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Die Freiwilligen von YfU haben einen 5-tägigen Trip rundum Mexiko Stadt geplant.
Da ich die einzige bin, die fliegen muss (mit dem Bus und Schiff würde es 3 Tage lang dauern bis ich ankomme und fast das gleiche kosten) und somit die grössten Kosten trägt, habe ich mich dafür entschieden, schon eine Woche früher zu kommen.
Ich bin Zuhause bei einem Freiwilligen geblieben, der in Mexiko stadt wohnt.

Am Samstag bin ich bei ihm (Mariano) angekommen und wurde von ihm und Freunden abgeholt. Nachdem wir ca 3 h lang durch Mexiko Stadt geirrt sind (den Grund weiss ich bis heute noch nicht) sind wir bei ihm Zuhause angekommen. Nach kurzer Zeit sind wir dann in eine Karaokebar ausgegangen und um 2 am nächsten Tag zurückgekommen. Wir hatten echt richtig viel Spass.
Am nächtsten Tag muss ich zugeben, dass ich sehr lange geschlafen habe, deswegen sind wir nur ins Zentrum des Viertels wo er wohnt gegangen.

Montag. Wir haben eine Schweizerin (Nicole) und einen Norweger (Martin) aus der Schule geholt und sie haben schön brav geschwänzt und wir sind nach Tepoztlan, das ist ein Dorf ca 2 h von Mexico City entfernt. Wir sind dann einen Berg hinaufgestiegen (1h lang), um auf einem kleinem Tempel anzukommen. Die Aussicht war echt lohnenswert. Wir hatten auf jedenfall superviel Spass. Dort hatten wir dann auch Hunde die uns begleiteten (irgenwelche Streuner, die einem aber nicht vom Fuss gewichen sind).

Am Dienstag sind wir dann mit Nicole und Romy (einer anderen Deutschen) nach Taxco gefahren. Die Stadt des Silbers. Nun ja. Meiner Meinung nach war sie äusserst touristisch. Schön und gut, man kann billig Silber kaufen, und die Lage der Stadt ist auch schön (alle Strassen haben eine super Steigung) aber nichts besonderes. Wir haben dort in irgendeinem Hotel übernachtet und unsere eigene Fiesta gemacht.
Am nächsten Morgen haben wir eigentlich nur noch gegessen und sind dann wieder zurück nach Mexico City.

Donnerstag. Ich bin mit Nicole in den Zocalo, also das Stadtzentrum gefahren. Mit der Metro (ich find die voll geil weil du fast überall hinkommst und nur 20 cent zahlst. Egal wohin). Dort sind wir dann auf den Markt, wo du von Socken bis zur gefälschten DVDs (von Filmen die gerade erst im Kino angelaufen sind für nur 2 Euro) einfach alles kaufen kannst. Es wimmelt nur so von Leuten die kaufen oder verkaufen wollen.

Freitag. Ich bin alleine im Bus zu Nicole gefahren und danach sind wir einen Kumpel abholen gefahren. Wir hatten den Plan entweder nach Acapulco oder am Samstag nach Puebla zu fahren. Letztenendlich sind wir dann um 4pm nach Acapulco losgetuckert und um 10pm dort angekommen. Das erste was uns entgegenkam als wir aus dem Bus gestiegen sind, war diese krasse Hitze. Im Hotel dass wir Vorort in der buszentrale gebucht haben, sind wir erstmal zum Pool gelaufen, wurden dann aber rausgebeten weil das Wassser in Behandlung war. Deshalb sind wir klitschnass zum Meer gelaufen und für mich als Deutsche war das Wassser endswarm. Nachdem wir dann alle geduscht haben, sind wir um 1am Abendessen gegangen und sind um ca 3am im Hotelzimmer gewesen. Am nächsten Morgen haben wir uns das Frühstueck selber gemacht und sind danach mit dem Taxi an einen 30min entfernten strand gefahren. Der neben dem Hotel ist unschön.
Wir haben irgendwie alles Mögliche gemacht. Mariano ist am Abend nur knallrot gewesen (Mexikaner, wie ironisch, die Europäer nicht .-)
Mariano und ich sind abends also Mitternacht spazieren gegangen während Nicole und Beto ihr Freund todmüde ins Bett gefallen sind. (solche Schlafmützen). Naja dort gibt es bis auf das Partyleben nicht viel zu sehen. Ich kann wiedermal nur sagen Mexico entspricht dem Mallorca für Deutsche.

