insgesamt - es war ein tolles Jahr! Wenn nicht das beste meines Lebens! :)
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Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Winky » 20.07.2008, 10:29

also mein Austausch is auch privat organisiert...
ein Lehrer auf unserer Schule hat das angeboten, der hat dann die Gastfamilie gesucht und auch da mit der Schule alles geregelt, war bis jetzt alles kein Problem
für die Familie zahlen wir 150€ in der Woche und für die Schule nix
es ist auf jeden Fall günstiger als über eine Organisation!

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Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Karen92 » 23.07.2008, 11:59

@ Lemony
am besten du guckst dir mal die Hp an, spanisch kannst du ja :D http://www.cbi.edu.pe/
Bleiben wollte ich Juni 09 bis August 10.
Abschluss mache ich dort warscheinlich nicht.
Insgesamt würde der Austausch ca. 5000Euro kosten und dass die 100 Euro verlangen find ich ein bisschen arg.
Das erinnert mich an eine Familie, die nur jemand aufnimmt zum Geld kriegen.
Überlege mir auch z.Z. ob ich nicht doch zu einer Orga gehe.
Was meinst du? Hab mich jetzt irgendwie auf Peru eingestellt, obwohl ich sehr zweifle.

Find ehrlich gesagt auch blöd auf eine deutsche Schule zu kommen, obwohl deutsch halt nur der Deutschunterricht ist.
Und man kann so ein Sprachdiplom machen.
Aber irgendwie möchte ich mein Abschluss in Lateinamerika machen.
Ist das irgendwie möglich? In Peru gibts das Humboldt Colegio, ist aber rein deutschsprachig und man kann da sein Abi machen, aber groß spanisch lernen ist das ja nicht.
Außerdem kann ich auch in Deutschland mein Abi machen.
Du hast mir gerade die Augen geöffnet.
Gibts die Möglichkeit in Südamerika 2 Jahre zu bleiben und ein Abschluss zu machen.

Aufnehmen müssen wir niemand, sie hat nur gemeint, es wär schön, wenn wir jemand finden würden, der Jan/Feb jemand aufnimmt. Nun, wir machen es nun selber :roll: Ist ja nur für 2 Monate und ist vielleicht auch ein bisschen gut für meine Vorbereitung für Peru.
Denkst du, ich soll mich vielleicht bei AFS bewerben.
Ich weiß halt schon, dass ich ein ein Viertel mit reichen Familien komme, dass ist für mich wichtig, weil ich nicht weiß wie ich mit der Armut klarkomme.,
Vermittelt AFS nur an Familien der Ober- und höhren Mittelschicht?
Mit ner Orga könnte ich halt keinen Abschluss machen und ich hatte schon eigentlich immer den Wunsch es im Ausland zu machen.
Das Problem ist halt auch, dass ich kaum Spanisch kann, fange erst mit dem richtig lernen an, und bei manchen Orgas brauch man Spanischkenntnisse.
Vor dem Privat Organisieren hab ich auch bammel, die Schule hat auch mit (zweimonatigen) Austauschen Erfahrung aber irgendwas unsicheres hat es.
Im Moment bin cih grad in so einer Phase, da würd ich glaub überall hingehen- aber Peru?
Meine Familie beeinflusst mich auch sehr negativ, die typischen Vorurteile gegenüber südamerikanischen Ländern.
Wenn das so weiter geht, gehe ich am Ende noch in die USA, obwohl ich da eigentlich nie hinwollte.
Ozeanien war und ist mein Traum, aber wo die 10.000 hernehmen?
Wenn ich ehrlich bin hat mich Südamerika früher auch nicht so wirklich interessiert, um den Peru Austausch habe ich mich zwar selber gekümmert, aber es kommen einfach immer mehr Zweifel, ob es das richtige Land ist- noch dazu bin ich strenger Vegetarier. Mein Traum ATJ will ich halt auf keinen Fall aufgeben.
Was ratet ihr mir?
Bin total am vezweifeln :(
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Elo

Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Elo » 27.07.2008, 23:20

Schwere Situation. Auf welcher Schule und in welcher Klasse bist du denn in Deutschland gerade? Sonst wuerde ich mich erstmal in Deutschland informieren, ob dein Abschluss aus Peru anerkannt werden wuerde. Bei mir an der Schule ist es z.b. so, dass es 2 Jahre Oberstufe gibt, in der man waehlen kann zwischen Biochemie, Mathe-Physik, kuenstlerischem und Wirtschaftszug. Je nach dem wie das an deiner schule ist muesstes du eventuell die beiden Jahre machen.
Wegen dem Sprachdiplom, das ist doch das deutsche Sprachdiplom? Aber als deutsche brauchst du das doch garnicht, weil das fuer Deutsch als Fremdsprache ist.
Ansonsten koenntest du es ja mal beim United World College probieren, das sind 2 Jahre mit inernational anerkanntem Abschluss oder fuer das IB. Allerdings wuerd ich das paralell zur Organbewerbung laufen lassen, da die Chancen nicht so gross sind.

Ich weiß halt schon, dass ich ein ein Viertel mit reichen Familien komme, dass ist für mich wichtig, weil ich nicht weiß wie ich mit der Armut klarkomme.,

Hm, du bist zwar ein anderer Mensch als ich aber ich komme mit diesem Reichtum nicht klar. Mittlerweile hab ich es akzeptiert und natuerlich auch davon profitieren koennen, z.b. Reisen. Vor meinem Austausch dachte ich auch, toll, Haus mit Pool, eigenes Zimmer und ein Haus am Strand aber mittlerweile merke ich, dass nur das einen einfach nicht gluecklich macht. Ich weiss natuerlich nicht wie es in einer aermeren Familie ist, vielleicht haette ich da ja auch Probleme, aber wenn ich nochmal Hopee waere und die Wahl haette, wuerde ich mich gegen die Oberschicht entscheiden. (Aermer muss ja auch nicht bettelarm heissen, einfach normal eben, genug zum Leben und fuer ein paar "Genussgueter")

Das Problem ist halt auch, dass ich kaum Spanisch kann, fange erst mit dem richtig lernen an, und bei manchen Orgas brauch man Spanischkenntnisse

Ich kann verstehen, dass du dir ein bisschen Sorgen wegen der Sprache machst. Allerdings wuerde ich mir wegen den Sprachkenntnissen bei der Orga keine Sorge machen. Eiskaffee z.b. wurde bei Experiment auch trotzdem fuer Ecuador angenommen, sie hat denen einfach versichert, dass sie sich Muehe gibt, Spanisch zu lernen. Den Gastfamilienbrief musste sie zwar auf Spanisch schreiben, aber dabei koennen wir dir hier im Forum ja helfen! Ich denke auch, wenn du denen guten Willen versicherst, werden sie sicher schnell dein Bemuehen merken, du kannst ja eigentlich auch nichts dafuer, dass es an deiner Schule keinen Spanischunterricht gibt. Bei AFS und YFU braucht man auf jeden Fall keine Vorkenntnisse!

Im Moment bin cih grad in so einer Phase, da würd ich glaub überall hingehen- aber Peru?
Meine Familie beeinflusst mich auch sehr negativ, die typischen Vorurteile gegenüber südamerikanischen Ländern.
Wenn das so weiter geht, gehe ich am Ende noch in die USA, obwohl ich da eigentlich nie hinwollte.
Ozeanien war und ist mein Traum, aber wo die 10.000 hernehmen?
Wenn ich ehrlich bin hat mich Südamerika früher auch nicht so wirklich interessiert, um den Peru Austausch habe ich mich zwar selber gekümmert, aber es kommen einfach immer mehr Zweifel, ob es das richtige Land ist- noch dazu bin ich strenger Vegetarier. Mein Traum ATJ will ich halt auf keinen Fall aufgeben.
Was ratet ihr mir?

