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Dann war er auch schon da mein letzter Abend. Alle meine Freunde waren bei mir und wir haben noch mal richtig gefeiert. Irgendwie war ich noch gar nicht so weit. Es hat mich alles ziemlich überrumpelt. Am nächsten Morgen haben mich dann meine Eltern und Freunde zum Flughafen gebracht. Da habe ich dann auch schon ein paar andere esfa-Leute getroffen. Plötzlich saß ich im Flugzeug nach München und habe den ganzen Flug über geheult.
In München haben sich alle esfa-Leute getroffen und meine Traurigkeit verflog sehr schnell, weil ich von der Aufregung der anderen angesteckt wurde. Aber in München erwartete uns auch schon das erste Problem. Die Lufthansa hatte unseren FLug nach Lyon überbucht. Das hieß, dass nicht alle mitfliegen konnten. Wer nicht mitfliegen würde, sollte einen Gutschein über 300 Euro kriegen. Da habe ich mich doch glatt gemeldet. Ich bin dann mit Janna, die hier in Lyon ganz in meiner Nähe wohnt, über Paris nach Lyon geflogen und wir hatten viel Spass miteinander. Wir kamen dann abends um 11 in Lyon an und mussten erst mal unser Gepäck suchen und sind dann im Taxi zu unseren Familien gefahren.
Ich stand allein vor der Haustür und hab geklingelt. So aufgeregt war ich noch nie in meinem Leben. Etienne kam gleich runter und hat mir beim Koffertragen geholfen. Oben wurde ich, wie es hier so üblich ist, von allen mit Küsschen begrüsst. Dann gab's gleich die nächtse Überraschung: es gibt noch einen amerikanischen Austauschstudenten in der Familie (Rocky, 22). Die ganze Familie war von Anfang an total nett und hilfsbereit zu mir.