Am Sonntag sind wir danach zurückgekommen um 2pm weil Nicoles Geburtstag war und ihre Gastfamilie ein Überraschungsessen für sie geplant hat. Sie wollte eigentlich den ganzen Sonntag bleiben, deswegen habe ich gesagt, dass mein gastvater (der viel reist) nach Mexico Stadt kommt und mich zu einem Essen einlädt. Sie hat's geglaubt. Als wir dann um 5pm bei ihrer Fiesta ankamen war sie überrascht. Mariano musste noch was mit den anderen Freiwilligen für die Reise besprechen. Also bin ich bei ihr geblieben und habe übernachtet. Sie wohnt auf über 2500m Höhe auf einem Bauernhof der als Museum für Schulklassen dient. Ich kann nur soviel sagen, nachts wurde es echt hundskalt. Das hätte ich nicht erwartet. Ich lag mit 3 Sweatern im Bett und hatte 4 Decken (es gibt hier keine Daunenbettdecken, hilfe) und ich habe trotzdem gefroren.

Montag, war so ein Faulenzertag. Ich bin in der Früh um 8 zu Mariano nach Hause gefahren und habe eigentlich nichts Besonders gemacht, nur dass wir am Abend zu einer Party von Nicoles Freunden eingeladen wurden. Letztenendes sind wir alle unter der Dusche gelandet, weil wir irgenwie eine Kuchenschlacht angezettelt haben. Nun denne. Wir hatten Spass. Dass putzen danach gehört auch dazu. Wir haben dann um Mitternacht noch angefangen einen endslangweiligen Film anzuschauen und am nächsten Tag hatten wir Probleme aufzustehen. D.h. am Dienstag habe ich auch nichts Besonderes gemacht.

Mittwoch. Alle anderen ATS sind angekommen. Wir haben bis aufs Abholen und ins Zentrum von dem Viertel gehen, wo Mariano wohnt nichts gemacht. Ach ja, nachts wurden uns noch alle Regeln gesagt, die wir beachten mussten .

Donnerstag. Zocalo centrum wir haben die Kathedrale und das Museo de bellas Srtes besucht und sind unsinnigerweise auf den turibus gestiegen als es schon fast dunkel war.

Naja die folgenden Tage haben wir noch alles wichtige besucht. Wir waren in xochimilco sowas wie Venedig in mexico, das Wasser war etwas dreckig aber sonst war das ganze sehr entspannend.
Wir waren im Zocalo, im Museo de bellas Artes, in Coyoacan und im Museo de Frida Kahlo, einer superbekannten mexikanischen Künstlerin.
Irgendeinen Abend haben wir dann eine posada navidena gemacht. So eine art fiesta auf der es piñatas gibt. Piñatas sind grosse Sterne, die mit Süssigkeiten gefüllt sind und auf die man schlagen muss, damit sie kaputt gehen und man etwas Süsses bekommt. Naja es ist relativ schwer zu beschreiben finde ich.
Was mich dann noch beindruckt hat war das museo de antropologia und die Pyramiden in teotihuacan. Einfach wunderschön. Ich selbst bin auf den winzigen Stufen der Sonnen- und der Mondpyramide bis nach ganz oben aufgestiegen. Der Ausblick war einfach spitze. Mir wurde gesagt, es wäre noch nicht viel los gewesen, ich aber fand es sehr voll.

Am Montag bin ich dann schon wieder heimwärts nach La Paz geflogen. Und vom kalten Mexico Stadt in die fast sommerliche Hitze von Baja California Sur gestiegen. Meine Gastmutter hat vergessen mich abzuholen. D.h. als ich erst mal angekommen bin, war niemand da und da meine Gastfamilie zu denen gehört, die sich fast immer verspäten habe ich erste einmal eine halbe Stunde gewartet. Nun ja ich habe angerufen und meine Gastmutter war überrascht, dass ich schon da war. Sie dachte ich würde erst nachts kommen. Das ganze ist nur passiert, weil es irgendwelche Probleme mit dem Computer gab und meine Gastschwester die Mails (die mit den Ankunftsdaten) nicht öffnen konnte.
Letztenendlich bin ich dann todglücklich Zuhause angekommen.