Ich kann dir nur raten, lass dich von niemandem beeinflussen! Bei jedem Land bekommt man dumme Kommentare, bei Australien heisst es "dann wohnst du im Busch und isst Kaengurus", bei den USA sind sie eben alle fett und oberflaechlich, in Peru wohnst du eben in einer Wellblechhuette.
Das mit dem Vegetarier ist natuerlich nicht gerade vorteilhaft, bin ja auch Vegetarier gewesen und werde es auch wieder werden. Aber ich wuerde deshalb kein Land ablehnen! Dein ATJ wird wahrscheinlich keinem kulinarischen Highlight gleichen, aber das Fleisch kann man ja auch weglassen und eben nur Reis mit der Beilage essen, im Restaurant einen Salat bestellen oder die Salami von der Pizza fischen. Irgendwie klappt das sicherlich. Lass dir davon auf keinen Fall ein Land ausreden! (hat ja ausserdem auch positive Auswirkungen auf die Figur, ich hatte eigentlich total Angst als Tonne zurueckzukehren aber da ich manches einfach nicht runterkrieg ist alles noch wie davor ^^)
Ich wollte anfangs auch wahnsinnig gerne nach Australien, aber bei mir war das auch geldmaessig unmoeglich. Natuerlich ist es anfangs traurig, aber versuch dich einfach so gut es geht von Ozeanien zu "entfernen" und dich damit zu vertroesten, dass du spaeter dorthin ja mal als Au Pair, FSJ, Work and Travel,... kannst. Schau dir die Laender an, die in Frage kaemen! Ansonsten, hast du schonmal an Suedafrika gedacht? Ist ja auch englischsprachig, die Kultur ist anderst.
Letztendlich ist kein Austauschland perfekt, alles hat seine Vor und Nachteile. Schau dir Suedamerika doch einfach mal genauer an, vielleicht ja auch andere Laender, z.b in Argentinien und Uruguay soll der Arm-Reich Kontrast ja nicht ganz so gross sein.

Ausserdem, wenn du das Abi im ATJ machen wuerdest, wuerde das auch bedeuten, dass du viel lernen musst und besonders wegen der Sprache wirst du in den ersten Monaten sowieso nicht alles verstehen, egal ob Englisch, Spanisch oder Thai. Sieh es doch positiv, wenn du kein Abitur machst, kannst du dein ATJ mehr geniessen. Ein ATJ ist auf jeden Fall wahnsinnig viel wert, egal wohin bei einer Bewerbung, auch wenn sich der Abschluss im Ausland gut macht, ich glaube, mit einem guten deutschen Abi machst du das wieder wett!
Ich wuerde es auf jeden Fall beim IB Programm und fuer das UWC probieren, aber wenn nicht, das deutsche Abitur ist doch keinesfalls schlecht, ich wuerde behaupten, im Vergleich mit dem ecuatorianischen Abitur hat man da wesentlich mehr geleistet.

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Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Karen92 » 29.07.2008, 14:57

Hallo,
gehe auf ne Realschule und habe vor dem Abflug meine Mittlere Reife.
Was ich da nach mach, weiß ich noch nicht, kommt darauf an ob ich Gymi Empfehlung kriege oder nicht.

UWC wär nichts für mich, möchte schon in eine Hostfam.
Allerdings geht die Schule in Peru nur 11 Jahre und wenn ich dem Abschluss dort mache, kann ich an jede Uni in Peru.

Das mit der Armut... in Peru werde ich entweder in die höhrere Mittelschicht oder Oberschicht kommen.
Hätte keine Probleme, mit jemand mein Zimmer zu teilen oder kein Auto zu haben. Mich stören halt nur die 100 Euro, nicht dass wir das nicht zahlen wollen, sondern die Tatsache, dass mit 100 Euro die Mehrheit der Menschen in Peru auskommen muss und kein ATS so verschwenderisch ist, dass er 100 Euro an Kosten verursacht. Zudem ist in Peru ja alles billiger.
Ich kann dir nur raten, lass dich von niemandem beeinflussen! Bei jedem Land bekommt man dumme Kommentare, bei Australien heisst es "dann wohnst du im Busch und isst Kaengurus", bei den USA sind sie eben alle fett und oberflaechlich, in Peru wohnst du eben in einer Wellblechhuette.


Das hast du sehr schön gesagt.
Bei manchen sage ich eh´nur noch, dass ich nach Amerika komme. Das hilft schon. Die müssen ja net wissen, dass ich mein Land und Stadt schon hab.

Schau dir Suedamerika doch einfach mal genauer an, vielleicht ja auch andere Laender, z.b in Argentinien und Uruguay soll der Arm-Reich Kontrast ja nicht ganz so gross sein.


Werde ich auch machen.
Habe in der Mail vorsichtig angedeutet, dass ich mich evtl bei AFS bewerben werde, denke aber nicht, dass sie mich gerade auf diese Schule schicken, ist ja halt Deutschunterricht.
Nunja, habe mit Südamerika ja bessere Chancen als mit OZ bei AFS.
Würde dann 1. Peru, 2. Chile, 3. Ecuador, 4.Argentinien und 5. Südafrika.
Aber da ich ja bald nach HH in König der Löwen gehe, bin ich bestimmt so davon faszniert, dass es mit Chile oder Ecuador getauscht wird :lol:
Aber bei Peru bleibe ich jetzt erstmal.

