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Frankreich: Organisationen für Frankreich
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Also, dass ich ein Auslandsjahr machen will, stand für mich schon sehr lange fest. Meine Eltern waren am Anfang nicht gut darauf zu sprechen und wollten erst mal genaueres wissen. Sie meinten, wenn ich das unbedingt machen will, muss ich mich um alles selber kümmern.
Ich hab dann meine Recherchen im Internet angefangen. Das war ca. vor 1 Jahr (Oktober 2001).Nach einem Monat hatte ich dann an die 20 Prospekte von Organisationen. Mir war von Anfang an klar, dass ich nach Frankreich möchte.

Mit meinen Eltern habe ich mir dann alle Prospekte durchgelesen. Meine Eltern hatte ich durch meinen Tatendrang überzeugt, dass es mir wirklich ernst war und im Prinzip fanden sie die Idee gar nicht schlecht. Zum Glück gab es auch keine finanziellen Probleme.
Ich hab mich dann bei 3 Organisationen beworben (EF, AFS und esfa). Nach den nicht sehr anstrengenden Auswahlgesprächen wurde ich bei allen 3 Organisationen angenommen. Der Preis war überall der gleiche. Gegen EF haben wir uns sehr schnell entschieden, da wir nur negatives darüber gehört hatten. Bei AFS kann man sich in Europa nicht für bestimmte Länder bewerben und sie hatten mich letztendlich für Norwegen vorgeschlagen. Da ich aber unbedingt nach Frankreich wollte, haben wir uns für esfa entschieden und haben es auch nicht bereut.

Esfa ist eine ziemlich kleine Organisation, die auf den Austausch zwischen Deutschland und Frankreich spezialisiert ist. Es läuft alles ziemlich familiär ab. Man führt alle Gespräche mit der Cheffin (auch am Telefon). Es gibt jedoch keine Vorbereitungstreffen in Deutschland, was meine Eltern zunächst beunruhigt hat. Das wurde hier in Lyon aber nachgeholt.Fast alle Deutschen sind in Lyon und Umgebung untergebracht.

Anfang Januar war dann auch der Vertrag unterschrieben. Dann begann das lange Warten. Ungefähr einmal in Monat kam ein Brief von esfa mit Informationen über Frankreich, Lyon und das Leben dort. Aber auf meine Gastfamilie musste ich noch lange warten und das Jahr rückte in weite ferne für mich, obwohl es nur noch ein halbes Jahr bis zum Beginn war.

Anfang Juli kam dann der entscheidene Brief von esfa: sie hatten eine Gastfamilie für mich gefunden und zwar mitten in Lyon. Ich war so froh, musste alle meine Freunde anrufen und meine Familie zuhause musste meine Kreischattacken ertragen. Ich hab dann gleich einen Brief an meine Gastfamlilie geschrieben. Meine Gastfamilie das sind Dominique (die Mutter), Anne(25), Jean(23), Matthieu(20) und Etienne(15). Wir haben dann auch ein paar mal telefoniert bis zu meiner Ankunft.