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Und schon wieder ist ein Monat passé. Also, zuerst gab es wieder, wie jeden Monatanfang ein Rotary Meeting, 2 Tage später waren wir dann zusammen in einem Deutschen Restaurant. (wobei man unter Deutsch eher bayrisch vestehen muss). Es wurde von einem Japaner geleitet, der mehrere Wurstdiplome in Deutschland abgelegt hat. Das einzige Problem war, dass ich jetzt sensibel auf Essenswechsel geworden bin, d.h. mir geht es jedesmal schlecht, wenn ich zwischen Japanischen und Westlichem Essen "switche". Danach waren wir beim Berg Fuji, im Tal war es echt warm, kaum am Parkplatz auf halber Höhe angekommen, war es im Schatten auch schon wieder eiskalt. Auf der Fahrt im Auto haben wir MP3`s gehört, es gab einen Transformator für den Laptop, und der Laptop wurde dann noch an das Autoradio angeschlossen. Besser geht es nicht, vor allem, wenn man zwischendurch auch noch im Internet surfen kann.

6 Tage später waren wir dann auf der WORLD PC Expo, wo alle möglichen Computersysteme für Zuhause, fürs Auto, als Handy und auch ein Roboter vorgestellt wurde, der den Hund ersetzen kann, selbstständig Lichter ein und ausstellt, Kaffee kocht und und und. Es war echt interessant und die Werbeveranstaltungen auf der Expo waren auch enorm aufwendig gemacht.
DAS Event war dann der Schulausflug nach Australien, für 5 Tage. Es war super, aber die Zeit war viel zu knapp, der Reiseleiter trieb uns durch die Verschiedenen Attraktionen, die gesamte Zeit der Schüler war samt Schlafenszeit usw. vorher eingeteilt worden. Freizeit hieß eigentlich nur ein wenig Zeit für Mitbringsel, Photos, und im Falle des Wildlife Parks ein einem erneuten Besuch bei den Kangaruhs. Es hat aber sehr viel Spass gemacht und am besten fand ich die Verwunderung der Australier und der japanischen Verkäufer in den Hotelshops, mich in der Gruppe der Japanischen Schüler zu sehen. War echt angenehm, man konnte mit vielen Leuten sprechen, ohne sie selber ansprechen zu müssen. Der Wechsel ins Englische war ein wenig schwieriger als erwartet, aber es ging. Es war ein super Gefühl, auf einmal alles zu verstehen (bis auf den Japanischen Reiseleiter) und als ich dann noch ein paar Deutsche traf, war das Sprachproblem "Deutsch" auch schon wieder ein wenig erleichtert worden. Zuletzt hab ich dann noch den English- Writing Test zurückbekommen, eine eins plus mit sternchen, die hier allerdings in Prozent ausgedrückt wurde: 100 % richtig. (Ich weiß nicht, ob man hier, wie in deutschen Informatikarbeiten mehr schaffen kann). Ausserdem bin ich dem Schogi-Club beigetreten, Schogi hat Ähnlichkeiten mit Schach, ich verstehe, dass die Namen anders sind und die Figuren anders aussehen, aber im Grunde ist es für mich Schach, auch wenn mir die anderen Mitglieder des Clubs gesagt haben, dass Schach vollkommen anders wäre. Naja, ich kann ja später mal den Schachclub-Lehrer unserer deutschen Schule fragen, ob es wirklich so unterschiedlich ist. Beim Handball war ich im Tor recht gut, weshalb ich auch schon sofort den Spitznamen "Kahn" für diese Sportstunde inne hatte. Zu guter Letzt, ich bin jetzt Vertreter meiner Klasse in der Schulbücherei, was eigentlich nur bedeutet, dass ich einmal in zwei Monaten mit 2 Schülerrinnen meiner Klasse in der Bücherei Aufsicht führen darf, ansonsten jeden Freitag morgens früher zur Schule komme, mich in der Bücherei vergnüge ( z.B. im Internet surfen) und dann in den Pausen wieder in der Bücherei anwesend sein sollte (von müssen, haben mir die anderen Schüler bestätigt, hat keiner was gesagt). Ein recht angenehmer Job (im Gegensatz zum Klassensprecher, und und und).