Das mit dem Vegetarier ist natuerlich nicht gerade vorteilhaft, bin ja auch Vegetarier gewesen und werde es auch wieder werden. Aber ich wuerde deshalb kein Land ablehnen! Dein ATJ wird wahrscheinlich keinem kulinarischen Highlight gleichen, aber das Fleisch kann man ja auch weglassen und eben nur Reis mit der Beilage essen, im Restaurant einen Salat bestellen oder die Salami von der Pizza fischen. Irgendwie klappt das sicherlich. Lass dir davon auf keinen Fall ein Land ausreden! (hat ja ausserdem auch positive Auswirkungen auf die Figur, ich hatte eigentlich total Angst als Tonne zurueckzukehren aber da ich manches einfach nicht runterkrieg ist alles noch wie davor ^^)


Du isst ja wenigstens Fisch, aber ich kriege ja nichtmal Gummibärchen mit Gelatine runter. :roll:
Als Tonne komm ich schon nicht heim, bin eigentlich eh zu dünn. Dafür gibts ja angeblich in Südamerika die besten Säfte und Obstsorten, die wir nichtmal kennen.

Liebe Grüße

achja, hast du dir mal die Hp angeguckt? Was haste so für nen Eindruck; stehen da die Fächer?
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Elo

Re: Schüleraustausch Privat - Pro und Contra

Beitragvon Elo » 30.07.2008, 00:58

Dass dich die 100 Euro stoeren, kann ich verstehen. An meiner Schule bezahlt kein ATS die Familie, ich denke, die Situation laesst sich mit der in Lima vergleichen und trotzdem hab ich von noch niemandem gehoert, der sich in eine Finanzkrise durch den verschwenderischen ATS geworfen hat.
Die Homepage hab ich mir mal angeschaut, da sind zum Grossteil nur Fotos :lol: Die Uniform find ich uebrigens schoen, mal mit meinem grauweissen Fetzen verglichen ;) Ich denke faechermaessig ist die Schule sicher nicht schlecht ausgestattet, womoeglich viel besser als die oeffentlichen Schulen, an die die Orgas platzieren. Aber auf meinen Erfahrungen basierend ist der Unterricht trotzdem zum Gaehnen, sonderlich viel lerne ich hier nicht.

Wegen dem Abschluss, du hast geschrieben, Peru hat nur 11 Schuljahre, ich glaube kaum, dass der Abschluss dir in Deutschland anerkannt wird. Sicher bin ich nicht, kann es mir aber schwer vorstellen, der US amerikanische Highschoolabschluss wird ja "nicht mal" in den meisten Faellen bei uns anerkannt. Somit waerst du eben auch fuers Studium an Peru gebunden, wenn du aber eventuell eine Ausbildung machen willst siehts glaube ich in Suedamerika nicht so rosig aus, da die das irgendwie nicht wirklich kennen. Von meinen Gastgeschwister weiss ich, dass die guten Unis in Suedamerika echt wahnsinnig teuer sind, wahrscheinlich kaemst du im Endeffekt mit Verpflegung, Wohnung, Visum, Studiengebuehren und Kram locker auf den Ozeanienbetrag. Ich finde Suedamerika fuer einen Schueleraustausch hervorragend und spannend, aber ob ich da wirklich (alleine) als Student wohnen wuerde, eher nicht.
Ausserdem bist du eben wirklich an Peru gebunden, ich will dir keine schlechten Hoffnungen machen und denke zwar dass du dort sicher eine tolle Zeit verbringen koenntest, aber mal wirklich davon ausgegangen, Peru sagt dir garnicht zu? Dann muesstest du ja in Deutschland nochmal einen Schulabschluss machen. Ich wuerde an deiner Stelle ein ATJ nach der Realschule machen - ohne Abitur - danach die Schule fertig machen und dann steht dir ja immernoch die Option offen, vielleicht im Ausland zu studieren.

Uebrigens glaube ich, dass Anita13 aus dem Forum an deiner eventuellen Schule war, du kannst ihr ja mal eine PN schicken und sie darueber ausfragen ;)

PS: Gummibaerchen gibts hier eh nicht ^^


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