Vegetarier

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Gast

Beitragvon Gast » 23.10.2006, 19:23

weis jemand vlt wie das mit brasilien ausschaut??Ist es da arg schwer ne gastfam zu finden wenn ich vegitarier bin??? aber ich krieg das zeug einfach nich mehr runter...fisch geht noch manchmal..aber der rest...ne.. :-? meint ihr das wär ein problem..vlt war ja hier auch schon mal jmd in brasilien und kennt sich da aus?!
wär voll lieb wenn jmd antwortet :)
Lg naddl

Minnesang
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Beitragvon Minnesang » 23.10.2006, 22:18

es ist generell schwer für Vegetarier einen Platz in Südamerika zu finden, weil der ganze Kontinent nunmal enorm fleischbelastet ist. Da aber nu gerade in Brasilien dieses Schönheitsideal einer gertenschlanken Frau den Ton angibt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da einige Leute gern auf Fleisch verzichten um ja ihre Figur zu halten. ich weiß es nicht genau, aber am besten kontaktierst du mal Leutz, die gerade dort sind, oder Ehemalige.
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Beitragvon maybe » 30.10.2006, 21:31

Ich will ja mit YFU nach Finnland und bin Vegetarier.
Für Finnland bin ich jetzt angenommen worden und werde dort dann höchst wahrscheinlich auch Fleisch essen, da es von YFU hieß, es könnten keine Vegetarier vermittelt werden.

Glücklich bin ich darüber nicht, aber das ich nach FInnland komme ist mir wichtiger. Ich denke zwar, dass das nicht leicht wird, aber wenn man das nicht ändern kann...

Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Vegis wirklich so schwer zu vermitteln sind!

Maud
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Beitragvon Maud » 30.10.2006, 22:29

Ich war als Fleischfresser 10 Monate lang in den USA bei einer karibischen Familie, die mich überzeugt haben Vegetarier zu werden. Wenn die Vegetarier-hostfams so knapp wären, dann hätten sie mich ja nicht dorthin gesteckt - wo ich doch auch zu ner fleischessenden Fam hätte kommen können.

Naja jetzt - 18 Monate nachdem ich wieder zurück nach Österreich gekommen bin - lebe ich noch immer vegetarisch. Okay, da gabs ein paar kleinere Rückfälle (die es in den USA nie gegeben hätte), aber prinzipiell halte ich durch, wobei meine Oma das noch immer als "pubertäre Phase" abtut - hallo, ich bin knappe 19 Jahre alt?! Aber das nur by the way.
Am witzigsten finde ich es noch immer, wenn mich österr. Leute fragen, warum ich denn Vegetarier sei, ob mir etwa die armen Tiere Leid täten. Ich bin jedes Mal wieder so ehrlich und sag, dass ich (leider) nicht so viel Mitleid mit denen hab (ich habs nicht so mit Feingefühl etc.) und einmal hab ich sogar mal jem. mit dem Ausspruch "Nein, die gehen mir am A***" vorbei geschockt. Sorry, fürs OT :wink:
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Beitragvon senni » 31.10.2006, 14:47

was sind es denn dann für gründe?
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Beitragvon Lumpi » 31.10.2006, 14:49

senni hat geschrieben:was sind es denn dann für gründe?


Genau das hab ich mich auch gefragt! Wenns nicht das Mitleid ist, was ist es dann. Fleisch ist in Maßen schließlich gesund....
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Beitragvon Willow » 31.10.2006, 17:33

Bin auch Vegetarier, auch wenn mir gesagt wurde, dass sich die Gastfamiliensuche dadurch etwas erschweren könnte, aber ich denke in Canada ist es auch nicht so wie z.b. in Südamerika. Außerdem lebe ich jetzt seit 5 Jahren mehr oder weniger vegetarisch, und könnte mich mit dem Gedanken Fleisch wieder zu essen, überhaupt nicht anfreunden, bzw. ich glaub ich würde es nicht runterkriegen.

Wird schon irgendwie gehen.

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Beitragvon AustraliaGirl » 31.10.2006, 20:17

Ich bin auch Vegetarierin! :D
Hab das einfach mal auf der Bewerbung angegeben und hoff jetzt dass es irgendwo in Australien ne familie gibt die mich nimmt. Aber ein wirkliches problem ists ja nicht, ich ernähr mich jedenfalls allgemein hauptsächlich von Beilagen, ich bins gewöhnt :wink:

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Beitragvon das_lottchen » 02.11.2006, 15:09

ich hätte niemals mein Vegetarier sein für das ATJ aufgegeben! ich meine nö! da können die mich mal...
und jetzt hier in meiner familie ist es so, dass ich die einzige vegetarierin bin aber das ist ok. das essen ist zwar manchmal etwas komisch aber es ist ok und man kann es essen...

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Beitragvon Lilo » 04.11.2006, 23:38

ich bin fast vegetarierin. das heißt, ich ess gaaaanz selten fleisch, weils mir einfach nicht wirklich schmeckt. aber manchmal ess ich schon ein wurstbrot und halt ein fleischgericht. meine mum is genau so, also wird bei uns eh ziemlich vegatarsch gekocht.
in den USA werd ich da bestimmt keine probleme haben. gibts kein fleisch, kann ichs bestimmt ertragen. gibts welches, auch gut. aber wenn die jeden tag irgendwelche total fetten hamburger oder so essen, dreh ich durch^^
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Beitragvon Mine » 05.11.2006, 16:05

Hm ich bin eigentlich kein Vegetarier, sondern esse einfach ungern Fleisch... Aber ich denke mal, dass die das in Chile anders zubereiten =) Und von daher werd ich da wohl kein problem mit haben, zumal ich hühner&Schweinefleisch esse, halt nur rind ungerne.... Was mir evtl. zum Problem werden könnte ist Fisch: mir wird schon schlecht, wenn ich fisch rieche Oo Aber hm, mal schaun ^^

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Beitragvon Maud » 05.11.2006, 16:10

Lumpi hat geschrieben:
senni hat geschrieben:was sind es denn dann für gründe?


Genau das hab ich mich auch gefragt! Wenns nicht das Mitleid ist, was ist es dann. Fleisch ist in Maßen schließlich gesund....


Ich ess Fleisch einfach aus Gewohnheit nicht mehr. Wenn man ein Schnitzel im Garten eingräbt, dann verfault es, aber wenn man eine Bohne eingräbt, dann wird daraus eine Pflanze. So hat es mir mein Gastvater erklärt. Gestern bei meinen Schwiegereltern wurde ich dann gefragt, wo der Unterschied zw. Fisch und Fleisch sei, und da ist mir auch nur ein Zitat von meinem Gastvater eingefallen.

Hostbrother (9 years): "Daddy, why do we eat fish? It's an animal, it's meat!"
Hostdad: "Why do you think they call it fish? If it was meat, they would call it meat instead of fish!"

Ich erfreu mich noch heute, wenn ich an die Szene zurückdenke... :mrgreen:
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Beitragvon nOne » 05.11.2006, 16:17

Versteh ich irgendwie nicht....

Wenn doch aus einer Bohne die man eingraebt wieder eine Pflanze wird, aus einem Steak aber nichts, dann sollte man doch eher das Steak essen als die Bohne, oder? Das Steak ist danach sowieso "weg", aber aus der Bohne wird noch was ;)
Vivimos para nuestros sueños - únicamente, porque sólo ellos nos dejan vivir.
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Elo

Beitragvon Elo » 05.11.2006, 17:07

nOne hat geschrieben:Versteh ich irgendwie nicht....

Wenn doch aus einer Bohne die man eingraebt wieder eine Pflanze wird, aus einem Steak aber nichts, dann sollte man doch eher das Steak essen als die Bohne, oder? Das Steak ist danach sowieso "weg", aber aus der Bohne wird noch was ;)


:lol: Mensch Leute :lol: Irgednwie finde ich mich mit dem Gedanken einfach nicht ab, was da in meinem Mund steckt... :roll: Weiß nicht.....

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Beitragvon lulu » 07.11.2006, 18:36

Ich bin auch Vegetarier. Und damit hab ichs schwer, nach Südamerika zu kommen, denk ich mal. Ich will aber unbedingt so gerne dahin ...
Seit zehn Jahren hab ich kein Fleisch mehr angerührt, auch Fisch nicht. Und es geht einfach nicht. So in der Theorie kann ichs mir vorstellen. Man hat da son Schnitzel vor sich aufm Teller liegen und dann schneidet man ein Stück ab, tuts in Mund, kaut drauf rum und schluckt runter ... Aber, wie geht das bitte? ich kann es einfach nicht mehr. Ich glaub, ich brauch ganz, ganz dringend einen Fleischessenlernkurs. Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich?


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